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Was ist eure Motivationsgrundlage?

88 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben

Was ist eure Motivationsgrundlage?

28.07.2020 um 16:35
rhapsody3004
schrieb am 25.07.2020:
Mir graust es jedes Mal, wenn ich Unterschicht lesen muss.
Da gewöhne Dich lieber daran.
Es wird auch noch schlimmer werden.Das kann man ja hier auch schon im Forum beobachten.Die Kommentare,die hier abgegeben werden,zB im H4-Thread,sind stellenweise grenzwertig genug.

Die Schwerverdiener und auch der Mittelstand wollen ja größtenteils diese Abgrenzung genau so haben.
Nach oben buckeln und nach unten treten.
Gang und Gebe in Deutschland.


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Was ist eure Motivationsgrundlage?

28.07.2020 um 17:10
mrmercedes
schrieb:
Verstehe dein Problem mit dem Begriff jetzt auch nicht. Hatte ich schon in der Schule im Fach Sozialkunde. Da gab es so eine Einteilung. Untere Unterschicht, mittlere Unterschicht, obere Unterschicht. Gefolgt von untere Mittelschicht, mittlere Mittelschicht, obere Mittelschicht. Usw.
Ja, die Bedeutung des Begriffs von/in verschiedenen empirischen Fachrichtungen ist mir durchaus bewusst bzw. was damit zum Ausdruck gebracht werden soll.
Nichtsdestotrotz stört mich der Begriff Unterschicht. Das tat er schon immer. Auch deshalb, weil viele damit, die ihn verwenden, auch immer gerne eine menschliche Abwertung derer Menschen vornehmen, die zur Unterschicht gezählt werden. Das Wort Unterschicht findet gerne in besonders hämischen Kommentaren Verwendung. Die Benutzung dieses Worts soll häufig Untermenschen, Menschen zweiter Klasse, suggerieren.

Darum stoße ich mich grundsätzlich an der Verwendung Unterschicht, auch wenn natürlich nicht immer eine Abwertung rein auf menschlicher Ebene damit gemeint ist.

Für mich soll es das jetzt aber auch damit gewesen sein. Bin so oder alles andere als motiviert gerade, denn auch meine Vorstellung in einer Spezialabteilung für Hiatushernien heute Mittag brachte mir nicht den gewünschten Erfolg bzw. die Hoffnung. Keine Notwendigkeit meine axiale Hiatushernie operieren zu lassen. Auch bin ich auf ganzer Linie damit gescheitert mögliche Zusammenhänge zwischen Hiatushernie, Zwerchfell und Anspannung der Nackenmuskulatur mit Verweis auf Nervus Phrenicus und Nervus Vagus aufzuzeigen, kann aber auch die Ärzte verstehen, dass sie nicht einfach nur auf Verdacht eines Laien (Patienten) eine Operation meiner axialen Hiatushernie in Erwägung ziehen, in der Hoffnung, dass dann meine ganzen Beschwerden verschwinde.

Nachdem ich nun wirklich alles hinter mir habe, was es an Untersuchungen gibt und niemand bisweilen helfen konnte, mit Ausnahme der Behandlung meiner nicht aktiven Gastritis, bleibt mir nur mit meinen ganzen Beschwerden irgendwie zu leben.

Meine Motivation wird jetzt darin bestehen, das Beste aus der Sache zu machen, nicht zu resignieren und zu hoffen, dass all meine Beschwerden erträglich bleiben, sodass ich halbwegs gerade stehen, normal spazierengehen, mich bücken, sitzen und liegen kann. Also ich muss irgendwie versuchen meinen Alltag bzw. meine alltäglichen Bewegungsabläufe trotz vorhandener Beschwerden und den daraus resultierenden teilweise massiven Einschränkungen normaler Bewegungsabläufe zu meistern.

Ps.
Wer sich fragt, wen interessiert das eigentlich hier, hört sich wohl nur einfach gerne reden oder bettelt um Mitleid, dem sei geantwortet, dass es mir gut tut mir Sachen von der Seele zu schreiben. Kann ich oftmals besser als reden.


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29.07.2020 um 18:25
Schön das mal einer fragt...
Sagen wir durchwachsen.


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29.07.2020 um 19:50
Ich hab vieles getan, um mal aus der Welt der Heime und aus der WfBm zu kommen. Jetzt habe ich letzte Woche ein zweites Praktikum gemacht und es lief Desaströs. Eine Woche ist Vergangen und ich fühle mich noch immer schlecht und sogar schuldig, obwohl ich im richtigen Moment abgebrochen habe.

Ich bin grad in einem riesen Chaos und ich hoffe, dieses Chaos im Kopf endet. Ich hoffe, dass dieses Chaos bald endet, meine Motivation ist trotzdem noch da.

