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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

140 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: UFO, Universum, Erde ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 03:00
Die Außerirdischen sind doch schon längst unter uns und observieren als getarnte Menschen unsere Erde. Also besser vorsichtig sein, wem du in Zukunft vertraust. ^^


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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 03:46
Die Auslöschung der Menschheit ist mMn. die einzige logische Möglichkeit aus Sicht hypothetischer Aliens.

Wir sind genetisch veranlagt immer, überall, über Alles und Jeden die Kontrolle gewinnen zu wollen. Dies entspringt unserem instinktiven Sicherheitsbedürfnis.

Und nur Aufgrund dieser Eigenschaften sind wir die "Herrscher" über diesen Planeten.

Wikipedia: Darwinismus

Mit unserer Kultur bieten wir unseren Instinkten einhalt. Und das wäre eine sehr schwache Versicherung für hypothetische Aliens.
Wir wären vielleicht nicht Heute, nicht in 10.000 Jahren ein Problem, aber der Zeitpunkt wo wir für eine andere intelligente Art zum Problem werden, ist unausweichlich.

Wir stellen eine Bedrohung dar, vielleicht nicht akut, aber generell auf jeden Fall.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/warnung-von-astrophysiker-hawking-sprecht-bloss-nicht-mit-den-aliens-a-691115.html

Daraus folgt auch, je früher man sich "um uns kümmert" desto Ressourcen schonender.

Eine mögliche Kooperation zwischen zwei intelligenten Arten, die nicht den darwinistischen Prinzipien unterliegen, halte ich für möglich.


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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 08:01
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Da fühl ich mich nicht ernst genommen.
Auch nicht meine Intention. Sehe es lieber als argumentum ad absurdum. Auch wenn man das auf allmy nicht immer erkennt.


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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 08:29
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Wie, wir machen das nicht untereinander? Bist du dir sicher?
Soweit ich weiß, löschen wir nicht alles aus, was uns gefährlich werden könnte. Oder finden in Deiner Umgebung ständig Genozide statt?
Natürlich sind wir aggressiv - aber wir löschen nicht konsequent alles um uns herum aus.


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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 11:17
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Weil wir bisher kein einziges Lebenszeichen diesbezüglich entdeckt haben?
Nein. Einfach, weil die Lebensspanne einer Zivilisation gemessen an mehreren Milliarden Jahren Leben auf dem Planeten einfach sehr klein ist, das zeitgleiche Auftreten also ein seltener Zufall ist.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Ich verstehe nicht, wieso diese Entfernungen so lächerlich gewaltig sind.
Wären die nächsten Sterne und damit auch die nächsten (potentiell) bewohnten Planeten viel näher aneinander dran, so Monddistanz etwa, wäre das Universum längst dank zu großer Materiedichte (Faktor eine Quadrillion oder 1024) kollabiert. Was heißt längst - direkt nach seiner Entstehung!
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Das war eigentlich nicht mein Plan, dass sie in dem Sinne so aggressiv sind, einfach von Zivilisation zu Zivilisation zu ziehen um sie auszulöschen. Sondern es viel mehr die Ungewissheit "erfordert", sich letztendlich dafür zu entscheiden, eine Zivilisation lieber komplett zu vernichten, als das Risiko einzugehen, diese könnte ihnen weit überlegener sein und sie zuerst auslöschen.
Diesen Unterschied hatte ich dabei durchaus im Hinterkopf. Nur ist er arg marginal. Oder kannst Du erklären, wie so ne Ziv "beruhigt" sein kann, bloß weil so ne ferne Ziv auf Kontaktanfragen umgehend und freundlich antwortet?


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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 15:04
Zitat von MikroFernGTSMikroFernGTS schrieb:Wir sind genetisch veranlagt immer, überall, über Alles und Jeden die Kontrolle gewinnen zu wollen. Dies entspringt unserem instinktiven Sicherheitsbedürfnis.

