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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

19.295 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Wirtschaft, Armut, Kapitalismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.06.2026 um 12:30
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Aktienvergütungen werden zum aktuellen Wert mit dem persönlichen Einkommensteuersatz + Soli besteuert...hat man Dir öfters erklärt.
Aha. Dann sag' doch bitte nochmal weshalb höchstens 30% Aufsichtsratsteuer bezahlt wird, aber bis zu 45% Einkommenssteuer (die bei der Höhe der Vergütung von Aufsichtsräten sicherlich fällig wäre). Das verstehe ich nämlich nicht. Danke.
Als Aufsichtsratsteuer werden umgangssprachlich die Abzugsteuern bezeichnet, die von den Einnahmen aus der Tätigkeit als Aufsichtsratsmitglied einbehalten werden.
Die Aufsichtsratsteuer beträgt gegenwärtig 30 % der Aufsichtsratsvergütungen (§ 50a Abs. 2 Satz 1 EStG). Dem Steuerabzug unterliegt der volle Betrag der Aufsichtsratsvergütung ohne jeden Abzug.
Für diese Fälle unterliegen die Vergütungen jeder Art, die ihnen von den genannten Unternehmungen für die Überwachung der Geschäftsführung gewährt werden (Aufsichtsratsvergütungen), dem Steuerabzug (Aufsichtsratsteuer).
Wikipedia: Aufsichtsratsteuer (Deutschland)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.06.2026 um 12:47
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Dann sag' doch bitte nochmal weshalb höchstens 30% Aufsichtsratsteuer bezahlt wird
Gerne!
...bei den Aktien bleibt es wie ich es gesagt habe (EkSt+Soli).
Bei Geldbezügen für Inländer (deutscher Wohn- und Steuersitz) gilt....auch EkSt+Soli.

Du hast einen Absatz in deiner Quelle übersehen...diese Steuer zahlen somit sogar Personen die in Deutschland nicht steuerpflichtig sind:
Die Steuer wird nur abgezogen bei beschränkt steuerpflichtigen Mitgliedern eines Aufsichtsrats (Verwaltungsrats) von inländischen Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien, Berggewerkschaften, Gesellschaften mit beschränkter Haftung und sonstigen Kapitalgesellschaften, Genossenschaften und Personenvereinigungen des privaten und des öffentlichen Rechts (§ 50a Abs. 1 Nr. 4 EStG). Für diese Fälle unterliegen die Vergütungen jeder Art, die ihnen von den genannten Unternehmungen für die Überwachung der Geschäftsführung gewährt werden (Aufsichtsratsvergütungen), dem Steuerabzug (Aufsichtsratsteuer).
Quelle: Wikipedia: Aufsichtsratsteuer (Deutschland)


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.06.2026 um 13:13
@ApexOne
Die Steuer wird nur abgezogen bei beschränkt steuerpflichtigen Mitgliedern eines Aufsichtsrats (Verwaltungsrats)
Quelle: Wikipedia: Aufsichtsratsteuer (Deutschland)

So denn, wieder was dazu gelernt. Btw. wie sind wohl die Anteile in den deutschen multinationalen Konzernen zwischen Aufsichtsratsmitgliedern mit Erstwohnsitz in D und denen mit Erstwohnsitz im Ausland :ask:

Das Nachfolgende ... das ist ein echter Skandal. Wie bitte ist sowas rechtfertigbar?
Seit der Coronapandemie sind die Gehälter von CEOs weltweit bis 2025 inflationsbereinigt um 54 Prozent gestiegen, während die Reallöhne von Beschäftigten global um 12 Prozent gefallen sind. Das teilte die Hilfsorganisation Oxfam zum diesjährigen Tag der Arbeit am 1. Mai mit. Demnach verdienten CEOs 2019 noch durchschnittlich 5,5 Millionen US-Dollar im Jahr, 2025 aber bereits 8,4 Millionen US-Dollar. Oxfam zufolge müsste eine Beschäftigte im weltweiten Durchschnitt dafür 490 Jahre arbeiten. Beschäftigte hingegen verdienten 2025 real nur noch 17.156 US-Dollar statt 19.482 im Jahr 2019.
Bild 22.06.26 um 13.04
https://www.surplusmagazin.de/oxfam-1mai-tagderarbeit-lohne-gehalt-ceos-arbeiter-unglechheit/


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.06.2026 um 13:52
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Btw. wie sind wohl die Anteile in den deutschen multinationalen Konzernen zwischen Aufsichtsratsmitgliedern mit Erstwohnsitz in D und denen mit Erstwohnsitz im Ausland :ask:
Diese Zahl ist mir nicht bekannt - ich lehne mich aus dem Fenster und sage in DE ist die Mehrheit in DE steuerpflichtig...da sind ma konservativ.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Das Nachfolgende ... das ist ein echter Skandal. Wie bitte ist sowas rechtfertigbar?
Wenn wir nicht wissen was sie geleistet haben ist es schwer zu sagen - aber das Umfeld war seit Corona schwierig und bleibt schwierig, auch wenn ich Anzeichen der Besserung sehe (außer DE, da wird noch geschlafen).
Was die Gehälter der AN angeht ist die Grafik Quark, die Exbärten von Sörplüs betreiben irreführende Propaganda:
- bei den CEO nehmen sie den Brutto anstieg
- bei den AN meinen sie vielleicht Reallohnzuwachs, was anderes kann aber nicht sein denn die Gehälter sind gestiegen! alles andere ist eine Lüge.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

