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Kommunikation.....

114 Beiträge, Schlüsselwörter: Kommunikation

Kommunikation.....

31.03.2019 um 17:26
@Quatermass
Quatermass schrieb:Da die Antwort für das Thema eine Randbemerkung wäre und überwiegend persönlicher Charakter hat – Antwort PM.

Nur ein Satz daraus für die Allgemeinheit, alles andere ging an dieser Stelle zu weit...
Mir ging die betreffende Episode eher persönlich zu weit, aber meine Fragen wurden beantwortet.
Das Theoretische dazu hätte m.E. aber gut hier her gepasst.
Quatermass schrieb:Auch, wenn gesprochenes oder geschriebenes (wir sind ja digital) in der Basis keinen Inhalt besitzen, sondern im Charakter nur Platzhalter für „gemeintes“ sind.
Würde das nicht die Sachebene völlig hinfällig machen?

Den Sonntagsgrüßen schließe ich mich an. @all


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31.03.2019 um 17:35
dedux schrieb am 27.03.2019:Das sind Fachbegriffe aus C.G. Jungs Psychoanalyse :D
Uebrigens immer hat das bewährt! C.G Jung bin ich fan. Hab viele Bücher von ihm gelesen. Nach meiner Meinung ist Kommunikation nur möglich per Video. Alles andere ist bisschen Kabis (Kohlarten, d.h Rotkohl oder Weiskohl) grins.


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31.03.2019 um 21:50
FlamingO schrieb:Steile These. - Kann man drüber diskutieren
Manchmal hau ich einen raus…

Ich werde es die Tage mal ausführen. So komplex, wie es vielleicht den Eindruck macht, wird es nicht werden.

Es ist meine Interpretation einer Philosophie von Karl Bühler.

Karl Bühler- Sprachtheorie Ich fand es lohnenswert zu lesen.
Dr.Murks schrieb:Würde das nicht die Sachebene völlig hinfällig machen?
Bei dem Organon-Modell gibt es die Sachebene, wie ich sie bei Schulz von Thun her kenne, eher nicht.
Von deiner Frage her, gut erkannt.

Organon-Modell


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07.04.2019 um 09:18
FlamingO schrieb am 29.03.2019: Steile These. - Kann man drüber diskutieren.
Wenn du noch ausführen magst, was es mit Inhalt in der
Basis
von Gesprochenen resp. Geschriebenen auf sich haben soll? Bitte etwas ausdifferenzieren, zur besseren Nachvollziehbarkeit.
Um es deutlich zu machen, es geht rein um den Informationsgehalt von Sprache.

Was repräsentiert einen Menschen seiner Außenwelt?
Verhalten, Handeln, Sprache (oder ebenes geschriebenes), dagegen stehen nicht repräsentative Prozesse wie Denken, Fühlen, Entscheiden, Wahrnehmen, usw. als innere emotionale/geistige Prozesse. Beobachten kann man die innere Prozesse nicht, nur die äußeren.

So wie ich Bühler verstanden habe ist die Ausdrucksweise, also die Sprache als solches das wesentliche Element, welches die Einzigartigkeit/Besonderheit eines Menschen ausmacht.

Nutze ich eine einfache Ausdrucksweise oder viele Fremdwörter, wie ist der Einsatz von Fachbegriffe?
Wie ausgeprägt ist der Wortschatz?
Wie positiv/negativ, wie aggressiv, wie empathisch, wie offen/geschlossen wird gefragt, geantwortet?


Das oftmals unbewusste gewählte Sprachmuster bzw. der Sprachstil ist als wesentlicher Bestandteil der Persönlichkeit, welche nach außen repräsentiert wird. Ein Aushängeschild - individuell wie ein Fingerabdruck. Die Ausdrucksweise ist unabhängig von der Sachinformation ein Indiz für die inneren Denkprozesse.

Klar, ist die Sozialisierung mitverantwortlich für Stil und Muster der Sprache, aber welchen Anteil hat die Persönlichkeit und der inneren Einstellung?
Das soll/kann jeder für sich entscheiden, ebenso den Informationsgehalt und die Priorität die man dieser Sprachinformation einräumt.

