Dani1989 schrieb:Man schrieb mir, es wäre der Fluch der Tausend Tränen ._.
Ich will daran nicht glauben
Dazu möchte ich gerne meine Gedanken zum Thema Flüche beisteuern.
Das Thema hatte mich vor ein paar Jahren mal fasziniert. Ich versuche nicht zu ausschweifend zu werden und halbwegs kurz zu schreiben, was ich darüber denke.
Wenn man verflucht wurde und weiß nichts davon, dann wird auch nichts passieren, das nicht sowieso passiert wäre.
Erfährt man von dem Fluch, dann fängt der unter Umständen an tatsächlich "zu wirken".
Man muss noch nicht einmal an Flüche glauben.
Ganz kurz nachdem man davon erfährt, passiert durch Zufall etwas Schlimmes. Eigentlich glaubt man nicht an Flüche. Aber man fängt an zu denken: " Könnte vielleicht doch was dran sein?".
Ab da kann es sich verselbstständigen.
Gerade, wenn man blöderweise zu der Zeit eine schwierige Phase durchlebt, Jobverlust, Krankheit, Ärger mit geliebten Personen, oder sonst etwas.
Unter Umständen wird man sogar wirklich krank davon. Nicht, weil der Fluch als solcher tatsächlich wirkt, sondern weil man in eine self fulfilling prophecy rutscht. So wie Placebos teilweise eine Besserung oder eine gefühlte Besserung erzeugen können. Nur eben in dem Fall in die andere Richtung.
Glaubt man dazu noch von Haus aus an Flüche, wird dieser Effekt noch verstärkt.
Was dann helfen kann, ist wieder nur alles, an was man glaubt. Rituale oder was auch immer, von denen man nicht überzeugt ist, die bringen auch nichts.
Es wäre dann wichtig was zu finden, an das man glaubt und das gegen diesen Fluch zu machen.
Das sind meine Gedanken dazu. Ich selbst habe das Glück, dass mir zwar schon häufiger mal die Pest an den Hals gewünscht wurde, ich von irgendwelchen Auswirkungen aber nie was mitbekommen habe.