ApexOne schrieb:Aha...zuerst CEO Gehälter nicht zulassen, man solle sich einmischen...geht nicht wie ich es gesagt habe, dann besteuern? Die Wenigsten sind Hektomillionäre oder Milliardäre...CEO Extra Steuer? Geht nicht.
Ist das die Hitze, oder was? Selbstverständlich muss sich eingemischt werden, wenn bei den CEO's die Gehälter durch die Decke gehen, und bei den Arbeitenden stagnieren bzw. sinken. Das ist doch ein Unding! Wie soll man diese Ungleichheit bitte anders stoppen, als mit Steuererhöhungen? Steht doch auch im Artikel: Einführung höherer Spitzensteuersätze, aber auch bessere Löhne und Gehälter.
ApexOne schrieb:Haben alle das gleiche Vermögen? Nein.
Leisten alle das Gleiche? Nein.
Aha.
Und jetzt? Für dich scheint der Gini-Vermögens-Index keine Bedeutung zu haben. Liegt es daran, dass Du nicht verstehst, was der bedeutet, bzw. was seine Aussage bedeutet?
Du solltest inzwischen auch mitbekommen haben, dass diese Denke "Jeder ist seines Glückes Schmied" nur ein Mythos ist. Wenn man im Spermaroulette gewinnt, wird man in eine reiche Familie geboren und wird Erbe. Andere haben ganz andere Voraussetzungen, keine Unterstützung etc. Deshalb schaffen sie den Aufstieg nicht. Ein anderer schon, weil er gefördert und gefordert wird, ein stärkendes Umfeld hat, und obendrauf noch Glück. So ist das nunmal. Diejenigen, die "Pech" hatten soll man sich selbst überlasssen? Nein, denn wir sind ein Sozialstaat. Es geht auch um die Würde des Einzelnen. Ungleichheit darf in einem demokratischen Staat nicht zu krass ausfallen, sonst ist es auch kein Sozialstaat mehr.
Alles bereits gesagt: die Überreichen bleiben überreich, wenn sie angemessener besteuert werden. Mit dieses zusätzlichen Steuern kann ein Sozialstaat in das Soziale investieren (Bsp. Grunderbe), um denjenigen zu Vermögen zu verhelfen, die sonst keine Chance hätten.
ApexOne schrieb:Das deutsche System - wer arbeitet, hat immer weniger und im Notfall! wird er obwohl versichert! auf das Niveau derer die nie was geleistet haben zurück gestuft.
Darüber sprachen wir gerade gestern. Wenn nicht alle genug Bildung erhalten (auch im Hinblick auf den Umgang mit Geld, Vermögensaufbau), woher soll B dann wissen wie man das macht, das mit dem Vermögensaufbau. Da er im Alter seine Pflegeheimstelle nicht selbst finanzieren kann, muß der Staat aushelfen (also wir). A der "alles richtig gemacht hat" hat nicht das Nachsehen. Er wird sein Einzelzimmer erhalten oder ein qualitativ hochwertigeres Pflegeheim wählen.
Hör' auf die Probleme auf die Schwächsten in der Gesellschaft abzuschieben. Schau' mal lieber nach den Ursachen, weshalb es ist wie es ist, damit man dann nach Lösungen suchen kann. Diffamieren ist keine Lösung und bringt keine tragfähige Lösung.