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Bezahlbarer Wohnraum

3.024 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Haus, Wohnung, Stadt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

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20.05.2026 um 13:27
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Es geht um Augenhöhe. Beide, Mieter und Vermieter müssen ihre Rechte und Pflichten haben - ausgewogen.
Richtig - es wird ja oft erwähnt dass Wohneigentum der Allgemeinheit zu steht, nirgends steht dass es kostenlos sein muss.
Ein säumiger Mieter blockiert auch einen anderen Mieter der nicht so drauf ist, we nicht zahlt und rausfliegt macht Platz für einen seriösen Mieter der dem Vermieter auf Augenhöhe begegnet.
Zudem: kannst mir ein Gesetz der letzten Jahren nennen das zu Lasten des Mieters ging?
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Völlig dämlich. Lädt direkt zum Betrug ein. Der Staat ist keine Versicherung
Dann soll der Staat mit Gesetzen sorgen dass Mietnomaden und "andere Mieter" sofort gekickt werden...dann ist er auch keine Versicherung.
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Dein Vorschlag ist gelinde gesagt - Schwachsinn.
Is ja ein Vorschlag - aber wenn die Alternative ein "weiter so" ist, dann "weiter so"...aber bitte ohne Beschwerden.


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20.05.2026 um 13:34
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Es braucht ein bundesweit gültiges Gesetz, in etwa so ab 01.01.2027.:
1. Der Bund und die Kommunen gestalten die Gesetze und Vorgaben für Mieter und Eigentümer so dass mindestens 4% Rendite nach Steuern bleiben.
2. Der Staat tritt als Garant für säumiger Mieter auf. Die Mietzahlungen, auch gestückelt, dürfen nicht unter 75% pro Vermietungstag sinken. Wenn sie drunter sind, gilt die Wohnung als vom Mieter fristlos gekündigt, die Schlösser können ab nächsten Tag getauscht werden.
Ich würde noch ergänzen, dass Mieter, die die täglich vorgeschriebene Verbeugung vor dem Vermieter nich korrekt ausführen mit 10 Peitschenhieben zu disziplinieren sind. :D

kuno


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20.05.2026 um 13:37
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Ich würde noch ergänzen, dass Mieter, die die täglich vorgeschriebene Verbeugung vor dem Vermieter nich korrekt ausführen mit 10 Peitschenhieben zu disziplinieren sind. :D
Schafft zwar keinen neuen Wohnraum, aber weiss, wenn es Dir Spaß macht, kannst ja zu Miete irgendwo wo rein gehen.


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20.05.2026 um 13:55
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:kannst mir ein Gesetz der letzten Jahren nennen das zu Lasten des Mieters ging
Nope. Momentan haben Vermieter die A Karte. Nur bringt es Nix das um 100% zu kippen damit dann der Mieter die A Karte hat
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ein säumiger Mieter blockiert auch einen anderen Mieter der nicht so drauf ist, we nicht zahlt und rausfliegt macht Platz für einen seriösen Mieter der dem Vermieter auf Augenhöhe begegnet.
Ist mir tatsächlich auch mal passiert als ich noch Mieter war. Mein Konto wurde gesperrt, alle Überweisungen gestoppt. Nicht wegen Geldmangel, sondern wegen verdächtiger Kontoaktivität. Hat mich knapp 5 Wochen gekostet bis alles wieder so war wie es sein sollte.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Dann soll der Staat mit Gesetzen sorgen dass Mietnomaden und "andere Mieter" sofort gekickt werden...dann ist er auch keine Versicherung.
„Sofort“ ist das Stichwort. Sofort lässt sich nix klären. Wie bei Punkt 1. weder sofort noch >1 Jahr sind akzeptabel. Ein realistischer Zeitraum, was ich mir denke, wären 4-6 Monate nach Eingang Klage muss die Entscheidung getroffen sein. Und die Kosten für den Auszug dürfen nicht wie heute beim Vermieter liegen.


