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Dualitäten

74 Beiträge, Schlüsselwörter: Gedanken, Böse, GUT, Dualitäten
midnightman
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Dualitäten

03.06.2006 um 00:22
Die Liebe ist das Gefühl der Einheit.
Damit hat man auch das Gegenteil.


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Dualitäten

03.06.2006 um 00:22
dann veraendern wir den begriff in egolose liebe ;)
, was wohl auch damit gemeint ist


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Dualitäten

03.06.2006 um 00:27
Mit dem Dualismus bewegen wir uns in einem Bereich, in dem die Weltbilder nicht mehrausschliesslich materialistisch sind.
Der Dualismus besagt ja gerade, daß dasPhysisch-Materielle einen Gegenpol hat, der für irdische Augen nicht sichtbar ist. DerDualismus umfasst metaphysische Aspekte und Dimensionen, die als konkrete Realitätgesehen werden. Die Dualität ist also nicht bloß ein friedliches Nebeneinander vonGegensätzen, denn die eine Seite, die des `Bösen`, lebt immer auf Kosten der anderen undstrebt zu diesem Zweck nach so viel materieller Macht wie möglich. Es ist quasi ein Kampfder Dimensionen, eine Art von Kampf der entgegengesetzten `Götter`, der unerbittlich ist,weilo jede Seite nach der Vernichtung der anderen strebt, so wie`Licht` jeglicheDunkelheit auflöst und vernichtet.
Und alle sind überzeugt, dass wir heute in derZeit der Entscheidung stehen...

Die Tragik des Dualismus ist, daß beide Seiten,die sich bekämpfen, einer Halbwahrheit folgen. Der Dualismus wird deshalb `Dualismus`genannt, weil er die Dualität verabsolutiert. Er sagt: "Gott besteht mit einem Gegenteil;Gott hat einen Widersacher; es gibt einen Gott des Lichts und einen Gott der Dunkelheit."
Diese Weltsicht bedeutet eine Verabsolutierung des Relativen - des Positiven und desNegativen....

Wer nicht über den Dualismus hinaussieht, kann nichts andereskennen als die Parteiergreifung für die eigene Seite. Es ist ein psychologisches`Phänomen`, daß der Mensch immer meint, die Seite, der er angehörte, sei die bessere.Dies kann sich auch in einem Kovertieren äussern - es wird auf die Seite übergelaufen,die mehr Erfolg verspricht.

Die Frage ist immer, was könnte eine übergeordneteSicht der sich darstellenden Dinge sein...


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Dualitäten

03.06.2006 um 00:31
@lesslow

Hm. Egolose Liebe - erkläre mir das bitte. Es gibt aus meiner Sichtkeine Handlung, die selbst- oder ego-los wäre.

Liebe bedarf in meinen Augenkeiner Einschränkungen oder Definitionen. Auch kein Gefühl der Einheit als Bedingung oderVoraussetzung. In dem Moment, wo Du versuchst, Liebe zu definieren, erzeugst Dugleichzeitig ein Szenario der Nicht-Liebe.


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Dualitäten

03.06.2006 um 00:39
@_sternschnuppe_
Viele lieben Etwas oder Jemanden, weil es/er/sie bestimmte Vorgabendes `Liebhabers` erfüllt; sei es bestimmtes Aussehen, bestimmtes Gebaren oder bestimmtegleiche Neigungen.
Egolose Liebe würde heissen, etwas zu akzeptieren, wie es ebenist, ohne es verbessern oder verändern/ anpassen zu wollen und ohne es als Eigen besitzenzu wollen... Einfach Lieben weil es ist, ohne Bedingungen, ohne Ansprüche, ohneErwartungen...


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samcrowley
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Dualitäten

03.06.2006 um 00:41
@bluetauros

Ist diese Liebe nicht änderbar innerhalb von Sekunden ???


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Dualitäten

03.06.2006 um 00:48
@SamaelCrowley

Egolose Liebe bindet sich nicht an Erwartungen, Hoffnungen oderBedingungen.

Wenn jedoch, wie vom normalen Menschen gewohnt, der Geliebte nichtmehr dem entspricht, was man sich als Idealbild davon erhofft hat, sei es eben imaussehen, gebaren bzw. alltäglichen Sein, dann ändern sich auch die Beziehungsbindungen.

Es ist fast so wie beim Essen.... heute mag ich Salat, morgen mag ich keinenSalat... Heute mag ich es, wenn meine Lebenspartnerin mit jemand anderem redet, morgenverfluche ich sie dafür....


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Dualitäten

03.06.2006 um 00:51
Ich könnte es auch gleich anders schreiben:
Wenn wir etwas lieben um seines Seinswillen, dann lieben wir es heute, morgen und auch in zig Jahren um seines Seins willen,weil es ist... Zeit spielt dann keine Rolex mehr...


