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Wenn Hitler 1944 gestorben wäre...

96 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Hitler, Widerstand, Alliierte ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wenn Hitler 1944 gestorben wäre...

31.10.2020 um 17:22
Zitat von bwimdwbwimdw schrieb:Gab es einen Zeitpunkt wo es noch möglich war
Ich hab mal gehört, das bis Stalingrad Hitlers Chancen gar nicht so schlecht waren.

Ich denke aber, das es sehr spekulativ ist, den bei einem anderen Verlauf hätten sich andere Dinge abgespielt, die Deutschen hätten den Krieg trotzdem verlieren können.


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Wenn Hitler 1944 gestorben wäre...

31.10.2020 um 17:25
interessanter ist doch die frage, was wäre wenn hitler gewonnen hätte. ich glaube uns würde es wie den Leuten in Nordkorea ergehen, wer aus dem Raster fällt, kommt in ein Umerziehungslager.


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Wenn Hitler 1944 gestorben wäre...

31.10.2020 um 17:55
Zitat von AvantegaAvantega schrieb:Ich hab mal gehört, das bis Stalingrad Hitlers Chancen gar nicht so schlecht waren.
Entspricht aber nicht wirklich der Wahrheit. Spätestens nachdem Deutschland der Usa den Krieg erklärt hat war der der Krieg strategisch verloren.
Das Öl war schon 1940 knapp, viele Veteranen waren in den Anfangsmonaten der Operation Barbarossa verstorben und logistisch war man vor Fall Blau (Angriff richtung Kaukasus) schon an seiner Grenze.
Alle taktisch richtigen Entscheidungen die man ab diesem Punkt getroffen hat haben nur den Krieg verlängert.


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Wenn Hitler 1944 gestorben wäre...

31.10.2020 um 18:30
Ich war noch mal kurz im Thread-Archiv und habe eine olle Kamelle rausgeholt:

Ich möchte zunächst nur auf die "Luftschlacht um England" bzw. "Battle of Britain", kurz BoB eingehen. Für eine britische Luftfahrtzeitschrift schrieb ich anlässlich des 50. Jahrestages der BoB einen Beitrag "Losing the Battle - Why the Luftwaffe couldn't win", aus dessen deutscher Rohfassung ich auszugsweise zitieren möchte:

Der Versuch, GB ab Sommer 40 allein durch Luftangriffe "sturmreif" oder wenigstens an den Verhandlungstisch zu bomben, musste scheitern. Die deutsche Luftwaffenführung setzte seit dem Tod General Wevers und durch Fehleinschätzungen der Lehren aus dem spanischen Bürgerkrieg auf eine taktische Luftwaffe, nicht auf eine strategische. Insofern hatten die deutschen Militärs Douhet und Trenchard entweder nicht gelesen - oder nicht begriffen.
Die Entwicklung viermotoriger Langstreckenbomber wurde nach dem Absturz Wevers sofort eingestellt, Do 19 und Ju 89, beides Muster mit Entwicklungspotenzial (bei der Ju grösser als bei der Do), wurden verschrottet.

Die Luftwaffenführung setzte beim Aufbau auf Quantität statt auf Qualität, was sich spätestens im Luftkrieg um die britischen Inseln rächte. Do 17, He 111 und Ju 88 waren zu leicht, zu beschussempfindlich, Abwehrwaffen und Bombenlast waren zu gering, ebenso ihre Reichweite. Für den frontnahen Einsatz im Blitzkriegskonzept noch von einigem Wert, stiessen sie hier buchstäblich an ihre Grenzen.
Das auf dem Stuka-Konzept basierende Denkmodell der "fliegenden Artillerie" musste im strategischen Luftkrieg scheitern. Die Ju 87, in Polen, Skaninavien und im Westfeldzug noch dank absoluter Luftüberlegenheit einsetzbar, scheiterte an Spitfire und Hurricane. Zu lahm, zu schlecht bewaffnet.