22.06.2026 um 18:12
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Kann man sich wünschen, wird aber nicht funktionieren...du wirst nämlich keine guten Aufsichtsräte finden...außer paar Blender für die 140.000 viel Geld sind. Siehe nächsten Absatz.
Nur der Vollständigkeit halber: die Mitglieder des Aufsichtsrats, die gleichzeitig Betriebsräte sind, sind bei einem Konzern der Größe von VW ohnehin zu 100% für ihre Betriebsratstätigkeit freizustellen. Und solange sie als Betriebsrat freigestellt sind, haben sie Anspruch auf eine Vergütung, die mindestens ihrer Vergütung vor der Freistellung entspricht, inkl. aller Gehaltserhöhungen, Sonderzahlungen etc., die sie erhalten hätten, wären sie nicht freigestellt worden. Da bei VW bereits ein relativ "einfacher" Industriemeister mit Berufserfahrung, div. Zulagen und den tariflichen Sonderzahlungen die 100.000€ p.a. erreichen kann, ist ein länger freigestellter Betriebsrat leicht in dieser Größenordnung unterwegs... Da ist dann der Sprung zum Aufsichtsrat auch nicht mehr so krass.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.06.2026 um 09:22
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Diese Zahl ist mir nicht bekannt - ich lehne mich aus dem Fenster und sage in DE ist die Mehrheit in DE steuerpflichtig...da sind ma konservativ.
Die scheint bei ca. 30% zu liegen, und auch wenn offenbar der Wunsch in den int. tätigen Konzernen nach mehr ausländischen Aufsichtsräten besteht: im Ausland hat man wohl nicht so viel Bock auf die deutsche Behäbigkeit ... hm (na ja, egal, ist auch nicht das Thema).
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Was die Gehälter der AN angeht ist die Grafik Quark, die Exbärten von Sörplüs betreiben irreführende Propaganda:
So, jetzt bleib mal locker. In dem Artikel wird ja erwähnt
In die Berechnung von Oxfam seien weltweit die 1500 bestbezahlten Unternehmen in 33 Ländern eingeflossen, die CEO-Vergütungen für 2025 offengelegt haben. Für die Berechnung der deutschen CEO-Gehälter wurden 25 CEOs aus den DAX-40-Unternehmen genutzt, deren Daten für die Jahre 2019 bis 2025 verfügbar waren. Das Reallohnniveau basierte auf Berechnungen des Statistischen Bundesamtes.
In Deutschland ist der Trend laut Oxfam ebenfalls beobachtbar. Zwar haben Beschäftigte hierzulande keine ganz so großen Reallohneinbußen zu verzeichnen wie weltweit – das Reallohnniveau liegt noch leicht unter dem Niveau von vor der Coronapandemie –, die Gehälter von 25 CEOs aus den 40 Dax-Unternehmen sind jedoch in derselben Zeit um 56 Prozent gestiegen. Im Durchschnitt war es laut Oxfam ein Anstieg von 4,5 Millionen auf 7 Millionen.
https://www.surplusmagazin.de/oxfam-1mai-tagderarbeit-lohne-gehalt-ceos-arbeiter-unglechheit/
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:- bei den CEO nehmen sie den Brutto anstieg
Wieviel % wären das denn netto? Bestimmt immer noch unverhältnismässig viel, im Vergleich zu den Arbeitnehmern. Das ist echte Ungleichheit. Sollen die CEO's gerne etwas mehr verdienen, aber es darf doch bitte nicht solche eklatanten Unterschiede geben, das ist obszön.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.06.2026 um 09:54
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:So, jetzt bleib mal locker. In dem Artikel wird ja erwähnt
Aber ein Bild sagt mehr als tausend Wörtern..daher hier meine Korrektur:
soepleosOriginal anzeigen (0,5 MB)
ar haben Beschäftigte hierzulande keine ganz so großen Reallohneinbußen zu verzeichnen wie weltweit – das Reallohnniveau liegt noch leicht unter dem Niveau von vor der Coronapandemie
Für die infamen Oxfamen - wenn es Reallohneinbüße gibt, gilt dass für alle Menschen die Gehalt beziehen! auch für CEOs wenn der Lohnanstieg unter der Inflation liegt -> das ist nämlich die Definition.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wieviel % wären das denn netto?
Na ja, je mehr sie verdienen, umso höher gehen sie auf der Progressionslinie der EkSt +Soli.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Bestimmt immer noch unverhältnismässig viel, im Vergleich zu den Arbeitnehmern.
Kann man so nicht sagen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Das ist echte Ungleichheit.
Nein, ist sie nicht.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sollen die CEO's gerne etwas mehr verdienen, aber es darf doch bitte nicht solche eklatanten Unterschiede geben, das ist obszön.
Da wir Vertragsfreiheit haben, machen die CEO das mit den Arbeitgebern aus - wer das immer so locker von außen bewertet, müsste dies auch bei sich erlauben und ich bin mir sicher, es findet sich immer jemanden der meint Du verdienst für das was Du tust zu viel.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.06.2026 um 10:08
Ich habe das "Sörplöre Kaka" gesehen 🤬 Du malst da irgendein roten Strich rein, und behauptest es sei der korrekte Wert für D. Hatte doch gerade fett markiert:
Zwar haben Beschäftigte hierzulande keine ganz so großen Reallohneinbußen zu verzeichnen wie weltweit – das Reallohnniveau liegt noch leicht unter dem Niveau von vor der Coronapandemie
Wenn die schreiben: keine ganz so großen Reallohneinbußen, dann meinen sie dennoch EINBUßEN. Also kann dein rotes Geschnörkel nicht stimmen. Mal in deinen eigenen Tabellen rum, und nicht in denen von Surplus!
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Nein, ist sie nicht.
Ist sie doch. Das kann man am Verlauf der Linien sehen, sofern da nicht andere drin rumkritzeln würden.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Da wir Vertragsfreiheit haben, machen die CEO das mit den Arbeitgebern aus - wer das immer so locker von außen bewertet, müsste dies auch bei sich erlauben und ich bin mir sicher, es findet sich immer jemanden der meint Du verdienst für das was Du tust zu viel.
Darum geht es gar nicht an erster Stelle. Sollen sie etwas mehr verdienen. Es geht darum, dass ihre Gehälter steil nach oben gehen, im Vergleich zu normalen Arbeitnehmern. Das sind die Realitäten. Bei SURPLUS sitzen keine Idioten, die das einfach nach Laune falsch behaupten möchten. Merk Dir das!


