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Für alle, die immer sagen: "Ich glaube nur das, was ich sehe/ fühle"

196 Beiträge, Schlüsselwörter: Gehirn, Realität, Wahrnehmung, Täuschung

Für alle, die immer sagen: "Ich glaube nur das, was ich sehe/ fühle"

31.01.2014 um 14:11
@Rumpelstil
Ja ich muss ihn schn irgendwie wirklich erfahren, sonst könnte ich nichts über ihn aussagen. :-@fritzchen1
Eben, du kannst höchsten in Wahrscheinlichkeiten reden, bei mir hat z.b. Die Wettervorhersage in den letzten Tagen auch öfter mal daneben gelegen. ;-)


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31.01.2014 um 14:12
@fritzchen1


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31.01.2014 um 14:20
McMurdo schrieb:Eben, du kannst höchsten in Wahrscheinlichkeiten reden
Das gilt für alle Ereignisse die in der Zukunft liegen. Für die Vergangenheit gibt es da ja auch Probleme. Z.B. Ob die Geschichtswissenschaften eine Empirische Wissenschaft ist, darüber kann man streiten.
Über den Weihnachtsmann wohl eher nicht.


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31.01.2014 um 15:52
ähhh schrieb:Es ging mir hauptsächlich darum, dass es für uns Menschen eine objektive Realität außerhalb der Wahrnehmung des einzelnen Menschen gibt (weil wir unser Weltbild zum Teil aus den Erfahrungen anderer Menschen bilden)
Und mir geht es darum das es keine Realität ausserhalb unserer Wahrnehmung geben kann über die man jemals eine Aussage treffen könnte. Über was wolltest du eine konkrete Aussage machen wenn du weder hören, riechen, schmecken, sehen und fühlen könntest.


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31.01.2014 um 15:58
@fritzchen1
fritzchen1 schrieb:Das gilt für alle Ereignisse die in der Zukunft liegen.
Wahrscheinlichkeiten können aber doch keine objektive Realität darstellen, oder?


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31.01.2014 um 16:01
McMurdo schrieb:Wahrscheinlichkeiten können aber doch keine objektive Realität darstellen, oder?
Zumindest gibt es noch keinen konkreten Wiki Eintrag zur Objektiven Realität. Bin auch nicht in der lage einen zu erstellen.


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oneisenough
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31.01.2014 um 16:54
@Rumpelstil
Rumpelstil schrieb:Du Hast eine Menge über ihn gehört, in Filme auch gesehen und sonst wie über dritte erfahren, den Weihnachtsmann selbst aber hast du in keinsteweise erfahren.
Ich erfahre die Qualität des Vorhandenseins des Weihnachtsmannes genau wie du. Oder kannst du ihn etwa nicht vom Osterhasen unterscheiden?


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31.01.2014 um 16:57
oneisenough schrieb:Ich erfahre die Qualität des Vorhandenseins des Weihnachtsmannes
Mir legt er keine Geschenke unter den Baum. :(
oneisenough schrieb:Oder kannst du ihn etwa nicht vom Osterhasen unterscheiden?
Na klar. Wenn der da war, dann muss man seine Geschenke suchen.


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oneisenough
ehemaliges Mitglied

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31.01.2014 um 17:06
@fritzchen1
@Rumpelstil

Auch du hast dir etwas ganz Konkretes erschaffen und es mit einer Grenze umzäumt. Dieses Konkrete nennen wir und auch du ”den Weihnachtsmann“. Das allein ist genug, um von einem Vorhandensein sprechen zu können. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich dieses Vorhandensein auf etwas bezieht, was du anfassen kannst und von dem du sagst, es ist was Materielles, also Atome und all dieses Zeugs, oder um Vorstellungen. Denn auch sie sind etwas ganz Konkretes, die sich von anderen konkreten Vorstellungen unterscheiden.

Die Grenze um etwas zu ziehen (die Psychologen nennen das Verdinglichung), ob als sinnlich erfahrbare Grenze oder imaginäre Grenze, erschafft das Vorhandensein eines ganz konkreten Etwas, das es vor der Verdinglichung noch nicht gab. Erst dann ist nämlich etwas vorhanden, dem wir einen Begriff oder eine Bezeichnung zuordnen können. In diesem Fall ”Weihnachtsmann“.

Gäbe es diese Verdinglichung, dieses ganz konkrete Vorhandensein für dich nicht, dann wüßtest du überhaupt nicht, worüber die Leute reden, wenn sie das Wort ”Weihnachtsmann“ benutzen.

Oder willst du etwa abstreiten?

Dein letzter Kommentar ist unseriös, aber dafür sehr unterhaltsam.


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31.01.2014 um 17:28
oneisenough schrieb:was du anfassen kannst und von dem du sagst, es ist was Materielles, also Atome und all dieses Zeugs, oder um Vorstellungen.
Umgangssprachlich magst du recht haben.

"Die Quelle einer Vorstellung ist immer eine vorgängig sinnliche Erfahrung, die denkend bzw. "im Denken", "in der Vorstellung", "geistig" oder – wie die umgangssprachlichen Ausdrücke für das Gemeinte sonst noch lauten – als Erinnerung wiederholt oder in irgendeiner Hinsicht verändert wird."