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20.05.2026 um 14:16
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Es braucht ein bundesweit gültiges Gesetz, in etwa so ab 01.01.2027.:
1. Der Bund und die Kommunen gestalten die Gesetze und Vorgaben für Mieter und Eigentümer so dass mindestens 4% Rendite nach Steuern bleiben.
2. Der Staat tritt als Garant für säumiger Mieter auf. Die Mietzahlungen, auch gestückelt, dürfen nicht unter 75% pro Vermietungstag sinken. Wenn sie drunter sind, gilt die Wohnung als vom Mieter fristlos gekündigt, die Schlösser können ab nächsten Tag getauscht werden.
Warum braucht es denn bitte so ein Gesetz? Dann wäre es viel sinnvoller, wenn der Staat wieder ausreichend Wohnungen zur Verfügung hat und dadurch den Markt steuert. Warum soll der Staat für ein Geldanlagemodell garantieren? Leg das Geld halt woanders an.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Zudem: kannst mir ein Gesetz der letzten Jahren nennen das zu Lasten des Mieters ging?
Welche Aussage würdest Du in so eine Sache interpretieren? "Auf Augenhöhe" bedeutet ja nicht, wann wer zuletzt ein für ihn positives Gesetz "bekommen" hat. Sondern ob der Ist-Zustand so ist, dass Regulierung des Marktes in fairer Weise funktioniert.
Der Punkt ist, dass die jeweiligen Interessen am Bestehen eines Mietverhältnisses signifikant unterschiedlich sind. Ein Dach über dem Kopf ist viel relevanter als eine ausreichende Rendite. dadurch verschiebt sich auch die Frage, wer mehr Schutz benötigt.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Dann soll der Staat mit Gesetzen sorgen dass Mietnomaden und "andere Mieter" sofort gekickt werden
Mietnomaden sind ein Sonderfall, der kaum mit gesetzlichen Regeln zu erfassen ist. Die haben ja kein Schild mit "Mietnomade" auf der Stirn. Sondern sie häufen Verbindlichkeiten beim Vermieter an und sind insolvent. Das Insolvenzrisiko ist nun aber ein typisches Gläubigerrisiko - das kann in anderer Konstellation auch einen Mieter treffen, der in irgend eine Vorleistung gegangen ist.

Wer Mietwohnungen als Investitionsobjekt wählt, der muss eben wissen, dass die Rendite auch durch ein Insolvenzrisiko des Mieters gemindert werden kann. So wie durch andere unvorhergesehene Ereignisse.

Ich selbst vermiete übrigens auch. Und die Vermietung einzelner Objekte ist in der Tat nicht trivial. Es kann glatt laufen und alles ist prima. Oder es läuft schlecht und das Objekt erweist sich als schlechte Investition. Aber das ist eben ein ganz typisches Anlagerisiko. Keiner ist gezwungen, in zu Wohnzwecken vermietbare Objekte zu investieren.

Natürlich ist es in gewisser Weise in einem allgemeinen Interesse, dass der Mietmarkt (überwiegend) privat ist. Aber die aktuellen Regeln stützen das ja. Die meisten Mietverhältnisse laufen so, dass zumindest in der Wertentwicklung der Immobilie eine vernünftige Rendite liegt.


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16.06.2026 um 16:34
So, alle denen die Mieten zu hoch sind, bitte ich um eine Lösung:
Die Mieter einer Doppelhaus-Hälfte in Wendeburg (Landkreis Peine) verschwinden über Nacht. Wärmepumpe, Klingel und Einbauküche der Vermieterin nehmen sie mit. Der Schaden liegt bei rund 100.000 Euro.
...
Dort, wo mal die Wärmepumpe stand, ragen nur noch verkleidete Metallrohre aus der Wand. Von der Einbauküche sind nur noch die Halterungen der Hängeschränke übrig. Die Toilettenschüsseln und die Klingelanlage mit Kamera gibt es nicht mehr. In einigen Zimmern liegen Matratzen, benutzte Zahnbürsten und Müll. Der Küchentisch steht noch in der offenen Wohnküche, darauf liegen schimmelige Pizza-Stücke auf einem Pappteller. Als Natalie Schell Mitte Mai ihre Doppelhaushälfte betrat, habe sie der Schlag getroffen, sagt sie. Die Mieter ihres Doppelhauses waren vom einen auf den anderen Tag verschwunden, erzählt sie.
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/selbst-die-toilette-ist-weg-mieter-raeumen-haus-leer,wendeburg-144.html


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16.06.2026 um 17:12
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:So, alle denen die Mieten zu hoch sind, bitte ich um eine Lösung:
Gegen sowas gibt es Versicherungen.


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16.06.2026 um 17:18
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Gegen sowas gibt es Versicherungen.
Ach so, kostenlos oder wie?


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16.06.2026 um 17:41
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ach so, kostenlos oder wie?
Meines Wissens nach kostet sowas 15-20€ im Monat. Wenn einem Geld bei ner Doppelhaushäflte, die 1500-2000€ Miete bringt, am Arsch angebacken ist, dann hat man eben Pech gehabt.


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16.06.2026 um 17:45
@alhambra
Was hältst Du für eine Haftpflichtversicherung für Mieter? -> als Voraussetzung für ein Mietvertrag, hat man bei Autovermietung und andere Sachen auch als Pflicht?
Ich meine Mieterschäden werden durch Mieter verursacht.


