Bezahlbarer Wohnraum
gestern um 21:16kuno7 schrieb:Merke: Willst du ein haus bauen um darin zu leben, wirst du finanziel benachteiligt gegenüber demjenigen, der das Haus nicht zum darin leben braucht.
Man muss als Vermieter allerdings auch die Mieteinnahmen versteuern, für die gesparte Miete in der eigenen Immobilie fällt selbstverständlich keine Steuer an.
Von daher zahlt man als Vermieter nur weniger Steuern, wenn man die Kosten für Instandhaltung der Immobilie absetzt, während der Selbstbewohner keine Steuern zahlt (aufs Wohnen)
Da is doch eher der Selbstbewohner bevorteilt.
mfg
kuno
Ich ziehe das aus dem Grünen Fred mal hier über.UffTaTa schrieb:Merke: Willst du ein haus bauen um darin zu leben, wirst du finanziel benachteiligt gegenüber demjenigen, der das Haus nicht zum darin leben braucht.
Die These, dass der Eigenheimbesitzer massiv schlechter wegkommt Teile ich. Allerdings aus folgender Überlegung bzgl. Opportunitätskosten:
"Das Eigenheim ist der größte finanzielle Fehler der Mittelschicht." Dieser Satz, ein Gegenentwurf zum alten Glaubensatz, das Haus sei eine sichere Altersvorsorge, wird vor allem von der Finanz-Bubble geprägt. Einer der bekanntesten Verfechter dieser These ist Robert Kiyosaki, ein US-Finanzautor, der mit seinem Buch "Rich Dad Poor Dad" Millionen Leser weltweit erreicht hat. Der Kernpunkt seiner Arbeiten: Vermögen bringt Geld ein, ein selbstgenutztes Haus zieht Geld raus - kein Cashflow, nur KostenQuelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/eigenheim-altersvorsorge-finanzieller-fehler-100.html
Der Gedanke des Eigenheims ist ein tolles blumiges Narrativ. Aber konsequent gedacht eine extreme Geldvernichtung.