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.06.2026 um 10:11
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Darum geht es gar nicht an erster Stelle. Sollen sie etwas mehr verdienen. Es geht darum, dass ihre Gehälter steil nach oben gehen, im Vergleich zu normalen Arbeitnehmern.
Ja, das ist Sache der Vertragsparteien..trotzdem. Ich möchte nicht dass da von außen eingegriffen wird.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Bei SURPLUS sitzen keine Idioten, die das einfach nach Laune falsch behaupten möchten. Merk Dir das!
Na ja, wenn mal was von denen kommen würde, hier plappern sie Oxfam mal wieder nach.
Im Bermudadreieck verschwinden normalerweise Sachen, aus dem Dreieck Oxfam, Surplus, Netzwerk Steuergerechtigkeit tauchen Sachen auf, die gibt es gar nicht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.06.2026 um 10:24
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich möchte nicht dass da von außen eingegriffen wird.
Da wird aber sowas von außen eingegriffen, wenn das so weitergeht! Das MUSS eingegriffen werden, weil es die Ungleichheit weiter verstärkt. Du verstehst einfach nicht, dass es den ganzen CEO's und sonstigen Aufsichtsräten, die sich nur selbst die Taschen voll machen, iwann auf die Füße fällt, und zwar wenn die Massen anfangen zu revoltieren. Das ist alles dämlichstes Dominanzgehabe - wir machen weil wir können und bestimmen -, die anderen haben das Nachsehen, obwohl sie den Wohlstand ja erarbeiten.

