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Die Erinnerung an das Essen

19 Beiträge, Schlüsselwörter: Essen, Erinnerung
Seite 1 von 1
quentin_=3
Diskussionsleiter
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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 02:38
Man stelle sich ein Festessen vor, man bekommt nur das Leckerste aufgetischt, was man sich vorstellen kann.
Dieses Festessen wird nie wiederholt.
Man bekommt nie wieder diese schönen Sachen zu essen.
Was bleibt einem da übrig? Die Erinnerung an das Essen.
Es mag schön sein, sich daran zu erinnern, doch schöner wäre es, bekäme man noch eine weitere solche Gelegenheit.

Und noch schöner wäre es, hätte man in regelmäßigen Abständen diese Möglichkeit.

Und so ist es mit vielem im Leben, denke ich.

Im Erleben liegt die Essenz des Lebens. Nicht in der Erinnerung.

In der Wiederholung liegt der scheinbare Sinn unseres Tuns.

Variationen nicht ausgeschlossen natürlich.

Hat man etwas gekostet, was einem wunderbar gemundet hat, so möchte man
es noch einmal kosten.

Doch ist dieser Moment des Genusses vergänglich, man hat für den Augenblick dieses wunderbare Gefühl, doch festhalten kann man es nicht, nur in der Wiederholung erfährt man es immer und immer wieder.

Seht ihr Parallelen? Wie ist es da zum Beispiel mit der Liebe, mit Sport, mit
Hobbies, mit allem, was uns Freude machen kann?

Lebt nicht alles von der Wiederholung? Und könnte dieser Mechanismus der
Wiederholung nicht ein Zeichen dafür sein, daß wir Menschen täglich daran erinnert werden, daß alles vergänglich ist, und wir DEN MOMENT nie behalten dürfen..?

q.



Wenn Dein Geist auch Jahreszeiten aufwiese, wie herrlich wäre das.


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gsb23
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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 03:17
Quentin,

ein Festbankett, welches sich tagtäglich wiederholt, ist keins.

Wer sich bemüssigt fühlt, tagtäglich einen Berg Froschschenkel zu verspeisen und 16 Liter Champagner hinterherkippt, kann nur platzen......"Noch ein Hauch von Pfefferminz...ist doch nur ein klitzekleines Stück zum Glück...."....Der Sinn des Lebens ist es, kurz und schmerzlos zu geniessen und nicht, sich zu langweilen.

Gruß

Die Reihenfolge ist:
Regnerisch kühl, Schaufensterbummel, Hundekot.


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demaicis
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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 03:24
Hi@all
Ich finde so ein Erlebnis sollte eine schöne Erinnerung bleiben.
Wenn man etwas zu oft wiederholt,dann stellt sich bei dem einen oder anderen vielleicht ein *Gewöhnungseffekt* ein,der im nachhinein doch vielleicht unerwünscht geworden wäre.
Ich finde man sollte so oder so keine *Alltagsgewohnheiten* an den Tag legen,
sondern eher einfach und bescheiden leben.*malausdemgewissenherraushihi*
Weil,Je weniger Angewohnheiten desto unbeschwerter lässt es sich doch leben,oder?

Mit Licht und Lieben Grüssen
DeMaicis

Die Freiheit sei mit dir


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quentin_=3
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 03:35
@demaicis
@gsb23
Es geht doch gar nicht speziell um das Festessen oder um Angwohnheiten.

Ich hätte auch das Atmen als Beispiel nehmen können: ohne die Wiederholung..^^

Was wir zum Leben brauchen, das Essen gehört ja auch dazu.

Festessen bot sich daher an, als daß es eben darstellen sollte, etwas Besonderes zu sein, als Beispiel für etwas nicht so Selbstverständliches., Alltägliches,
als Denkanregung.

q.



Wenn Dein Geist auch Jahreszeiten aufwiese, wie herrlich wäre das.


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demaicis
ehemaliges Mitglied

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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 03:50
@quentin
Na sonst würde ich es nur als eine Art Erfahrung ansehen.
Als Erinnerung halt, mehr sollte nicht sein, finde ich persönlich.
Oder ich verstehe deine Frage noch nicht ganz....

Mit Licht und Lieben Grüssen
DeMaicis

Die Freiheit sei mit dir


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gsb23
ehemaliges Mitglied

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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 03:54
Quentin,

ich atme gewohnheitsmässig. ;)

Festessen gibts bei mir nur zu festlichen Anlässen......ohne Froschschenkel....;)

Gruß:)

Die Reihenfolge ist:
Regnerisch kühl, Schaufensterbummel, Hundekot.


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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 04:02
Natürlich behält man unangenehme und besonders angenehme Erinnerungen länger im Gedächtnis. Normale alltägliche Dinge werden meist nur ein oder zwei Mal "abgespeichert", da sich das Erlebte auch beim 1000. Mal nicht sonderlich vom ersten und zweiten unterscheidet.
Man wird sich immer an einen Sieg oder eine schreckliche Niederlage erinnern, aber sich an jedes einzelne Mal zu erinnern, als man den Müll rausbrachte ist sehr unwahrscheinlich.

"Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist."

„Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“


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demaicis
ehemaliges Mitglied

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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 04:11
Oder macht auch keinen spass

Mit Licht und Lieben Grüssen
DeMaicis

Die Freiheit sei mit dir


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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 04:13
Unter anderem, aber es gibt auch gewisse Schlüsselmoment. In dem Moment, in dem eine alltägliche Handlung vom bekannten Schema abweicht wird sie aufgewertet. Wenn man beim Müllrausbringen auf einmal überfallen wird, überschattet dieses Erlebnis alle vorherigen. D.h. man wird sich in Zukunft fürchten den Müll rauszubringen, obwohl man es 1000. Mal tat und nur beim 1001. Mal überfallen wurde.

"Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist."

„Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“


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demaicis
ehemaliges Mitglied

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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 04:25
@Suebe
Gutes Wort:Schlüsselmoment
Man lernt halt daraus. Is(s)t etwas vorsichtiger/genussvoller im Leben.
Ich glaube dass wir hier sind um zu lernen.Alles bewusster wahrzunehmen als zuvor.So können wir vielleicht den wahren Sinn des Lebens darin erkennen.



Mit Licht und Lieben Grüssen
DeMaicis

Die Freiheit sei mit dir


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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 04:29
@demaicis
Genau! Du hast es erfasst!

"Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist."

„Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“


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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 07:35
Ich denke ohne die vergänglichkeit wäre das leben nicht das gleiche, denn wenn man immer alles hat und immer alles machen kann, ist es doch auch langweilig


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beltane
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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 09:59
hm - denke das die Erinnerung an einmalge Geschehnisse viel stärker ist, als an stete Wiederholungen. Dennoch strebt der Genussmensch dahin, diese schönen Dinge immer wieder zu verköstigen bzw. zu tun. Alleine schon wegen den Ereignissen die in unserem Körper damit ausgelöst werden.

Dennoch - was nehmen wir mit nach dem Tod (wenn es da was gibt) - was begleitet uns ein Leben lang? - Die Erinnerung an die schöne Hochzeit. Die Frage ist dann, was ist schöner? - Eine Erinnerung die ich ein Leben habe - oder ein Genuß der einmalig war, den ich aber durch Widerholung als normal immer mehr vergessen habe :)

Also scheint auch hier die Zurückhaltung und der vernünftige Umgang mit Ausgewogenen Tätigkeiten das erstrebenswerteste Ziel zu sein :) Da man sich gern daran erinnert und auch gern immer wieder ausüben möchte...

Also nicht vergangenen Genüssen hinterhinken und auch nicht sich auf eine Sache zu sehr spezialisieren - offen und frei an neue Sachen rangehen und einfach im hier und jetzt Leben - viel Spaß dabei...

Eine (gedanklich gefästigte - also nicht Selbstzweifeln unterworfene) positiv gestaltete Ausführung jeglicher Tätigkeiten verläuft meist positiv.


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ohio
ehemaliges Mitglied

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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 10:03
gibt man sich jeden tag aufs neue die grösste mühe ein solches festessen zu machen und driftet man beim essen nicht zu sehr ab so dass man zu viel isst so das der bauch sehr voll isst so wird jedes weitere essen ein festessen sein auch wenn es nur eine kleine mahlzeit ist

der genügsame ist der wirklich reiche

denn mit vollem bauch schmeckt dass beste essen auch nicht merh denn man ist schon satt und es dürstet einem nach erholung


und ist nicht jeder liebesakt ein solches festessen ?

ich bin davon überzeugt das es so ist

und ist es nicht so dass in dem falle wo der eine partner aufhört den liebesakt als solch besonderen akt wahrzunehmen es zum streit kommt ?


für mich ist allein schon jeder neue tag ein neues festessen denn er kehrt nie wieder wie auch solche "einmaligen Festessen" nicht und es liegt an dir was du aus ihm machst gemäß dem spruch" so wie du in den wald hineinrufst so schallt es heraus"

es hat auch viel mit der moral der nächstenliebe zu tun


liebe deinen nächsten wie dich selbst


mehr fällt mir dazu jetzt nicht ein obschon ich weiss dass von meinem standpunkt und sichtpunkt aus sich eine masse von möglichkeiten auftut.


nimm das lächeln deines partners es ist einmalig so wie das eines kindes


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quentin_=3
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 17:30
@ohio
der genügsame ist der wirklich reiche<<

Denke ähnlich.
Gruß,
q.


Wenn Dein Geist auch Jahreszeiten aufwiese, wie herrlich wäre das.


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ohio
ehemaliges Mitglied

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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 17:35
@quentin_=3
:)


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LacrimaNigra
ehemaliges Mitglied

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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 20:26
wenn man es immer und immer weider erleben dürfte, wäre es denn auf dauer nicht furchtbar alltäglich und mit der zeit langweilig?

Die Hölle, das sind wir selbst.
_____________________________
T.S. Elliot


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Die Erinnerung an das Essen

30.03.2005 um 22:40
Ja, denn der Mensch ist dazu verdammt immer wieder Neues zu erfahren und zu lernen. Unterwirft man den Mensch einem gewissen Maß an Stumpfsinnigkeit, stumpft er mit der Zeit selbst ab, bis er nur noch ein Schatter seiner selbst ist.

Wir leben um zu lernen und lernen um zu leben.

"Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist."

„Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“


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klara90
ehemaliges Mitglied

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Die Erinnerung an das Essen

17.10.2005 um 00:42
ich habe hunger.

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen.
Man weiss nie was man bekommt.


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