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Der schwarze Adel

13 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwörung, Geschichte, Kirche ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Seite 1 von 1

Der schwarze Adel

14.04.2014 um 19:38
Sonst bin ich eigentlich nur stiller Mitleser, heute schreibe ich mal wieder was.

Hat jemand schon Mal vom "schwarzen Adel" gehört, der ein oder andere der die Serie "Borgia" gesehen hat, kennt die Namen Colonna,de Medici,Piccolomini,Farnese,Orsini etc. schon.

Der Unterschied zwischen dem "schwarzen" und dem normalen "weissen" Adel besteht darin, dass erste vom Papst den Adelstitel erhalten haben, während normalerweise nur weltliche Fürsten Adelstitel vergeben.

Obengenannte waren zu ihrer Zeit sehr einflussreich in Italien und Europa, die Colonna waren direkte Berater des Papstes und jede der Familien stellte mindestens einen Papst. Viele der Kardinals- und Familienpaläste die damals gebaut wurden, sind heute Sehenswürdigkeiten in Rom oder beherbergen inzwischen Regierungsgebäude (Palazzo Orsini, Palazzo Farnese etc.).

Wenn man sich genauer mit dem Thema beschäftigt, findet man heraus das nicht nur kirchliche Würdenträger dem schwarzen Adel angehören, folgende bekannte Familien entstammen ebenfalls dem schwarzen Adel:

Haus von Thurn und Taxis
Haus von Liechtenstein (Liechtenstein)
Haus von Hohenzollern (Deutschland)
Haus von Hannover (Deutschland)
Haus von Bourbon (France)
Haus von Oranien (Niederlande)
Haus von Grimaldi (Monaco)
Haus von Wittelsbach (Deutschland)
Haus von Habsburg (Österreich)
Haus von Savoy (Italien)

Jemand schon Mal davon gehört?


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Der schwarze Adel

14.04.2014 um 19:40
Nein. Und Namen sind Schall und Rauch :3


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Der schwarze Adel

14.04.2014 um 19:49
Das Haus Hannover regierte gleichzeitig weiter das Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg bzw. das Königreich Hannover als die Stammlande der Dynastie. Manchmal werden sie auch als die hannoversche Linie des Hauses Braunschweig bezeichnet, eines Teils des Welfengeschlechts. Die ersten hannoverschen Regenten auf dem englischen Thron Georg I. und Georg II. waren noch in Hannover geboren. Die Hannoverschen waren Teil der uralten Welfenfamilie, die sich unter anderem auf Heinrich en Löwen zurückführt, der wiederum aus dem schwäbischen Ravensburg stammt.
Quelle: Wikipedia: Haus Hannover
Die Welfen waren ein ursprünglich fränkisches Adelsgeschlecht aus dem Maas-Mosel-Raum, das seit dem 9. Jahrhundert bekannt ist und eng mit dem Kaiserhaus der Karolinger verwandt war, welches die Welfen mit einer Grafschaft in Oberschwaben belehnte sowie eine Seitenlinie im Jahr 888 mit dem Königreich Burgund.
Quelle: Wikipedia: Welfen
Karolinger ist der Hausname des Herrschergeschlechts der westgermanischen Franken, das ab 751 im Frankenreich die Königswürde hatte. Sein berühmtester Vertreter war Karl der Große, von dem die späteren karolingischen Herrscher abstammten.
Quelle: Wikipedia: Karolinger



Also nix mit Päpsten


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Der schwarze Adel

14.04.2014 um 19:59
Naja halt VT Bullshit nix historisch belegt und bei Google auf Seite 1 gleich sowas wie der verrückte Imker... und diverse Wahrheitsblogs...

Googelt man nach schwarzer Adel historische Belege kommt garnix mehr.
Kann man auch gleich sagen Karl der Große wurde von den Reptilenmenschen aus der hohlen Erde zum Kaiser gekrönt kommt aufs selbe hinaus.


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Der schwarze Adel

14.04.2014 um 20:17
Ja, da hat @Kirschi leider Recht
Aber es kann sein, dass die mehr Freizeit haben um sich intellektuell und moralisch weiterzuformen,
was sie vermutlich für mich enttäuschend nicht tun größtenteils.
Das tun andere...