Die Lohnsteigerung MUSS selbstverständlich prozentual gleich sein wie bei den CEO-Vergütungen!
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Na ja, wenn mal was von denen kommen würde, hier plappern sie Oxfam mal wieder nach.
Kapiere es: auch bei den Tagesthemen oder sonst wo greift man auf die Oxfam-Recherchen und Analysen zurück, weil sie seriös sind. Brauchst auch gar nicht mehr zu versuchen, Oxfam mit iwelchen ollen Puff-Kamellen zu diskreditieren. Die Themen sind abgefrühstückt, Oxfam macht ne coole seriöse Arbeit.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Im Bermudadreieck verschwinden normalerweise Sachen, aus dem Dreieck Oxfam, Surplus, Netzwerk Steuergerechtigkeit tauchen Sachen auf, die gibt es gar nicht.
Papperlapapp. Du meinst Sachen, die nicht in deinen Kosmos passen, zum ApexOne-Kaka.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.06.2026 um 10:31
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Das wird aber sowas von außen eingegriffen, wenn das so weitergeht! Das MUSS angegriffen werden, weil es die Ungleichheit weiter verstärkt.
Und wer soll entscheiden dass es beim Eingriff passt? Fratzischsten? Zugmanisten?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Du verstehst einfach nicht, dass es den ganzen CEO's und sonstigen Aufsichtsräten, die sich nur selbst die Taschen voll machen, iwann auf die Füße fällt, und zwar wenn die Massen anfangen zu revoltieren.
Ich verstehe es, mehr als Du denkst. Die Massen können revoltieren...und danach, wo werden sie arbeiten?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Das ist alles Dominazgehabe, wir machen weil wir können und bestimmen, die anderen haben das Nachsehen, obwohl sie den Wohlstand ja erarbeiten.
Und der Wunsch von Außen einzugreifen ist kein Dominanzgehabe? Weil "edler"?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Kapiere es: auch bei den Tagesthemen oder sonst wo greift man auf die Oxfam-Recherchen und Analysen zurück, weil sie seriös sind. Brauchst auch gar nicht mehr zu versuchen, Oxfam mit iwelchen ollen Puff-Kamellen zu diskreditieren. Die Themen sind abgefrühstückt, Oxfam macht ne coole seriöse Arbeit.
Tagesschau 😂 KI Scheisse und Lügen/Propaganda...klar dass man da auf Oxfam zurückgreifen MUSS:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Kaka
Ich habe das Wort hier zum ersten Mal verwendet, die Nutzung kostet Dich 1 Mrd.€. - so macht man das im Kapitalismus.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.06.2026 um 15:00
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Und wer soll entscheiden dass es beim Eingriff passt? Fratzischsten? Zugmanisten?
Zucman und Fratzscher sollen den Staat entsprechend beraten, und der muß zusehen, welche Eingriffe am besten passen. Das kann man dann sehr gut steuerlich regeln. Auf jeden Fall ist der Staat dafür da, für soziale Gerechtigkeit und Ausgleich gesellschaftlicher Ungleichheit zu sorgen. Und der staatliche Handlungsbedarf wird sich nur noch mehr erhöhen, wenn man nicht mal langsam anfängt, z.B. die Über-Reichen angemessen zu besteuern.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich verstehe es, mehr als Du denkst.
Ich kann davon nicht ausgehen. Ich kann mich an keine Zeile von Dir erinnern, in der Du erwähnt hättest, dass es in D Ungleich zugeht, mit einem Gini-Vermögens-Koeffizienten von über 0,8%. Ne, das scheint Herrn Apex noch nicht zu langen, um eine Ungleichheit wahrnehmen zu können.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Die Massen können revoltieren...und danach, wo werden sie arbeiten?
Wo schon ... im Informationszeitalter. Sie werden bspw. digitalen Konsum erschaffen oder im Bereich der Bildung, Medizin, Gesundheit oder Kultur tätig sein. Oder im Dienstleistungsgewerbe. Oder oder ... worum sorgst du dich?
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Und der Wunsch von Außen einzugreifen ist kein Dominanzgehabe? Weil "edler"?
Jo. Solidarität ist edel. Soziale Gerechtigkeit auch. Von mir aus. Alles was Ungleichheit verringert ist edel.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Tagesschau 😂 KI Scheisse und Lügen/Propaganda...klar dass man da auf Oxfam zurückgreifen MUSS:
haltlose Unterstellungen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich habe das Wort hier zum ersten Mal verwendet, die Nutzung kostet Dich 1 Mrd.€. - so macht man das im Kapitalismus.
Wow. Mit 54 Jahren das erste Mal das Wort Kaka verwendet. Jedes andere Kleinkind sagt das Wort spätestens mit 12 Monaten zum ersten Mal 🙄

Ich sag' Dir mal was Kapitalismus ist: Du zahlst Oxfam, Surplus, Steuernetzwerk, Zucman, Fratzscher und Martyna wegen übler Nachrede, Verleumdung und Beleidigung jeweils 2 Milliarden. Das sind 12 Milliarden. Davon darfst Du Dir die 1 Milliarde abziehen für ein Wort, das jedes Baby brabbeln kann. Die Rest-/Auszahlungssumme geht an mich zur Verteilung (incl. meiner Provision) und Weiterleitung. So macht man das im Kapitalismus☝️