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oneisenough
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31.01.2014 um 17:33
@fritzchen1

Ja, einverstanden. Es ging mir in meinem vorherigen Beitrag allein um die kurze, allgemein verständlich beschriebene Erklärung, wie etwas ganz Konkretes sein Vorhandensein erlangt. Und das Vorhandensein von Weihnachtsmann wie auch Osterhase entsteht nun mal weder durch Geschenke noch durch einen Suchvorgang, wie du es beschrieben hast. :)


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01.02.2014 um 11:14
oneisenough schrieb:Und das Vorhandensein von Weihnachtsmann wie auch Osterhase entsteht nun mal weder durch Geschenke noch durch einen Suchvorgang, wie du es beschrieben hast. :)
Ein Weihnachtsmann der nur eine Rute bei sich trägt, wäre Kindern nur schwer zu vermitteln. Die Geschenke für die braven Kinder sind dabei nicht zu unterschätzen.

Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt mit seinen Gaben.


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04.02.2014 um 18:19
@Rumpelstil
Rumpelstil schrieb am 31.01.2014:Z ist erst mal ein Pkt auf der Gausche Zahlenebene. Z besteht aus einem imag Teil und reel Teil. Wenn ich wissen will wie weit der Pkt vom ursprung entfernt ist, dann muss die antwort eine Längeneinheit sein LE.

Ich gebe dir ein triviales Bsp: kannst du dir vorstellen dass der Betrag von (6 + 0 i) eine länge ist?
Also |6| = |6 + 0 i| = [sqrt](6 + 0) = [sqrt](6^2) = 36 LE
Ich kenne mich mit Komplexen Zahlen etwas aus. Z ist kein Punkt, sonder ein Vektor in der Gaußschen Zahlenebene.
ähhh schrieb am 30.01.2014:Die Länge einer Komplexen Zahl (bzw. der Betrag des Vektors der Komplexen Zahl in der Gaußschen Zahlenebene) ist Zahl z.B. z=i ist sqrt(1^2) = 1 und nicht i..
Länge von der Koplexenzahl z=i ist nunmal 1 ;-)


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07.02.2014 um 16:30
@ähhh
ähhhh, jein. Natürlich kann ein Pkt immer auch ein Vektor sein wenn du den Ursprung dazu nimmst.
ähhh schrieb:Länge von der Koplexenzahl z=i ist nunmal 1 ;-)
das habe ich doch geschrieben:
ähhh schrieb am 30.01.2014:z=i ist sqrt(1^2) = 1
Wir sind aber eh etwas Off Topic damit...


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02.03.2014 um 19:38
Was ich sehe und höre und rieche, da müssten sich Wahrheit und Täuschung einigermassen unterscheiden lassen und auch bei dem, was man körperlich fühlt. Da gibt es zwar auch Ausnahmen, aber die erfährt man auf Nachfrage oder bei genauerer Beobachtung.
Wenn es aber um das Gefühl geht, was richtig und auch falsch ist und was für Wissen ich auch habe, dann würde ich sagen, dass ich sogar den Eindruck habe, vom Gehirn absichtlich getäuscht zu werden.

Denn warum scheine ich nicht zuhören zu wollen, wenn mir jemand die Wahrheit sagt? Warum fühle ich mich verletzt, wenn mir jemand die Wahrheit sagt? Und ich kenne sogar Ängste vor realistischen Aussagen - die Ängste sind religiöser Natur gewesen. Und woher kam eigentlich das vermeintliche Einschätzungsvermögen (Intuition), das ich in grosser Breite zu haben schien, obwohl es nicht da war(das Gefühl wollte trotz Einsicht lange nicht von mir weichen)? Ich habe beobachtet, dass das allen Menschen in irgendeiner Art und mal mehr und mal weniger so ähnlich geht.


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04.03.2014 um 19:05
Der Thread wäre auch unter "Philosophie" gut aufgehoben, denn dieser Thread behandelt ein Teilthema der Philosophie, die "Erkenntnistheorie".

Die Ansicht, das was man Wahrnimmt, sei unmittelbar die Realität, wird in der Philosophie als "naiver Realismus" bezeichnet. "Naiv" wird es deshalb genannt, weil viele die diese Ansicht vertreten sich nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

Einfache optische Täuschungen wiederlegen schon den naiven Realismus, geschweige denn Halluzinationen oder andere psychische Phänomene.

Ich schließe mich eher dem "radikalen Konstruktivismus" an. Hier wird die Welt nicht unmittelbar, also direkt, wahrgenommen - sondern nur indirekt.
Unsere Wahrnehmung wird, wie der Name schon sagt, von unserem Gehirn mithilfe unserer Sinnesorgane "Konstruiert". Klingt auch logisch, oder?

Wenn ich einen Tisch anschaue, nehme ich dann einen Tisch war? Das würde der Naive Realismus sagen. Hä? Habe ich ein Tisch-Sinnesorgan? Natürlich nicht. Ich nehme mit meinen Augen lediglich Formen wahr. Die Form, die zu einem Tisch gehören könnte. Dass ich einen Tisch "wahrnehme", konstruiert das Gehirn erst aus den gewonnenen Sinnesinformationen.

Aber auch der radikale Konstruktivismus hat seine Schwachstellen.
Wenn man eine Kerze hat, man diese dann erhitzt sodass sie schmilzt, hat man flüssiges Wachs und einen Docht. Man weis aber trotzdem, dass man im Grunde eine Kerze vor sich hat. Das wird nicht wahrgenommen und auch nicht vom Gehirn konstruiert, hier kommt die Vernunft, der Intellekt ins Spiel. Dieser scheint bei der Wahrnehmung eine entscheidende Rolle zu spielen.

Hierfür gab es eine weiteres Modell der Erkenntnistheorie welche den Konstruktivismus erweitert, allerdings habe ich den Namen vergessen.

Das ist im Grunde nur eine Wiederholung dessen was im Einganspost gesagt wurde :(


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