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Schwere Explosion und Massaker in Norwegen/Oslo

3.892 Beiträge, Schlüsselwörter: Explosion, Norwegen, Oslo

Schwere Explosion und Massaker in Norwegen/Oslo

20.04.2016 um 20:10
@Gwyddion
Ach verdammt... Hatte es mir nicht angezeigt, Allmy muckert gerade irgendwie bei mir. :(

Nun, das "Leider" verstehe ich durchaus. Doch wenn man erst einmal anfängt, Ausnahmen von der Regel zu machen... Du weist schon.

Trotzdem wird es ihm da nicht unbedingt gut gehen. Stelle du dir vor, jemand anders entscheidet über deinen Tagesablauf etc. Und du kannst dich nicht frei entscheiden.

mfg
Eye


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Schwere Explosion und Massaker in Norwegen/Oslo

20.04.2016 um 20:29
Gwyddion schrieb:Hm.. vlt. schützte Breivik die Isolationshaft vor Übergriffen anderer Insassen... wir werden sehen ob da etwas passiert.
Das denke ich auch, Kindermörder sind nicht gern gesehen im Knast ...

Der Typ hat Fernsehen, Computer, Spielkonsole ... Dem geht es schon besser als 10 % der Bevölkerung ...
Wenn es nach mir ginge, hätte der gar keinen Kontakt nach draußen, hat er aber auch (selbst wenn es überwacht wird) ...

Die Haft selbst ist ja schon gegen die Menschenrechte, aber das ist der Preis dafür, dass man anderen die Menschenrechte und das Leben nimmt ...


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Schwere Explosion und Massaker in Norwegen/Oslo

21.04.2016 um 07:04
Was da gemacht wird ist absolut richtig.
Menschenrechte gelten für jeden und man kann sie auch nicht verwirken.

und im übrigen: Bitte nennt es doch nicht opferschutz, wenn ihr von Opferrache sprecht.

Natürlich ist es nicht schön für angehörige der opfer, das zu lesen.
Die Opfer selbst kann aber keiner mehr schützen, die sind tot.

Bei jeder straftat kann man das opfer nicht mehr im nachhinein vor ihr schützen, deswegen ist es widersinnig, zu sagen, der entsprechende verbrecher dürfe keinerlei annehmlichkeiten erfahren weil das die opfer beeinträchtigen würde.


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Schwere Explosion und Massaker in Norwegen/Oslo

18.11.2016 um 20:57
Ich hab gerade "Einer von uns" der Journalistin Åsne Seierstad gelesen. Sehr gut recherchiertes und umgesetztes Buch, was sich sowohl mit Breivik, seiner Kindheit, seinem Werdegang, seinen Gedanken usw., als auch den Opfern, deren Leben durch das Buch gewürdigt werden, beschäftigt. Teilweise sehr schwer zu lesen, besonders wenn es um das Massaker auf Utøya geht, das durch Erzählungen und Erkenntnissen aus den Ermittlungen fast minutiös wiedergegeben wird. Dennoch ist es in keinster weise reißerisch, sondern versucht das unfaßbare greifbarer zu machen.
Der Prolog des Buches „Einer von uns. Die Geschichte eines Massenmörders“ greift kurz voraus auf die minutiöse Erzählung des Schießens und Sterbens – und zwar jedes einzelnen Sterbens –, die das furchtbare Kernstück ausmacht. Es mag sein, dass der Leser schon diese ersten Seiten nicht aushält. Die sachlichen Beschreibungen nicht oder nicht den Satz „17 Jahre sind kein langes Leben“.

Die Osloer Journalistin Åsne Seierstad rekonstruiert ein Verbrechen, eines das, wie man so sagt, „unfassbar“ ist. Diese Reportage, die weit in die Vergangenheit von Täter und Opfern zurückgreifende Geschichte, ist ein Versuch der „Fassung“. Einer unter mehreren möglichen, wie der juristischen, der psychologischen, der gesellschaftspolitischen.

[...]

Seierstad hat Nachbarskinder, Jugendfreunde und spätere Kollegen kontaktiert und kann so ein präzises Porträt zeichnen, dass Breiviks spätere Selbststilisierungen in seinem Manifest in vielen Details korrigiert.

[...]

Seierstad will nicht nur ein Breivik-Porträt schreiben, sie zählt auch mit Verbitterung die absurden Pannen der Osloer Polizei auf, die mit schnellerem, weniger beamtenhaft-trägem Vorgehen die Flucht Breiviks vom Bombenanschlag im Regierungsviertel oder wenigstens einen Teil des Utøya-Massakers hätte verhindern können. Was dieses Buch zu einem Meisterstück literarischer Reportage macht, ist aber etwas anderes: Es nimmt sich wirklich Zeit, die Geschichten der Opfer zu erzählen.
https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article155354682/Schon-die-ersten-Seiten-sind-kaum-auszuhalten.html


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