Und nur Aufgrund dieser Eigenschaften sind wir die "Herrscher" über diesen Planeten.
Dann hoffe ich ja umso mehr, dass da mal ein paar Aliens kommen, die uns das Gegenteil zeigen.
Zitat von MikroFernGTSMikroFernGTS schrieb:Wir stellen eine Bedrohung dar, vielleicht nicht akut, aber generell auf jeden Fall.
In gewisser Weise leider schon, ja. Aber eben nicht restlos alle. Ich weiß schon wie du es meinst. Da kann man nur hoffen, dass sich das vielleicht auch verändert solch ein Verhalten, aber was schon so lange bisher bestand hatte?
Zitat von MikroFernGTSMikroFernGTS schrieb:Eine mögliche Kooperation zwischen zwei intelligenten Arten, die nicht den darwinistischen Prinzipien unterliegen, halte ich für möglich.
Du meinst demnach jene, die nicht so radikal ausbeuten und zerstörerisch sind?
Das halte ich auch für realistisch, aber wiederum dürften diese uns gegenüber ja dann nicht böswillig sein, das widerspricht sich doch dann auch mit diesem Prinzip.
Zitat von kleinundgrünkleinundgrün schrieb:Oder finden in Deiner Umgebung ständig Genozide statt?
Natürlich sind wir aggressiv - aber wir löschen nicht konsequent alles um uns herum aus.
Das könnte man hier bei manchen Leuten annehmen, so kurz vor Weihnachten in den Läden. :troll:

Es gibt jedoch genug, die einige ihrer eigenen Art angreifen und gar töten, aus welchen Gründen auch immer. Darauf will ich hinaus, dass der Mensch untereinander so drauf ist. Nicht jeder, aber genug dass der Mensch an sich so schlecht da stehen kann.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:das zeitgleiche Auftreten also ein seltener Zufall ist.
Ein seltener Zufall schließt zumindest ein, dass es theoretisch möglich ist, auch wenn es vielleicht nur ein einziges Mal woanders vorgekommen sein könnte. Fragt sich halt nur, ob wir jemals etwas von dieser Zivilisation mitkriegen würden. Bei diesen Entfernungen glaube ich irgendwie auch nicht, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir durch das Universum reisen können. Letzteres klingt immer so, als würden wir nur einige Wochen brauchen, bis wir von A nach B fliegen könnten, aber so große Entfernungen von um die 10.000 Lichtjahren, wo vielleicht anderes Leben sein könnte, halte ich generell für unüberwindbar. :(
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:wäre das Universum längst dank zu großer Materiedichte (Faktor eine Quadrillion oder 1024) kollabiert. Was heißt längst - direkt nach seiner Entstehung!
Wenn das Universum kollabieren kann, kann es also nicht unendlich groß sein. Ist es nicht eine in sich geschlossene Unendlichkeit, die sich in sich selbst ausdehnt? aber wie kann sowas überhaupt kollabieren? Das zeigt ja, dass da irgendeine "Grenze" ist, bei der das Universum "weiß", dass es zu viel ist und deshalb kollabiert. Das mit dem bescheid wissen meine ich jetzt nicht als hätte es ein Bewusstsein, aber ich wundere mich dass so ein Raum kollabieren kann weil "zu viel in diesem enthalten ist". Das finde ich schräg.
:hä: Er könnte sich doch einfach noch mehr erweitern, wenn er so eine in sich geschlossene Unendlichkeit darstellt.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Oder kannst Du erklären, wie so ne Ziv "beruhigt" sein kann, bloß weil so ne ferne Ziv auf Kontaktanfragen umgehend und freundlich antwortet?
Du meinst, wenn sie wie oben beschrieben aufgrund von Ungewissheit sich auch dafür entscheiden würden, die andere Zivilisation lieber auszurotten? Hmmmm, da käme es ja nur auf diese Ungewissheit an. Ich stelle mir das Szenario so vor, dass die Lebensformen in ihrem "Mutterschiff", welche uns im Visier haben und keine Antwort erhalten aufgrund der Entfernungsproblematiken, mehr und mehr in eine schwierige Situation geraten. Sie können lediglich sehen, dass da Leben um und auf der Erde herrscht, also irgendeine Aktivität ist, aber sie wissen nicht, ob es sich dabei um eine ihnen überlegene Zivilisation handelt, weshalb diese Situation auf so eine 50-50 Chance hinausläuft.

