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Wege zur Macht

21 Beiträge, Schlüsselwörter: Macht, Hitler, Napoleon, Cäsar, Alexander
Seite 1 von 1

Wege zur Macht

12.06.2008 um 20:10
Wie kamen große Diktatoren an die Macht?
Gibt es Parallelen? Ergibt sich daraus ein "Konzept"? Oder lassen sich Situationen herausstellen in denen einfach ein großer Mann kommen "muss"?

Mir ist mal die Parallelität zwischen Caesar, Napoleon und Hitler (und falls er seinen Vater tatsächlich umgebracht haben lassen sollte auch Alexander) aufgefalllen.
Bei N. und H. waren die sozialen Missstände groß und es mangelte an fähigen Politikern.
C. musste diese in Form eines Bürgerkrieges erst schaffen, verfuhr dann aber ähnlich.
So legten alle drei großen Wert auf die Legitimität ihres Machtanspruches- und ließen sich wählen (auch wenn N. sie fälschen ließ.. C. eigentlich auch?).
Frei nach dem Motto "Feind oder Freund" regierten sie die anschließende Zeit.
Am Ende ihrer Herrschaft mussten N. und H. von einer großen Koalition (keine falschen Assoziationen, bitte ;) ) aus Verbündeten gestoppt werden.
Okay, C. sticht etwas heraus..

Fallen euch noch weiter Parallelen ein oder andere Diktatoren oder Staatsmänner, die in ähnliche Schemata fallen?


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Wege zur Macht

12.06.2008 um 20:41
Caesars Machtergreifung würde ich nicht mit der von Hitler vergleichen - er ist ja am Ende auch gescheitert, gerade wegen seinem teilweise zu diktatorischen Auftreten. Augustus hat sich da geschickter angestellt.

Und Alexander - da verstehe ich nicht warum du ihn nur in die Liste aufnimmst wenn er seinen Vater umgebracht hätte? Warum denn nur dann?
Müsstest du dann nicht eher Phillip erwähnen? Und Alexander als seinen Nachfolger?

Sind nur die Dinge die mir jetzt so eingefallen sind.


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Wege zur Macht

12.06.2008 um 20:49
ja haste recht halbwegs. ich dachte bei einer möglichen Intrige alexanders an caesars ende und an die verschwörung bei napoleons-machtergreifung die er mit einem seiner verwandten (welcher genau weiß ich jetzt nicht), der in der im direktorium war..muss ich noch mal nachguken..


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VHO-Hunter
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Wege zur Macht

13.06.2008 um 12:09
Größenwahnsinnige Herrscher, oder die, die es werden wollen, gab es und wird es immer geben.
Großartig etwas daran zu ändern, ist wohl kaum möglich. Unterscheidliche Faktoren wie z.B die Situation des Landes, die Not des Volkes ect. sind Sprungbretter für die o.g Machthungrigen.
Was ich damit sagen will ist, das es immer solche Leute geben wird, die sich als Herrscher berufen fühlen, ganz egal in welchem Jahrhundert wir leben.
Eines Tages kommt immer und immer wieder ein kleiner Tunichtgut und versucht sich, was er nur kriegen kann, in Punkto Macht unter den Nagel zureißen.


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Wege zur Macht

13.06.2008 um 12:45
ja gut möglich. im moment zb berlusconi..


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Wege zur Macht

13.06.2008 um 12:53
Lenin viele mir noch ein. Lies die bestehende Ordnung beseitigen um sich und seine Gedankengänge zu etablieren.


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Wege zur Macht

13.06.2008 um 16:46
jaor.. ohne deutschland wäre das aber nichts geworde- letztendlich gaben die den startschuss zur oktoberrevolution, indem willhelm lenin finanziell unterstütze


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Wege zur Macht

13.06.2008 um 16:58
Na, SO viel Gemeinsamkeiten kann ich bei den genanten Persönlichkeiten NICHT erkennen. Weder ist der Stil der Machtergreifungen zu vergleichen noch die Art und Weise ihrer Herrschaft.

Dass sie diktatorisch regierten - das ist der gemeinsame Nenner.


