@ComtesseWas an den Sachen wahr ist, wissen wir nicht. Geredet wird viel. Ich mag mir jedenfalls nicht vorstellen, wie ein Geständnis eines Unschuldigen zustandekommt. Da verliere ich jedes Vertrauen in die Ermittler.
Ein Kind wurde einfach zertrümmert. Man brauchte einen Täter. Und über den Rest kann ich einfach nicht nachdenken. Ich will nicht wissen, was in einem solchen Verhör abgegangen ist.
Jedenfalls wurde das Risiko eingegangen, dass der Täter zum Wiederholungstäter wird.
Ich will die Vorgeschichte von dem Verurteilten und nun Freigesprochenen nicht beschönigen. Aber dieser Mann hat 30 Jahre in der Klapse verbracht für etwas, was er nicht getan hat, während derjenige, der es getan hat, die letzten 30 Jahre in Freiheit verbracht hat (und vielleicht jederzeit hätte rückfällig werden können).
Vielleicht war nun Freigesprochene in der Psychiatrie gut aufgehoben. Vielleicht aber nicht als Kindermörder, sondern einfach als jemand, der nicht ganz der Norm entspricht.
Vor 19 Jahren hat ein Anderer die Tat gestanden. Dass es fast 20 Jahre dauert, bis die Justiz reagiert, ist für mich auf jeden Fall ein Skandal.
Ich mag mir nicht ausdenken, wie das jetzt für die Eltern ist, dass alles nochmal aufgerollt wird.
Ich würde gerne wissen, was der nun Freigesprochene an Haftentschädigung bekommt, und wie er es überhaupt schaffen wird, nach 30 Jahren wieder ein einigermaßen normales Leben zu leben.
@xTrinaDie Wiederaufnahme wurde vorher abgelehnt.