Entweder warten sie eine mögliche Antwort auf ihre Nachricht ab, oder sie entscheiden sich die Erde anzugreifen, weil sie genauso wenig sehen können, ob wir sie bereits ebenso schon entdeckt haben und irgendwas zu ihnen geschickt haben, um sie zuerst anzugreifen. Das ist eigentlich der Punkt den ich versuche darzulegen. Woher wissen sie von der jeweils anderen Zivilisation, wie sie ihnen gegenüber ist, wenn die Kommunikation aufgrund der Entfernung dazwischen, total wegfällt? Sich gegenseitig zu nähern, schließt ja eigentlich nur zwei Möglichkeiten ein: Entweder sind beide Zivilisationen friedfertig und positiv/offen eingestellt gegenüber dem anderen, ODER einer von beiden ist bereit anzugreifen aufgrund der Erwartungshaltung, dass der jeweils andere eine potenzielle Gefahr darstellen könnte, weil es sich dabei ja um eine völlig fremde Zivilisation handelt und man nicht weiß, worauf man sich da einlässt.


Deswegen denke ich, ein friedliches "Kennenlernen" zwischen diesen beiden Zivilisationen setzt voraus, dass beide auch auf der Suche nach anderem Leben sind. Wir sind ja eigentlich schon auf der Suche nach anderem Leben, aber wiederum gäbe es zweifellos auch einige Menschen, die eine außerirdische Spezies nicht mal eben so mit offenen Armen empfangen würde, weil sie halt nicht wissen, mit wem sie es zu tun haben. Alles Unbekannte ist erstmal ne potenzielle Gefahr. Also, du kannst dir doch auch vorstellen, dass jene Politiker und co. die am längeren Hebel sitzen, höchstwahrscheinlich auch ihre bisherigen Erfahrungen entscheiden lassen, wie sie mit einer außerirdischen Lebensform umgehen. Mal angenommen, da schwebt jetzt irgendwo nähe Mars ein solches Mutterschiff herum, das wir entdecken. Ich versuche mir da ein realistisches Szenario auszumalen, wie man in solch einer Situation vorgehen würde. Würden wir erstmal versuchen Kontakt aufzunehmen und wie entscheiden wir, wenn keine Antwort kommt? Entscheidet man sich dann Sonden hinzuschicken, oder gar anzugreifen, weil man davon ausgehen kann, dass diese Lebensform uns zuvorkommen könnte? Wobei ich bezweifle dass wir die Möglichkeiten haben etwas so weit entferntes überhaupt anzugreifen, aber ich hoffe du weißt worauf ich hinaus will. Wann ist dieser Punkt, an dem man merkt, dass eine andere Zivilisation nichts böses will?


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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 15:23
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Es gibt jedoch genug, die einige ihrer eigenen Art angreifen und gar töten
Ja eben. Das ist Aggression auch gegen die eigene Art. Auch das hat letztlich evolutionäre Gründe.
Aber dennoch haben wir offensichtlich eine enorme Hemmschwelle, was das präventive Auslöschen ganzer Spezies, Volksgruppen etc. an geht.
Nicht, dass es noch nie versucht wurde. Aber selbst in den ganz extremen Ausprägungen pervertierten Verhaltens, wurde das nie "durchgezogen". Eben weil wie es als pervertiertes Verhalten ansehen, einfach alles platt zu machen, was uns auch nur potentiell schaden könnte.

Und natürlich spielen auch die großen Entfernungen eine Rolle. Etwas, das 100.000 Jahre Flugzeit entfernt ist, wird erst mal nicht als unmittelbar bedrohlich angesehen. Warum sollte man da Ressourcen aufwenden, das prophylaktisch auszulöschen.

Ich finde, diese "dunkle Wald" These klingt nur auf den ersten Blick plausibel. Sie wird alleine von den riesigen Hürden der Entfernung relativiert.


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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 16:46
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Ein seltener Zufall schließt zumindest ein, dass es theoretisch möglich ist
Hat dem wer widersprochen, oder warum sagst Du das jetzt? Zur Sache, daß wir es elend weit bis zur nächstgelegenen Ziv haben, trägt das jetzt auch nicht die Bohne aus, daß sogar zwei Zivs unter ein und dem selben Stern in etwa zeitgleich entstanden sein können, we unwahrscheinlich auch immer.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Wenn das Universum kollabieren kann, kann es also nicht unendlich groß sein.
Doch, das wäre dennoch drin.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Das zeigt ja, dass da irgendeine "Grenze" ist, bei der das Universum "weiß", dass es zu viel ist und deshalb kollabiert.
Muß der hochgeworfene Stein "wissen" (in welchem Sinne auch immer), daß er die Fluchtgeschwindigkeit nicht erreicht hat, damit er umkehrt und zur Erde zurückfällt? Gravitation wirkt einfach, und gut ist.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Er könnte sich doch einfach noch mehr erweitern
Dann wärs freilich wieder Essig mit nur mondweit entfernten Exoplaneten. Es bleibt also bei der elend großen Entfernung. Entweder elend weit oder Kollaps. Da wir leben, unser Universum also nicht kollabiert ist ---> elend weit. Isso, bleibt so.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Du meinst, wenn sie wie oben beschrieben aufgrund von Ungewissheit sich auch dafür entscheiden würden, die andere Zivilisation lieber auszurotten? Hmmmm, da käme es ja nur auf diese Ungewissheit an.
Und ich frag Dich, wie bittschön diese Ungewißheit verschwinden könnte.