Ich will verhindern, dass man zuviel güte mit mir haben muss, ich will nicht mehr führsorge Verlangen als es ein normaler Mensch in meinem alter bräuchte. Irgendwie verletzt mich der Gedanke an was herangeführt zu werden und das man acht auf mich geben muss. Eine Sonderbehandlung in diese Richtung würde mich verletzen.


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30.07.2020 um 17:00
Wenn das Leben mir Felsbrocken vor die Füsse wirft, dann pflastere ich meine Strasse damit.

Seit ich denken kann, stehe ich unter "Leistungsdruck" - solchem, den ich mir selbst mache und solchem, den mir andere machen. Egal, ob in Familie, Beruf oder bürgerschaftlichem Engagement. Und dabei habe ich eben oft Pech, manchmal Glück und irgendwie mogele ich mich so durch.

Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben. Vorausgesetzt, er gibt nicht einfach auf.

When the going gets tough, the tough get going! Altirische Volksweisheit

Für mich war und ist das Leben stets eine Herausforderung, es gilt, verschiedenste Aufgaben zu bewältigen, die sich in diese drei Kategorien einordnen lassen:

Aufgaben, die man sich selbst stellt: Ich will der reichste Mann der Welt werden.

Aufgaben, die anderen einem stellen: Schatz, bringst Du den Müll runter.

Aufgaben, die einem das Leben/Schicksal stellt: Sie haben einen inoperablen Hirntumor.


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gestern um 11:31
rhapsody3004
schrieb am 25.07.2020:
Mir graust es jedes Mal, wenn ich Unterschicht lesen muss. Wir leben schließlich alle auf der gleichen Oberfläche und sind alle gleich viel wert.
Genau das ist meiner Ansicht nach ein Trugschluss...

Wenn ein grosser Teil der Gesellschaft faul und unmotiviert ist, und sich von der fleissigen Seite tragen lässt, kollabiert irgendwann die gesamte Gesellschaft.

Eine Gesellschaft sollte immer danach streben, dass alle Mitglieder motiviert, produktiv, gebildet und bestrebt sind, sich ständig zu verbessern.

Ich muss allerdings zugeben, dass die Politik(er) der letzten 40 Jahre nicht gerade ihr bestes getan haben, das zu fördern.


Deshalb läuft auch die gedankliche Utopie des TE nach bedingungslosem Grundeinkommen hart ins Leere. Wie soll sich sowas finanzieren?


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gestern um 11:56
Daemonarch
schrieb:
Wenn ein grosser Teil der Gesellschaft faul und unmotiviert ist, und sich von der fleissigen Seite tragen lässt, kollabiert irgendwann die gesamte Gesellschaft.
Wer ist denn die fleißige Seite? Ich meine schon wenn alle Seiten, die am Lauf des großen Rades beteiligt sind.
Die, die du meinst, sind selbst unter den Hartz IV-Empfängern eine kleine unbedeutende Minderheit (nicht in ihrem Wert, nur von der Anzahl her).

Ps.
Das Leben kollabiert auch dann, wenn sich alle gen Bug (Uni) immer mehr bewegen. Irgendwann macht sich ein Überschuss auf einer Seite und ein Mangel auf anderer bemerkbar, worunter dann alle auf ein und dem selben Schiff zu leiden haben.
Doors
schrieb:
Aufgaben, die man sich selbst stellt: Ich will der reichste Mann der Welt werden.
Ich würde daraus machen, dass ich der gesündeste Mensch der Welt sein wollen würde. Gesundheit sollte eigentlich immer an oberster Stelle bei den Wünschen stehen. Leistungsdruck, wenn negativer Stress daraus entsteht, ist mehr als ungesund.
Geld hingegen, viel Geld, was man durchaus mit Leistung erreichen kann, ist wiederum gesundheitsfördernd, weil man sorgenfreier lebt, eingestellt ist und sich auch bessere Ernährung und teure Medizin leisten kann.


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gestern um 12:42
Schwer zu sagen, mit der fleissigen Seite.

Zu sagen, es sind die, die ihr Leben aus eigener Kraft bestreiten, keinen Ärger machen und eine positive Finanzbilanz (Steuereinzahlung) erwirken wäre wohl zu kurz geschossen.
Fügen wir mal ein wenig plakativ hinzu, dass man zusätzlich vielleicht noch positiv auf die Gesellschaft einwirken sollte, sei es im guten Benehmen seiner Mitmenschen gegenüber, oder auch sich engagieren in Vereinen, stärkung einer freien und fortschrittlichen Gesellschaft und dem helfen seiner Mitmenschen, bzw dem bekämpfen von ungerechtigkeiten und/oder bösartigkeiten.

Gebe allerdings gerne zu, dass dies alles nicht so einfach ist, weil ein beachtlicher Teil der heutigen Gesellschaft offensichtlich dumm/wohlstandsverwahrlost/geisteskrank zu sein scheint.


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