Politik
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Bezahlbarer Wohnraum

2.992 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Haus, Wohnung, Stadt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Bezahlbarer Wohnraum

20.05.2026 um 13:27
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Es geht um Augenhöhe. Beide, Mieter und Vermieter müssen ihre Rechte und Pflichten haben - ausgewogen.
Richtig - es wird ja oft erwähnt dass Wohneigentum der Allgemeinheit zu steht, nirgends steht dass es kostenlos sein muss.
Ein säumiger Mieter blockiert auch einen anderen Mieter der nicht so drauf ist, we nicht zahlt und rausfliegt macht Platz für einen seriösen Mieter der dem Vermieter auf Augenhöhe begegnet.
Zudem: kannst mir ein Gesetz der letzten Jahren nennen das zu Lasten des Mieters ging?
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Völlig dämlich. Lädt direkt zum Betrug ein. Der Staat ist keine Versicherung
Dann soll der Staat mit Gesetzen sorgen dass Mietnomaden und "andere Mieter" sofort gekickt werden...dann ist er auch keine Versicherung.
Zitat von CachalotCachalot schrieb:Dein Vorschlag ist gelinde gesagt - Schwachsinn.
Is ja ein Vorschlag - aber wenn die Alternative ein "weiter so" ist, dann "weiter so"...aber bitte ohne Beschwerden.


2x zitiertmelden

Bezahlbarer Wohnraum

20.05.2026 um 13:34
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Es braucht ein bundesweit gültiges Gesetz, in etwa so ab 01.01.2027.:
1. Der Bund und die Kommunen gestalten die Gesetze und Vorgaben für Mieter und Eigentümer so dass mindestens 4% Rendite nach Steuern bleiben.
2. Der Staat tritt als Garant für säumiger Mieter auf. Die Mietzahlungen, auch gestückelt, dürfen nicht unter 75% pro Vermietungstag sinken. Wenn sie drunter sind, gilt die Wohnung als vom Mieter fristlos gekündigt, die Schlösser können ab nächsten Tag getauscht werden.
Ich würde noch ergänzen, dass Mieter, die die täglich vorgeschriebene Verbeugung vor dem Vermieter nich korrekt ausführen mit 10 Peitschenhieben zu disziplinieren sind. :D

kuno


1x zitiertmelden

Bezahlbarer Wohnraum

20.05.2026 um 13:37
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Ich würde noch ergänzen, dass Mieter, die die täglich vorgeschriebene Verbeugung vor dem Vermieter nich korrekt ausführen mit 10 Peitschenhieben zu disziplinieren sind. :D
Schafft zwar keinen neuen Wohnraum, aber weiss, wenn es Dir Spaß macht, kannst ja zu Miete irgendwo wo rein gehen.


melden

Bezahlbarer Wohnraum

20.05.2026 um 13:55
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:kannst mir ein Gesetz der letzten Jahren nennen das zu Lasten des Mieters ging
Nope. Momentan haben Vermieter die A Karte. Nur bringt es Nix das um 100% zu kippen damit dann der Mieter die A Karte hat
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ein säumiger Mieter blockiert auch einen anderen Mieter der nicht so drauf ist, we nicht zahlt und rausfliegt macht Platz für einen seriösen Mieter der dem Vermieter auf Augenhöhe begegnet.
Ist mir tatsächlich auch mal passiert als ich noch Mieter war. Mein Konto wurde gesperrt, alle Überweisungen gestoppt. Nicht wegen Geldmangel, sondern wegen verdächtiger Kontoaktivität. Hat mich knapp 5 Wochen gekostet bis alles wieder so war wie es sein sollte.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Dann soll der Staat mit Gesetzen sorgen dass Mietnomaden und "andere Mieter" sofort gekickt werden...dann ist er auch keine Versicherung.
„Sofort“ ist das Stichwort. Sofort lässt sich nix klären. Wie bei Punkt 1. weder sofort noch >1 Jahr sind akzeptabel. Ein realistischer Zeitraum, was ich mir denke, wären 4-6 Monate nach Eingang Klage muss die Entscheidung getroffen sein. Und die Kosten für den Auszug dürfen nicht wie heute beim Vermieter liegen.