Ist mein Glas halbvoll oder ist mein Glas halbleer?

Hier gibt es eine Sachinformation über den Füllstand eines Gefäßes, aber weitreichendere Informationen über die inneren Denkprozesse des Gegenübers.

Ein gesprochener oder geschriebener Satz braucht im Grunde keine Information auf der Sachebene zu haben, schon die Art und Weise wie dieser gebildet wurde ist eine Information mit Aussagekraft.

Ich verwerfe hier vielleicht einiges durcheinander, aber betrachte es als ein zusammenhängendes System.


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07.04.2019 um 12:21
Quatermass schrieb:Das oftmals unbewusste gewählte Sprachmuster bzw. der Sprachstil ist als wesentlicher Bestandteil der Persönlichkeit, welche nach außen repräsentiert wird. Ein Aushängeschild - individuell wie ein Fingerabdruck. Die Ausdrucksweise ist unabhängig von der Sachinformation ein Indiz für die inneren Denkprozesse.
Genau. Allerdings ist der jeweils gewählte Sprachstil variabel und kontextabhängig. So gilt bspw. für Werbung und verkaufsorientierte Aussagen die Richtlinie, dass die Verwendung von Verben und Aktivsätzen dynamischer wirkt als Substantivierungen und Passivsätze. Es kommt darauf an, wen man ansprechen will (Zielgruppe) und was das Mitgeteilte bewirken soll (Intention).

Bei einem Metadiskurs über Kommunikation wie hier im Thread braucht man seinen Sprachstil nicht auf Effektivität hin einsetzen, es geht ja um einen Austausch, nicht um ein Überzeugen.
Dennoch "sprechen" Wortschatz, Rechtschreibung, Syntax, Zeichensetzung und Beitragslänge auch wiederum für sich und transportieren den Duktus des jeweiligen Users.
Aber solange man nicht gehäuft die Antwort "Kannitverstan" erhält, hat man das, was man mitteilen wollte, doch verständlich kommunizieren können. :)

Wikipedia: Kannitverstan


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07.04.2019 um 21:06
FlamingO schrieb:Allerdings ist der jeweils gewählte Sprachstil variabel und kontextabhängig
Dem würde ich zustimmen.

Das Beispiel mit der Werbung ist zwar gut, könnte man auch über Politik und deren Richtungsströme ausdehnen. Perfide wie das
Neusprech aus 1984 wird dort die Sprache von Oben diktiert und verändert, um letztendlich das Denken der Bevölkerung dadurch kontrollieren zu können.

Allein die Wortwahl mancher Nachrichtenmeldung suggeriert wie die Meldung einzuordnen ist, dabei geht die Neutralität und Vertrauen verloren. Für mich keine gesteuerte Verschwörung, eher an zeitgeistlicher Mainstream, welcher sich in der retroperspektive in einigen Jahren einer Bewertung stellen muss. So what...

Mit Verweis auf Bühler, ginge es mir nicht ums Kollektiv sondern um das Individuum und dessen inneren Werte, Moral, Denkprozesse und Einstellungen. Im Allgemeinem scheinen wir uns da zu verstehen. :)
FlamingO schrieb:es geht ja um einen Austausch, nicht um ein Überzeugen.
Wahre Worte. Vergessen viele, welche nur an ihre Wahrheit glauben, ohne Akzeptanz anderer Meinungen.
FlamingO schrieb:Dennoch "sprechen" Wortschatz, Rechtschreibung, Syntax, Zeichensetzung und Beitragslänge auch wiederum für sich und transportieren den Duktus des jeweiligen Users.
Zeichensetzung einer meiner stärken... ;)

Eigentlich müsste ich es unkommentiert stehen lassen…aber relativiert hast du es schon mit „User“.

Für mich gibt es einen klaren Antagonismus zwischen Usern soziale Medien im Internet, deren Selbstdarstellung, Selbstbild und der physisch Persönlichkeit in der realen Welt.

Würde der Austausch hier auch so authentisch wahrgenommen werden, wenn wir das Thema bei einer abendfüllenden Flasche Sauvignon blanc führen würden?