Zur BoB trat die Luftwaffe mit etwa 700 Bf 109 an. Allein zahlenmässig reichte dies für die befohlene Doppelrolle, nämlich freie Jagd gegen die RAF und Begleitschutz für die Kampfverbände, nicht aus. Die geringe Reichweite, maximal bis London, begrenzte den Operationsraum auf Südengland. Und ohne Jagdschutz waren die Bomber hilflos.
Die Bf 110 hatte zwar eine grössere Reichweite und war gut bewaffnet- aber dieser konzeptionslos entwickelte "Zerstörer", der den Bombern mit überlegener Feuerkraft den Weg ebnen sollte, versagte spätestens im Kurvenkampf.
Bei der Rolle als Jagdschutz kam noch hinzu, dass beide Maschinen kostbare Treibstoffmengen durch Kurverei verloren, um die langsamen Bomber nicht zu verlieren.
Die Bf 109 hatte erhebliche Ausfälle, meist durch ihr bekannt schlechtes Fahrwerk, so dass die Klarstände selten 60% überschritten.

Die Chain Home Radarkette warnte die RAF rechtzeitig, die Operationsleitung vom Boden war sehr gut organisiert, hinzu kommen natürlich noch die hohe Motivation in der Heimatverteidigung, der logistische Vorteil der inneren Linie und die Tatsache, dass ein über eigenem Territorium ausgestiegener Pilot, zumindest theoretisch,in die nächste Maschine steigen und weiterkämpfen konnte, während auf den Luftwaffen-Piloten bestenfalls das PoW-Camp wartete.

Entgegen deutscher Hoffnungen (wie kann man Kriege auf "Hoffnung" basieren?) sank die Produktion der britischen Luftfahrtindustrie währen der BoB nicht ab, im Gegenteil, bei gleicher Ausgangsstärke (rd. 700 Jäger), betrug die Jägerproduktion pro Monat mehr als das Doppelte der deutschen Luftfahrtindustrie.

1940 waren Bombenzielgeräte (auf beiden Seiten) noch nicht so ausgereift, dass man zielgenau bei Schlechtwetter oder Nacht Präzisionsangriffe hätte fliegen können. Also blieb der Luftwaffe nur der Tag, der bekanntlich im Herbst und Spätherbst zu massiven wetterbedingten Ausfällen von Flügen und Maschinen führen musste.

Der Zielwechsel auf London, also weg vom Kampf um die Lufthoheit, vom möglichst präzisen Schlag gegen militärische, logistische und industrielle Zeile zum nächtlichen "Terrorangriff" auf die Zivilbevölkerung, markierte das endgültige Scheitern der Luftoffensive. In der Einschätzung der Wirkung von Nachtangriffen auf die Bewohner der Städte und ihre Auswirkungen auf die Moral und Produktivität irrte die Luftwaffenführung übrigens ebenso, wie später ihre allierten "Kollegen".

Selbst wenn die BoB für Deutschland siegreich ausgegangen wäre - was dann? Operation Seelöwe hatte als Voraussetzung die Ausschaltung der britischen Luftwaffe und Marine zum Ziel. Von dem einen wie von dem anderen war man weit entfernt. Schon die "Führerweisung Nr. 9" vom 29.11.39 konnte mangels Masse an Über- und Unterwasserschiffen nicht stattfinden. Eine ernsthafte Unterbindung der Zufuhr über See war undurchführbar und gelang in den Geleitzugschlachten um die britischen Inseln auch höchstens im Ansatz.

So wären denn wohl die Landungstruppen von "Seelöwe" am Strand verblutet, wie später die Briten und Kanadier in Dieppe, wenn die Home Fleet nicht schon die aus Rheinkähnen und Alsterdampfern zusammen gestückelte "Landungsflotte" im Kanal zu den Fischen geschickt hätte.

Übrigens stand für die militärische Führung Deutschlands die Entscheidung,die UdSSR zu überfallen, bereits im Juli 1940 fest, also schon deutlich vor Beginn der BoB. Dem "Kampf im Westen" wurde zu diesem Zeitpunkt bereits keine hohe Priorität mehr eingeräumt, die Luftwaffenrüstung wurde sogar zurück gefahren.

Als die Luftwaffe im Frühjahr 1941 ausgeblutet die BoB abbrach, viele meiner Kollegen weigern sich noch heute, richtigerweise zu sagen: verloren hatte, geschah dies nicht allein, weil sie sich gegen Osten wandte, sondern auch, weil zahlreiche ihrer besten Piloten und Besatzungen gefallen, verwundet oder gefangengenommen waren. Von diesem Aderlass hat sich die deutsche Luftwaffe bis zum 8. Mai 1945 nie wieder erholt.