Was Du im Folgenden erzählst, hat nichts mit dem hier zur Diskussion gestellten Szenario mehr zu tun. Du zerschießt schon wieder Deinen eigenen Thread, und ich zieh mich wieder zurück.


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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 17:01
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Was Du im Folgenden erzählst, hat nichts mit dem hier zur Diskussion gestellten Szenario mehr zu tun. Du zerschießt schon wieder Deinen eigenen Thread, und ich zieh mich wieder zurück.
Mir wird hier irgendein solch extremes Szenario in den Mund gelegt, denn es ging von meiner Seite aus ursprünglich NIE um eine so aggressive Zivilisation. Es fokussierte sich immer auf die wachsende Ungewissheit aufgrund der schwierigen Kommunikation zwischen A und B, weshalb es zu entsprechenden Entscheidungen kommen kann. Ich habe nie auch nur annähernd von einer Zivilisation gesprochen, die so aggressiv ist, dass sie uns sieht und uns direkt auslöscht, einfach weil sie so ist.

Und ja, ich weiß dass du dieses Szenario auch nicht in den Raum geworfen hast, aber bitte unterstelle mir nicht, dass ein derartiges von mir ausgegangen ist. Das ist es nämlich nicht. Leider wurde mein ursprüngliches Szenario direkt in solch eine Extreme gezogen, als gäbe es nur schwarz oder weiß und nicht mal SO ist es in der dunklen Wald-Hypothese beschrieben worden. Da liegt der Fokus auf die Schwierigkeit aufgrund der Entfernungen miteinander kommunizieren zu können und durch die daraus resultierende Ungewissheit entsprechend richtig zu handeln. Ich habe das Szenario oben erneut beschrieben:
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Hmmmm, da käme es ja nur auf diese Ungewissheit an. Ich stelle mir das Szenario so vor, dass die Lebensformen in ihrem "Mutterschiff", welche uns im Visier haben und keine Antwort erhalten aufgrund der Entfernungsproblematiken, mehr und mehr in eine schwierige Situation geraten. Sie können lediglich sehen, dass da Leben um und auf der Erde herrscht, also irgendeine Aktivität ist, aber sie wissen nicht, ob es sich dabei um eine ihnen überlegene Zivilisation handelt, weshalb diese Situation auf so eine 50-50 Chance hinausläuft.

Entweder warten sie eine mögliche Antwort auf ihre Nachricht ab, oder sie entscheiden sich die Erde anzugreifen, weil sie genauso wenig sehen können, ob wir sie bereits ebenso schon entdeckt haben und irgendwas zu ihnen geschickt haben, um sie zuerst anzugreifen. Das ist eigentlich der Punkt den ich versuche darzulegen.
Doch leider geht der Fokus hier generell immer wieder auf ein weit extremeres Szenario zurück, als spräche ich einfach von den typischen Hollywood-Killeraliens, die uns vernichten wollen.


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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 17:09
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Du meinst demnach jene, die nicht so radikal ausbeuten und zerstörerisch sind?
Das halte ich auch für realistisch, aber wiederum dürften diese uns gegenüber ja dann nicht böswillig sein, das widerspricht sich doch dann auch mit diesem Prinzip.
Was du beschreibst ist die menschliche Sicht, diese Eigenschaften dürfen in dieser Diskussion keine Rolle spielen.
Ausbeutend, zerstörerisch, böswillig... Objektiv betrachtet sind wir das nicht. Wir verhalten uns ganz natürlich, entsprechend unserer genetischen Veranlagung.