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samcrowley
ehemaliges Mitglied

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Dualitäten

03.06.2006 um 00:57
@bluetaurus

Hmmm .... dein erster Post spricht eher für dich !

Ichdenke das Liebe auch kurzweilig ist und sein kann.
Wenn es wie in deinem Post zuErwägung kommt einen Menschen lieben und lieben zu lernen, so wird Liebe im Lauf derJahre größer und stärker.


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Dualitäten

03.06.2006 um 01:03
@SamaelCrowley

Na, wenigstens einmal etwas, was für mich spricht...

Ohne Urteil ist ES einfach nur. Es ist. Du bist. Sobald ein Urteil gefällt wird,entsteht Dualität.

"Nichts ist gut oder bös; das Denken macht´s dazu."
(There is nothing either good or bad; but thinking makes it so).

WilliamShakespeare (1564 - 1616)


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inflagranti
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Dualitäten

03.06.2006 um 09:31
taothustras beitrag zum thema finde ich ganz geil, deswegen setz ich ihn hierdreisterweise mal rein:



Diskussion: Dualitäten erkennen als eine Einheit!

"@ alll

die welt und die ereignisse auf ihr ausschließlich inpolaritäten(dualitäten) aufzuteilen ist nur ein kratzen an der oberfläche.
es gibtweitaus weniger gegensätze als der mensch sie sich durch sein lineares denken selbstgeschaffen hat. sie sind somit - die meisten zumindest - subjetiv und relativ.
eineder wirklich interessanten polaritäten der menschlichen psyche ist aber
diesubjektivität gegenüber der objektivität.
die kunst die eigenen subjektivenanschauungen durch objektive sichtweisen zu ergänzen ist die kunst derjenigen die man alsweise bezeichnen darf.

der subjektive mensch lebt in einer gesellschaft alsoeinem kollektiv.
er muß damit zurechtkommen und das ist ihm auf dauer mit einer reinsubjektiven einstellung nicht möglich.da nun mal gewisse abhängigkeiten bestehen.
und auch eine gewisse grundharmonie untereinander auf dauer das gesündere ist.
also setzt er sich früher oder später mit anderen meinungen auseinander und wenn erdies auf selbstkritische art und weise tut wird er früher oder später feststellen,daß anseiner meinung das eine oder andere verbesserungswürdig ist.
verbesserungswürdig imsinne einer objektiven wahrheitsfindung(sinnfindung) und eines besseren verständnissesfür seinen nebenmenschen.

dies kann man bereits als einen ersten schritt zurobjektivität und weisheit bezeichnen.

freilich gibt es auch naturgegebenegegensätze wie man und frau oder dunkel und hell. aber diese zu überwinden ist nicht dieaufgabe des menschen und er würde darin auch keine höhere wahrheit die für ihn von wertist erkennen.

es kommt immer auf die begriffswahl an,denn sie bestimmt den wegdes weiteren gedankenverlaufs.
so könnte man zum beispiel statt gegensatz oderdualität genausogut ergänzung oder entsprechung sagen.
mit dem begriff ergänzungaber bekommt das ganze schon wieder eine völlig andere und gesündere schwingung.

in jedem falle aber sollte man zwischen naturgegebenen und menschlich willkürlichgeschaffenen polaritäten unterscheiden.
zum beispiel der unsinn von "gut und böse".
und daß das eine nicht ohne das andere sein kann.
dies ist zwar eher einereligiöse und philosophische frage,aber sie setzt dennoch eine art grundreligiösität beijedem voraus sofern er sich dieser ausdrücke bedient.

und da taucht ein fehlerin der rechnung auf :
denn wenn gott die schöpfung erschaffen hat - und das sagt mannunmal über gott - so war er logischerweise vor ihr da . das wiederum bedeutet aber, daß
das gute sehr wohl ohne das böse bestehen konnte, beides sich also nicht gegenseitigbedingt.
während "richtig und falsch" erst mit der schöpfung aufgrund des freienwillens und der willkür durch menschenentscheidungen und die anderer wesen entstandensind .
aber wer braucht wirklich das böse ? diejenigen die daran verdienen ? nundamit haben wir aber schon den spieß umgedreht ,denn es sind nicht die guten die vorteiledurch die "bösen" haben sondern umgekehrt.
denn es ist das "böse" welches das gutebraucht weil es durch seine gegnerschaft und der bekämpfung des guten überhaupt erst alsböses profilieren kann.
hingegen braucht das gute das böse so sehr wie ein loch imkopf.
mal abgesehen von scheinheiligen dummköpfen die das feindbild böse brauchen
um mit ihren guten taten auf sich aufmerksam zu machen.
ihr wahrer antrieb dabeiist aber nichts weniger als der ,daß sie damit nur von ihrem wahren gesicht ablenkenwollen.......wer kennt sie nicht...