Das User authentisch wirken, es sind und bleiben - finde ich durch die Entwicklung von Facebook, Instagram, SnapIrgendwas, u.a. eine Herausforderung. Ein völlig anderes Themengebiet, meine Skepsis gegenüber diesen Medien soll nur ein kurzer Exkurs sein.

Wenn du die Seite noch nicht kennst, meine Empfehlung:Psylex-Themen

SpoilerJegliche Feststellung die dort veröffentlicht wird, immer unter Angabe der Studie oder des Experiments.
Anfangs hab ich mich auf Themen fokussiert, mittlerweile lese ich gerne arbitär durch die Gebiete und die News.


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08.04.2019 um 18:41
Quatermass schrieb:Perfide wie das
Neusprech aus 1984 wird dort die Sprache von Oben diktiert und verändert, um letztendlich das Denken der Bevölkerung dadurch kontrollieren zu können.
Erinnert mich an den Clou der ehrwürdigen, völlig neutralen ARD-Berichterstattung namens "Framing Manual". Höchst bedenkliche Sprachverbiegungen sollen also Ton und Meinung vorgeben. Wohl dem, der noch selber denkt!
https://www.n-tv.de/politik/Darum-geht-es-im-Framing-Manual-der-ARD-article20863147.html
Quatermass schrieb:Würde der Austausch hier auch so authentisch wahrgenommen werden, wenn wir das Thema bei einer abendfüllenden Flasche Sauvignon blanc führen würden?
Nein, das denke ich nicht :D :wwein:

Dank dir für den Link, @Quatermass .


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09.04.2019 um 15:51
Sprache ist immer verräterisch. Da wird Bedrohliches inszeniert wie eine "Flüchtlingswelle", die wie ein Tsunami unsere gesamte Gesellschaft wenn schon nicht zerstört, so aber wenigstens doch massiv bedroht.

Sprache verschleiert auch gern. Nützt es irgendwem, wenn man von "Geflüchteten" spricht statt von "Flüchtlingen" - sie aber trotzdem in Not und Tod abschiebt?

Handelt es sich nicht nur um ein preiswertes Etikett, das man Menschen oder Sachen bzw. Sachverhalten anklebt, wenn es statt "Atommülllager" "Entsorgungspark" heisst, statt "Altersheim" "Seniorenresidenz", statt "Krieg" "robustes Mandat", statt "Völkermord" "ethnische Säuberung", statt "tote Kinder" "Kollateralschaden", statt zu tötender Menschen "soft targets"? Ändert das tatsächlich etwas?


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10.04.2019 um 20:23
FlamingO schrieb:Höchst bedenkliche Sprachverbiegungen sollen also Ton und Meinung vorgeben.
Bedenklich sind so einige gesellschaftspolitische Entwicklungen, Experimente deren Resultate unabsehbar sind.
Auch wenn wir nur Zuschauer sind mit unterschiedlichen Wahrnehmungen, so hast du recht, „wohl dem, der noch selber denkt!“.

Die Meldung an sich ging an mir vorbei und hat mich beim lesen weniger überrascht.
FlamingO schrieb:Nein, das denke ich nicht :D :wwein:
Wird am vorgeschlagenem Wein liegen oder an deiner Erwartungshaltung, das Phänomen könnte ich dann als Nocebo-Effekt einordnen. Aber Interessante Antwort... :wwein: ;)


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10.04.2019 um 21:23
Quatermass schrieb:Wird am vorgeschlagenem Wein liegen oder an deiner Erwartungshaltung, das Phänomen könnte ich dann als Nocebo-Effekt einordnen. Aber Interessante Antwort... :wwein: ;)
Nee, der erwähnte Effekt (den ich noch gar nicht kannte - danke dafür ) greift hier nicht, da meine Antwort anders intendiert war, jedoch fehlerhaft gedeutet bzw. formuliert wurde. Verflixte Kommunikation! Gemeint war, dass man beim entspannten Weintrinken die Themen spontaner, weniger überlegt, rundum legerer behandelt. Klassische Ebenen von formell/informell https://moximo.wordpress.com/2014/03/09/formelle-vs-informelle-kommunikation/

