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JFK - Attentataufdeckung

29.755 Beiträge, Schlüsselwörter: Psiram, Kennedy, JFK, Attentate, Verschwörungstheoretiker, Oswald

JFK - Attentataufdeckung

14.09.2019 um 21:12
behind_eyes schrieb:Keiner der OTler hier geht davon aus, daß die Beweise wie wir sie hier kennen für eine Verurteilung ausgereicht hätten.
Warum gelten dann Oswald entlastetende Zeugenuassagen als "falsche" Erinnerung?
behind_eyes schrieb:Gut jetzt?
Ein Urteil würde sich auf die Ermittlungsergebnisse stüzten, dass heißt auch auf die forensich-pathologischen Beweise, also die wissenschaftlichen Beweise. Wie ein Bekannter, der sich mit Rechtswissenschaften ein bisschen auskennt mal sagte: "Naturwissenschaften sind nichts anderes als Verlängerungen der Rechtswissenschaft".

Beitrag von proteus, Seite 1.436

Kann man z.B. ausschließen, dass es sich um die Figur, die zum Zeitpunkt der Schüsse im Eingnag steht, um Oswald handelt?

http://www.prayer-man.com/misc/prayer-man-in-a-nutshell/
http://www.prayer-man.com/misc/prayer-man-photos/


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14.09.2019 um 21:25
Africanus schrieb:Es gibt ja zahlreiche Spuren, die zu Oswald führen, mir ist allerdings keine einzige Spur bekannt, die zu einer anderen Person als Täter führt.
Die Aussagen und Spuren, die Oswald konkret im sniper´s nest verorten, sind leider manipuliert. Warum hat selbst noch das HSCA so einen Mist verzapft?

Beitrag von proteus, Seite 1.462

Aber passt scho´- irgendwie...

Beitrag von proteus, Seite 1.436


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14.09.2019 um 21:44
behind_eyes schrieb:Keiner der OTler hier geht davon aus, daß die Beweise wie wir sie hier kennen für eine Verurteilung ausgereicht hätten.
Das ist falsch:
Africanus schrieb am 11.04.2015:Ich mache meine Einschätzung des Kennedy-Attentates eben nicht an einzelnen Beweisen oder einzelnen Zeugenaussagen fest, sondern treffe meine Entscheidung auf der Grundlage aller mir bekannten Zeugenaussagen und Beweise. Und diese deuten eindeutig auf Oswald hin, so eindeutig, dass Oswald meiner Meinung nach mit Sicherheit von einem Gericht verurteilt worden wäre.
Africanus schrieb am 17.08.2016:Dennoch meine ich, dass die vorhandenen Beweise locker für eine Verurteilung Oswalds ausgereicht hätten.
Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wenn wissenschaftlich die Beweise für Oswalds Schuld ausreichen, reichen sie auch für eine Verurteilung aus.


Die Einstellung, dass Oswald vor Gericht nicht verurteilt worden wäre, auch heute nicht, aber die wissenschaftlichen Beweise für Oswalds Täterschaft sprächen, ist scheinheilig und auf Dauer nicht zu halten.
behind_eyes schrieb am 29.05.2019:Ich würde gerne mal so einen richtigen Killer-Fakt sehen. Ein Indiz was annähernd wissenschaftlich fundiert so wirklich an der OT kratzt


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14.09.2019 um 21:46
Wen es interessiert: Im Moment läuft gerade Hawaii 5-0 und da geht es um das Attentat auf Kennedy. Bislang eine ganz lustige Folge.
Jetzt noch einzusteigen lohnt sich wahrscheinlich nicht, aber die haben das ein oder zwei Wochen in ihrer Mediathek (Kabel 1)


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14.09.2019 um 21:50
@groucho
Danke dir.


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14.09.2019 um 22:05
@Nikto
Ihr habt mMn auch nichts konkretes sondern stützt euch auf jemanden als Täter der am wahrscheinlichten, wie du schreibst, in Frage käme.
Wirklich? Also da wäre die Tatwaffe, die nachweislich von Oswald bestellt wurde, nachweislich in seinem Besitz war, mit der nachweislich die drei Schüsse abgegeben wurden. Da gibt es Zeugenaussagen und handfeste Beweise, dass Oswald im Sniper's nest war, ect. pp.