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Der schwarze Adel

14.04.2014 um 22:01
Abkömmlinge von Piraten,Raubrittern und Bauernschlächtern die ihre Dienste jedem verkauften der gut bezahlte..heute auch als Parasiten,Nassauer und Schmarotzer genannt


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Der schwarze Adel

14.04.2014 um 23:06
@barsival
Davon gehört schon, aber ich kann mich an nichts fundiertes in dieser Richtung erinnern. Klar gibt es den 'richtigen' schwarzen Adel, aber wie @Schmandy schon dankenswerter Weise dargestellt hat ist die Herleitung bei VTlern oft Unsinn.

Wikipedia: Black Nobility

Man sollte sich fragen warum gerade der 'schwarze Adel' der böse Adel sein soll. Letztendlich ist doch jeder Adel Mist, ein Haufen von Leuten die sich was darauf einbilden aus welcher M*** sie gekrochen sind. Noch schlimmer wenn die dann auch noch staatliche Privilegien auf dieser Basis erhalten.

Wenn man sich da eine spezielle Gruppe aus dem Adel als böse heraus nimmt, wird der andere restliche Adel ja als gut und legitim dargestellt. Also sind die ganzen protestantischen und anglikanischen Adelsfamilien jetzt die Guten?


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Der schwarze Adel

14.04.2014 um 23:22
Ich verstehe nicht wieso ich mich grad ein wenig diffamiert fühle. Wer meinen Artikel aufmerksam gelesen hat, wird sicherlich erkennen das ich keine Meinung zu diesem Thema habe. Am ende frage ich ja nach eurer Meinung. Ich habe keinesfalls geschrieben das der schwarze Adel der böse sein soll.

Das in der Renaissance der Papststuhl an den meistbietenden verkauft wurde ist nichts neues, und das die oben genannten Familien über einen längeren Zeitraum mehrere Päpste stellten kann auch jeder auf Wikipedia nachschlagen.

Ich bereue es fast das mit der TV-Serie geschrieben zu haben, da das ja scheinbar alles ins Lächerliche zieht. Ich glaube auch nicht an den ganzen Verschwörungskram der so im Internet herumgeistet, habe nur das gefunden, es ist mir neu vorgekommen und dann hab ichs gepostet.

Und das mit Karl dem großen und den Reptilienmenschen find ich schon weit hergeholt, könnt in einem Buch von Jan van Hellsing so stehen...^^


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Der schwarze Adel

14.04.2014 um 23:35
Wenn es um den 'richtigen' schwarzen Adel geht, scheint diese Elvina Pallavicini im letzten Jahrhundert recht wichtig gewesen zu sein.

Wikipedia: Elvina Pallavicini

Leider hat der Artikel viele [citation needed]-Stellen, u.a. auch eine angebliche Unterstützung Pallvcinis für den Erzbischof Marcel Lefebvre, welcher die reaktionäre Pius-Bruderschaft gegründet hat (die gingen glaube ich in den letzten Jahren durch die Medien, weil die selbst für den Papst zu Hardcore-Katholisch drauf sind).

Ansonsten scheint der schwarze Adel wohl ziemlich an Bedeutung verloren zu haben, seit der Vatikan-Staat kein großes zusammenhängendes Landgebiet mehr zu verwalten hat.


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Der schwarze Adel

15.04.2014 um 00:30
Dieser Spiegel-Artikel von 1978 erwähnt zumindest eine Adlige Unterstützung für Lefebvre
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40616972.html
So will er in Albano bei Rom, wo seine Schwester Gabrielle einen kleinen Konvent leitet, ein Priesterseminar gründen. Überdies bleibt ihm ein Teil des römischen Adels treu: Im fürstlichen Palast Rospigliosi-Pallavicini feierten zu Weihnachten zwei Dutzend Aristokraten -- mit einem Priester aus dem Lefebvre-Kreis -- die Messe auf lateinisch, im alten, von Paul VI. abgeschafften Ritus.
Die Pius-Bruderschaft scheint wohl eine Speerspitze der Erzkatholischen VTler zu sein:
Wikipedia: Priesterbruderschaft St. Pius X.
Wikipedia: Katholischer Traditionalismus

und aus dem Wikipedia: Marcel Lefebvre Artikel
Lefebvre schrieb am 31. August 1985 in einem Brief an Papst Johannes Paul II., die Feinde der Kirche seien Juden, Kommunisten und Freimaurer.
@barsival
Zitat von barsivalbarsival schrieb:Ich verstehe nicht wieso ich mich grad ein wenig diffamiert fühle.
Versteh ich jetzt auch nicht so ganz. Ich hatte meine Aussage eher allgemein auf die VTler bezogen und nicht auf dich.