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.06.2026 um 15:12
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Zucman und Fratzscher sollen den Staat entsprechend beraten, und der muß zusehen, welche Eingriffe dann am besten passen. Das kann man dann sehr gut steuerlich regeln. Auf jeden Fall ist der Staat dafür da, für soziale Gerechtigkeit und Ausgleich gesellschaftlicher Ungleichheit zu sorgen. Und der staatliche Handlungsbedarf wird sich nur noch mehr erhöhen, wenn man nicht mal langsam anfängt, z.B. die Über-Reichen angemessen zu besteuern.
Wir waren bei CEO Gehältern - da wolltest Du eingreifen...diese seien zu hoch.
Jetzt willst DU nicht mehr eingreifen sondern höher besteuern....
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Ich kann mich an keine Zeile von Dir erinnern, in der Du erwähnt hättest, dass es in D Ungleich zugeht
Stimmt, ich finde das Vermögen in DE richtig verteilt...
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Sie werden bspw. digitalen Konsum erschaffen oder im Bereich der Bildung, Medizin, Gesundheit oder Kultur tätig sein. Oder im Dienstleistungsgewerbe. Oder oder ... worum sorgst du dich?
Ich sorge mich um gar nichts...war nur ein Hinweis dass nach der Revolution dringend Geld gebraucht wird und womöglich in einer noch größeren Abhängigkeit gerät.
Bei so einer Revolution würde ich Folgendes empfehlen: lass die, mach das Tor zu. Morgen steigst aus dem Arbeitgeberverband aus und bietest Du die gleichen Jobs mit der Hälfte vom jetzigen Gehalt, 12/Jahr, kein Urlaubsgeld, 40h Woche, gesetzliche 24 Tage Urlaub an.
Was sie kaputt gemacht haben setzt von der Steuer ab oder zahlt der Staat aus einem Aufbaufonds.
Happy Revolution!
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Solidarität ist edel.
Erzwungene übermäßige Solidarität ist Scheisse für beide Seiten.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Du zahlst Oxfam, Surplus, Steuernetzwerk, Zucman, Fratzscher und Martyna wegen übler Nachrede, Verleumdung und Beleidigung jeweils 2 Milliarden.
Siehst...was Du nicht gesehen hast, ich habe nur ihre Werke kommentiert, aber sie persönlich nicht angegangen:
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Fratzscher ist in Wirtschaf
...kann sein dass er außerhalb der Arbeit ok ist.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.06.2026 um 16:00
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Wir waren bei CEO Gehältern - da wolltest Du eingreifen...diese seien zu hoch.
Jetzt willst DU nicht mehr eingreifen sondern höher besteuern....
Komm' jetzt nicht so. Man kann ja wohl schlecht in die existierenden Verträge eingreifen. Steuern sind das Mittel der Wahl zur Regulierung. Deshalb:

TAX THE RICH 💰
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Stimmt, ich finde das Vermögen in DE richtig verteilt...
Wie muß man drauf sein, um diese Realität so hart zu ignorieren. Bundeszentrale für politische Bildung:
Um die hohe Vermögensungleichheit zu verringern, werden immer wieder Steuerreformen gefordert, zum Beispiel die Wiedereinführung der Vermögensteuer. Dabei ist aber zu beachten, dass bei den üblichen Szenarien wie einer Steuerpflicht ab einem Nettovermögen oberhalb von einer oder zwei Millionen und einem Steuersatz von einem Prozent der Effekt auf die Vermögensungleichheit vernachlässigbar wäre. Zwar käme es zu einem zusätzlichen Steueraufkommen Externer Link: zwischen 10 bis 20 Milliarden Euro pro Jahr, aber die Auswirkungen auf die Vermögensungleichheit wären gering. Legt man zum Beispiel den langjährigen durchschnittlichen Wertzuwachs des Aktienindex MSCI World zugrunde, der die Wertentwicklung von rund 1.500 großen Unternehmen weltweit abbildet, so belief sich dieser über einen Anlagezeitraum von 20 Jahren auf etwa sechs Prozent pro Jahr. Wenn der Steuersatz für eine Vermögenssteuer kleiner ist als die durchschnittliche Vermögensrendite, dann wird damit nur der Zuwachs am Ertrag, aber nicht das zugrundeliegende Kapital besteuert. Im Ergebnis wird damit bloß der Anstieg der Ungleichheit verringert, die Ungleichheit wird aber nicht reduziert. Steuersätze von mehr als zwei oder gar fünf Prozent werden in Deutschland nicht ernsthaft diskutiert.

Es wird auch wiederholt eine Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer gefordert. Insbesondere die Möglichkeit, Unternehmensbesitz unter bestimmten Bedingungen steuerfrei zu übertragen, wird kritisiert. Bei einer steuerlichen Belastung von Betriebsvermögen muss indes berücksichtigt werden, dass die Steuerlast alternativ nicht für Investitionen eingesetzt werden kann und damit dem Unternehmenserfolg schaden und Arbeitsplätze gefährden kann. Um diese potenziellen Belastungen abzumildern, könnte die Steuerlast auf einen längeren Zeitraum verteilt werden.

Ein alternativer Ansatz zur Reduktion von Vermögensungleichheit ist das Externer Link: Grunderbe. Demnach könnte jeder Erwachsenenkohorte im 20. Lebensjahr einmalig ein Kapital von beispielsweise 20.000 Euro gewährt werden, mit dem Investitionen wie ein Immobilienkauf, eine (weitere) Ausbildung oder eine Unternehmensgründung erleichtert werden kann. Externer Link: Simulationen zeigen, dass damit die Vermögensungleichheit in der mittleren Frist nachhaltig reduziert werden kann.