@behind_eyes
Keiner der OTler hier geht davon aus, daß die Beweise wie wir sie hier kennen für eine Verurteilung ausgereicht hätten.
Falsch, ich gehe davon aus, dass die vorhandenen Beweise ohne weiteres für eine Verurteilung Oswalds ausgereicht hätten.


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14.09.2019 um 22:35
Da fällt mir ein:

Angesichts des neuen Tarantino-Streifens Once Upon a Time in Hollywood sind die Manson-Morde wieder ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Vor Kurzem ist ein neues Buch zu Manson erschienen, das viele Fragen an der offiziellen Version aufwirft, aber auch auf eine indirekte Verbindung zum JFK-Attentat aufzeigt.

https://www.theguardian.com/books/2019/jul/07/chaos-charles-manson-cia-secret-history-sixties-tom-oneill-dan-piepenbring...

Die wichtigste ist Dr. Jolly West, der an MK-Ultra-Experimenten beteiligt war, Jack Ruby untersuchte und einen Hirnschaden festgestellt haben will.

http://educationforum.ipbhost.com/topic/26002-ruby-jolly-mkultra-and-beyond/
The most unsettling implications, though, precede the crimes. In 1967, Manson’s San Francisco parole officer was Roger Smith, a criminology Ph.D. whose parolee responsibilities suddenly dropped from forty clients to just one—Manson. Although Manson was repeatedly arrested, Smith never revoked his parole. In mid-1968, after one arrest made the newspapers, Smith’s supervisor tried to step in—but was overruled by the head office in Washington, DC. Subsequently, Manson—and his followers—often visited Smith at the Haight-Ashbury Free Medical Clinic, where Smith was running something called the Amphetamine Research Project, a study of the role that drugs played in psychotic violence. Also there was Dr. Louis Jolyon “Jolly” West, a former MK-Ultra researcher who specialized in hypnosis and implanting false memories. (West, O’Neill learns, was the doctor attending to Jack Ruby when he suffered a psychotic break in his Dallas jail cell.) When not in the office, West was running a “‘laboratory’ disguised as a ‘hippie crash pad’”—for research funded by the Central Intelligence Agency. “You’re not gonna like this,” O’Neill writes to his agent, already years into the rabbit hole with his research on the Manson murders, “but I think the JFK assassination is involved. . . . And the CIA’s mind-control experiments.”
https://www.bookforum.com/print/2602/a-conspiracy-laden-account-of-the-manson-murders-21984


Wer diesen Thread durchgeht wird noch weitere Verbindungen finden. Einige Ermittler bei den Manson-Morden waren an den Ermittlungen zum RFK-Attentat beteiligt. Ed Butler, der mit Oswald eine Radio-Debatte arrangierte und der für die CIA Propaganda verbreitete setzte sofort nach den Manson-Morden endgültige Deutungen in die Welt:
http://educationforum.ipbhost.com/topic/25896-chaos-charles-manson-the-cia-and-the-secret-history-of-the-sixties/

Diese ausführliche Besprechung des Buchs sollte man unbedingt lesen, sie zeigt anhand des neuen Buches auf, dass Staatsanwalt Vincent Bugliosi bei seinen Ermittlungen Zeugen, auch Tatbeteiligte, beeinflusste und alles daran setzte, die Verbindungen zu Film-, Musik-, Geheimdienst- und Drogenszene kleinzuhalten.


Bugliosi veröffentlichte später seine Version der Manson-Morde unter dem Titel Helter Skelter.. DIe neuen Recherchen lassen große Zweifel an der Wahrhaftigkeit Bugliois oder zumindest an seinen Methoden aufkommen.

Wikipedia: Helter_Skelter_(Buch)

Bugliosi sollte sich später mit dem CIA-Agenten David Atlee Phillips anfreunden.
Over drinks in Washingtion, Phillips told the veteran Congressional investigator that, “My private opinion is that JfK was done in by a conspiracy, likely including American intelligence officers.”


When he died on 7th July, 1988, Phillips left behind an unpublished manuscript. The novel is about a CIA officer who lived in Mexico City. In the novel the character states: "I was one of those officers who handled Lee Harvey Oswald... We gave him the mission of killing Fidel Castro in Cuba... I don't know why he killed Kennedy. But I do know he used precisely the plan we had devised against Castro. Thus the CIA did not anticipate the president's assassination, but it was responsible for it. I share that guilt."