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31.10.2020 um 18:37
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:nachdem Deutschland der Usa den Krieg erklärt hat war der der Krieg strategisch verloren.
Sagen wir mal das Verhältnis der strategischen Ressourcen war danach ungünstig.
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:den Anfangsmonaten der Operation Barbarossa verstorben und logistisch war man vor Fall Blau (Angriff richtung Kaukasus) schon an seiner Grenze
Logistisch konnte die ostoffensive nicht funktionieren, zumindest nicht bei dem Tempo.
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:Alle taktisch richtigen Entscheidungen die man ab diesem Punkt getroffen hat haben nur den Krieg verlängert
Erstmal ja, ausser man kann aus einem taktischen Erfolg politisch was bewirken.

Aber ungleich schwerer so zu gewinnen als aus einer Überlegenen Basis hinaus.

Japans gesamte Strategie basierte darauf den Kriegswillen zu brechen.


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Wenn Hitler 1944 gestorben wäre...

31.10.2020 um 18:52
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Sagen wir mal das Verhältnis der strategischen Ressourcen war danach ungünstig.
Ungünstig ist aber sehr nett definiert. Allein die wichtigste Ressource ohne die man nicht gewinnen konnte fehlte, Öl. Entweder man war mit den Ländern im Krieg (Usa, Sowjetunion) oder man hätte es über den Atlantik schippern müssen (Venezuela). Rumänien konnte nur 1/3 des deutschen Öl konsums aufbringen.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Logistisch konnte die ostoffensive nicht funktionieren, zumindest nicht bei dem Tempo.
Selbst bei schnelleren Tempo nicht. Was bringt es dir schneller voran zu kommen aber weder Essen noch Benzin können geliefert werden? Und russischen Kraftstoff konnte man nicht verwenden da die einen anderen nutzten.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Erstmal ja, ausser man kann aus einem taktischen Erfolg politisch was bewirken.
Hätte man das aber wirklich? Ich bezweifel das ein Stalin kapituliert hätte selbst wenn man bis zum Ural gekommen wäre. Churchill hatte auch in der schwierigsten Stunde nicht mit Deutschland verhandelt und würde es nach dem Beitritt der Usa erst recht nicht tun.


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Wenn Hitler 1944 gestorben wäre...

31.10.2020 um 18:52
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Sagen wir mal das Verhältnis der strategischen Ressourcen war danach ungünstig.
Ungünstig ist aber sehr nett definiert. Allein die wichtigste Ressource ohne die man nicht gewinnen konnte fehlte, Öl. Entweder man war mit den Ländern im Krieg (Usa, Sowjetunion) oder man hätte es über den Atlantik schippern müssen (Venezuela). Rumänien konnte nur 1/3 des deutschen Öl konsums aufbringen.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Logistisch konnte die ostoffensive nicht funktionieren, zumindest nicht bei dem Tempo.
Selbst bei schnelleren Tempo nicht. Was bringt es dir schneller voran zu kommen aber weder Essen noch Benzin können geliefert werden? Und russischen Kraftstoff konnte man nicht verwenden da die einen anderen nutzten.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Erstmal ja, ausser man kann aus einem taktischen Erfolg politisch was bewirken.
Hätte man das aber wirklich? Ich bezweifel das ein Stalin kapituliert hätte selbst wenn man bis zum Ural gekommen wäre. Churchill hatte auch in der schwierigsten Stunde nicht mit Deutschland verhandelt und würde es nach dem Beitritt der Usa erst recht nicht machen


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Wenn Hitler 1944 gestorben wäre...

31.10.2020 um 21:32
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:konnte fehlte, Öl. Entweder man war mit den Ländern im Krieg (Usa, Sowjetunion) oder man hätte es über den Atlantik schippern müssen (Venezuela). Rumänien konnte nur 1/3 des deutschen Öl konsums aufbringen
Gut es gab noch kohleverflussigung

Treibstoffmang
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:Selbst bei schnelleren Tempo nicht. Was bringt es dir schneller voran zu kommen aber weder Essen noch Benzin können geliefert werden? Und russischen Kraftstoff konnte man nicht verwenden da die einen anderen nutzten.
Oh ich wollte Aussagen das das Tempo zu schnell war.

Ich habe da mal in einem Buch von Martin van creveld ne Untersuchung gelesen bzgl der Logistik.