melden

Bezahlbarer Wohnraum

20.05.2026 um 14:16
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Es braucht ein bundesweit gültiges Gesetz, in etwa so ab 01.01.2027.:
1. Der Bund und die Kommunen gestalten die Gesetze und Vorgaben für Mieter und Eigentümer so dass mindestens 4% Rendite nach Steuern bleiben.
2. Der Staat tritt als Garant für säumiger Mieter auf. Die Mietzahlungen, auch gestückelt, dürfen nicht unter 75% pro Vermietungstag sinken. Wenn sie drunter sind, gilt die Wohnung als vom Mieter fristlos gekündigt, die Schlösser können ab nächsten Tag getauscht werden.
Warum braucht es denn bitte so ein Gesetz? Dann wäre es viel sinnvoller, wenn der Staat wieder ausreichend Wohnungen zur Verfügung hat und dadurch den Markt steuert. Warum soll der Staat für ein Geldanlagemodell garantieren? Leg das Geld halt woanders an.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Zudem: kannst mir ein Gesetz der letzten Jahren nennen das zu Lasten des Mieters ging?
Welche Aussage würdest Du in so eine Sache interpretieren? "Auf Augenhöhe" bedeutet ja nicht, wann wer zuletzt ein für ihn positives Gesetz "bekommen" hat. Sondern ob der Ist-Zustand so ist, dass Regulierung des Marktes in fairer Weise funktioniert.
Der Punkt ist, dass die jeweiligen Interessen am Bestehen eines Mietverhältnisses signifikant unterschiedlich sind. Ein Dach über dem Kopf ist viel relevanter als eine ausreichende Rendite. dadurch verschiebt sich auch die Frage, wer mehr Schutz benötigt.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Dann soll der Staat mit Gesetzen sorgen dass Mietnomaden und "andere Mieter" sofort gekickt werden
Mietnomaden sind ein Sonderfall, der kaum mit gesetzlichen Regeln zu erfassen ist. Die haben ja kein Schild mit "Mietnomade" auf der Stirn. Sondern sie häufen Verbindlichkeiten beim Vermieter an und sind insolvent. Das Insolvenzrisiko ist nun aber ein typisches Gläubigerrisiko - das kann in anderer Konstellation auch einen Mieter treffen, der in irgend eine Vorleistung gegangen ist.

Wer Mietwohnungen als Investitionsobjekt wählt, der muss eben wissen, dass die Rendite auch durch ein Insolvenzrisiko des Mieters gemindert werden kann. So wie durch andere unvorhergesehene Ereignisse.

Ich selbst vermiete übrigens auch. Und die Vermietung einzelner Objekte ist in der Tat nicht trivial. Es kann glatt laufen und alles ist prima. Oder es läuft schlecht und das Objekt erweist sich als schlechte Investition. Aber das ist eben ein ganz typisches Anlagerisiko. Keiner ist gezwungen, in zu Wohnzwecken vermietbare Objekte zu investieren.

Natürlich ist es in gewisser Weise in einem allgemeinen Interesse, dass der Mietmarkt (überwiegend) privat ist. Aber die aktuellen Regeln stützen das ja. Die meisten Mietverhältnisse laufen so, dass zumindest in der Wertentwicklung der Immobilie eine vernünftige Rendite liegt.


melden

Ähnliche Diskussionen
Themen
Beiträge
Letzte Antwort
Politik: (Kein) Recht auf Stadt?
Politik, 55 Beiträge, am 30.04.2016 von Gwyddion
Kc am 29.04.2016, Seite: 1 2 3
55
am 30.04.2016 »
Politik: Geteilte Städte in Deutschland
Politik, 5 Beiträge, am 06.07.2014 von berlinandi
Ford am 06.07.2014
5
am 06.07.2014 »
Politik: Wahlversprechen der SPD und der Grünen: Tempo 30 in Städten!
Politik, 108 Beiträge, am 31.07.2012 von Warhead
JimmyWho am 17.06.2012, Seite: 1 2 3 4 5 6
108
am 31.07.2012 »
Politik: Komplett-Zerstöung einer US-Stadt
Politik, 71 Beiträge, am 10.06.2010 von gunal
Tommy137 am 14.01.2004, Seite: 1 2 3 4
71
am 10.06.2010 »
von gunal
Politik: dirty bomb! Was tun?
Politik, 50 Beiträge, am 14.01.2008 von neurotikus
ar3z am 29.08.2007, Seite: 1 2 3
50
am 14.01.2008 »