I believe that David Atlee Phillips was "Maurice Bishop" as described by Antonio Veciana, and they met with Lee Harvey Oswald at the Southland Building Lobby in September 1963, but I don't believe that Phillips was the "Mastermind" behind the Dealey Plaza Operation, as he was set up and exposed much in the same way as Oswald.
http://jfkcountercoup.blogspot.com/2018/10/david-atlee-phillips-ultimate-spook.html
The second conversation was related in an email exchange between researcher Gary Buell and David Phillips' nephew, Shawn Phillips. As Shawn described in the email, Shawn's father, James Phillips, became aware that his brother, David, had in some way been "seriously involved" in the JFK assassination. James and David argued about this vigorously and it resulted in a silent hiatus between them that lasted for almost six years.
As David was dying of lung cancer, he called his brother. Even at this point there was apparently no reconciliation between the two men. James asked David pointedly, "Were you in Dallas that day?" David answered, "Yes," and James hung up the phone on him.
https://spartacus-educational.com/JFKphillips.htm

Mehr zu Phillips:

https://jfkfacts.org/jfk-most-wanted-dave-phillips-cia-files/


Bugliosi war der Kläger im berühmten gestellten TV-Prozess gegen Oswald 1986 und veröffentlichte 30 Jahre DAS OT-Werk "Reclaiming History", das zum Ziel hatte, mit allen VTs um das Kennedy-Attentat aufzuräumen.

Wikipedia: Vincent_Bugliosi
Africanus schrieb:Da gibt es Zeugenaussagen und handfeste Beweise, dass Oswald im Sniper's nest war, ect. pp.
Welche?


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16.09.2019 um 23:16
@Africanus
@Nemon


Das forensisch-pathologische Team des HSCA hat Fakten falsch dargestellt und verschleiert.

Beitrag von proteus, Seite 1.462

Darüber hinaus war es nicht vom Clark-Panel unabhängig, sondern ein Clark-Panel 2.0.

Die "Unabhängigkeit" der Expertenpanels zu JFKs Autopsie(2)(Blog von proteus)

Wenn nicht nur die Autopsie, sondern die Folgeuntersuchungen unsauber waren- was bleiben dann für Beweise für die Einzeltäter Theorie?
Wenn selbst aktuelle offizielle Simulationen noch immer Daten zurechtbiegen müssen, um zu funktionieren, was sagt das über die Wissenschaft in diesem Fall aus?

Beitrag von proteus, Seite 1.436


Das HSCA war nichts anderes als Schadensbegrenzung:

https://kennedysandking.com/john-f-kennedy-articles/introduction-to-the-2013-presentation-on-the-hsca

Oder ausführlicher:

https://kennedysandking.com/john-f-kennedy-articles/the-sins-of-robert-blakey
https://kennedysandking.com/john-f-kennedy-articles/the-sins-of-robert-blakey-part-2


Wir haben also zwei kompromittierte offizielle Untersuchungen
https://kennedysandking.com/john-f-kennedy-articles/introduction-to-the-warren-commission-at-fifty-worse-now-than-ever
oder ausführlicher:
https://kennedysandking.com/john-f-kennedy-articles/on-its-50th-anniversary-why-the-warren-report-today-is-inoperative


Wir haben den dokumentierten Sargwechsel, die im FBI-Bericht dokumentierte "surgery" ("Revisionen" 15 Jahre after the fact zählen nicht), die Aussagen Dr. Fincks und Jenkins, dass etwas am Gehirn bzw. Rückenmark gemacht wurde. Und natürlich die im "supplemental autopsy report" dokumentierten Schäden an der Unterseite des Cerebellums.

Wer folgendes schreibt, untertreibt noch:
Nemon schrieb am 18.06.2019:Und es ist auch naheliegend, dass noch ein paar Indizien passend zurechtegelegt worden sein könnten, um diese Entscheidung noch etwas einstimmiger zu machen.
Africanus schrieb:Was hat es denn mit dieser ominösen "unterbrochenen Beweiskette" auf sich?
Du liest doch schon seit Jahren hier mit. Folglich kennst du die unterbrochenen Beweisketten.