Der neudeutsch zum Facility-Manager Umgetaufte bekommt als das, was er ist, nämlich ein Hausmeister, durch den Wechsel der Bezeichnung auch keinen Euro mehr ausbezahlt. Über Sinn und Unsinn solcher Anglizismen, die aufwertende Wirkung haben sollen, letzendlich aber nur albern sind, ließe sich, wenn man die "boots" ausgezogen hat, im Rahmen des "messaging" echt "fancy", mit oder ohne "social bots", reden - dann aber bitte bei einem Rioja. ;)


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11.04.2019 um 11:12
FlamingO schrieb:Verflixte Kommunikation! Gemeint war, dass man beim entspannten Weintrinken die Themen spontaner, weniger überlegt, rundum legerer behandelt. Klassische Ebenen von formell/informell
Mehrdeutigkeiten funktionieren kaum digital, auch mit Emoticons nicht, kann auch gezielt spielerisch eingesetzt werden, um zu sehen, der Gegenüber die Botschaft aufnimmt. Da wird stundenlang interpretiert, warum nur dieser Smiley?

Ich find`s eigentlich ganz nett und doch verkümmert die Sprache mehr - Zeitgeist.

Und klar, Alkohol hat durch aus positive Eigenschaften auf die Kommunikation, wenn alles im Rahmen bleibt. Rioja - Horizonterweiterung schönen trockenen Schwarzriesling oder einen aus Languedoc, aber jetzt wird es kompliziert, nicht nur im Geschmack...:wwein:

Die klassischen Ebenen der formell/informellen Kommunikation sehe ich etwas kritisch – aus Erfahrung im beruflichen Kontext hauptsächlich. Gemeint sind eher die typischen Netzwerk-Kommunikationen in betrieblichen Sportgemeinschaften, beim Mittagsessen, beim Teambuilding im Bällebad – unerlässlich und mit Vorsicht zu genießen.

Jedem Kind einem Namen - Hawthorne-Effekt wurde mit zwei Aspekten definiert. Einen davon im übertragenem Sinne...

Würden wir den Wein und die Diskussion in einer Gruppe führen, würde dies unser natürliches Verhalten angeblich verändern, da die Gruppe als Beobachter wahrgenommen wird und Interaktionen in der Erwartung der Gruppe hin verändern wird oder eher im Konjunktiv- würde. Rein hypothetisch.

Mit wachsenden Vertrauen gewinnt die natürliche Verhaltensweise wieder ihren Stellenwert. Auch ein Grund, wieso ich ein Assement-Center, wenn nicht psychologisch begleitet, für keinen zweckmäßigen Auswahltest halte.

Ganz privat und informell bei einem „Date“ ähnlich, nicht die Gruppe ist Beobachter sondern der Gegenüber mit all seinen Erwartung und Wahrnehmungen. Wobei sich hier wieder die Schleife zu der Ur-Frage des Themas schließt. All zu lässig, leger oder nervös, verkrampft.

Es sind Botschaft die Kommuniziert werden – alles andere ist Interpretation. ;)
Jetzt müsste man die Palette von Wahrnehmungs- und Denkfehler durchgehen...aber das wäre wieder zu weit vom Thema. :)


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11.04.2019 um 17:38
Doors schrieb:Ändert das tatsächlich etwas?
Das ändert an den Sachverhalten gar nichts. Und ich finde, dass manche dieser angeblich abgeschwächten Umschreibungen wie "Entsorgungspark" oder "Restrisiko" sogar eine mitunter noch bedrohlichere Wirkung erzeugen, da sie schwammig gehalten sind und somit Raum für unheilvolle Phantasien bieten. "Ethnische Säuberung" erzeugt bei mir zumindest noch mehr (andere) Bilder des Grauens als es "Völkermord" tut. Die Ersatzbegriffe der vermeintlichen Tabuwörter vermitteln teilweise gerade aufgrund ihrer Vagheit umso dunklere Bedeutungsinhalte anstatt etwas abzumildern.
Dennoch verwenden Politik und Medien Begriffe mit euphemistischer Wirkung, um etwas Negatives in ein anderes Licht rücken: Verteidigungsminister statt Kriegsminister, Tarifkorrektur statt Preiserhöhung, Befreiungsarmee statt Besatzung usw.
Letztlich geht es um Einstellungsbeeinflussung, sprich Machtinteressen. Auch sprachliche Verschleierungen sind Aspekte des Themas "Kommunikation", denn diese rhetorischen Mittel sagen doch viel über deren Sprecher aus.

