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Beerdigung und die Zeit danach

58 Beiträge, Schlüsselwörter: Tod, Mutter, Trauer, Vater, Beerdigung, Chef, Sarg
tic
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Beerdigung und die Zeit danach

09.01.2013 um 20:09
ich auch ..


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Beerdigung und die Zeit danach

09.01.2013 um 20:13
KillingTime schrieb: Wie sieht für euch 'Trauer' aus?
Trauer sieht für jeden anders aus, nicht jeder kann weinen

Bei mir
die ersten Tage Unglauben, Hass, Wut, wieso passiert das mir ?
Keine Tränen, wie erstarrt.
Unbeteiligt
Es war eher ein schutz, um nicht durchzudrehen
Richtige Trauer kam erst später


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Beerdigung und die Zeit danach

09.01.2013 um 20:14
KönigIsakim schrieb:Oder ganz einfach gefragt: Wie lange trauert man um einen lieben Menschen ?
dabei gibt es keine richtlinien denn jeder trauert/verarbeitet den tod anders. jedoch kann ich dir nur den tipp geben dich nicht zu sehr in die trauer zu vertiefen und dich von der aussenwelt abzukappseln sondern lerne loszulassen.

den schmerz über den tod eines geliebten menschen verarbeitet man am besten indem man ihn zuerst mal akzeptiert. wenn man dann diesen innerlichen schmerz in dankbarkeit umwandelt für die zeit die man mit diesen menschen an seiner seite verbringen durfte, ihn in guter erinnerung behält dann füllt sich diese leehre/trauer in unserem herzen völlig aus mit dieser liebe und dankbarkeit so dass der schmerz keinen platz mehr findet.

wir werden diesen menschen, seine liebe zu uns und das was ihn ausmachte immer in uns tragen
und solange wir das tun wird dieser mensch niemals sterben, er wird zeit unseres lebens uns begleiten. seine seele wird in uns und durch uns weiterleben und das nur dadurch das wir nicht mit schuldgefühlen oder trauer an ihn denken sondern in DANKBARKEIT uns an ihm erinnern.

------> positives denken, dankbarkeit ermöglicht erst den verarbeitungsprozess.


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tic
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Beerdigung und die Zeit danach

09.01.2013 um 20:17
hoffe das wird jetz nicht als Spam behandelt aber passt etwas zum Thema ..

Diskussion: In Gedenken an...


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Beerdigung und die Zeit danach

09.01.2013 um 22:46
Ganz ehrlich, ich habe mir nur den Ausgangspost durchgelesen und auf den folgenden Seiten wurde sicherlich schon alles beschrieben.

Meine persönliche Erfahrung war die, dass es eine zu frühe Normalität gibt.
Ich bin drei oder vier Wochen, nach der Beerdigung raus gewesen, im Endeffekt war es eine verkorkste Sache, welche mir heute noch in den Sinn kommt.

Primär kann ich nur sagen, Geschwätz und Ratschläge von Dritten, sei es der Chef oder hier von mir, sollten dich 0 interessieren.

Du entscheidest ganz einfach.
Somit musst du dich auch vor niemanden rechtfertigen.


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nasirjones
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Beerdigung und die Zeit danach

09.01.2013 um 22:52
Ich trauere immer noch über meinen verstorbenen Vater ( Jan. 2009). Drüber hinweg bin ich noch lange nicht. Aber mein leben geht weiter...


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Beerdigung und die Zeit danach

09.01.2013 um 22:57
Manchen Menschen hilft es, wenn sie so schnell wie möglich wieder zur Normalität zurück kehren.


Früher hat man vom "Trauerjahr" gesprochen. Ein Jahr lang schwarze Kleidung, keine Vergnügungsveranstaltungen usw.
Ich halte das für überholt. Jeder trauert für sich, auf seine Art.
Du selbst entscheidest.