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JFK - Attentataufdeckung

21.09.2019 um 18:59
dawnwatchers schrieb am 01.09.2019:Kann weder zustimmen noch ablehnen da überlasse ich jedem Menschen seine Meinung zum JFK Attentat und die jeweiligen Theorien , das weitere problem mit den Zeichnungen ist das die nur wage Abzeichnung der eigentlichen Autopsie Aufnahmen in form von Photos und Röntgenbildern sind.
Die Arbeiten Lattimers und Sturdivan enthalten Fehler. Das hat nichts mit subjektiger Meinung zu tun. Es ist auffällig, wie häufig OTler über "mangelnde/Bildung/Logik/Wissenschaftlichkeit" in diesem Thread klagen, aber betretenes Schweigen herrscht, wenn die unwissenschaftlichen Methoden bei die OT beweisenden Simulationen/Rekonstruktionen aufgezeigt werden.

Zu den fragwürdigen Methoden Lattimers:

https://kennedysandking.com/john-f-kennedy-articles/thomas-lattimer-and-reality-a-study-in-contrasts
https://kennedysandking.com/john-f-kennedy-articles/big-lie-about-a-small-wound
http://educationforum.ipbhost.com/topic/22351-john-lattimer-i-wish-to-reemphasize-that-none-of-our-test-objects-in-these...



Zu Sturdivan:


http://educationforum.ipbhost.com/topic/15186-larry-sturdivan-and-the-misrepresentation-of-hsca-exhibit-f-114/
http://educationforum.ipbhost.com/topic/5841-e-mail-from-larry-sturdivan/

"Postskript"

https://www.history-matters.com/essays/jfkmed/Breakability/Breakability.htm
behind_eyes schrieb am 14.09.2019:D.h. Zeugenaussagen sind mit Vorsicht zu genießen, in der Rechtssprechung ist es mittlerweile Usus das Zeugenaussagen, die alleine dastehen und nicht überprüfbar sind, im Eid gemacht werden müssen. Da wird dann schnell daraus "es könnte sein"..
In diesem Fall Oswald sagten mehrere Zeugen aus, Oswald im Erdgeschoss gesehen zu haben. Es gab keinen Zeugen, der Oswald im Schützennest sah. Dafür gab es mehrere, die Oswald unmittelbar vor und nach den Schüssen im Erdgeschoss sahen. Zeugen wie Charles Givens, der ursprünglich angab, Oswald dort gesehen zu haben, änderten wie ihre Aussage, nachdem die offiziellen Abläufe "feststanden". Und Details wie die Angabe Oswalds, zwei Kollegen im Erdgeschoss gesehen zu haben, kann er nur gewusst haben, wenn er sich auch im Erdgeschoss befand.
Oswald gab an, draußen, neben Bill Shelly gestanden zu haben.


"Out with Bill Shelley in front,” aus den Verhörnotizen

t6091a80dc75a Out-with-Bill-Shelley-in-f



Neu ist, dass sich in den Notizen von FBI-Agent Hosty sich auch eine ähnliche Angabe findet

"Then went outside to watch P. parade"

t505cfb585c6c Malcolm-Archive-Feb-201844

http://www.prayer-man.com/then-went-outside-to-watch-p-parade/


Die Angabe ließe sich überprüfen- Bill Shelley ist hier mit "3" markiert, Person (Oswald?) mit "1"


t7119ccea19e1 shelley-in-wiegman-film


Die Person stand während der Schüsse zur Rechten Shelleys und hinter Lovelady

t22be85d88f38 HSCA-enlargement-w-names


Überprüfen ließe sich Oswalds Angabe schon...


Es wurden viele Mythen über Oswald in Umlauf gesetzt, auch die, dass Polizist Baker zusammen mit Truly die Treppe hochrannte und im ersten Stock beim Getränkeautomaten auf Oswald stießen. Bakers erste Aussage widerspricht diesem Szenario:


bakerfirstaffidavit
Aniara schrieb am 29.08.2019:proteus schrieb:Kann man zumindest hier mit Sicherheit sagen, dass die Kopfneigungen nicht übereinstimmen?Du kannst diese Bilder noch 1 Million mal pposten und immer wieder die gleiche Frage stellen, aber an der Antwort wird sich niemals etwas ändern. Nein!
Aniara schrieb am 27.08.2019:Dem Autopsie-Bericht kann ich konkrete Werte entnehmen
Dem HSCA-Bericht kann man konkrete Werte entnehmen:

https://www.maryferrell.org/showDoc.html?docId=958#relPageId=44&tab=page


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21.09.2019 um 20:21
proteus schrieb:aber betretenes Schweigen herrscht
Wenn sich hier niemand zu einem Statement äußert, hat dafür jeder seine eigenen Gründe. Wenn das deiner Meinung nach betretenes Schweigen ist - okay. Aber du könntest auch daneben liegen ;)


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21.09.2019 um 20:29
Nemon schrieb:Wenn sich hier niemand zu einem Statement äußert, hat dafür jeder seine eigenen Gründe. Wenn das deiner Meinung nach betretenes Schweigen ist - okay. Aber du könntest auch daneben liegen ;)
Was machen wir nun mit den arrangierten Indizien? Der Sargtrickserei? Der "surgery of the head" area? Den Falschdarstellungen der offiziellen Untersuchungen?


