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Die Welt ein Paradoxon?

26 Beiträge, Schlüsselwörter: Universum, Energie, Nichts + 2 weitere

Die Welt ein Paradoxon?

28.01.2015 um 01:09
@Holdings
Wenn es einen Anfang gab, wie willst Du denn dahinter fragen? Und wenn es einen infiniten Regress gäbe, wie willst Du dessen Ursprung erfragen?Man kann vielleicht immer näher an den Anfang blicken oder immer weiter in den Regress hinein, aber die Grenze bleibt, sie zu überschreiten ist Metaphysik. Glauben. Ich meine, ich hätte das schon geschrieben.


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Die Welt ein Paradoxon?

28.01.2015 um 01:55
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Na wie er es schreibt: esoterisch. Global scaling und so...
und eine Minute später
Zitat von dodesdodes schrieb: ... Alle paar Zehnerpotenzen in der Dimensionsgröße, kann man ,,gleiche'' Muster erkennen.
Sau geil!!! Ich bin gerade buchstäblich vor Lachen unter den Tisch gefallen - ich werde morgen Muskelkater haben.

@Holdings
Dein Gedankenexperiment finde ich sehr interessant. Du bist leider etwas hastig in deiner Ausführung gewesen, deshalb bin ich nicht sicher, ob ich dich richtig verstanden habe.
Mein Verständnis deines Paradoxons sieht so aus:
1. Materie ist hypothetisch (reines Gedankenexperiment, schon klar) unendlich oft teilbar.
2. Ich teile einen Körper der aus dieser Materie besteht unendlich oft - und immer wieder... und immer wieder...
Bei jeder Teilung bleibt die Hälfte übrig - und immer wieder (aber immerhin) nur die Hälfte.

Wenn ich dich jetzt richtig versteh, teilst du so oft, bis NICHTS mehr da ist...(?) Und deine Frage ist jetzt, wie diese ganzen einzelnen "Nichtse" wieder zusammen gefügt etwas existentes ergeben können.

Falls ich dich damit richtig verstanden habe, ist das dann eigentlich kein Paradoxon sondern ein klassisches SCHEIN-Paradox ala "Achilles und die Schildkröte" oder "Gott und der selbst erschaffene Stein". Deine Prämisse für das Paradox erlaubt ja das unendliche Teilen
Zitat von HoldingsHoldings schrieb:Dann müsste dieses ja auch wieder aus etwas bestehen und so weiter.
Nach jedem Teilvorgang bleibt aber IMMER die Hälfte des vorangegangenen übrig - niemals "nichts".
Mathematisch gesprochen, liegt die Asymptote deiner Funktion bei Null ("Nichts" im Sinne deines Gedankenexperiments). Du näherst dich ihr zwar an - erreichst sie jedoch niemals...
Der Trugschluss in diesem Scheinparadoxon liegt nun in der unzulässigen "Bequemlichkeit", nicht konsequent der ursprünglichen Annahme zu folgen und den (hypothetischen...) Körper tatsächlich UNENDLICH oft zu teilen. An dieser Stelle wird sich dann einfach die Asymptote geschnappt und gesagt, "Siehste, da ist ja garnix!" - tja, aber ohne Fleiß, kein Beweis.

Was sagt uns das jetzt?
Das spannende ist: Das sagt uns garnichts nichts! Auch dieses aufgelöste Paradoxon läuft nur noch deutlicher auf den von perttivalkonen schon angesprochene Infiniten Regress hinaus.

Viel spannender ist die Frage, was bedeutet der Gedanke an einen Anfang / der Gedanke an eine Ursache für dich? Was würde es für dich bedeuten, wenn dein Paradoxon doch gelten würde und doch alles aus nichts bestünde (und mein Beitrag großer Quatsch sein sollte)?

Nebenbemerkung: Den konkreten Gegenentwurf zu deinem Gedankenexperiment (den perttivalkonen ebenfalls schon angedeutet hat) gibt es tatsächlich auch - und das bereits seit mindestens 2400 Jahren... Der gute Demokrit hatte sich damals auch gesagt: "Unendlich teilen? Das kann ja Jahre dauern!" Und daraufhin hat er das Atom (griechisch átomos‚ unteilbar) postuliert.

Grüße,
zalesi


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Die Welt ein Paradoxon?