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Der schwarze Adel

15.04.2014 um 00:56
Hier ein Spiegel-Artikel von 1957 in dem es um den schwarzen Adel geht:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41120413.html
Ein Zacken aus der Krone

Seit Papst Pius XII. dem Patriziat der Ewigen Stadt zum Jahreswechsel eine Gratulationsaudienz gewährte, hofft der traditionsbewußte römische Adel, daß nun eine heftige Fehde zu seinen Gunsten entschieden wird, die seit Mai vergangenen Jahres hinter den Mauern des Vatikans zwischen Prälaten ("Monsignori") adliger und solchen nichtadliger Herkunft entbrannt ist.

Bei jenem Streit geht es um die Besetzung einer päpstlichen Hofcharge. Seit jeher hat es die "schwarze Aristokratie"* der Hauptstadt des Abendlandes als ihr Privileg angesehen, den Posten eines "Partizipierenden Geheimen Kämmerers" am Vatikan zu besetzen. Die "Partizipierenden Geheimkämmerer" sind hohe Hofbeamte, die zum unmittelbaren Gefolge des Heiligen Vaters gehören und bei allen feierlichen Anlässen an seiner linken Seite postiert sind.

Gegenwärtig gibt es nur noch einen solchen Prälaten am päpstlichen Hof, den Monsignore Mario Nasalli Rocca di Corneliano. Die Stellung eines zweiten Partizipierenden Geheimkämmerers wurde vakant, als der gleichfalls blaublütige Monsignore Carlo Emanuele Toraldo im letzten Frühjahr starb. Seither bemühen sich etliche höhere Geistliche, die kein Adelspatent vorweisen können, diesen Posten einem Würdenträger zuzuschanzen, in dessen Adern kein blaues Blut fließt.

Die anti-aristokratischen Geistlichen behaupteten, daß die altrömische Aristokratie keineswegs ein Monopol auf dieses Amt beanspruchen kann. Historisch beschlagene Parteigänger dieser Gruppe wiesen nach, daß es unter den 262 Statthaltern Christi auch einige Päpste gab, die schlichte Plebejer mit der Würde eines Partizipierenden Geheimen Kämmerers betrauten.

Die bürgerlichen Prälaten hatten bisher guten Grund zu der Hoffnung, daß auch Papst Pius jenes Adelsprivileg ignorieren werde. Obwohl der Heilige Vater selbst aus einer - wenn auch relativ jungen - Adelsfamilie* stammt, waren seine Beziehungen zu den Standesgenossen lange Jahre hindurch nicht die besten. Der Papst hatte die 364 Familien, die in der offiziellen "Liste des römischen Patriziats und Hochadels" am Vatikan geführt werden, seit 1952 nicht mehr zu der traditionellen Neujahrsaudienz empfangen, die gewöhnlich in der zweiten oder dritten Januarwoche stattfindet.

Der Papst hatte gute Gründe vorgebracht, als er dem Adel dieses alte Privileg vorenthielt. Im Jahre 1953 hatte er für die römischen Aristokraten keine Zeit gehabt, weil er mit der Ernennung der neuen Kardinäle beschäftigt war. In den darauffolgenden Jahren sagte er wegen Krankheit ab. Die Kenner vatikanischer Bräuche deuteten allerdings diese offiziellen Entschuldigungen unzweideutig als einen Akt päpstlicher Ungnade.

Für diese Deutung sprach auch die außergewöhnlich scharfe Kritik, die Pius XII. in den letzten beiden Audienzen 1951 und 1952 am Adel und seinen Privilegien geübt hatte. "Die neue italienische Verfassung", erklärte der Heilige Vater in seiner Levitenpredigt, "erkennt in Staat und Volk nicht mehr die besondere Berufung einer sozialen Klasse noch irgendwelche Bevorzugungen und Vorrechte an. Ein Blatt der Geschichte ist umgewendet, ein Kapitel geschlossen worden ... ein neues Kapitel ist aufgeschlagen, das neue (soziale und wirtschaftliche) Lebensformen ankündigt"

Derartige Aussprüche lösten in den Zirkeln des traditionsstolzen Adels seinerzeit heftige Entrüstung aus. In Höflingskreisen entsetzte man sich mit unterdrückter Stimme, nun sei sogar der Papst "kommunistenfreundlich" geworden.