Wikipedia: Doublespeak
https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/radikales-mainstreaming/-/id=660374/did=19964480/nid=660374/13kcz3e/in...
Quatermass schrieb:Interessante Antwort...
Es gibt diverse Möglichkeiten, "nein" zu sagen, und als geschriebenes Wort obliegt die Interpretation komplett dem Empfänger.

Der Hawthorne-Effekt war ja das "Nebenprodukt" bei Versuchen, die Arbeitsleistung zu optimieren, indem man an den Bedingungen schraubt. Kurioserweise hatte dann aber bei den Arbeitern allein das Gefühl, von den Forschern beobachtet zu werden, den Effekt eines Anstiegs der Produktivität. Dass soziale Faktoren Einfluss auf die Arbeitsleistung nehmen, ist für uns heutzutage selbstverständlich, doch damals zu Zeiten des Experiments standen informelle Bedingungen kaum im Fokus.
Quatermass schrieb:Die klassischen Ebenen der formell/informellen Kommunikation
Auch noch zum Informellen: Akronyme wie lol und afk kennt jeder im Online-Zirkel, doch wenn Oma Helga eine WhatsApp-Nachricht mit dem Inhalt omg von ihrem Enkel vom Heavy-Metal-Konzert gesendet liest, weiß sie damit vermutlich nicht sonderlich viel anzufangen.
Wahrscheinlich wird sie Drogen für einen solchen Buchstabenbrei verantwortlich machen. Kommunikative Missverständnisse.
Quatermass schrieb:Jetzt müsste man die Palette von Wahrnehmungs- und Denkfehler durchgehen...
Okay, wie viele Jahre bist du noch hier online? ;)
Stecken wir dazu einen Zeitrahmen von, sagen wir mal, einem Jahrzehnt, ab.


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11.04.2019 um 19:44
FlamingO schrieb:Es gibt diverse Möglichkeiten, "nein" zu sagen
...oder „ja“ zu sagen…die Ausführung erinnerte mich direkt an ein Lied.

Die einfachste Methode, wenn man sich nicht sicher ist, ob man verstanden wurde, ist nachfragen.
So wie ich es indirekt gemacht hab… ;)
FlamingO schrieb:jeder im Online-Zirkel, doch wenn Oma Helga
Jahrgang 84, darfst du nach deinem Beispiel Opa Alex zu mir sagen, auch wenn ich nicht wüsste, dass ich schon irgendwo Nachkommen rumlaufen hab. Internet hab ich seit den Anfangszeiten und auch DSL zur Jahrtausendwende, ich war dabei, aber diese Internetsprache ging nie wirklich an mich, so dass ich nur wenigsten dieser Akronyme kenne. Bei Netzjargon-Abkürzungen bin ich raus, wie Oma Helga.
FlamingO schrieb:Okay, wie viele Jahre bist du noch hier online? ;)
Stecken wir dazu einen Zeitrahmen von, sagen wir mal, einem Jahrzehnt, ab.
Viele Menschen Leben nicht in den Tag hinein, haben Pläne, die Schicksalhaft durchquert werden, machen neue Pläne und kennen irgendwo ihren Weg. Und dennoch kann kaum jemand mit Gewissheit sagen, was wirklich morgen oder übermorgen ist. Also Lese und Schreibe ich hier solange wie es mich Inspiriert, ich Zeit habe und keine anderen Prioritäten.

Ein Jahrzehnt ist heftig, hab darüber schon drei Bücher gelesen, dass ging schneller und bestimmt habe ich seitdem ¼ der Inhalte wieder vergessen. Für mich herrscht die Erkenntnis vor, dass diese „Fehler“ teils kollektiv und teils das Individuum bestimmt sind.

Auf manches kann man seine Aufmerksamkeit hin trainieren, Kommunikativ, wie auch aus Sicht der Wahrnehmung. Ein stetiges Wachsen der Persönlichkeit, wenn diese bewußte Aufmerksamkeit eine unbewusste wird.


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