Das konnte nur die Eisenbahn leisten... Jetzt hatte die UdSSR ein anderes spurmaß gehabt... Sprich man müsste es umbauen... Die dafür Abgestelltten Kräfte waren viel zu klein... Und noch ein paar andere Aspekte.. So gesehen was die Wehrmacht an der Ostfront brauchte wären. Whr Lkw gewesen als tiger Panzer....Wobei das mit strassen Transport nicht realistisch war
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:Hätte man das aber wirklich? Ich bezweifel das ein Stalin kapituliert hätte selbst wenn man bis zum Ural gekommen wäre
Das politische wirken zielte natürlich eher auf den Westen ab
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:Churchill hatte auch in der schwierigsten Stunde nicht mit Deutschland verhandelt und würde es nach dem Beitritt der Usa erst recht nicht machen
Jein... Der enthusiasmus von 1940 ist ja nicht garantiert..

Und ob man den Krieg um jeden Preis weitergeführt hätte.... Aber das ist hypothetisch Geschichte..


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Wenn Hitler 1944 gestorben wäre...

31.10.2020 um 22:24
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Gut es gab noch kohleverflussigung
Hat viel zu wenig produziert.
1940 produzierte Deutschland ca. 3.348 Mio Tonnen Öl durch Kohleverflüssigung
Man konsumierte aber ca. 9.5 Mio Tonnen mehr als man konsumierte.

General Eduard Wagner warnte noch das man max. 2 für Monate Öl hatte bei durchgehender Großoffensive.

Und das war 1940 bis 1944 stieg die Produktion von Panzern und Flugzeugen aber ohne Öl kannst halt damit nichts anfangen.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Oh ich wollte Aussagen das das Tempo zu schnell war.

Ich habe da mal in einem Buch von Martin van creveld ne Untersuchung gelesen bzgl der Logistik.

Das konnte nur die Eisenbahn leisten... Jetzt hatte die UdSSR ein anderes spurmaß gehabt... Sprich man müsste es umbauen... Die dafür Abgestelltten Kräfte waren viel zu klein... Und noch ein paar andere Aspekte.. So gesehen was die Wehrmacht an der Ostfront brauchte wären. Whr Lkw gewesen als tiger Panzer....Wobei das mit strassen Transport nicht realistisch war
Aber wenn man langsamer ist geht man einen War of Attrition ein den Deutschland ja vermeiden wollte.
Die UsSSR hatte ein anderes Spurmaß aber es dauerte viel zu lange die Schienen umzubauen noch 1944 war man im Baltikum damit beschäftigt.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Jein... Der enthusiasmus von 1940 ist ja nicht garantiert..
Da hast natürlich recht, bezweifle es aber trotzdem. Wahrscheinlicher wäre dann eine ausgestrecktere Bomber Kampagne gewesen mit evtl. einsatz von Atombomben. Aber wie du sagst das ist hypothetische Geschichte


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Wenn Hitler 1944 gestorben wäre...

31.10.2020 um 22:39
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:Hat viel zu wenig produziert.
1940 produzierte Deutschland ca. 3.348 Mio Tonnen Öl durch Kohleverflüssigung
Man konsumierte aber ca. 9.5 Mio Tonnen mehr als man konsumierte.
1940... Aber insgesamt machte es 50% 1943 aus

https://www.spiegel.de/geschichte/zweiter-weltkrieg-lebenssaft-der-wehrmacht-a-946446.html
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:Und das war 1940 bis 1944 stieg die Produktion von Panzern und Flugzeugen aber ohne Öl kannst halt damit nichts anfangen
Ich weiß es stieg auch die Ölproduktion, synthetisierung

Wikipedia: Deutsches synthetisches Benzin
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:Aber wenn man langsamer ist geht man einen War of Attrition ein den Deutschland ja vermeiden wollte.
Die UsSSR hatte ein anderes Spurmaß aber es dauerte viel zu lange die Schienen umzubauen noch 1944 war man im Baltikum damit beschäftigt.
Es ist noch nicht zwingend das... Aber durch eine logistische Basis. Wird überhaupt dievkampfkraft aufrecht erhalten. Ein blitzkrieg klassisch war 1941 eh vorbei.

Was Abnutzung angeht so sind die Zahlen für due rote Armee ja eher schlecht..
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:viel zu lange die Schienen umzubauen noch 1944 war man im Baltikum damit beschäftigt
Sagte ich ja... Die Logistik für die ostpläne war mehr als wackelig
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:Wahrscheinlicher wäre dann eine ausgestrecktere Bomber Kampagne gewesen mit evtl. einsatz von Atombomben
Die atomwaffen haben wir erst ab 1945.