In eine ähnliche Richtung geht die Idee einer veränderten Vermögensbildungspolitik. Ausgangspunkt ist hierbei, dass ein großer Teil der Bevölkerung über kein nennenswertes eigenes Vermögen verfügt. Eine Förderung sollte so gestaltet werden, dass Anreize gesetzt werden, überhaupt mit dem Vermögensaufbau zu beginnen und ihn über eine längere Zeit zu betreiben. Das könnte beispielsweise durch Zuschüsse geschehen, wie dies bei der Wohnungsbauprämie stattfindet. Die gewährten Zuschüsse sind hier allerdings aktuell so niedrig, dass sie keinen relevanten Einfluss auf die Vermögensungleichheit entwickeln. Zwar hat der Staat in der Vergangenheit erhebliche Mittel für den Vermögensaufbau in die Immobilienförderung gesteckt, diese wiesen in der Regel aber das Problem auf, dass es zu Mitnahmeeffekten kam, da ein Immobilienerwerb ohne nennenswertes Eigenkapital nicht möglich ist. Eine zielgerichtete Vermögensbildungspolitik für die untere Hälfte der Bevölkerung steht damit weiterhin aus.
https://www.bpb.de/themen/wirtschaft/wirtschaftspolitik/556709/wieso-ist-das-vermoegen-in-deutschland-so-ungleich-verteilt/
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Siehst...was Du nicht gesehen hast, ich habe nur ihre Werke kommentiert, aber sie persönlich nicht angegangen:
Ich brauchte nicht lange in Deinen Beiträgen zu lesen (weiter hab' ich gerade keinen Bock zu suchen). Ich weiss, dass Du sie alle persönlich angegangen bist. Dieses nur mal, um der Wahrheit die Ehre zu geben, Herr Apex.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ja, siehe oben - es ist dummes Gelaber.
Fratzscher ist in Wirtschaftskreisen eine Witzfigur, schafft er immer mit solchen Aussagen.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:So denkt sich Herr Fratzscher das:
Das dies ein Denkprozess ist bezweifle ich.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb am 18.06.2026:Zu Oxfam frage ich Dich weil Du sie zitierst...sie selber direkt fragen, geht schwer, bin kein Puffgänger.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb am 16.06.2026:@mitH2CO3
Ey, ey, ey - ich frage mich was diese Leute trinken oder essen, normal ist das nicht.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb am 09.06.2026:Da ist Mr.Dummschwatzquatscher Fratzscher Scheffe.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb am 09.06.2026:Da die eine der Fan vom anderen ist, erscheint mir logisch dass die Fanatische mehr als der Prophet fordert.
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Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Erzwungene übermäßige Solidarität ist Scheisse für beide Seiten.
Wer spricht von übermässiger und erzwungener Solidarität? Was soll das sein?


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.06.2026 um 16:23
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Komm' jetzt nicht so. Man kann ja wohl schlecht in die existierenden Verträge eingreifen. Steuern sind das Mittel der Wahl zur Regulierung. Deshalb:

TAX THE RICH 💰
Aha...zuerst CEO Gehälter nicht zulassen, man solle sich einmischen...geht nicht wie ich es gesagt habe, dann besteuern? Die Wenigsten sind Hektomillionäre oder Milliardäre...CEO Extra Steuer? Geht nicht.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wie muß man drauf sein, um diese Realität so hart zu ignorieren. Bundeszentrale für politische Bildung:
Realität?
Haben alle das gleiche Vermögen? Nein.
Leisten alle das Gleiche? Nein.
Aha.

!Kritik, auch überzogen, ist keine Beleidigung. Es isr so was wie: der Maler ist doof weil er schlecht malert.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wer spricht von übermässiger und erzwungener Solidarität??
Ich.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Was soll das sein?
Das deutsche System - wer arbeitet, hat immer weniger und im Notfall! wird er obwohl versichert! auf das Niveau derer die nie was geleistet haben zurück gestuft.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.06.2026 um 16:56
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Aha...zuerst CEO Gehälter nicht zulassen, man solle sich einmischen...geht nicht wie ich es gesagt habe, dann besteuern? Die Wenigsten sind Hektomillionäre oder Milliardäre...CEO Extra Steuer? Geht nicht.
Ist das die Hitze, oder was? Selbstverständlich muss sich eingemischt werden, wenn bei den CEO's die Gehälter durch die Decke gehen, und bei den Arbeitenden stagnieren bzw. sinken. Das ist doch ein Unding! Wie soll man diese Ungleichheit bitte anders stoppen, als mit Steuererhöhungen? Steht doch auch im Artikel: Einführung höherer Spitzensteuersätze, aber auch bessere Löhne und Gehälter.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Haben alle das gleiche Vermögen? Nein.
Leisten alle das Gleiche? Nein.
Aha.
Und jetzt? Für dich scheint der Gini-Vermögens-Index keine Bedeutung zu haben. Liegt es daran, dass Du nicht verstehst, was der bedeutet, bzw. was seine Aussage bedeutet?