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16.06.2026 um 17:56
@ApexOne
es gibt durchaus einige Vermieter die ne Haftpflicht verlangen. Finde ich auch okay.

Löst aber das Problem mit den Mietnomaden nicht. Weil der Vermieter nicht drauf zugreifen kann und sich erst durchklagen müsste.


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16.06.2026 um 17:59
Zitat von alhambraalhambra schrieb:es gibt durchaus einige Vermieter die ne Haftpflicht verlangen. Finde ich auch okay
Das ist wohl aber nicht rechtens. Lol.

Hab selbst zur Studizeit bei ner Untervermietung von nem Studiapartment darauf bestanden.

Also klar, sowas MUSS erlaubt sein eigentlich das zu verlangen


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16.06.2026 um 18:11
Zitat von LanzaLanza schrieb:Also klar, sowas MUSS erlaubt sein eigentlich das zu verlangen
Wäre, wie gesagt, aus meiner Sicht okay. löst aber das Problem nicht, weil der Vermieter nicht rankommt und ausserdem die auch nicht zahlen würden, weil der Schaden vorsätzlich entstand.


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16.06.2026 um 18:59
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Wäre, wie gesagt, aus meiner Sicht okay. löst aber das Problem nicht, weil der Vermieter nicht rankommt und ausserdem die auch nicht zahlen würden, weil der Schaden vorsätzlich entstand.
Aus meiner Sicht wäre es schon ein Ansatz, weil sich dann zwei Versicherungen unterhalten müssen. Das ist ja genauso bei Verkehrsunfällen oder sonstigen Angelegenheiten.

Die Versicherungen regulieren den Schaden und die Versicherung des Schädigers hat ja dann den Zugriff und kann zivilrechtlich ggf. sich Geld wiederholen.


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16.06.2026 um 19:59
@alhambra
@SvenLE
Ja ja, alles privatrechtlich regeln. Ich bin der Meinung wenn der Staat so heftige Auflagen bis zur Zwangsvermietung und Enteignung macht, soll er als Garant auftreten. Ich bin mir sicher wenn die Kommunen anfangen für die Schäden zu zahlen, wird es Lösungen geben die zum Verschwinden von Mietnomaden führt.


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17.06.2026 um 08:26
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Gegen sowas gibt es Versicherungen.
Diebstahl ist nicht automatisch versichert. Hier ist meist über die Gebäudeversicherung kein Schutz vorhanden. Ein Haftpflichtfall trifft auch nicht zu bei Diebstahl.

Bei einem solchen Fall reden wir über Vorsatz, das ist meist nie versichert, zumindest kenne ich keine Vorsatzfall wo eine Versicherung eintritt.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Meines Wissens nach kostet sowas 15-20€ im Monat.
Was meinst du denn mit sowas? Welche Versicherungsart siehst du denn hier?
Zitat von LanzaLanza schrieb:Das ist wohl aber nicht rechtens. Lol.
Richtig. Du kannst es wünschen aber nicht als Voraussetzung für die Vermietung verlangen.
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Aus meiner Sicht wäre es schon ein Ansatz, weil sich dann zwei Versicherungen unterhalten müssen. Das ist ja genauso bei Verkehrsunfällen oder sonstigen Angelegenheiten.
Und keine tritt ein. Diebstahl bleibt Vorsatz.....


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17.06.2026 um 08:33
Zitat von gagitschgagitsch schrieb:Was meinst du denn mit sowas? Welche Versicherungsart siehst du denn hier?
Man kann sich gegen Mietnomaden und die Schäden, die sie anrichten versichern. Wahlweise nur den Mietausfall oder eben auch Mietausfall + Beseitigung der Schäden.


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17.06.2026 um 08:36
Wie ist es jetzt, die Wohnung ist verwüstet und unbenutzbar, setzt die Gemeinde eine Reparatufrist und wenn diese nicht eingehalten wird, Strafe und oder Enteigung?


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17.06.2026 um 08:38
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wie ist es jetzt, die Wohnung ist verwüstet und unbenutzbar, setzt die Gemeinde eine Reparatufrist und wenn diese nicht eingehalten wird, Strafe und oder Enteigung?
keine Ahnung in welchem Paralleluniversum du lebst...


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17.06.2026 um 08:41
Zitat von ApexOneApexOne schrieb am 20.05.2026:Der Staat tritt als Garant für säumiger Mieter auf.
Dass so ein System gnadenlos ausgenutzt wird, sieht man doch an den vielen Ukrainerwohnungen, die zwar leerstehen, weil dei Flüchtlinge schon längst wieder in der Ukraine sind, die aber weiter schön bezahlt werden, aber nicht bewohnt werde und das Wohnungsngebot weiter verkleineren.

Quelle: mein Kumpel arbeitet beim Jobcenter


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