Die Wirkung auf deutsche Stadt und Gebiete wäre aber bescheidener gewesen als in Japan.


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Wenn Hitler 1944 gestorben wäre...

31.10.2020 um 22:55
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:1940... Aber insgesamt machte es 50% 1943 aus
Von dem verbrauchten
Öl wurde aber rationiert, schon 1940 hatte man laut Walther Funk nur ungefähr 18% der Öl quantiät der Friedenszeit.
Dazu kommt das man bis 1944 immer mehr Flugzeuge und Panzer baute die immer mehr Öl aufgrund ihrer Masse verschlungen haben. Öl hat vorne und hinten gefehlt.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Es ist noch nicht zwingend das... Aber durch eine logistische Basis. Wird überhaupt dievkampfkraft aufrecht erhalten. Ein blitzkrieg klassisch war 1941 eh vorbei.

Was Abnutzung angeht so sind die Zahlen für due rote Armee ja eher schlecht..
Wie würdest du es dann nennen?

Man konnte sich die höheren Zahlen auch leisten. Man produzierte deutlich mehr Panzer als Deutschland, hatte mehr Männer, mehr Ressourcen und hat riesige Mengen an lend-lease von den Westallierten bekommen.


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Wenn Hitler 1944 gestorben wäre...

31.10.2020 um 23:05
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:Dazu kommt das man bis 1944 immer mehr Flugzeuge und Panzer baute die immer mehr Öl aufgrund ihrer Masse verschlungen haben. Öl hat vorne und hinten gefehlt.
Und doch erhielt man eine kampfkraft die problematisch für ihre Gegner. War.
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:Wie würdest du es dann nennen
Kontrollierte offensive, wie es dann umgekehrt von der roten Armee ausgeführt wurde
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:Man konnte sich die höheren Zahlen auch leisten. Man produzierte deutlich mehr Panzer als Deutschland, hatte mehr Männer, mehr Ressourcen und hat riesige Mengen an lend-lease von den Westallierten bekommen.
Das lend lease war entscheidend. Denn Russland hatte ähnliche Probleme im logistikbereich.



An den verlustverhaltnissen änderte das wenig.

Man nehme nur kursk und da war die rote Armee in der defensive.



Ich sage ja taktische Erfolge die politisch was bewirken könnten.. Und das ginge nur im Westen.
Aber schwierig einen separatfrieden mit den alliierten zu schließen, ohne Hitler gäbe es zumindest Optionen.
Denn die UdSSR mochte man auch nicht.


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Wenn Hitler 1944 gestorben wäre...

31.10.2020 um 23:23
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Und doch erhielt man eine kampfkraft die problematisch für ihre Gegner. War.
Hmm ja da lag größtenteils an den Doktrinen.
41-Ende 42 hat man operative Vorteile besonders dadurch das man Radios und eine bessere Optik im Panzer hatte im Gegensatz zur Sowjetunion. Was dann passiert sah man schon 1940 in Frankreich. Man hatte Panzer die dem Gegner überlegen waren (Panzerung und Kanone) aber sich nicht koordinieren konnte so wurden sie leicht aufgerieben. Ab 1943 hatte Deutschland ebenbürtige wenn nicht bessere Panzer (Tiger und Panther) und auch wenn das Rückgrat der Panzer IV war waren mehr der Versionen F und aufwärts unterwegs die eine 7,5cm Kanone hatten und damit auch wieder schlagfertig waren. Deutschland setzte also auf hochwertige Panzer.
Die Sowjetunion hingegen hatte mit dem T-34 einen einfach und schnell herzustellenden aber effektiven Panzer der am Anfang durch schlechte Koordination und am Ende durch bessere gegnerische Panzer litt.

Hätte man mehr Öl und damit mehr Möglichkeiten gehabt wären die Zahlen evtl. noch deutlicher.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Kontrollierte offensive, wie es dann umgekehrt von der roten Armee ausgeführt wurde
Und ab der wie vielten Kontrollierten Offesive wird ein Abnutzungskrieg? Keiner der beiden Seiten hätte aufgegeben und umso mehr Zeit die Sowjetunion hatte desto stärker wurde sie.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Aber schwierig einen separatfrieden mit den alliierten zu schließen, ohne Hitler gäbe es zumindest Optionen.
Denn die UdSSR mochte man auch nicht.
Da ist natürlich die Frage wie die anderen Nazis regiert hätten. Bis 43 glaube ich nicht das Himmler und Goebbels groß anders gehandelt hätten lediglich Göring der eher Lebemann war. Ab 44 wo es für jeden klar war ist das eine andere Geschichte.
Man muss ja auch bedenken selbst wenn das Attentat auf Hitler geklappt hätte heißt es nicht das der Rest auch funktioniert hätte. Evtl. wäre Hitler tot gewesen und trotzdem wären Stauffenberg, von Witzleben und co festgenommen und hingerichtet worden.