Die Verdrossenheit des Adels steigerte sich als den revolutionären Worten ebensolche Taten folgten. Die stolzen römischen Patrizier sahen sich nicht nur um das Vorrecht gebracht, dem Heiligen Vater persönlich ihre Neujahrsglückwünsche auszusprechen, sie mußten überdies bei der Heiligsprechung des Papstes Pius X. im Jahre 1954 ihre Plätze vor der Peterskirche in der Nähe des päpstlichen Throns erstmals in der Geschichte der römischen Kirche mit Arbeiter-Abordnungen teilen.

Die Schleppen der Kardinäle

In den dämmrigen Renaissance-Palästen der Ewigen Stadt schrieb man diese planmäßige Demontage der Adelsprivilegien dem "unheilvollen Einfluß" des ehemaligen Prostaatssekretärs Montini zu, der heute Erzbischof von Mailand und allgemein dafür bekannt ist, daß er "Linkstendenzen" frönt - wenn auch nur katholischen.

Montini soll auch, so behauptet der Höflingsklatsch, für andere Maßnahmen gegen aristokratische Lebensformen verantwortlich sein. So wurden im Zuge der Vereinfachung des traditionellen Pomps die purpurnen, Schleppen der Kardinäle zum Ärger vieler Kirchenfürsten nach dem zweiten Weltkrieg um dreißig Zentimeter gestutzt. Außerdem wird aufgrund eines päpstlichen Dekrets seit einigen Jahren mit dem Großkreuz des Pius-Ordens nicht mehr gleichzeitig der erbliche Adel verliehen.

Erst im vergangenen Jahr hatte der schwarze Adel Roms wieder Gelegenheit vom Papst empfangen zu werden Die Vertrauensleute der schwarzen Aristokratie unter den Prälaten des Staatssekretariats hatten diese Audienz mit dem Argument improvisiert, es stünden Gemeindewahlen bevor und der Papst müsse dem verärgerten christlichen Adel mit einer Geste entgegenkommen. Der Vatikan befürchtete, daß mit Hilfe der Kommunisten ein antiklerikaler Bürgermeister in der Ewigen Stadt einziehen könnte. In dieser heiklen Wahlsituation wollten die römischen Christ-Demokraten auf keinen Fall die Stimmen der 364 altrömischen Adelsfamilien riskieren

In diesem Jahr aber gewährte der Heilige Vater dem Adel zum erstenmal wieder in feierlicher Form die traditionelle Neujahrsaudienz, ohne daß wahlstrategische Rücksichten eine Rolle hätten spielen können.

In den Salons der römischen Aristokratie vermutet man, daß der Vatikan es angesichts der Macht- und Prestigeverluste, die Italiens Kommunisten seit den Revolutionen in Ungarn und Polen erlitten haben, nicht mehr für dringend geboten hält sich den neuen sozialen und wirtschaftlichen Lebensformen anzupassen. Roms Patrizier hoffen deshalb, daß der Papst die Privilegien des Adels erneut bestätigt und durch die Ernennung eines Partizipierenden Geheimkämmerers besiegelt, der einen Stammbaum von 144 adligen Ahnen besitzt und eine mindestens siebenzackige Krone im Wappen führt.

Gewisse Vermittlerdienste könnten, so glaubt man in der schwarzen Aristokratie Roms die drei Neffen des Papstes leisten, die alle gefürstete Grafen sind.

* "Schwarzer Adel" heißt jene Gruppe der römischen Adelsgesellschaft, die in den vergangenen Jahrzehnten dafür eingetreten ist, daß der Kirchenstaat als souveränes Staatsgebilde bestehen bleibt. Der "weiße Adel" dagegen trat für die nationale Einigung Italiens ein und fühlte sich dem Hause Savoyen verbunden,

* Der Großvater des Papstes, Marcantonio Pacelli, wurde als Edler von Aquapendente 1853 geadelt.
Also ich würde nach meiner oberflächlichen Betrachtung vermuten, dass es da ne klare Interessenlage gibt: ein modernisierter Vatikan braucht keinen schwarzen Adel mehr und deshalb schlägt sich dieser auf die Seite der reaktionären Traditionalisten.

