Polizei erschießt 16-Jährigen mit Maschinenpistole
gestern um 19:38Ebenso das er deutsch spricht.... Hab ich ja verlinkt. Es ist ja keinem vorzuwerfen der hier wohnt, lebt, arbeitet, nicht französisch oder spanisch oder Wolof zu sprechen?! Von daher finde ich den Versuch ihn auf spanisch anzusprechen, völlig iO.Tussinelda schrieb:wurde ausgesagt. "Wahrscheinlich".
ja unbegrenzt. Das definiert keine genaue persönliche oder moralische Grenze. Nicht einige Minuten, ziemlich genau 11. Ratzfatz ist da sicher ein Begriff der der Sache/dem Ereignis nicht gerecht wird.Tussinelda schrieb:unbegrenzt? Wie lange ging denn "der Versuch"? Einige wenige Minuten. Das Erschießen ging ratzfatz.
Es ist doch komisch, wenn ich sage, man kann nicht unbegrenzt warten, was sicher ein Fakt ist, das du mit ratzfatz kommst. Warum versuchst du meine Argumente ohne das diese eine genaue Grenze setzen so abzutun?
Wir sind uns ja doch schon einig gewesen, dass der Einsatz suboptimal und falsch geleitet wurde? oder?
Welche Dolmetscher soll, dann deiner Meinung nach, egal welcher Sprache dieser mächtig ist, entgegentreten? Solange da ein Messer im Bereich ist, wird man da keine weiteren Personen in die Gefahrenzone lassen oder mutwillig hinbegeben.Tussinelda schrieb:Aber meine Kritik bezog sich darauf wenigstens zu versuchen, einen Dolmetscher oder Psychologen anzufordern.
Es ist doch moralisch korrekt, das man die Kontaktaufnahme sucht, da stimme ich dir ja zu. Meine Argumentation ist aber das diese Kontaktaufnahmen passiert ist, erfolglos war, und dann recht schnell andere Maßnahmen ergriffen wurden mit bekanntem Ausgang. Ein Dolmetscher wäre eine Risikosteigerung, weil eine zusätzliche Zivil- oder Amtsperson vor dem Messer hätte geschützt werden müssen.
Das wurde ja im Prozess beleuchtet.Tussinelda schrieb:die Polizei soll immer zuerst das mildeste Mittel wählen. Die Polizei soll deeskalieren. Vor allem soll sie Zwangsmittel ankündigen......tja, was soll ich sagen.....
- mildestes Mittel gegen eine Waffe war das Reizgas.
- mildestes Mittel gegen eine Person die mit einer Waffe auf eine zuläuft war der Taser
- mildestes Mittel zum Selbstschutz da Gas und Taser nicht funktionierte war der Schuss
Und da vergesse ich nicht die Tatsache der Fehleinschätzung der Lage, aber so ist es gewesen und rechtlich geurteilt. Wenn die Richter nicht die mildesten Mittel so auch erkannt hätten, wäre das Urteil sicher anders verlaufen.
Die Polizeibeamten haben deeskaliert indem 2 dieser in Zivil kontakt aufnahmen. Erfolglos. Trotz nicht nur deutscher Ansprache. Der deeskalationsversuch der zur Entwaffnung führen sollte ist somit gescheitert und die anderen Stufen der milden Mittel müssen gewählt und abgewägt werden.
Und das mit den Zwangsmitteln, seh ich wie du, das hat gefehlt oder wenn ggf doch etwas ausgerufen wurde, dann war es so knapp an der Maßnahme, dass keine Reaktionszeit war?
Ich würde gern mal in die Glaskugel gucken können wenn alles so abläuft wie man sich das so vorstellt und der Junge schlitzt sich auf, dann sagen alle, hätten die Polizisten nicht was tun können.....