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Beerdigung und die Zeit danach

10.01.2013 um 01:33
Ich denke jeder muss für sich entscheiden wie er mit seiner Trauer umgeht
und wie viel Zeit er braucht.
KönigIsakim schrieb:Oder ganz einfach gefragt: Wie lange trauert man um einen lieben Menschen ?
Mal anders gefragt hört man jemals ganz auf um einen geliebten Menschen zu trauern?
Mein Großvater ist bereits 27 Jahre tot aber hin und wieder gibt es Momente, sie werden immer seltener, in denen der Verlust mir noch genauso wehtut ,wie der Verlust meiner Patentante vor kurzem.

Ich kann besser mit dem Tod von Menschen umgehen deren Zeit schon gekommen ist, wo man es erwartet hat, wo ich drauf Vorbereitet war.
Unerwarteter früher Tod ist für mich irgendwie schwerer zu verarbeiten und die Wunden reißen schneller wieder auf, was aber nicht heißt das ich mehr trauere sondern einfach anders.....


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Beerdigung und die Zeit danach

10.01.2013 um 06:46
Wer einen lieben Menschen verliert, der trauert. Trauer bedeutet aber nicht Krankheit. Wobei die Trauer sehr intensiv und schmerzhaft ist. Der Mensch sehr belastet ist. Er mehrere Phasen durchläuft, die eben sein müssen, er sie sie überwinden MUSS.

In erster Linie will der Mensch es anfangs erst mal nicht wahr haben.
Zuerst wie versteinert und dann der Ausbruch. Wut, Zorn , Angst usw.. dies andere nicht mit bekommen. Auch oftmals die Frage nach dem wer ist Schuld?

Es ist eine schwere Zet, so manch einer der dem entfliehen möchte, sich betäubt. Da kann es auch gefährlich werden. Da sollte Hilfe angenommen werden.
Es kommt dann die Zeit in der man sich zurück zieht, sich bemitleidet, die Gedanken sich nur um sein Schicksal dreht.
Letztendlich aber holt einen die Realität aber wieder zurück. Denn man muss seinen Alltag trotz allem meistern, weiter leben.
Irgendwann einmal steht man wieder ganz im Leben.

Diese Trauerphasen können einige Jahre gehen. Natürlich bleibt der Verlust, doch lernt man damit zu leben. Wichtig, sich damit auseinanderzusetzen. Die Phasen zu durchlaufen.

Lieber Threadsteller,
niemand kann dir vorschreiben was du zu tun hast. Sei ehrlich zu dir selbst.Wenn du dich an diesem Tag danach fühlst, so gehst du hin. Ist dir nicht danach, so lässt du es. Gewiss bis du niemanden Rechenschaft schuldig.


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Beerdigung und die Zeit danach

10.01.2013 um 08:21
Ich bin jemand der nicht lange trauert.
Ist jemand verstorben weine ich mir einen abend die Augen aus und das wars dann meist.
Egal ob es Oma, meine 2 Opas oder sogar mein Onkel (den ich über alles geliebt hab) der direkt vor meinen Augen gestorben ist als ich 10 war, war.
Ich kann nicht lange trauern. Ich denke wohl oft an alle aber ich trauere nicht, nicht wirklich.
Nach dem Tod meiner besten Freundin vor 5 Jahren (wir waren 16 und sie starb an Krebs) war ich auch das letzte Mal bei einer Beerdigung. Mich bringt nichts mehr auf den Friedhof.
Egal was die Leute sagen, ich mach das stillschweigend mit mir selber aus.