Wenn Clark- und HSCA-Panels weder unabhängig von der Regierung noch unabhängig voneinander waren, was sagt das über die offizielle Theorie aus?

Wenn du nun den höheren Eintrittspunkt am Kopf vertrittst, wie erklärst du dir die Verletzungen an der Hirnunterseite und am Rückenmark?

Wenn es kein betretenes Schweigen ist, warum windest sich hier jeder OTler um die Falschdarstellungen und Widersprüche der OT-Darstellungen, seien es die der pathologischen Untersuchungen der 1960er und 70er oder neueste Simulationen?


@Africanus
@behind_eyes
@Nikto


Hier noch was zu der "Wissenschaftlichkeit" des Forencsic Pathology Panel des HSCA. Die Darstellungen decken sich nicht:


Screen20Shot202019-08-3020at208.41.4020P

http://www.patspeer.com/tangledwebredux


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21.09.2019 um 20:42
Nemon schrieb:Wenn sich hier niemand zu einem Statement äußert, hat dafür jeder seine eigenen Gründe.
Definitiv.
Aber sich einzureden, der Grund wäre, dass man einem atemberaubendem Argument oder Bericht nichts entgegen zu setzen hätte, hilft vielleicht dabei sich selbst etwas einzureden, bezüglich dieses Argumentes/Berichtes.

Andererseits bin ich durchaus bereit ein "beredtes Schweigen" als legitimes rhetorisches Mittel anzuerkennen, dass jemanden zu einer Reaktion provozieren soll.


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21.09.2019 um 20:44
Nemon schrieb:Wenn sich hier niemand zu einem Statement äußert, hat dafür jeder seine eigenen Gründe.
Vielleicht darf man sich und den anderen OTlern gegenüber einfach nicht zugeben wollen, dass an der OT Version so einiges nicht ganz
koscher ist ...

Was ist zb. mit den Verletzungen des Cerebellums die festgestellt wurden?

Wieso ist es ausgeschlossen, dass vom Dell Tex Gebäude, auch geschossen wurde?

Ist der Fünf mal umgeschriebene Autopsiebericht der einzige Fakt, der gegen eine Kugel von vorne spricht, aus der Grassy Knoll Area?


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21.09.2019 um 20:48
Nikto schrieb:Vielleicht darf man sich und den anderen OTlern gegenüber einfach nicht zugeben wollen, dass an der OT Version so einiges nicht ganz
koscher ist ...
Dass bei den Ermittlungen einiges schief oder schlampig lief, ist doch quasi von allen an der Diskussion Beteiligten eingeräumt worden.
Nikto schrieb:Was ist zb. mit den Verletzungen des Cerebellums die festgestellt wurden?
Dann binde die doch mal sinnvoll in eine VT Erzählung ein.
Was hat man aus welchem Grund getan und warum ist dabei diese Verletzung entstanden.
Nikto schrieb:Wieso ist es ausgeschlossen, dass vom Dell Tex Gebäude, auch geschossen wurde?
Es ist nicht ausgeschlossen, es gibt nur keine Hinweise dafür.
Nikto schrieb:Ist der Fünf mal umgeschriebene Autopsiebericht der einzige Fakt, der gegen eine Kugel von vorne spricht, aus der Grassy Knoll Area?
Nein, der Zapruder Film spricht da auch eine deutliche Sprache.
Nikto schrieb (Beitrag gelöscht):... und wie soll die aussehen?
Naja wie schon?
Mit ihm über diesen Punkt zu diskutieren.


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21.09.2019 um 21:05
@Nikto

Was macht eigentlich der Krawatten-Versuch?