Du solltest inzwischen auch mitbekommen haben, dass diese Denke "Jeder ist seines Glückes Schmied" nur ein Mythos ist. Wenn man im Spermaroulette gewinnt, wird man in eine reiche Familie geboren und wird Erbe. Andere haben ganz andere Voraussetzungen, keine Unterstützung etc. Deshalb schaffen sie den Aufstieg nicht. Ein anderer schon, weil er gefördert und gefordert wird, ein stärkendes Umfeld hat, und obendrauf noch Glück. So ist das nunmal. Diejenigen, die "Pech" hatten soll man sich selbst überlasssen? Nein, denn wir sind ein Sozialstaat. Es geht auch um die Würde des Einzelnen. Ungleichheit darf in einem demokratischen Staat nicht zu krass ausfallen, sonst ist es auch kein Sozialstaat mehr.
Alles bereits gesagt: die Überreichen bleiben überreich, wenn sie angemessener besteuert werden. Mit dieses zusätzlichen Steuern kann ein Sozialstaat in das Soziale investieren (Bsp. Grunderbe), um denjenigen zu Vermögen zu verhelfen, die sonst keine Chance hätten.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Das deutsche System - wer arbeitet, hat immer weniger und im Notfall! wird er obwohl versichert! auf das Niveau derer die nie was geleistet haben zurück gestuft.
Darüber sprachen wir gerade gestern. Wenn nicht alle genug Bildung erhalten (auch im Hinblick auf den Umgang mit Geld, Vermögensaufbau), woher soll B dann wissen wie man das macht, das mit dem Vermögensaufbau. Da er im Alter seine Pflegeheimstelle nicht selbst finanzieren kann, muß der Staat aushelfen (also wir). A der "alles richtig gemacht hat" hat nicht das Nachsehen. Er wird sein Einzelzimmer erhalten oder ein qualitativ hochwertigeres Pflegeheim wählen.

Hör' auf die Probleme auf die Schwächsten in der Gesellschaft abzuschieben. Schau' mal lieber nach den Ursachen, weshalb es ist wie es ist, damit man dann nach Lösungen suchen kann. Diffamieren ist keine Lösung und bringt keine tragfähige Lösung.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.06.2026 um 17:14
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Schau' mal lieber nach den Ursachen, weshalb es ist wie es ist, damit man dann nach Lösungen suchen kann.
Eine Ursache ist z. B. der fehlende Arbeitsplatz.. oder aber auch Arbeitsanreiz. Wenn die Kluft zwischen Bürgergeld und Lohnabrechnung netto immer geringer wird, dann lohnt sich Arbeit nicht mehr.

Mit der Besteuerung von Reichen wird diese Kluft nicht geschlossen, sondern es wird nur mehr Geld generiert um die Kluft noch weiter zu verringern und zudem diejenigen aus dem Land zu treiben, die bisher für Arbeitsplätze gesorgt haben und mit den Arbeitern zusammen diesen ganzen Sozialstaat am Laufen halten.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:woher soll B dann wissen wie man das macht, das mit dem Vermögensaufbau.
Also Bildung ist eine Holschuld... und der Staat sorgt mit seiner Schulpflicht für die Grundlage. Es ist also B´s eigenes Verschulden wenn er sich nicht in Bezug auf einen Vermögensaufbau schlau macht.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.06.2026 um 17:16
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Und jetzt? Für dich scheint der Gini-Vermögens-Index keine Bedeutung zu haben. Liegt es daran, dass Du nicht verstehst, was der bedeutet, bzw. was seine Aussage bedeutet?
Ich verstehe ihn sehr gut, die Lorenz Kurve ist Basiskenntnis. Wir brauchen einen Gini Koeffizienten auch bei der Arbeitsverteilung - mal sehen ob es mit der Einkommensverteilung und Vermögensverteilung korreliert.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Du solltest inzwischen auch mitbekommen haben, dass diese Denke "Jeder ist seines Glückes Schmied" nur ein Mythos ist.
Du meinst egal was man tut, von nichts bis hervorragende Arbeit...kommt nichts Nennenswertes rum?
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Wenn man im Spermaroulette gewinnt, wird man in eine reiche Familie geboren und wird Erbe.
Ja, und? Dann ist man Erbe - was kann dieser Erbe dafür dass die anderen Eltern ihren Kindern nichts hinterlassen? An sich kommt der Erbe und Nicht Erbe ungewollt auf die Welt sondern auf Handeln der Eltern.
Schreib das mal, Du willst ja auch krasse Erbschaftssteuer.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Andere haben ganz andere Voraussetzungen, keine Unterstützung etc.
Dieser Satz ist Deutschland ein Witz...wo sogar Ausländer für ein Appel und Ei studieren, uU auch Bafög, Wohngeld bekommen.
Zitat von mitH2CO3mitH2CO3 schrieb:Diejenigen, die "Pech" hatten soll man sich selbst überlasssen? Nein, denn wir sind ein Sozialstaat. Es geht auch um die Würde des Einzelnen.
Schon recht, ich würde mich freuen hier über die Würde derer die Arbeiten oder die geerbt haben zu hören. Haben die eine? oder wird ihnen pauschal unterstellt ihnen bliebe nach der Horrorbesteuerung und Abgaben "genug"? oder weil "reicher" sie automatisch gefördert werden?
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Es ist also B´s eigenes Verschulden wenn er sich nicht in Bezug auf einen Vermögensaufbau schlau macht.
Ich sehe es sogar freiheitlich: er darf für sich entscheiden. Wohlgemerkt für sich und wenn es blöd ausgeht soll er die Konsequenzen tragen.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.06.2026 um 20:42
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Wenn die Kluft zwischen Bürgergeld und Lohnabrechnung netto immer geringer wird, dann lohnt sich Arbeit nicht mehr.
Das ist wohl wahr. Noch scheint es ja so zu sein, dass ein Mensch in Vollzeit/Mindestlohn ca. € 500,00 mehr hat mtl. als eine Mensch mit Bürgergeld.
Zitat von GwyddionGwyddion schrieb:Also Bildung ist eine Holschuld... und der Staat sorgt mit seiner Schulpflicht für die Grundlage. Es ist also B´s eigenes Verschulden wenn er sich nicht in Bezug auf einen Vermögensaufbau schlau macht.
Schuldzuweisungen. Haben die in der Sache schon jemals weitergebracht? Lösen Schuldzuweisungen ein Problem?
Es ist bekannt, dass in bildungsfernen Familien Geldmangel herrscht, man dort nicht gelernt hat mit Geld umzugehen, Vermögen aufzubauen. Womit auch, wenn kein Geld übrig bleibt. Da dieses Problem schlußendlich die ganze Gesellschaft betrifft (da diese Menschen deutlich häufiger staatliche Leistungen beziehen), wäre es doch sinnvoll, zu überdenken, wie man das Grundproblem anders angehen könnte.

