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Missbildung am Kind durch Erschrecken in der Schwangerschaft?

64 Beiträge, Schlüsselwörter: Kind, Schwangerschaft, Missbildung, Muttermal

Missbildung am Kind durch Erschrecken in der Schwangerschaft?

03.12.2011 um 12:45
@Cathryn

Du arbeitest aber auch mit komischen Menschen zusammen.
Was fuer ein Zufall, dass mehrere an einem Tisch in der Naehe dieser genetisch benachteilten Frau aehnliche Geschichten ueber Schwangere erzaehlen konnten...

Ich denke nicht alles daran iz purer Aberglaube...mehr Zufall und ein Fall von Karma.


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Missbildung am Kind durch Erschrecken in der Schwangerschaft?

03.12.2011 um 15:55
Ich habe an meinem Penis eine -> Eichel, weil meine Mutter während ihrer Schwangerschaft von einem Vogel (-> Eichelhäher) erschrocken worden ist und sich daraufhin an den... Bauch gefasst hat.

Junge Junge Junge, der Aberglauben auf diesem Planeten scheint schier grenzenlos!


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Missbildung am Kind durch Erschrecken in der Schwangerschaft?

03.12.2011 um 16:33
Also ich könnte mir eher vorstellen, daß man durch einen besonders großen Schreck während der Schwangerschaft allenfalls Vorwehen oder eine Früh- bzw Fehlgeburt bekommen könnte - aber doch keine Muttermale oder dergleichen ...


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Missbildung am Kind durch Erschrecken in der Schwangerschaft?

03.12.2011 um 16:44
Ich denke nicht, dass ein Erschrecken der Mutter körperliche Auswirkungen auf ein Baby in der Schwangerschaft hat.

Bei richtig heftigen Schockerfahrungen ist es wohl möglich, dass die Frau das Kind verliert, aber normalerweise sollte die Entwicklung eigentlich nicht beeinflusst werden.

Da sollte man sich eher Sorgen um die Auswirkungen von zu viel Alkoholkonsum, Tabak oder Drogenkonsum machen. Denn Kinder werden ja während der Schwangerschaft von der Mutter mit versorgt, können somit auch entsprechende Schadstoffe mit aufnehmen.

Diese können allerdings Auswirkungen auf die körperliche Entwicklung haben.

Gleiches gilt für Medikamente, man denke an die berühmten Contergan-Fälle.


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Waldkind
ehemaliges Mitglied

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Missbildung am Kind durch Erschrecken in der Schwangerschaft?

04.12.2011 um 02:08
Wenn es so wäre hätte meine Mutter wohl einen Exorzismus miterlebt, mit anschliessender Fahrt durch die Geisterbahn.


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Missbildung am Kind durch Erschrecken in der Schwangerschaft?

04.12.2011 um 08:01
Mumpitz ist das...


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Missbildung am Kind durch Erschrecken in der Schwangerschaft?

04.12.2011 um 15:42
@Cathryn

Die Male ,die du beschreibst, sind wohl ganz banale gutartige melanozytäre Tumore (Naevuszellnävi). Die gibt es angeboren oder erworben. Ohne ein genaues Bild gesehen zu haben, kommen auch androgen-sensitive Hamartome (z. B. Melanosis naeviformis) in Frage.
Das flammenartige Mal ist wohl ein Naevus flammeus oder kavernöse Hämangiome oder ähnliches.

Ist aber auch egal, denn natürlich ist an diesem Aberglauben nichts dran. Die gut 38-40 Wochen einer Schwangerschaft dürften von der Dauer ausreichen, dass sich jede schwangere Frau wenigstens einmal in dieser Zeit gehörig erschrickt. Und solch ausgeprägten Hautbefunde treten ja nur bei den wenigsten auf.

Die einfache Erklärung dafür ist mal wieder darin zu finden, dass der Mensch an sich gerne einfache Kausalitäten sucht. Einfache Bilder und Metaphern erklären dem Menschen, was er sich nicht zu erklären vermag. So entstand die Signaturenlehre mit ihrem Vertreter Paracelsus. Die Leute dachten, die Natur hätte jede Pflanze mit einem äußeren Zeichen ihrer Heilkraft ausgestattet, also die Distel gegen inneres Stechen zum Beispiel.

So ähnlich kann man sich die Herkunft dieses Aberglaubens vorstellen.


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Firehorse
ehemaliges Mitglied

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Missbildung am Kind durch Erschrecken in der Schwangerschaft?

17.07.2012 um 19:58
http://eltern.t-online.de/schwangerschaft-was-ungeborene-schon-alles-koennen/id_57972956/index
Etwas Hochinteressantes über die seelische und körperliche Entwicklung und unglaublichen kognitiven Fähigkeiten von Föten!

Grüße!
Firehorse


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Firehorse
ehemaliges Mitglied

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Missbildung am Kind durch Erschrecken in der Schwangerschaft?

17.07.2012 um 20:02
@Cathryn
Das Ungeborene lernt, mit unterschiedlichsten Reizen umzugehen; und von einem Schrecken, wenn es sich nicht gerade um einen Schock mit traumatischem Ausmaß handelt, kann es höchstwahrscheinlich gut verkraften; schädlich ist nach dem von mir geposteten Bericht aber eine dauernde Überreizung, z.B. mit Licht oder depressiven Gefühlen der Mutter. Dieses prägt nachweislich das Gehirn und die Psyche des Fötus, wenn ich das richtig verstanden habe.


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