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Wege zur Macht

13.06.2008 um 17:05
@Sigismundo

Ob "Wilhelm" davon überhaupt in Kenntnis gesetzt worden ist darf bezweifelt werden. Er hätte dem wohl einen Riegel vorgeschoben! Revolutionären Umtrieben, die eine gottgegebene Herrschaft stürzten ( z. B. DIE seines Verwandten "Niki") war er nun wirklich nicht zugeneigt.

Nein, das war das Werk des Geheimdienst-Chefs der kaiserlich-deutschen Abwehr eines gewissen Max Warburg (hmm - ja - selbiger! -gg*)


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Wege zur Macht

13.06.2008 um 19:09
Kriesenzeiten sind immer wieder eine gute Gelegenheiten für Leute mit einfachen Rezepten gewesen um an Macht und Einfluss zu gelangen. Wenn sie vorher schon Einfluss (wie z.B. Cäsar) oder Reichtum (= Macht wenn richtig eingesetzt) hatten war der Weg i.d.R. noch schneller geebnet.

Übrigens ist mir beim ansehen von "Star Wars - Episode II" aufgefallen dass es in dem Film vieles gibt, wozu der Niedergang der Waimarer Republik Parallelen liefert - seitdem überlege ich, ob es einen "Bauplan" für den Übergang von Demokratie zu Diktatur gibt oder ob George Lukas sich einfach nur in der Geschichte schlau gemacht hat.

CU m.o.m.n.


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Wege zur Macht

13.06.2008 um 19:25
Auch A.H. hat die Wahl mit unsauberen Methoden für sich entscheiden lassen.Indem er
Schlägertrupps zu den Parteiauftritten der anderen Parteien geschickt hatte und diese
dann als wild und unberechenbar bezeichnet , klar das sich dann jeder weigert dort hin
zu gehen.


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kore
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Wege zur Macht

14.06.2008 um 12:44
@jafrael
es wundert mich immer wieder wie leichtfertig ein Zusammenhang der sogenannten Anthroposophischen Gesellschaft oder sogar Rudolf Steiners mit dem Naziregime und Hitler aus dem Hut gezaubert wird. Auch nach noch sovielen Versuchen dies zu behaupten wird es nicht wahrhafter. Ebenso wie wohl auch Madame Blavatsky weniger zur Rassenlehre beitrug als manch einer möchte! Außerdem ist für uns heute Lebenden sicher leichter zu hinterfragen, aber nicht zu entscheiden in welcher Situation sich manch einer befunden hat. Wir leben heute in der Zeit in, welcher ein Tom Cruise dafür ausgezeichnet wird, daß er Stauffenberg spielt!
Da ich persönlich selbst Anthroposphen in bereits fortgeschrittenerem Alter kenenlernen durfte, weiß ich wieviele unter dem Naziregime zu leiden hatten. Das wird gerne unterschlagen!
Hier möchte ich der Vollständigkeit halber die bereits am 1.November 1935 ergangene Vefügung bzgl. des Verbotes der Gesellschaft einstellen:

Auf Grund des § 1 der VO. des Herrn Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und
Staat vom 28.02.33 löse ich mit sofortiger Wirkung die im Gebiete des deutschen Staates bestehende Anthroposophische Gessellschaft auf. Das Vernögen der Organisation wird beschlagnahmt.Die Neugründung der Gesellschaft, sowie die Schaffung getarnter Nachfolgeorganisationen wird bei Androhung der Folgen aus §4 dieser Verordnung verboten.
Gründe:
Nach der geschichtlichen Entwicklung der Anthroposophischen Gesellschaft ist diese international eingestellt und unterhält auch heute noch enge Beziehungen zu ausländischen Freimaurern, Juden und Pazifisten. Die auf der Pädagogik des Gründers Steiner aufgebauten und in den heute noch bestehenden Schulen angewandten Unterrichtsmethoden verfolgen eine individualistische nach den Einzelmenschen ausgerichtete Erziehung, die nichts mit den nationalsozialistischen Erziehungsgrundsätzen gemein hat.
Infolge ihres Gegensatzes zu dem vom Nationalsozialismus vertretenen völkischen Gedanken besteht die Gefahr, daß durch die weitere Tätigkeit der Anthroposophischen Gesellschaft die Belange des nationalsozialistischen Staates geschädigt werden.
Die Organisation ist daher wegen ihres staatsfeindlichen und staatsgefährlichen Charakters aufzulösen.
gez. Heydrich"