den guten und gerechten aber ginge eseinfach besser,wärend die anhänger des bösen,ob bewußt oder unbewußt nie wirklich dasgefühl haben,daß es ihnen gut geht.
was man daran erkennen kann,daß sie ständigdurch statussymbole und machtpositionen anderen beweisen müssen ,daß sie die "besseren"sind und es ihnen folglich auch gut gehen muß.
allein,wie gut sie sich wirklichdabei fühlen wissen sie selbst am besten.nämlich gar nicht. zumindest nicht im sinneeines seelischen und emotionellen wohlbefindens bzw zufriedenheit und ausgeglichenheitwie man es auch nennen kann.
wen wundert es also wenn psychisch nichts schwingt,daßdann auf physisches zurückgegriffen werden muß.
daß die fortschreitende seelischeerstarrung auf immer gröbere anreize angewiesen ist wenn sie überhaupt noch reagierensoll.
sexismus,drogen gewalt bis zum mord und selbst das genügt ihnen nicht mehr.
zunehmend kommt die folter ins spiel und der genuß sich an der angst und dem leidenseiner opfer zu erfreuen.
es spielt dabei nicht eine so entscheidende rolle ob manselbst der täter dabei ist oder ob man es sich als zuschauer eines bestimmten films gibt.
es ist ein und das selbe prinzip und damit ein topf in dem die selben gedanken
und gefühle gekocht werden und ohne nachfrage bekanntlich kein angebot.

wenn wir also anfangen statt in begriffen wie gegensätzen oder dualitäten zu denkenden begriff "ergänzung" wählen gelangen wir wie von selbst auf einem weg an dem unsfrüher oder später die richtigen erkenntnisse begegnen werden.
hingegen das böse alslegitimen gegensatz zum guten darzustellen,hieße dessen existenzberechtigung anzuerkennenund damit dem dunkel tür und tor zu öffnen. (was leider größtenteils schon geschehen ist)
es sind arme verirrte und seelisch fehlentwickelte,geistige krankheitsherde
dieso sehr an überhand gewonnen haben,daß sie drohen die gesamte menschheit mit in den(zunächst seelischen) abgrund zu reissen.
sie haben die machtpositionen obwirtschaftlich oder politisch fest in der hand
und werden niemals gewillt sein,diese freiwillig abzugeben .

vielleicht wird sich der eine oder andere fragenwas er dagegen tun kann.
nun dagegen kann er nichts tun und er muß es auchnicht,denn dafür wird gesorgt werden.
er aber nütze die ihm verbleibende zeit umsich in dem künstlichen wirrwar der polaritäten die richtige seite zu erkennen und sichdafür zu entscheiden.

aber auch diese zeit wird vorübergehen.und für viele aufder erde ist sie bereits vorübergegangen wie man an den orten an denen sie reinkarnierenmußten
sehen kann.

bin ich vom thema abgekommen ?
ich denke nicht,damein anliegen darin bestand ,auf eine fehlentwicklung in der allgemeinenpolaritätsdiskussion hinzuweisen.

g* "


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Dualitäten

03.06.2006 um 13:23
mastermind,


in möglicher Grund der Bewertung sehe ich in folgendemBeispiel:

Eine Mutter sieht, wie ihr Kind gerade etwas tun möchte, was zu seinemUnwohlsein führen würde. Als Beispiel, es greift sich im Wald eine Tollkirsche und möchtesie in den Mund schieben.

Die Mutter ruft ihm: "nein" oder "das ist giftig" oder"halt" oder irgendwas. Nun gibt es Dinge, welche man einem kleinen Kind noch nichterklären kann und trotzdem muss es einfach akzeptieren, dass es solche Dinge gibt, welchedann einfach von der Mutter ausgesprochen werden als Gut oder Schlecht.

Hiermuss das Kind einfach auf die Mutter vertrauen. Daraus könnten dann auch solche Wörterwie Gut und Schlecht entstanden sein, wenn wir ein Gebot haben, bei dem wir noch nichtselber dahinter blicken können.

Haben wir uns einmal am Feuer verbrannt, wird esunnötig, es als Schlecht zu benennen, die Erfahrung selber ist dann die zukünftigeHandlung.


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Dualitäten

03.06.2006 um 14:14
@manjatu:

Das meinte ich mit dem Instinkt -
für das Überleben <----> gegendas Überleben

Also Handlungen, die die Überlebenschance fördern, und Handlungen,die die Überlebenschance verringern.


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