In der Schule ein Pflichtfach anzubieten, in dem der Umgang mit Geld vermittelt wird sowie dieses Grunderbe könnten eine Grundlage schaffen, auch diese Menschen zu motivieren, sich Vermögen aufzubauen. Gleichzeitig könnte es einen Anreiz geben, sich nach einem besser bezahlten Job umzusehen, bzw. dafür dann entsprechend zu lernen.

Will sagen, wenn man den Zugang zu diesem Wissen ermöglicht, desto wahrscheinlicher sollte es doch sein, dass diese Menschen Wege aus der unglücklichen Situation finden könnten. Vllt. hätten sie so eine Chance, dieses "arm bleibt arm" zu überwinden. Damit würde ggf. die ganze Gesellschaft entlastet werden.


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Kapitalismus - Die Ausgeburt der Hölle

23.06.2026 um 21:00
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich verstehe ihn sehr gut, die Lorenz Kurve ist Basiskenntnis. Wir brauchen einen Gini Koeffizienten auch bei der Arbeitsverteilung - mal sehen ob es mit der Einkommensverteilung und Vermögensverteilung korreliert.
Ist dann auch wieder ein anderes Thema als die extreme Vermögensungleichheit in Deutschland, die ich ansprach.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Du meinst egal was man tut, von nichts bis hervorragende Arbeit...kommt nichts Nennenswertes rum?
Was'n Quatsch. Ich hab' von den sehr unterschiedlichen Ausgangsituationen gesprochen. Ich denke, das hast Du auch verstanden.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ja, und? Dann ist man Erbe - was kann dieser Erbe dafür dass die anderen Eltern ihren Kindern nichts hinterlassen? An sich kommt der Erbe und Nicht Erbe ungewollt auf die Welt sondern auf Handeln der Eltern.
Schreib das mal, Du willst ja auch krasse Erbschaftssteuer.
Ich kann gerade nicht wirklich wahrhaben, was ich da lese. Daher nur so viel: die Erbschaftssteuerreform wird schon entsprechend hohe Freibeträge enthalten für Otto-Normal-Erbe. Auch Inhaber von kleinen und mittelständischen Betrieben werden ihre Firmen aufgrund der hohen Freibeträge nicht gefährden.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Schon recht, ich würde mich freuen hier über die Würde derer die Arbeiten oder die geerbt haben zu hören. Haben die eine? oder wird ihnen pauschal unterstellt ihnen bliebe nach der Horrorbesteuerung und Abgaben "genug"? oder weil "reicher" sie automatisch gefördert werden?
Von was laberst Du eigentlich? Was für eine Horrorbesteuerung? Du hattest schon verstanden, dass die Überreichensteuer erst ab einem Vermögen ab 100 Millionen greift? Erbschaftssteuer s.o.
Zitat von ApexOneApexOne schrieb:Ich sehe es sogar freiheitlich: er darf für sich entscheiden. Wohlgemerkt für sich und wenn es blöd ausgeht soll er die Konsequenzen tragen.
Gute Entscheidungen kann man nur treffen, wenn man möglichst genau informiert ist.

Nix desto trotz, wenn Menschen schlechte Entscheidungen treffen, und damit die Gesellschaft belasten, sollte die Gesellschaft vllt. mal hinsehen, was es da zu verbessern gäbe. Im Interesse des Einzelnen und der Gesellschaft.


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