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21.09.2019 um 21:37
groucho schrieb:Dass bei den Ermittlungen einiges schief oder schlampig lief, ist doch quasi von allen an der Diskussion Beteiligten eingeräumt worden.
Es sind nicht nur bei den Ermittlungen, sondern die offiziellen Nachfolge-Untersuchungen- Clark-Panel, Forensic Pathology Panel des HSCA.

Z.B. sind die Aussagen der Bethesda-Zeugen im HSCA-Bericht nachweislich falsch dargestellt worden.


t58104d43aee7 t0c471999df4c HSCA Vol7 pg
Vergleiche:
Drawings made by FBI agent Francis O'Neill Jr. for the HSCA
md86 pg11 thumb

Siehe:

https://www.history-matters.com/essays/jfkmed/How5Investigations/How5InvestigationsGotItWrong_5.htm

Es wurden Daten im HSCA-Bericht auf manipulative Weise dargestellt.

Wie ist es überhaupt möglich, dass so viele Experten über Jahrzehnte hinweg bei diesem Thema schlampig arbeiteten?
Wie wahrscheinlich ist das?


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Das ist keine Schlamperei, sondern System und MEthode.
.
Hier ein jüngeres Beispiel:
groucho schrieb:Aber sich einzureden, der Grund wäre, dass man einem atemberaubendem Argument oder Bericht nichts entgegen zu setzen hätte, hilft vielleicht dabei sich selbst etwas einzureden, bezüglich dieses Argumentes/Berichtes
Warum setzt du dann den 17 cm Wundlänge und der Aussage, dass der Defekt, also die Wunde, in den occipital bone hineinreichte nichts entgegen? Warum sagst du nichts dazu, dass im Autopsiebericht die subkutanen Frakturen vom Defekt getrennt gesehen werden?
groucho schrieb:Dann binde die doch mal sinnvoll in eine VT Erzählung ein
Das lenkt nur davon ab, dass es nicht möglich ist, diese tiefen Verletzungen sinnvoll in eine OT-Erzählung einzubinden.

Im Übrigen haben wir dies sinnvoll in eine VT-Erzählung eingeflochten, zwar im Rahmen chirurgischer Eingriffe am Kopf vor der Autopsie, aber post mortem.
Dr. Pierre Finck, who had been called by the defense team in the New Orleans trial of Clay Shaw (the Garrison trial) in 1969, told the defense team (per William J. Wegman’s interview notes) that President Kennedy’s brain had been severed from his spinal cord, and that this had been described in the autopsy report.
Jenkins recalled that at the time Dr. Humes removed the brain, it was not necessary for Humes to resect the spinal cord in order to remove the brain. Jenkins stated that the spinal cord had already been completely severed [not torn] by incisions on each side, in different planes.
http://insidethearrb.livejournal.com/10811.html


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22.09.2019 um 17:55
groucho schrieb:Was macht eigentlich der Krawatten-Versuch?
... der war erfolgreich, danke der Nachfrage.


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22.09.2019 um 17:57
Nikto schrieb:... der war erfolgreich, danke der Nachfrage.
Warum stellst du dann das Ergebnis nicht hier rein?


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22.09.2019 um 19:05
@Nemon
@noway
@Nikto
@behind_eyes
@groucho
@Africanus
@sunlay


Die Geschichte von Randy Adams ist hinsichtlich der Methoden der Polizei von Dallas sehr aufschlussreich. Sie zeigt, wie die Ermittlungsbehörden von Dallas einem Unschuldigen mit manipulierten Beweisen einen Mord anhängen konnten.

Wikipedia: Randal_Williams

Williams schilderte auch, wie ihm von einem Polizisten während des Verhörs ein Geständnis unterschreiben sollte. Als Williams dies verweigerte wurde er von diesem Polizisten mit der Pistole bedroht. Derselbe Polizist, Gus Rose, war über ein Jahrzehnt am JFK-Fall beteilig, unter anderem bei der Fahndung nach Oswalds Kollegen Buell Wesley Frazier. Beide Fälle zeigen die Methoden und Mentalität des DPD:

Frazier-slide-74

http://merdist.com/wp/2017/07/21/the-incredible-case-of-randy-adams-and-the-dallas-police-department/


Was war wohl bei Zeugen, die nicht so standhaft waren? Wie viele Zeugen die ihre Oswald entlastenden Aussagen abänderten bekamen eine solche Behandlung? Wenn man das mit den Berichten darüber, wie das DPD und und andere Polizeiberhörden mit den ersten Skeptikern umging, vergleicht, zeichnet sich ein Muster ab.