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Wenn Hitler 1944 gestorben wäre...

31.10.2020 um 23:40
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:Die Sowjetunion hingegen hatte mit dem T-34 einen einfach und schnell herzustellenden aber effektiven Panzer der am Anfang durch schlechte Koordination und am Ende durch bessere gegnerische Panzer litt
Wie gesagt die taktischen Schwächen sind bei der UdSSR bis zum Ende erkennbar.

Das Material im Detail ist nicht der game Changer

Wie du sagtest, das erfolgreichste. Kampffahrzeug war im uberrigen das stug iii mit 7,5 kwk
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:Und ab der wie vielten Kontrollierten Offesive wird ein Abnutzungskrieg? Keiner der beiden Seiten hätte aufgegeben und umso mehr Zeit die Sowjetunion hatte desto stärker wurde sie.
Wenn die kontrollierte offensive keine Ziele erreicht... Abnutzungskrieg klingt mir zu sehr nach stellungskrieg
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:Keiner der beiden Seiten hätte aufgegeben und umso mehr Zeit die Sowjetunion hatte desto stärker wurde sie.
Ohne Land lease Fraglich... Und da geht es nicht um Panzer Zahlen.
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:Man muss ja auch bedenken selbst wenn das Attentat auf Hitler geklappt hätte heißt es nicht das der Rest auch funktioniert hätte. Evtl. wäre Hitler tot gewesen und trotzdem wären Stauffenberg, von Witzleben und co festgenommen und hingerichtet worden.
Klar, es geht hier nicht zwingend um das Stauffenberg Attentat..
Naja Hypothetische Gedankenspiele... Aber interessant mit den richtigen Leuten


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Wenn Hitler 1944 gestorben wäre...

31.10.2020 um 23:52
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Wie gesagt die taktischen Schwächen sind bei der UdSSR bis zum Ende erkennbar.
Würde mich nicht wundern wenn es ab 44 nicht unbedingt mehr die taktische Schwäche war sondern der Versuch Stalins möglichst viel Land unter Kontrolle zu bringen unabhängig der Verluste.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Ohne Land lease Fraglich... Und da geht es nicht um Panzer Zahlen.
Ohne lend lease wiederum gehe ich eher von einem Deutschen Sieg aus. Müsste nochmal nachschauen aber ich hatte mal gelesen das die Alliierten genug schickten um ca. 60 Divisionen voll zu bestücken.


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Wenn Hitler 1944 gestorben wäre...

01.11.2020 um 00:24
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:Würde mich nicht wundern wenn es ab 44 nicht unbedingt mehr die taktische Schwäche war sondern der Versuch Stalins möglichst viel Land unter Kontrolle zu bringen unabhängig der Verluste.
Naja ich sehe da keine n Unterschied bzgl der notwendigen stoßrichtungen
Zitat von SenkuuSenkuu schrieb:Ohne lend lease wiederum gehe ich eher von einem Deutschen Sieg aus. Müsste nochmal nachschauen aber ich hatte mal gelesen das die Alliierten genug schickten um ca. 60 Divisionen voll zu bestücken.
Entscheidender war ehe der Rest jenseits von Kanonen und Panzern. (okay in der kritischen Zeit 1941 war auch dieser Beitrag wichtig egal ob valentine und p 40 nicht state of the art waren)


Just 446 locomotives were produced during the war,[36] with only 92 of those being built between 1942 and 1945.[37] In total, 92.7% of the wartime production of railroad equipment by the USSR was supplied by Lend-Lease,[32] including 1,911 locomotives and 11,225 railcars[38] which augmented the existing stocks of at least 20,000 locomotives and half a million railcars.[39]

Nur auf die schnelle. Und du bist dir ja des logistischen Problems und seiner Wichtigkeit bewusst... (findet man eher selten bei ww2 Diskussionen)


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