Ich denke meine Art zu "trauern" würde dich unglücklich machen @KönigIsakim. Daher hör nicht drauf was andere sagen (ausser natürlich auf uns :D ) und trauere auf deinen eigenem Weg udn solange wie du halt benötigst. Und wenn es 2 Tage sind oder 2 Jahre, du allein entscheidest.
Es wird schon vergehen und zurück bleiben die Erinnerungen :)


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Beerdigung und die Zeit danach

10.01.2013 um 09:29
@KönigIsakim

Es gibt auch für die Trauerarbeit, wie für alles andere im Leben, kein Patentrezept.
Leider muß man sich auch solche Dinge, wie den Verlust der Eltern zu akzeptieren, selbst erarbeiten. Meine Eltern sind beide schon lange verstorben, mein Vater diesen Sommer 27 Jahre und meine Mutti war Weihnachten 16 Jahre nicht mehr bei mir. Für beide war es damals eine Erlösung, vor allem für meine Mutti, die ich bis kurz vor ihrem Krebstod zuhause selber gepflegt habe, solange es ging und ich es - als Nicht-Pflegekraft - verantworten konnte.

Jetzt, nach all der Zeit, denke ich dennoch jeden Tag an die beiden - irgendwie sind sie immernoch um uns rum, auch wenn mein Partner sie leider nie kennen lernen durfte ... und das ist die Hauptsache, daß sie unvergessen und in meinem Herzen sind.
Ihre Urnenstätte dürfte mittlerweile auch eingeebnet sein - die Quadratmeter da auf dem Friedhof hat mir sowieso nie viel bedeutet. Wenn bei uns nicht diese idiotische Friedhofspflich herrschen würde, hätte ich die beiden wohl in meiner Schrankwand zu stehen, oder an irgendeinem schönen Ort "verbuddelt", der ihnen besser gefallen hätte ...

Die schönen (auch die etwas schwierigeren) Erinnerungen kann einem niemand nehmen, und wer seine geliebten Menschen im Herzen hat, wahrt auch ihr Andenken!


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Beerdigung und die Zeit danach

10.01.2013 um 10:48
Man hört niemals auf zu trauern.
Man schafft es irgendwann mit dem Verlust zu leben und umzugehen .
Ich habe mir mit dem Tod meiner Oma lange zeit sehr schwer getan, irgendwann habe ich es dann geschafft sie los zu lassen.
Ich denke jeden Tag an Sie , es sind aber schöne Gedanken , die nicht mehr Schmerzen .
Ein Mensch ist erst gestorben wenn man ihn vergessen hat und das wird nie passieren.
Sie leben in unserem Herz und Erinnerungen weiter.


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myrna
ehemaliges Mitglied

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Beerdigung und die Zeit danach

10.01.2013 um 11:05
Ich schreibe jetzt nicht, dass jeder seine eigene Zeit zum Trauern braucht, jeder auf andere Weise mit seiner Trauer umgeht und es keine Richtlinien gibt, wie lange man trauern darf und so weiter. Das wurde ja mehrfach schon geschrieben.

Ich möchte dir nur sagen, dass, egal wie man es macht, irgendjemand sicher irgendetwas nicht in Ordnung findet. Deshalb, am wichtigsten ist, dass es dir hilft und nicht den anderen, die es sowieso immer besser wissen. Ein paar Beispiele: die Frau meines Onkels starb recht jung und er trauerte wirklich sehr um sie. Aber er fing schon relativ früh an, ihre Kleider auszusortieren und wegzugeben, was ihm von jemandem in der Verwandtschaft schwer angekreidet wurde. Er ist einfach ein sehr praktischer Mensch und es ist ja wirklich nicht so, dass er sämtliche Andenken an sie weggeworfen hätte, sondern er hat nur ihre Kleider, die er ja nicht brauchte und ihm im Weg waren, wegegeben. Andererseits kenne ich eine Frau, die die Kleidung ihres verstorbenen Mannes über zehn Jahre unangetastet im Kleiderschrank aufbewahrt hat, was deren Verwandtschaft auch nicht passte. Ich konnte, als eine sehr liebe Angehörige von mir starb, einfach eine Zeit lang keine hellen und bunten Klamotten tragen, sondern bin tatsächlich ein paar Wochen auch in der Arbeit in schwarz gegangen und dann noch ein paar Wochen dunkel und gedeckt, nicht wegen irgendwelcher Konventionen, sondern weil ich mich in dieser Zeit in bunten Klamotten nicht wohlfühlte, kann das nicht einmal rationell begründen. Auf jeden Fall fanden das einige übertrieben, während jemand anderer dafür kritisiert wurde, dass er am Tag nach der Beerdigung seiner Schwester wieder in hellen Jeans und weißem T-shirt gesehen wurde. Dieser Jemand trauerte bestimmt, drücke das aber einfach nicht in seiner Kleidung aus.
Als meine Großmutter starb, an der ich sehr hing, musste ich von Berufs wegen an einer Feier mit Tanz teilnehmen. Mein netter Chef hätte es sogar akzeptiert, dass ich wegbleibe, aber das war eine recht wichtge PR-Sache und ich sagte, meine Oma würde nichts dagegen haben und lebendig wird sie auch nicht, wenn ich von der Fete wegbleibe. Aber Tanzen konnte dann doch nicht und das hat jeder verstanden. Wurde aber auch kritisiert, dass ich so kurz danach überhaupt zu einem Fest gehe.