Zwar versuchte der in der Schweiz ansässige Vorstand der deutschen Mitglieder wegen, beschwichtigend einzugreifen, ein Vorwurf gegenüber Steiner, er sei Nationalsozialist oder Rassist gewesen ist aber nach wie vor unhaltbar, wie ein weiteres deutlich sprechendes Zitat beweist:
Geheimes Schreiben vom 31.Juli 1939 von Alfred Borman/ betr.:Rudolf Steiner:
"Bei dieser Gelegenheit hat der Führer entschieden: Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft sind wie Logenangehörige zu behandeln. sie sind noch gefährlicher als Logenangehörige, weil sie mit ihren Ideen viel mehr Leute anstecken."
Adolf Hitler äußert sich innerhalb der Oberschlesienfrage folgendermaßen über Steiner im März 1921:
Und wer ist die treibende Kraft hinter all diesen Teufeleien? Der Jude! Freund des Doktor Rudolf Steiner, des Freundes Simons des Geistlosen.
Gemeint ist der damalige Außenminister Simon


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kore
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Wege zur Macht

14.06.2008 um 12:54
also hier sollte das eigentlich nicht erscheinen, ist mir nicht klar wie es passiert ist! :)


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kore
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Wege zur Macht

16.06.2008 um 11:05
nochmal sorry! Aber ich hab die Quellen vergessen und die mach ich jetzt hier!
Norbert Frey: Der Führerstaat München/ 1987 S. 196
Gert Heidenreich/Juliane Wetzel: Die organisierte Verwirrung
Wolfgang Benz: Rechtsextremismus in der Bundesrepublik/ S. 163


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Wege zur Macht

16.06.2008 um 12:44
@kore

Nichts liegt mir ferner als die Antroposophen mit dem NS-Regime in der Weise in Verbindung zu bringen, als dass ich die Lehren R. Steiners ursächlich für die NS-Mystik machen möchte.

Dennoch bleibt bestehen dass in den Werken Steiners rassistische Entgleisungen zu finden sind, deren sich z. B. die holländischen Antroposophen bewusst sind.

Nicht alles was im "Schwarzbuch Anthroposophie" von Guido und Michael Grandt zu finden ist möchte ich 1 zu 1 übernehmen. Dennoch reichen mir eine Reihe von Zitaten aus dem Werk Steiners um zu erkennen, dass auch ER nicht frei war vom rassistischen Denken das in seiner Zeit eben Allgemeingut gewesen ist - wenn man von den damals schon lebenden und publizierenden Gegner solcher Denkweisen absieht.

Es bleibt auch eine "Ironie der Tatsachen" wie das Goodrick-Clarke benennt, dass die frühe Theosophie hauptsächlich auf den okkulten Fiktionen des Engländers Sir Edward Bulwer-Lytton ("Die letzten Tage von Pompeji - ein Bericht über den starken Einfluss des ISIS-Kultes im Rom des 1. nachchristlichen Jahrhunderts und "The Comming Race").

Mme. Blavatzky machte sich - als sie 1888 die "Geheimlehre schrieb des Plagiatentums schuldig - die Einzelheiten finden sich in der Dissertation Goodrick-Clarke die als "Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus" erschienen ist.

Nach Blavatzky waren die Wurzelrassen folgende - die 1. "astrale" - die 2. "hyperboräische", die 3. "lemurische" die von Blavatzky der "Rassenmischung" und daher für den "Fall" der Zeugung einer Nachkommenschaft von Monstern bezichtigt wurde.

Die 4. Wurzelrasse nach Blavatzky war die atlantische und die 5. waren und sind die Arier.

Neben der Betonung der Rasse hoben die Theosophen die Prinzipien des Elitismus und die Werte der Hierarchie hervor.