Und nun ist es wahrscheinlicher als unwahrscheinlicher, das Andere einfach anders sind, dh. unsere Moralvorstellung von gut und böse sind komplett für die Tonne.

Bzgl. der Kooperation meine ich, dass eine andere intelligente Art gar nicht das Bedürfnis der Sicherheit kennt und dieses Konzept erst mit dem Kontakt mit einer anderen Art erlernen würde.
Oder im umgekehrten Fall, zwei Arten sich treffen die beide das Konzept nicht kennen und deswegen kooperieren können.


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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 17:13
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb am 16.12.2021:Da außerirdische Lebensformen nicht in der Lage sind,
effektiv miteinander zu kommunizieren (angesichts der großen Entfernung zwischen ihnen und verschiedenen Sprachen,
Kommunikationsmitteln und kulturellen Konzepten),
ist es sinnvoll den schlimmsten Fall anzunehmen: Das heißt, die andere Zivilisation wird uns bei der ersten Begegnung vernichten.
Es ist jedoch unmöglich mit Sicherheit zu sagen, ob die andere Zivilisation uns überlegen oder unterlegen ist,
weshalb es strategisch genauso gut möglich sein kann, sich sehr defensiv zu verhalten und zu versuchen die eigene Existenz zu verbergen.
Letzteres ist ein Versuch das Fermi-Paradoxon zu lösen, aber auch die Dunkle Wald-Theorie hat ihre Problematiken.
Auch im Bezug auf den Aufbau verschiedener Zivilisationen.
Da außerirdische Lebensformen nicht in der Lage sind,
effektiv miteinander zu kommunizieren (angesichts der großen Entfernung zwischen ihnen und verschiedenen Sprachen,
Kommunikationsmitteln und kulturellen Konzepten),
DAS ist der Knackpunkt, auf dem der Fokus hier liegt und nicht, dass der schlimmste Fall das einzige Szenario hier sein darf.
Mein Plan ist zu versuchen realistisch zu ermitteln, wieso es zu solch einer Situation kommen kann und wieso es auch anders ausgehen kann. Aliens, die uns einfach vernichten wollen, ist hier NICHT das Szenario, sondern die Entscheidungsschwierigkeit aufgrund von Kommunikationsschwierigkeiten, nicht nur durch verschiedene Sprachen/Arten der Kommunikation, sondern auch wegen der Entfernung und die damit verbundene Zeit, die eine Nachricht überhaupt benötigt und daraus wachsende Ungewissheit.

Deswegen habe ich das ursprüngliche Szenario auch mal aus unserer Sicht beschrieben:
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Deswegen denke ich, ein friedliches "Kennenlernen" zwischen diesen beiden Zivilisationen setzt voraus, dass beide auch auf der Suche nach anderem Leben sind. Wir sind ja eigentlich schon auf der Suche nach anderem Leben, aber wiederum gäbe es zweifellos auch einige Menschen, die eine außerirdische Spezies nicht mal eben so mit offenen Armen empfangen würde, weil sie halt nicht wissen, mit wem sie es zu tun haben. Alles Unbekannte ist erstmal ne potenzielle Gefahr. Also, du kannst dir doch auch vorstellen, dass jene Politiker und co. die am längeren Hebel sitzen, höchstwahrscheinlich auch ihre bisherigen Erfahrungen entscheiden lassen, wie sie mit einer außerirdischen Lebensform umgehen. Mal angenommen, da schwebt jetzt irgendwo nähe Mars ein solches Mutterschiff herum, das wir entdecken. Ich versuche mir da ein realistisches Szenario auszumalen, wie man in solch einer Situation vorgehen würde. Würden wir erstmal versuchen Kontakt aufzunehmen und wie entscheiden wir, wenn keine Antwort kommt? Entscheidet man sich dann Sonden hinzuschicken, oder gar anzugreifen, weil man davon ausgehen kann, dass diese Lebensform uns zuvorkommen könnte? Wobei ich bezweifle dass wir die Möglichkeiten haben etwas so weit entferntes überhaupt anzugreifen, aber ich hoffe du weißt worauf ich hinaus will. Wann ist dieser Punkt, an dem man merkt, dass eine andere Zivilisation nichts böses will?