Also, egal auf welche Art und wie lange du trauerst, lass dich nicht beirren von anderen, die meinen dir sagen zu müssen, wie du es machen musst.


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sincerely
ehemaliges Mitglied

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Beerdigung und die Zeit danach

10.01.2013 um 12:02
KönigIsakim schrieb: Darf ich jetzt schon wieder ein " normales " Leben führen ? Darf man 20 Tage danach, nachdem ein nahestehender Verwandter, oder Freund verstorben ist, sich seinen Mitmenschen öffnen ? Ist es unmoralisch, nicht mehr zu trauern ?

Oder ganz einfach gefragt: Wie lange trauert man um einen lieben Menschen ?
Du trauerst so lange, wie du eben trauern musst und niemand darf dich dafür verurteilen.
Das wichtigste ist doch, dass man mit sich selbst im Reinen ist.


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Beerdigung und die Zeit danach

10.01.2013 um 14:58
@KönigIsakim

Trauer ist eine höchst intime und individuelle Angelegenheit. Dafür gibt es keine Regeln und sollte es auch nicht geben. Es gibt Menschen, die trauern ihr gesamtes Restleben um den Tod eines Partners, andere sind schon am Tag nach der Beerdigung ihrer Eltern wieder in der Disco.

Das muss jede/r für sich entscheiden.


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Beerdigung und die Zeit danach

10.01.2013 um 15:04
@KönigIsakim
Wie lange und stark du trauerst ist ganz alleine deine Angelegenheit.
Niemand hat einen zu sagen wie man es sollte, jeder von uns ist ein Unikat, wir alle denken, empfinden anders.
Du wirst es spüren und hoffentlich auch zulassen.

Lg Kay


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KönigIsakim
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Beerdigung und die Zeit danach

10.01.2013 um 17:57
Danke @Kayleigh das hat gut getan was du gesagt hast.
Doors schrieb:Trauer ist eine höchst intime und individuelle Angelegenheit. Dafür gibt es keine Regeln und sollte es auch nicht geben. Es gibt Menschen, die trauern ihr gesamtes Restleben um den Tod eines Partners, andere sind schon am Tag nach der Beerdigung ihrer Eltern wieder in der Disco.

Das muss jede/r für sich entscheiden.
Das muss jeder für sich selbst wissen, da würde ich dir zustimmen.


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Beerdigung und die Zeit danach

10.01.2013 um 18:13
Doors schrieb:Es gibt Menschen, die trauern ihr gesamtes Restleben um den Tod eines Partners
Meine Mutter hat nach dem Tod meines Vaters nie aufgehört zu trauern - sie sagte mir, daß sie sich fühlt als wenn ihr jemand die rechte Hand abgehackt hätte.
Sie wollte auch nicht mehr wirklich weiterleben, auch wenn ich für sie da war.


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