Lumina85 schrieb:Aber hatte dein Bekannter Vorerkrankungen?
Da nur Bekannter, weiß ich nichts über seine konkrete Krankengeschichte. Laut Menschen die am Tag vor seinem Verschwinden und am Tag seines Verschwindens mit ihm Kontakt hatten ging es demjenigen konkret an den Tagen körperlich nicht gut. Und er ist trotzdem losgegangen. Was nicht mal so sehr wundert, wenn man Symptome ggf. falsch einschätzt und meint, bisschen Bewegung täte jetzt gut, oder sich "nicht so anstellen" will.
Lumina85 schrieb:Und: deinen Bekannten hat man gefunden, Alexander Bohnert sucht man noch immer.
Genau deshalb wundere ich mich: Soweit kommt man doch nicht bei einem für wenige Stunden geplanten Ausflug zu Fuß (gehe von zu Fuß aus, da kein z.B. Geld für eine Fahrkarte mitgenommen wurde) nicht.
Aber auch: Meinen Bekannten hat man erst nach Monaten gefunden, in einer Gegend ohne z.B. Wald und trotz mindestens einem grellen Kleidungsstück.
Alexander Bohnert trug dunkle/unscheinbare Kleidung bei seinem Verschwinden, und dürfte sich in einer Gegend mit Vegetation aufgehalten haben. Deshalb meine Frage, ob zusätzlich die Möglichkeit gegeben ist, in der Gegend z.B. abzustürzen, etwa wenn man sich bei Unwohlsein zurückzieht.
Gegen ein freiwilles Verschwinden mit dem Ziel, am Leben zu bleiben, spricht mir hier: Ohne Papiere, ohne Geld weg (als Mann mit Vorerkrankungen in den 50ern), auch keine anderen persönlichen Gegenstände als fehlend angegeben.
Den, mal angenommenen, 50-jährigen herzkranken Mann der für eine Auszeit seinen alten Schulfreund aufsucht (und möglicherweise nicht mehr zurückkommt, da er dort verbleibt, auf dem Weg dorthin verunfallt oder eines natürlichen Todes stirbt, oder doch an den Falschen gerät) stelle ich mir doch etwas anders vor: Geldbeutel, Bargeld (für Fahrten, für ggf. neues Handy, neue SIM-Karte), Medikamente, klein wenig Wechselwäsche oder etwas um draußen zu nächtigen. Bei Losgehen war die Frau schon nicht mehr zu Hause - all das könnte man einfach einpacken ohne dass die Frau stutzig wird, warum man (hypothetisch) mit drei Unterhosen und einem Schlafsack im Gepäck "spazieren geht".