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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 17:19
Zitat von MikroFernGTSMikroFernGTS schrieb:Bzgl. der Kooperation meine ich, dass eine andere intelligente Art gar nicht das Bedürfnis der Sicherheit kennt und dieses Konzept erst mit dem Kontakt mit einer anderen Art erlernen würde.
Oder im umgekehrten Fall, zwei Arten sich treffen die beide das Konzept nicht kennen und deswegen kooperieren können.
Hier geht es nur nicht um moralischen Kram wie wir sind, sondern eher um evolutionsbedingte Eigenschaften. Hältst du es für möglich, dass eine Lebensform sich zu einer so fortgeschrittenen Zivilisation entwickelt, OHNE das Bedürfnis der Sicherheit zu kennen? Wie soll das funktionieren? Wie kann eine Lebensform sich entwickeln, ohne Angst, Gefahr und Sicherheit zu kennen? Würde diese dann nicht eher früh genug in ihren eigenen Tod rennen, weil sie nicht weiß, dass es auch Gefahren im Universum gibt? Ein simples Beispiel wäre, wenn sie ihr erstes Raumschiff bauen, in den Orbit fliegen und dann aus dem Raumschiff hinausgehen und sterben, weil sie nicht die Gefahr erkannten, dass das tödlich für sie enden würde. Spätestens jetzt wissen sie es. Also gehe ich davon aus, wenn eine Lebensform dazu in der Lage ist durchs All zu reisen und auf eine andere Lebensform zu stoßen, dass sie schon in gewisser Weise auch ähnliche Instinkte und Verhalten hervorbringen, wie wir. Ich halte sowas wie Angst etc. keinesfalls für etwas rein menschliches. Das zeigt sich ja schon bei sämtlichen anderen Tierarten auf der Erde. Wieso sollte demnach also ne fortgeschrittene Lebensform, die es so weit gebracht hat, keine Angst oder Sicherheit empfinden können? Das wäre doch glatter Selbstmord.


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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 17:27
Du schliesst von irdischer Evolution auf andere, das halte ich für wenig zielführend. Ich sehe keinen Grund warum sowas nicht komplett ohne ablaufen sollte. Z.b. ein einziger Organismus der sich immer weiter spaltet, oder pilzartige Strukturen etc. im Grunde sind der Phanatasie da kaum Grenzen gesetzt. Oder auch komplett ohne Biologie, alles nicht ausgeschlossen.
Auch das Konzept Sterben ist zutiefst irdisch, menschlich.


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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 18:34
Zitat von MikroFernGTSMikroFernGTS schrieb:Du schliesst von irdischer Evolution auf andere, das halte ich für wenig zielführend. Ich sehe keinen Grund warum sowas nicht komplett ohne ablaufen sollte. Z.b. ein einziger Organismus der sich immer weiter spaltet, oder pilzartige Strukturen etc. im Grunde sind der Phanatasie da kaum Grenzen gesetzt. Oder auch komplett ohne Biologie, alles nicht ausgeschlossen.
Auch das Konzept Sterben ist zutiefst irdisch, menschlich.
Weil Evolution keine menschliche Erfindung ist, genauso wenig wie das Sterben!
Was mit mit allen anderen Tieren auf der Erde? Schaue dir die Artenvielfalt an und sage mir, dass da eine Tierart ist, die weder stirbt, noch keine Evolution durchgemacht hat bzw. immer noch dabei ist. Frage dich doch eher, warum eine extraterrestrische Lebensform immer so hart abweichen muss? Damit der Begriff "außerirdisch" dem entspricht, was wir uns selbst seit 1947 dazu gedichtet haben, wie Außerirdische zu sein haben? Die überklugen, grauen, schmalen Figuren mit den großen Augen. Welchen Zweck hätten so große Augen denn eigentlich? Oder wieso wäre ihre Haut Grau oder grün? Das sind alles so hinterfragbare Dinge. Es sollte schon nachvollziehbare Gründe dafür geben und das nicht, weil alles menschlich sein muss, sondern weil der Mensch auch NUR ein Lebewesen im Universum ist. Was wir haben, muss nichts einzigartiges sein. Lediglich unsere Menschheitsgeschichte wohl eher ja, aber grundlegende Dinge wie Angst und andere Eigenschaften? Warum soll das nur dem Menschen vorbehalten sein, wenn auch andere Tierarten sowas empfinden können und nichts mit dem Menschen zutun haben? Klar sind es alles irdische Lebewesen, aber irdisch ist nicht gleichzusetzen mit einzigartig. Es beschreibt einfach nur Leben auf der Erde, auf der wir auch leben. Aus unserer Sicht irdisch, aber nicht dass irdisch etwas einzigartiges ist. Es kann genauso gut einen Planeten geben, auf dem Lebewesen sind, die auch aus Kohlenstoff sind, sterben und Angst empfinden. Die Bedingungen dafür sind nichts einzigartiges. Es bedarf verschiedener Elemente und bestimmten entsprechenden Planeten, die eine passende Umgebung für Leben hergeben. Wäre irgendwas anderes möglich, müsste es doch rein theoretisch nur so vor Leben auf jedem Planeten wimmeln.


