behind_eyes schrieb:Genau das ist meine Frage. Waren die Routerdaten für die Familie von Interesse um F öffentlich zu entlasten oder waren sie von Interesse um F innerfamiliär zu entlasten, d.h. ab wann war für die Familie klar das F unschuldig ist, von Anfang an oder erst nach den Routerdaten oder wurde das Thema erst relevant als die Moko übernahm usw.
So, wie es sich aus der Gesamtschau ergibt, war F für die Familie von Anfang an unschuldig, dann verunsichert, ob nicht vielleicht doch schuldig (etwas überspitzt formuliert) und dann wieder unschuldig.
Zumindest gibt es Ansätze aus einem Presseartikel über die Verunsicherung.
Verunsichert soll sie nach Angaben eines offenbar familiennahen Journalisten gewesen sein, als sich der Tatverdacht gegen F richtete. F wurde am 28.02.2019 das erste mal verhaftet, beschuldigt.
Da wurde der Router seit mindestens 4 Tagen aber schon durch die Familie ausgelesen.
– Ein Schock für die Familie. „Da waren sie sehr entsetzt, als es geheißen hat, Florian wurde verhaftet. Und das zwei Mal“, so der Journalist. Die Eltern sehen Florian als Opfer, verteidigen ihn. „Aber das ist vielleicht immer so, wenn ein naher Angehöriger in den Verdacht rückt, bei einem Verbrechen irgendwo mit beteiligt zu sein. Dass man den versucht, zu schützen bis zur letzten Konsequenz.“ Trotzdem habe es auch leise Zweifel gegeben. „Da kam schon auch der Moment auf, wo man sagte: Vielleicht ist da was dran. Die Unsicherheit war gegeben, auch innerhalb der Familie. Wenn auch nur für eine ganz kurze Zeit.
Quelle:
https://www.rtl.de/cms/vermisste-rebecca-reusch-rtl-reporter-weiss-wie-sehr-das-verschwinden-die-familie-veraendert-hat-4705910.htmlOb innerfamiliär bereits zu Anfang eine Verunsicherung bzgl F als möglichen Verantwortlichen für Rs Verschwinden entstanden sein könnte, null komma null Hinweise darauf. Warum hätte die Familie schon zu Anfang einen Verdacht gegen F haben sollen? Die Familie glaubte F, dass er am 18.02.2019 um 8.30 h die Treppe runterging und das Fehlen Rs im Wohnzimmer bemerkte. Nach dem Auslesen des Routers durch die Familie ergab sich auch kein Widerspruch für sie, eher Bestätigung, denn für sie war das Letzte-mal-Eingeloggtsein von Rs Handy im Router von 6 bis 8 h eine IT-fachmännisch gestützte Erkenntnis und ein Zeichen dafür, dass sie um 8.30 h schon weg gewesen sein müsste, als F eben nach R gesehen haben wollte.
(Klar, die Router-Auswertungen der Polizei ergaben andere Ergebnisse.)