Als die Lemurier in Sünde gefallen waren, blieb eine kleine Gruppe Auserwählter reinen Geistes zurück. Diese Wenigen gründeten die lemuro-altlantische Dynastie der Priesterkönige, die ihren sagenumwobenen Insel Shambala in der Wüste Gobi hatten. Diese Führer nun, welche die Lehrer der fünften "arischen Wurzelrasse waren, standen mit Mme. Blavatzkys Meistern in Verbindung.

Die Theosophie fand enthusiastische Aufnahme durch eine bedeutende Anzahl Europäer und US-Amerikaner., denn sie bot eine anziehende Mischung aus alten religiösen Vorstellungen und neuen Konzepten, die den darwinistischen Theorien über Entwicklung und der modernen Wissenschaft entlehnt waren.

Dieser Glaube besaß die Kraft, diejenigen zu trösten, die durch das Unglaubwürdigwerden der "orthodoxen" Religionen, durch den rationalisierenden und entmystifizierenden Prozeß der Wissenschaft und durch die Bürde des rapiden sozialen und wirtschaftlichen Wandels im späten 19. Jahrhundert verunsichert worden waren.

George L. Mosse schrieb, dass ihre Gedanken in Deutschland einen grösseren Eindruck hinterliess als in anderen europäischen Ländern.

Ob wohl ein fremder Hybride, der ägyptische Religion, amerikanischen Spiritualismus und Hinduglaube verband, brachte die Theosophie in Deutschland und Österreich eine Woge der Begeisterung hervor.

Anfänglich auch Teil der "Lebensreformbewegung" und links.liberaler Kreise gab es in der Folge Überschneidungen mit der "völkischen" Bewegung. Eine dieser Schnittstellen war Paul Zillmann der als Herausgeben von Zeitschriften und Büchern ein wichtiges Verbindungsglied zwischen der deutschen okkulten Subkultur und den Ariosophen Wiens war.

R. Steiner, der ein immer stärker werdendes Interesse an der christlichen Mystik entwickelte was ihn in Gegensatz zu Anni Besant (der Nachfolgeriun Mme. Blavatzkys) brachte, die mehr hinduistische Tendenzen in die Theosophie einbrachte, trennte sich von der Theosophie obgleich er vordem einige Jahre Generalsekretär der "Theosophischen Gesellschaft" gewesen war und gründete seine eigene Anthroposophische Gesellschaft...

Sowohl Guido von List als auch Lanz von Liebenfels erlangten ihr "Wissen" aus theosophischen Quellen. Und beide waren sie "Mentoren" der Ideen A. Hitler. Hier schliesst sich der Kreis - denn den "völkischen Nationalisten" empfahl sich die Theosophie als Programm eines religiösen Glaubens, der das Christentum zugunsten einer Melange aus mystischer Tradition und pseudo-wissenschaftlichen Hypothesen im Einklang mit der zeitgenössischen Anthropologie, Etymologie und der Geschichte alter Kulturen negierte.

Mehr noch - die gesamte Struktur der theosophischen Gedankenwelt bot sich an ins "völkische" übernommen zu werden.

Der unbeschränkte Elitismus und die übermenschliche Weisheit der verborgenen Mahatmas standen im Einklang mit dem Verlangen nach einer hierarchischen Sozialordnung, die auf einem rassischen Mythos vom Volk basierte.

Der Begriff eines okkullten Wissens in der Theosophie, vor allem dessen Verdunkelung durch den fremden (jüdisch-christlichen) Glauben, und seine Wiedergeburt durch die wenigen Auserwählten stimmte mit dem Versuch überein, den völkischen Nationalismus einer langen Ahnenreihe zu versichern.

Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Deutschnationalismus in Österreich seit 1866 lässt sich erkennen dass die Theosophie, die dem völkischen Gedankengut (eigentlich) nur dürftig hinsichtlich Rassen und rassistischer Entwicklung verwandt war, eine religiöse Mystik und ein universales Grundprinzip für die politische Haltung einer kleinen Minderheit bieten konnten.

Und dies wurde dann von den "Ariosophen" übernommen.

Denn Guido von List war es, einer der geistigen Wegbereiter der NS-Mystik, der die völkische Ideologie mit Okkultismus und Theosophie verband.