Shirley Martin interviewte ab ab Januar 1964 mehrere Zeugen, darunter Oswalds Mutter, und fuhr dafür mehrmals nach Dallas.
In February 1964, Shirley Martin and her daughter Victoria made their first visit to Dallas in order to interview witnesses. This included Ruth Paine who allowed them to look around her home and showed them the place in the garage where the alleged assassination rifle was supposedly stored. Ruth told the Martins that she was convinced that Lee Harvey Oswald killed Kennedy. Michael Paine arrived while they were there and seemed very uncomfortable about the women being in his home.
Paine immediately notified the FBI of the Martin's visit.
David Welsh of Ramparts, published an article about Kennedy assassination researchers in November, 1966. It included this passage about the work of Shirley Martin: "If many will treat these amateur investigators as some unique breed of kook, the Dallas police take them seriously. When Shirley Martin, a housewife from Hominy, Oklahoma, made trips to Dallas to interview witnesses, the police would tail her, openly following her car at short distance, and stay in her shadow until she left town."
https://spartacus-educational.com/JFKmartinSH.htm


Auf einem der Trips wurde Martin von Vince Salandria, einem Rechtsanwalt, der unabhängig von ihr auf Ungereimtheiten in der OT gestoßen war und zum Thema schon Artikel veröffentlicht hatte, begleitet. Auch er berichtete von Überwachung und Belästigung durch Behörden:
In August of 1965 the opportunity for me to meet the Paines presented itself. I had the good fortune to come to know and make a friend of Shirley Martin of Hominy, Oklahoma, who was one of the earliest Kennedy assassination critics.[4] It was she who had had arranged for Mark Lane to represent Oswald posthumously. In Shirley Martin’s assassination investigatory pursuits, Shirley had come to know the Paines. Shirley had planned in August of 1965 to visit the Paines at their Irving, Texas residence. She decided to include me in the visit. In planning the journey we thought it best that Shirley not advise the Paines in advance that I was to be included in the meeting. We scheduled a one day trip.
In early morning Shirley and I left on our trip. Shirley was driving us in her car when a local police officer signaled for us to pull over. When she did so the police officer politely told Shirley, “Ms. Martin, we see that you are on your way on a trip. Please drive carefully.” Shortly after dawn we had reached Dallas and went directly to Dealey Plaza where Kennedy had been killed. When we emerged from Shirley’s car at Dealey Plaza a big man appearing to be in his fifties and wearing sandals approached me. Upon reaching me, he asked:
“How is Mark Lane?” I offered no answer.
While pointing broadly to the area around us he asked: “Do you know what this is?”
“Dealey Plaza,” I answered.
He then followed with, “No, do you know what it is?”
I responded: “Well, I guess I don’t.”
He followed by answering his own question: “This is a WPA project, a socialist project where a socialist president was killed. The next time you write an article, mention that.”
This informative man then undertook to explain to me his view of the Holocaust. He related that the Holocaust had been a mere historical accident. He said that Jews just happened to have been closely quartered together in Ghettos in Europe. As a consequence of this intense crowding, they naturally got killed from the carnage of World War II in greater numbers than the rest of the population. It was accidental, he explained. The large man, having informed me about some history, also had indirectly informed me that he knew who I was and why I was in Dealey Plaza. He then slowly and calmly walked away.
After Dealey Plaza, Shirley and I then drove to Irving, Texas, the home of Michael and Ruth Paine. Author Thomas Mallon, in his book, Mrs. Paine’s Garage wrote admiringly of the Paines. He wrote in the book about the Martin-Salandria trip to the Paines and that: “Mrs. Martin apologized to Ruth for lack of any advance notice about Salandria.” (p. 129)

….

So, the Paines had not been advised in advance by Shirley Martin of my identity nor of my planned visit to them. Yet they apparently saw no need to conceal from me that they had received prior information about my visit. At that time, I had achieved no name recognition from my assassination writings in tiny, low-circulation magazines. Therefore, there was little chance that the Paines, on their own, could have come to know anything about me.
Before my visit with them, they had apparently been informed about my identity. Michael Paine had become aware that I had worked in civil liberties and civil rights. In fact, I had served for many years as a volunteer lawyer with the American Civil Liberties Union. Immediately, after having been introduced by name only by Shirley to the Paines, Michael Paine, promptly asked me: “Why are you working on the assassination? Why don’t you stick to your work in civil liberties and civil rights?”



