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Lebensverlängernde Maßnahmen ablehnen = indirekter Selbstmord?

27 Beiträge, Schlüsselwörter: Tod, Glauben, Sünde, Katholisch, Christlich, Unsterblich, Lebensverländernd

Lebensverlängernde Maßnahmen ablehnen = indirekter Selbstmord?

24.09.2014 um 20:08
Ich würde sagen ja. Ein Selbstmord ist letztendlich eine bewusste Verhinderung der eigenen Gehirnaktivität.

@cabalistic24 Exakt!


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Lebensverlängernde Maßnahmen ablehnen = indirekter Selbstmord?

24.09.2014 um 21:12
@MrBananentoast
Aber ich denke so richtig bewusst ist das dann den meisten Rauchern, Säufern etc nicht. Oder aufgrund ihres (und meines) Lifestyles nicht mehr, dass sie indirekt Selbstmord begehen. :D

Die denken dann eher an so was wie "was kostet die Welt?" :D

@Ford
Ja :) Also ich persönlich verbinde Selbstmord mit einem Schlussstrich. Wobei ich auch sagen würde, dass es eher Selbsttötung heißen sollte, aber hmm ich denke über das lässt sich lange und ausgiebig streiten. Ich bin der grundsätzlichen Meinung, dass jeder Mensch seinen eigenen Willen und das Recht hat, diesen durchzusetzen, solange es anderen Lebewesen nicht direkt schadet. (Bei Selbstmord schadet man ja eher denen, die man noch am meisten liebt)

Ein Mörder, tötet idR jemanden, der noch leben will (zumindest geht er davon aus) Er nimmt sich das Recht, über das Ende einer Existenz zu bestimmen, zu dem Zeitpunkt, den er als richtig empfindet.
Wenn du aber dein eigener Mörder bist und weißt, dass du nicht mehr leben willst und jetzt würde es doch ganz gut passen, dann spricht dich dieser Umstand frei, würde ich sagen. Dann hast du lediglich deiner eigenen grobstofflichen Existenz bewusst ein Ende gesetzt. Hui. Schwieriges Thema wie immer :)

"Mörder" ist ein gefürchteter und verachteter Titel

EDIT: Ok. Dieser Titel wird einem dann von anderen verliehen. Von Menschen vermutlich, die dich lieben und darin eine scheußliche Tat sahen. Ich wiederhole mich nochmal: Schwieriges Thema gg


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Lebensverlängernde Maßnahmen ablehnen = indirekter Selbstmord?

24.09.2014 um 21:17
@Treibholz es wird ja auch nur in allen Cartoons, Kindertagesstättentreffen und Grundschulheftchen der Prozess der hinter betrunken und/oder süchtig werden steht erklärt. Wenn irgendwer es echt schafft trotz dieser ganzen Dinge unbewusst seinem Körper zu schädigen dann muss ich mich doch sehr wundern.
Man akzeptiert es halt einfach, der Gedanke ist doch viel eher "Wir gehen ja eh alle mal hopps also heute noch mal feiern". Das ist so wie dieser trottelige "Wozu nicht gleich umbringen" Gedanke, nur über einen längeren Zeitraum gezogen. :P


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Lebensverlängernde Maßnahmen ablehnen = indirekter Selbstmord?

25.09.2014 um 09:09
@kleinundgrün
kleinundgrün schrieb:Es könnte zum Beispiel mit einer pychologischen Betreuung verbunden sein.
Sicher wäre Betreung eine gute Sache um vieleicht Menschen doch noch von sowas abzubringen aber
sowas gibts es bereits, psyhologen, psyhiater, und div. sozialdienste. kirchen
Ich denke das grösste Problem daß wir haben ist daß wir alle lebensmüden Menschen unter einem Hut
bringen müssten, egal ob es sich um einen 20 jährigen der einfach sein Leben beenden möchte weil
er nicht mehr leben will und jemanden der unter schlimmsten schmerzen leidet, hinzu kommt noch die Frage ob man von Betreung oder Begleitung sprechen kann, denn die werfen schon weitere fragen auf, Begleitung wäre auch meiner Sicht der besserer Begriff für festentschlossene.


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Lebensverlängernde Maßnahmen ablehnen = indirekter Selbstmord?

25.09.2014 um 10:23
Ford schrieb:Ich denke schon, dass das Mord ist. Denn man plant es meistens vorher und macht sich Gedanken darüber, wie man sein Leben beendet.
Es ist aber das eigene Leben, das man beendet. Mord ist es nur, wenn ich jemand anderen töte.


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Lebensverlängernde Maßnahmen ablehnen = indirekter Selbstmord?

26.09.2014 um 00:14
Ford schrieb am 14.09.2014:Wäre das nicht eine Sünde im katholischen Glauben?
Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst. Im katholishen Glauben ist der Tod das Geilste überhaupt, da nach ihm erst das eigentliche (sog. *ewige*) Leben beginnt.

Die gefühlten zweimillionen Märtyrer der katholischen Kirche haben übrigens auch ihr Leben auf eigenen Wunsch beendet (oder den Tod zumindest billigend in Kauf genommen).


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Lebensverlängernde Maßnahmen ablehnen = indirekter Selbstmord?

26.09.2014 um 00:30
Was bitte ist denn ein "indirekter Selbstmord"?!

Selbstmord ist per se etwas absolut Unmittelbares, die bewusste Entscheidung, sein eigenes Leben unabhängig von der natürlichen Lebenserwartung zu einem willkürlich bestimmten Zeitpunkt zu beenden.

Lebensverlängernde Maßnahmen wiederum stehen per se im Widerspruch zur natürlichen Lebenserwartung. So gesehen widerspricht zwar beides einem natürlichen Tod, kann aber unmögich gleichzeitig eintreten.


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