(Auszüge und Zitate aus Goodrick-Clarke - Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus)

.................................

Ich hoffe hier mit dieser wenn auch stark verkürzten Darstellung den Zusammenhang hergestellt zu haben, wie er sich dem heutigen Erkenntnisstand bietet.


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Wege zur Macht

16.06.2008 um 12:53
@kore

Wenn es Dich beruhigt - meine beiden Töchter besuchen Waldorfschulen. Und ich kann bestätigen, dass zumindest in diesen Schulen weder rassistische noch "völkische" Tendenzen aufzufinden sind!
Aber es gibt unter den Steinerianern eben auch - man nennt sie in der Szene: "versteinerte" ...--gg*


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Wege zur Macht

16.06.2008 um 13:13
@Topic:
naja, es gibt halt in einer Demokratie meiner Zählung nach genau zwei Arten, an die Macht zu kommen:
entweder man lässt sich wählen
oder man stürzt die Regierung mit Gewalt

Die zweite Methode ruft aber häufig wesentlich mehr Gegner auf den Plan, die die Demokratie verteidigen. wenn man sich wählen lässt, kann man diese oft mit dem Hinweis abspeisen, das alles mit rechten Dingen zuging. Ausserdem weiss man dann auch, inwieweit das Volk hinter einem steht. Von daher halte ich diese Parallelen nicht für allzu überaschend.


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kore
ehemaliges Mitglied

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Wege zur Macht

16.06.2008 um 17:08
@jafrael

Boah! Gibst Du Dir Mühe und kennst Dich echt gut aus! Anerkennenswert!
Leider waren es ja gerade zahlreiche schwarze Schafe aus der Waldorfbewegung, sowie des Landbaues, die vieles in Mißkredit brachten! Da alles unabhängig voneinander sein soll, ist die Materie sehr kompliziert! Es kommt hinzu, daß die zugegeben sehr problematischen Zitate Steiners, oft aus dem Zusammenhang gerissen werden. Problematisch bleiben dennoch einige. Allerdings sollte man noch anführen, daß es ja so ähnlich ist, als würde man einzelne unpassend gemachte Aussagen eines Bekannten, innerhalb einer privaten Gesprächsrunde, von dem man genau weiß, er ist nicht rassistisch, öffentlich auf den Index stellen, wegen unpassender Bemerkungen, welche andernorts, als in der nachträglich öffentlich dargestellten Form, von ihm bereits entkräftet wurden. Auf Steiner bezogen ist die Problematik natürlich durchaus ernster, aber es handelte sich bei diesen Zitaten, um nicht für die Öffentlichkeit bzw. nicht zur Veröffentlichung vorgesehene Texte. Dies macht es natürlich keineswegs besser! Aber wären sie nach dem Wunsch Steiners teilweise vernichtet worden, gäbe es die ganze Diskussion nicht! Nur wundert mich immer, wie man sich aus hunderten von Bänden, das Passende herausklaubt. Mit den Umständen bzgl. der theosophischen Gesellschaft liegst Du sicher richtig.
Die Biografie der Blavatsky finde ich aber höchst interessant und darin wird ersichtlich, wenn sie denn der Wahrheit entsprechen sollte, wie schwierig die Gratwanderung auf allen spirituellen Pfaden nun mal ist!


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du
ehemaliges Mitglied

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Wege zur Macht

16.06.2008 um 17:10
Fast alle kamen durch Chaos und Gewalt an die Macht


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Puschelhasi
ehemaliges Mitglied

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Wege zur Macht

16.06.2008 um 19:19
Nunja, das ist sicher etwas Pauschalisiert.


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davud-k
ehemaliges Mitglied

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Wege zur Macht

26.06.2008 um 18:41
lol witzbold^^
Caesar ist ein Titel wie "Soldat" oder "Oberst" oder "Feldwebel"
kein einzelner Mensch....kann aber auch sein das der erste in der Gruppe so hies.
Das weis ich leider nicht. Naja wollt nur sagen das Caesar ein Politischer Titel ist und soweit ich wes kein einzelner Mensch.


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