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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 18:43
Zitat von MikroFernGTSMikroFernGTS schrieb:Was du beschreibst ist die menschliche Sicht, diese Eigenschaften dürfen in dieser Diskussion keine Rolle spielen.
Ausbeutend, zerstörerisch, böswillig... Objektiv betrachtet sind wir das nicht. Wir verhalten uns ganz natürlich, entsprechend unserer genetischen Veranlagung.
Das sehe ich etwas anders. Gerade Ausbeutung, die rein zum eigenen Zweck dient, nicht sinnlos ist und nicht aus purer Vergnügung heraus geschieht, sehe ich eher als ein universelles Verhalten eines jeden natürlichen Lebewesens. Wir Menschen versuchen nur immer wieder, uns von diesem Naturell künstlich zu distanzieren. Langfristig wird sich aber meiner Meinung nach das ausbeuterische Verhalten durchsetzen. Deswegen ist auch für mich gefühlt (kann es natürlich nicht beweisen) das Risiko höher, dass die Menschen auf ausbeuterische Außerirdische treffen, als auf Außerirdische, die nicht ausbeuterisch sind. Je intelligenter und fortschrittlicher Außerirdische sind, desto ausbeuterischer sind sie womöglich. Höchstens eine Art Symbiose könnte ich mir vorstellen, aber dass andere Zivilisationen nur wegen Rücksicht, Moral etc. nicht angegriffen werden, halte ich ausschließlich für ein menschliches Denken und selbst da ist es nicht natürlich. Deswegen denke ich auch, dass es wirklich keine gute Idee wäre, auf Außerirdische zu treffen.


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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 19:16
@Scott78
Das ist doch genau das, was ich geschrieben habe. Wo siehst du da was anders?


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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 19:21
@Kepha
Über kleine grüne Männchen diskutier ich grundsätzlich nicht.


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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 19:25
Man muss sich nur mal anschauen, wie das Gehirn mäßig und höher entwickelter Lebewesen auf der Erde aufgebaut ist. Obwohl diese Lebewesen nicht direkt etwas miteinander zu tun haben, gleichen sich ihre Gehirne in erstaunlicher Weise. Allen gemein ist beispielsweise die Erzeugung des Gefühls von Belohnung bei Motivation und Fortschritt. Natürlich können Außerirdische vollkommen anders aufgebaut sein, aber meiner Meinung nach wäre es naheliegend, anzunehmen, dass gerade solche Triebe ein universelles Verhalten eines jeden Lebewesens im Universum sein könnte. Wenn dem so wäre, dann wäre es auch naheliegend, dass auch ausbeuterisches Verhalten von Lebewesen im Universum weit verbreitet sein könnte.


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Die relativistische interplanetare Vernichtungswaffe

21.12.2021 um 19:33
@MikroFernGTS
Ich wollte nur sagen, dass wir uns eben oftmals nicht natürlich verhalten und nicht nach unserer genetischen Veranlagung, wie von dir behauptet. Würden wir uns nämlich vollkommen natürlich verhalten, so wären wir deutlich ausbeuterischer, meiner Meinung nach.


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21.12.2021 um 19:33
Zitat von MikroFernGTSMikroFernGTS schrieb:@Kepha
Über kleine grüne Männchen diskutier ich grundsätzlich nicht.
Das heißt Kephalopyr und über irgendwelche Fantasy(kleine grüne Männchen) diskutiere ich hier nicht, sondern um realistisch nachvollziehbare, mögliche Szenarien im Bezug auf extraterrestrisches, uns ähnlich fortgeschrittenes Leben und wie der Erstkontakt zwischen uns verlaufen könnte.


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