On the way home from Dallas, upon reentering the Hominy, Oklahoma area, Shirley Martin was driving well within the speed limit. Nonetheless, a police officer signaled us to pull over and issued a speeding ticket to Shirley.
...
Later I was able to reflect and to give meaning to Michael Paine’s curious suggestion that my work in civil liberties and civil rights was incompatible with my Kennedy assassination research. It turned out that Michael Paine, when he had imparted to me that I had to choose between doing either the assassination or the ACLU work, had been remarkably prescient. For, upon my return to Philadelphia, I was phoned by my close friend, Spencer Coxe. Spencer was the Executive Director of the Philadelphia branch of the ACLU. In his phone call he asked me to come to his office. When I arrived, he suggested that we take a walk together. After walking a few city blocks, Spencer Coxe broke an awkward silence and said: “Vince, the National Office of the ACLU contacted me. They want you to stop writing articles about the Kennedy assassination.” Without saying anything to Spencer, I removed my wallet from my trousers. I extracted from the wallet my ACLU membership card. Without comment, I handed it to him. By that act I resigned from my friendship with Spencer and my membership in the ACLU.
The resignations were for me emotionally wrenching. Spencer Cox had been a dear friend and I had dedicated much work over so many years to the causes espoused by the ACLU.

https://ratical.org/ratville/JFK/FalseMystery/ThePainesRoleInHistory.html
Salandria berichtet auch von gefährlichen Situation mit seinem Auto:
On several occasions the lug nuts on one wheel of my car were loosened so as to have the automobile threatened with the loss of a wheel at high speeds.When Jim Garrison sent a staff car to Philadelphia to have me deliver a manuscript to his book Heritage of Stone to his publisher, the car shook on the highway. When we pulled over, we discovered that the lug nuts were loosened on a wheel of that car. The Garrison car was driving us from Philadelphia to New York. The incident occurred while we were on the New Jersey turnpike driving at a high speed[/I]
https://ratical.org/ratville/JFK/FalseMystery/NotesOnLunchWithArlenSpecter.html



Beverly Brunson betrieb auch eigene Recherchen und hatte Briefkontakte mit Skeptikern wie Harold Weisberg. Sie hatte ein denkwürdiges Erlebnis mit der Polizei:
On September 5, 1967 Beverly made the short 8 mile drive to neighboring Joplin MO., to meet up with a young woman, presumably to exchange JFK research information and perhaps track down a lead. She carried in her purse pages upon pages of her research and correspondence with Weisberg. (One of the letters she had with her was correspondence with Richard Sprague regarding the motorcycle escorts.) This person was a slim, short haired young woman Beverly had never met. After a couple of drinks, Brunson found herself a few hours later being pulled out of her car by five “irate” cops who told her they had been chasing her for the past hour and a half, where she had been driving on the wrong side of the road, with headlights turned off, speeding and running red lights, and causing a minor accident. She had been cut in her leg and had a nasty knot in the middle of her forehead. The last thing she remembered was that the woman had been driving Brunson’s car before she blacked out. The woman turned out to be a friend of one of the arresting officers and the policemen examined the JFK documents and correspondence that she had in her purse with amusement, while commenting what a nut she was. She was never charged with anything because the doctor who treated her advised the police she was not drunk. (Brunson letter 9/13/67) Weisberg was convinced Beverly had been drugged and was lucky to be alive, and thought that if this ever was to happen to anyone, it would have been him! One day I told Vince Salandria about this incident and he was dumbfounded, wondering why it did not happen to him.
As a result of this incident, Beverly Brunson’s JFK investigative activities shortly thereafter came to a screeching halt. If she was intimidated enough to abandon her JFK research, we will never know. Her enthusiasm and dedication, however, during the two years covered in the Weisberg documents leads me to conclude that she was years ahead of her contemporaries, and many of her theories are being proven correct 50 years later.
http://merdist.com/wp/2019/05/24/the-great-beverly-brunson/


Man sollte sich OTler nicht mehr auf die Erinnerungsproblematik zurückziehen, sondern endlich Zeugenbeeinflussung, -bedrohung und einschüchterung in Betracht ziehen.


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JFK - Attentataufdeckung

22.09.2019 um 19:08
Nikto schrieb:... der war erfolgreich, danke der Nachfrage.
Stell mal bitte das Ergebnis rein, danke.


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