In einem Spiegel-Artikel von 1968 heißt es:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46106843.html
Nach dem Willen des Papstes soll es im Vatikan keine "rein dekorativen Figuren" mehr geben. In einem Erlaß über die Neuordnung des Päpstlichen Haushaltes ("Pontificalis domus") verfügte Paul VI. das Ende zahlreicher Ämter, Pfründen und Ehrentitel, die "inhaltlos" geworden sind.

[...]

Die Schwarze Aristokratie, die vom Ämterverfall im Vatikan am stärksten betroffen ist, hat alle ihre Vorrechte verloren. Paul VI. tröstete sie deshalb mit zwei wichtigen Ernennungen: Zum Sonderdelegierten der Päpstlichen Kommission für den Vatikanstaat berief er den Marchese Giulio Sacchetti, Mitglied einer jener Adelsfamilien, die -- wie die Orsini und Colonna -- seit Jahrhunderten hohe Ämter im Vatikan innehaben.

Präfekt des Apostolischen Palastes, dem das gesamte Päpstliche Haus untersteht, wurde der bisherige Maestro di Camera, Monsignor Graf Mario Nasalli Rocca di Corneliano.

Diese neuen Ämter sind weder erblich noch lebenslänglich; sie erlöschen nach fünf Jahren.



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Der schwarze Adel

15.04.2014 um 02:03
Was vielleicht auch noch in mittelalterlicher Vergangenheit eine Rolle spielt sind die Ghibellinen und Guelfen
Wikipedia: Ghibellinen und Guelfen
Der Name Ghibellinen / Waiblinger ist für das mittelalterliche Italien die Bezeichnung für die Parteigänger des Kaisers, benannt nach der heute württembergischen Stauferstadt Waiblingen und dem Kampfruf der Staufer.[...]

Bei der entsprechenden Gegengruppierung handelte es sich um die Guelfen / Welfen, die die Politik des Papsttums unterstützten und die sich nach den Rivalen des Stauferhauses, dem Geschlecht der Welfen benannt hatten. Allerdings unterstützten die italienischen Guelfen gegebenenfalls auch die Sache des Kaisers, wenn es in ihrem Interesse war. Daher war die Trennung in Ghibellinen und Guelfen keineswegs immer so ausgeprägt, wie es gelegentlich dargestellt wird. So spalteten sich um 1300 in Florenz die Guelfen in die weißen Guelfen (kaiserfreundliche Guelfen), die für einen Kompromiss mit dem Kaiser eintraten, und die schwarzen Guelfen, die eine harte Politik gegenüber dem Kaiser verfolgten. Je nach aktueller Regierung in den Kommunen wurden Anhänger der einen oder der anderen Partei der Stadt verwiesen und ins Exil geschickt.[...]

Innerstädtische Kämpfe spielen in der Geschichte vieler italienischer Städte eine große Rolle. Solche Fehden gab es in fast allen italienischen Städten – mit Ausnahme Venedigs − und sie sind in ihren Einzelheiten nicht leicht zu beschreiben. Es gab zunächst einmal den großen und das ganze Land durchziehenden Antagonismus zwischen den „weißen“ Ghibellinen und den „schwarzen“ Guelfen, also zwischen den Anhängern des Kaisers und denen des Papstes. Diese Auseinandersetzung zwischen Papst und Kaiser bestimmte jahrhundertelang die mittelalterliche und frühneuzeitliche Geschichte.
Zumindest der schwarz-weiß Dualismus würde passen.


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Der schwarze Adel

24.04.2014 um 00:18
Ähm, eine Fernsehserie als Quelle? Ist nicht Dein Ernst, oder? Wie wäre es mit einem Geschichtsbuch?

Übrigens..der erste Adlige der Familie Medici wurde nicht von seinem päpstlichen Verwandten dazu ernannt, sondern von Franz I., seinerseits der König Frankreichs (ihr wisst schon, der, der sich mit Heinrich VIII.von England getroffen hat...)

Und soweit ich weiß, hat kein Papst die Medici je in den Adelstand erhoben, das kam immer von anderer Seite.

Zum kurz nachlesen:
Wikipedia: De Medici


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