28.01.2015 um 02:07
@zalesi
Zitat von zalesizalesi schrieb:Wenn ich dich jetzt richtig versteh, teilst du so oft, bis NICHTS mehr da ist...(?) Und deine Frage ist jetzt, wie diese ganzen einzelnen "Nichtse" wieder zusammen gefügt etwas existentes ergeben können.
Jein, ich würde teilen bis nichts mehr da ist, das ist richtig. Aber ich wollte auch darauf hinaus wie dieses erste Objekt überhaupt entstanden sein könnte wenn da nichts ist woraus es sich ergeben kann.

Sagen wir, die Wissenschaft entdeckt das letzte Objekt, nennen wir es "A" was hat das A zusammengefügt? Man könnte jetzt den Infiniten Regress zur Sprache bringen, aber mir geht es darum was denn das allererste überhaupt zusammenfügen konnte. Liege ich falsch oder wäre denn das "nichts" sozusagen da?

Also folgendermaßen betrachtet: Wie entstand das erste Objekt?
Zitat von zalesizalesi schrieb:Viel spannender ist die Frage, was bedeutet der Gedanke an einen Anfang / der Gedanke an eine Ursache für dich? Was würde es für dich bedeuten, wenn dein Paradoxon doch gelten würde und doch alles aus nichts bestünde (und mein Beitrag großer Quatsch sein sollte)?
Für mein Leben im speziellen würde sich nichts groß verändern, ich würde mich auch nicht anders verhalten. Aber die Neugierde ist eben da, aus was alles besteht. Und ich habe es noch gar nicht so gesehen wie du es geschildert hast, dass sich alles bis ins unendliche teilen lassen könnte.


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Die Welt ein Paradoxon?

28.01.2015 um 03:02
Zitat von HoldingsHoldings schrieb:mir geht es darum was denn das allererste überhaupt zusammenfügen konnte. Liege ich falsch oder wäre denn das "nichts" sozusagen da?
... ja, nichts und buchstäblich alles!

Es gibt da unterschiedliche Konzepte.
Eins könnte dir hier in der Rubrik Wissenschaft noch öfter um die Ohren gehauen werden - die Singularität. Das Ding, mit dem der Urkanll "irgendwie" losging - aus dem die Raumzeit, alle Materie und Energie unseres Universums entsprungen ist.

Dann gibt es da noch Tohuwabohu.

Ein schönes Statement ist auch
Dass der Buddhismus die Frage nach der Schöpfung ignoriert, begründete der Religionsstifter Siddharta Gautama (Buddha) selbst damit, dass das Nachsinnen über eine niemals zu beantwortende Frage wie diese sinnlos und somit als Zeitverschwendung zu betrachten sei.
http://wiki.yoga-vidya.de/Schöpfung

Mein persönlicher Favorit ist das "Möp!" aus dem Film Dogma (Das meine ich ernst!)

Und dann kann ich dir auf die Schnelle noch den ollen Goethe aus dem Ärmel schütteln:
Bescheidne Wahrheit sprech ich dir.
Wenn sich der Mensch, die kleine Narrenwelt
Gewöhnlich für ein Ganzes hält-
Ich bin ein Teil des Teils, der anfangs alles war
Ein Teil der Finsternis, die sich das Licht gebar
Das stolze Licht, das nun der Mutter Nacht
Den alten Rang, den Raum ihr streitig macht,
Und doch gelingt's ihm nicht, da es, so viel es strebt,
Verhaftet an den Körpern klebt.
Bitte fühle dich nicht veralbert. Deine Frage ist die universelle Frage - die Frage aller Fragen. Die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“.
Und bevor ich dich mit einer langweiligen 24 tatsächlich veralbern würde, wollte ich dir zumindest ein paar Stichworte zu meinen Gedanken dazu geben.

Grüße,
zalesi


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Die Welt ein Paradoxon?

28.01.2015 um 03:26
@zalesi

Ich habe mich nicht veralbert gefühlt sondern finde andere Sichtweisen zu solchen Themen immer interessant. Das Gedicht finde ich auch sehr passend.


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EL ehemaliges Mitglied

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Die Welt ein Paradoxon?

28.01.2015 um 03:59
Die Erde ist kein Paradox sondern Materie -
schau Dir auf Youtube diesen Film an, Titel:
Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier!
dann hast du die Beste Antwort


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