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Frage an die Archäologiebegeisterten ...

243 Beiträge, Schlüsselwörter: Ägypten, Pyramide, Cheops

Frage an die Archäologiebegeisterten ...

28.04.2015 um 11:09
@Spöckenkieke
Naja wenn man solche sachen bißchen verfolgt bekommt man den Eindruck das wir es mit relativ hochstehenden Völkern zu tun haben relativ unübertroffen in der Baukunst für die hohes geometrisches und mathematisch physikalisches wissen nötig war. Auf der anderen seite schafft man beispielsweise in nazsca riesige scharrbilder die genau genommen nur von oben ihre Wirkung entfalten. Dazu findet man überall Kultstätten. Ergo sind diese scharrbilder religiös spiritistischer natur für uns obwohl es keinen sinn macht. Und jetzt das mit dem Quecksilber. Man bekommt irgendwie den Eindruck das die Völker hochstehend aber eben auch einfältig waren. Und da fragt man sich ob das so stimmt.


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Frage an die Archäologiebegeisterten ...

28.04.2015 um 13:37
@Aperitif
Danke, dass Du meine Frage (indirekt) beantwortet hast. Du hast Dich also offensichtlich nicht eine Sekunde mit der echten Archäologie dieser Bauwerke auseinander gesetzt sondern plapperst nur nach, was Dir irgendwelche Gurus vorgebetet haben.

Puh, ich hatte schon Bedenken :D

Hinweis: Um Steine zu stapeln braucht man nicht "hohes geometrisches und mathematisch physikalisches Wissen" - Unterstufenstoff ist ausreichend, und Physikwissen braucht man gar nicht.

Bei den amerikanischen Bauten noch weniger, das sind in der Regel überbaute Hügel, die dann ihrerseits überbaut wurden. Und die chinesischen "Pyramiden" sind nicht mal Bauwerke, sondern in Form gebrachte Lehmhügel.

Die einzigen die die Völker übrigens einfältig machen sind Däniken und Co, da nach deren Ansicht die Steinzeitheinis (Dänikens Bezeichnung für den größten ägyptischen Pyramidenbauer überhaupt, Pharao Snofru) unfähig waren, ohne Außerirdische 2 Steine aufeinander zu stapeln. Denk mal drüber nach... - wenn Du es noch nicht verlernt hast.


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Frage an die Archäologiebegeisterten ...

28.04.2015 um 13:54
Aperitif schrieb:Naja wenn man solche sachen bißchen verfolgt bekommt man den Eindruck das wir es mit relativ hochstehenden Völkern zu tun haben
Das Schlüsselwort ist "relativ". Relativ zu was / wem?
Aperitif schrieb:relativ unübertroffen in der Baukunst für die hohes geometrisches und mathematisch physikalisches wissen nötig war.
Architektonisch gesehen ist ne Pyramide total simpel. Hat die Stabilität eines Sandhaufens, da kann nix einstürzen. Ein Gebäude mit mehreren Etagen und geraden Außenwänden hingegen ist eine größere architektonische Herausforderung.

Benenn doch mal spaßeshalber irgendein mathematisches / physikalisches Wissen, ohne das Teotihuacan oder Giseh oder Angkor Wat nicht gebaut hätte werden können.
Aperitif schrieb:Auf der anderen seite schafft man beispielsweise in nazsca riesige scharrbilder die genau genommen nur von oben ihre Wirkung entfalten.
Andere bemalen aufwändig die Innenräume gewaltiger Mausoleen, die ihre Wirkung nur von innen betrachtet entfalten. Aber da drinnen soll dann nur ein einzelner Toter liegen und keine Touristengruppen durchziehen. Wozu also der Aufwand? Egal, sie haben das gemacht, auch wenn es für "jemanden" war, der nach unserem Dafürhalten gar nicht hinsieht. Sowas wurde gemacht, auch ohne daß wir annehmen müßten, es gab echte Beobachter dafür.

Ansonsten sieht man die Scharrbilder auch ohne Aussichtsturm und Flugzeug, kann nicht nur erkennen, was dargestellt ist, sondern bekommt auch einen Eindruck der Ehrfurcht vor den Dimensionen.

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nazca3
Aperitif schrieb:Man bekommt irgendwie den Eindruck das die Völker hochstehend aber eben auch einfältig waren.
1991 war ich erstmals in Finnland. Vorher gings dank DDR nicht. Hab da Freunde besucht, wie ich es gewöhnt war, einfach hinfahren und klingeln. Der Witz war, es gab keine Klingeln, nicht mal Namensschilder oder Briefkästen am Haus. Wieso ich nicht vorher angerufen hätte, wurde ich von den Freunden gefragt. Wie, alle haben Telefon? Aber wie soll man dann ins Haus rein, wenn man nach Verabredung dann ankommt? Na wenn man davor steht, einfach Handy raus und durchklingeln. Wie jez - alle haben ein Handy? 1991? Finnland war so hitech für mich!

Und dann an der Wohnungstür? Da gabs nen Metallschlüssel, so wie der Aufziehschlüssel an nem Aufziehaffen. Wenn man den dreht, klingelt auf der anderen Seite der Tür so ne Art Fahrradklingel. So ganz ohne Strom und Hitech. Hab ich auch in Deutschland gesehen, in ganz alten Häusern. Sowas hatten die vor Einbau der Elektrizität. War also Steinzeit für mich. Und so einen Uraltschrott verwendeten die Hitech-Finnen noch immer? Dazu paßten dann auch die Konstruktionen vor Haustüren und Geschäftseingängen, wo drei stiellose rote Straßenbesen am Boden so befestigt waren, daß man mit dem Fuß einmal durchtreten konnte. Im Winter werden so Schnee und Matsch von den Seiten und der Sohle abgebürstet. Sieht voll nach Bauernrustikal aus, nach handgeschnitzt, nicht aber nach dem Land der Erfinder des Handys, in dem es in jeder größeren Straße mehr Banken als Imbißbuden gab.

Fremde Kulturen können auf uns durchaus so wirken wie ne unverständliche Mischung aus Hitech und Hinterwäldler. "Hochstehend und einfältig".

In Deinem Fall scheint mir das "hochstehend" zusätzlich noch zu hoch geschätzt von Dir.


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