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Die Grünen

1.980 Beiträge, Schlüsselwörter: Politik, Parteien, Die Grünen

Die Grünen

03.12.2017 um 03:04
Blick nach Berlin, Rot-Links-Grün regiert:
Lehrer in Berliner Schulen sind der Neutralität verpflichtet. Kopftuch oder Kreuzkette sind tabu. Die Grünen bezeichnen die Praxis als „Kulturkampf“.

Die Grünen greifen auch das Neutralitätsgesetz an, das Lehrern das Tragen religiöser Symbole verbietet.

„Ich möchte, dass es Lehrerinnen mit Kopftuch an Berliner Schulen gibt“, sagte die ehemalige Landeschefin Bettina Jarasch. „Was wir brauchen, sind Regelungen, die religiöse Manipulation wirksam ahnden, anstatt einen Kulturkampf um das Kopftuch zu führen.“ Das Thema ist in der Partei stark umstritten. Die erwartete Debatte unter den 130 Delegierten blieb jedoch weitgehend aus.
religiöse Manipulation wirksam ahnden , indem streng-religiösen Frauen vor den klassen stehen, die den Mädchen dieses Vorbild mit auf den Weg geben:
wenn du Muslima bist, zieh Kopftuch auf ??
ist da naiv oder nur überraschend anders?

https://www.welt.de/politik/deutschland/article171200477/Berliner-Gruene-fordert-Lehrerinnen-mit-Kopftuch.html


der  Tagesspiegel schreibt dazu:
Im Streit um die Frage, ob Lehrerinnen an den Berliner Schulen ein Kopftuch tragen dürfen, lassen die Grünen nicht locker. Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts sei ein „pauschales Kopftuchverbot nicht mehr zu halten“, wurde auf dem Landesparteitag am Sonnabend einstimmig beschlossen. Junge Muslime der zweiten und dritten Generation, die an Schulen in Berlin unterrichten wollten, erlebten das Neutralitätsgesetz des Landes als Berufsverbot.

Die Grünen wollen deshalb eine „lösungsorientierte Debatte vorantreiben“, die sich an den praktischen Erfordernissen der Schulen orientiere. Niemandem dürfe eine religiöse Vorstellung aufgezwungen werden, aber es dürfe auch niemand wegen seiner Religion diskriminiert werden, heißt es im Parteitagsbeschluss. Angesichts der Tatsache, dass die meisten Geflüchteten aus arabischen Ländern kämen und muslimisch seien, bekomme der Umgang mit „sichtbarer Religion“ in den Schulen neue Dringlichkeit.


Die Grünen-Abgeordnete Bettina Jarasch, die den Antrag auf dem Parteitag begründete, forderte: „Das Neutralitätsgesetz gehört auf den Prüfstand.“ Berlin brauche keinen Kulturkampf an den Schulen. Die Position, die Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) in dieser Frage seit seinem Amtsantritt öffentlich vertritt, wird mit dem Parteibeschluss gestärkt.


Auch die Linken wollen das Gesetz zugunsten des Kopftuchs lockern, allerdings konnten sich beide Parteien bisher nicht gegen die Sozialdemokraten durchsetzen
http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-landesparteitag-gruene-kein-berufsverbot-mehr-fuer-lehrerinnen-mit-kopftuch/2...


derzeit gibts in Berlin auch eine Märtyrerausstellung (Brlin ist nicht die erste Station dieser Ausstellung) . in Kreuzberg.

fiel mir grad ein, von wegen " Umgang mit „sichtbarer Religion“



"Thema der Ausstellung sind Menschen, die für ihre Überzeugungen gestorben sind.
Märtyrer im Sinn der Ausstellung:

der griechische Philosoph Sokrates (469-399 vor Christus),
die Heilige Apollonia von Alexandria (3. Jh.),
Johanna von Orleans (1412-1431)
der amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King (1929-1968)
der Priester Maximilian Kolbe, der in Auschwitz für einen anderen Menschen in den Tod ging

Mohamed Atta, der am 11. September 2001 eines der Flugzeuge in das New Yorker World Trade Center flog
Omar Ismael Mustafa,  einer der Attentäter von Paris , der sich nach der barbarishen Metzelei im bataclan in die Luft jagte

Zur Erinnerung:

"Ich habe so etwas niemals gesehen", sagt Safran der Nachrichtenagentur AFP. "Ein Meer aus Menschen, Dantes Inferno, überall Blut, wir gehen über Leichen, wir rutschen aus im Blut."

"Im Parkett lagen mehrere Hundert Menschen einer über dem anderen, riefen um Hilfe, eine Mischung aus Toten, aus Verletzten", sagt Safran.

Während eine zweite Kolonne nachkommt und die Eliteeinheit Raid den Eingang sichert, rückt die erste Einsatzgruppe weiter vor. "Jedes Mal, wenn wir eine Tür öffneten, fanden wir Geiseln. Wir mussten sichergehen, dass es wirklich Geiseln sind und sie keine Waffen hatten", sagt Safran. ....

"Sie wollten, dass wir zurückweichen, drohten Geiseln zu enthaupten, sprachen von Syrien."  
am Ende zündeten 2 Attentäter ihre Sprengstoffwesten (darunter Mustafa) einer  wurde von der Polizei erschossen ,



ob man Mustafa und Ata besser als Märtyrer oder Selbstmordattentäter bezeichnet, ist auch eine Frage , die mit Religion zu tun hat.
aus dschihadistischer Sicht sind sie ganz sicher "Märtyrer", die 89 Ungläubige
Götzendiener eine perverse Party
getötet haben

die beiden Quellen:
http://www.berliner-woche.de/kreuzberg/kultur/maertyrer-ausstellung-im-bethanien-sorgt-fuer-aerger-d138374.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/bataclan-polizeiarzt-schildert-graeuel-vom-terror-a-1063441.html

"https://www.bz-berlin.de/welt/terror-hoelle-so-lief-das-inferno-im-bataclan-club-ab[/quote ("]https://www.bz-berlin.de/welt/terror-hoelle-so-lief-das-inferno-im-bataclan-club-ab)


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Die Grünen

03.12.2017 um 15:01
lawine schrieb:Märtyrer im Sinn der Ausstellung:

der griechische Philosoph Sokrates (469-399 vor Christus),
die Heilige Apollonia von Alexandria (3. Jh.),
Johanna von Orleans (1412-1431)
der amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King (1929-1968)
der Priester Maximilian Kolbe, der in Auschwitz für einen anderen Menschen in den Tod ging

Mohamed Atta, der am 11. September 2001 eines der Flugzeuge in das New Yorker World Trade Center flog
Omar Ismael Mustafa, einer der Attentäter von Paris , der sich nach der barbarishen Metzelei im bataclan in die Luft jagte
Ja, als ich gelesen haben, das die Ausstellung auch dem Letztgenannten gehuldigt war, hatte ich auch eine flaues Gefühl in der Magengrube.
Das wird der AfD auch noch viele Prozentpunkte bescheren.


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