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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

347 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: UFO, Alien, Außerirdisch ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

24.03.2023 um 22:27
Es ist auch möglich, dass diese hypothetischen Aliens nicht in der Lage sind, Ressourcen von anderen Planeten oder Asteoriden oder Monden in der Nähe zu gewinnen, entweder aufgrund technologischer Einschränkungen oder weil andere Planeten von intelligentem Leben bewohnt sind, das sich gegen den Abbau von Ressourcen auf ihrem Planeten wehren würde.


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

24.03.2023 um 22:43
Zitat von SchnapspralineSchnapspraline schrieb:Es ist auch möglich, dass diese hypothetischen Aliens nicht in der Lage sind, Ressourcen von anderen Planeten oder Asteoriden oder Monden in der Nähe zu gewinnen, entweder aufgrund technologischer Einschränkungen oder weil andere Planeten von intelligentem Leben bewohnt sind,
Jetzt wird es völlig absurd.

Wie sollen sie dann interstellar Reisen?

Wow ein ganzes Sonnensystem und alles voll mit intelligenten Leben.

Klingt sehr plausibel


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

24.03.2023 um 22:43
@Fedaykin

Es ist theoretisch möglich, dass Aliens in der Lage sind, zur Erde zu reisen, aber nicht in der Lage sind, Ressourcen von anderen Planeten zu gewinnen. Es gibt verschiedene Gründe, warum dies der Fall sein könnte:

Technologische Einschränkungen: Es ist möglich, dass diese hypothetischen Aliens zwar in der Lage sind, interstellare Reisen durchzuführen, aber nicht in der Lage sind, Ressourcen von anderen Planeten zu gewinnen, weil ihre Technologie für den Abbau von Ressourcen auf anderen Planeten nicht ausreicht.

Kulturelle Beschränkungen: Es ist möglich, dass diese Aliens aufgrund ihrer Kultur oder ihrer moralischen Vorstellungen den Abbau von Ressourcen auf anderen Planeten ablehnen und daher nur Ressourcen von der Erde stehlen.

Konflikte mit anderen Zivilisationen: Es ist möglich, dass es andere intelligente Lebensformen gibt, die in der Nähe von anderen Planeten leben und den Abbau von Ressourcen auf ihren Planeten nicht zulassen würden. Diese hypothetischen Aliens könnten daher gezwungen sein, Ressourcen von der Erde zu stehlen, um ihre Bedürfnisse zu decken.


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

24.03.2023 um 22:52
Angeblich wurde ein Interesse von Aliens an Einrichtungen mit Atomwaffen beobachtet.
Ich habe eine ziemliche Anzahl von UFO-Berichten angeschaut, auch MUFON usw. und kenne daher wahrscheinlich die meisten größeren Beobachtungen.

Es sieht für mich primär nach Beobachtung durch die UFOs aus, Wasser aufnehmen etc. ist nur opportunistisches Verhalten vermutlich.


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

24.03.2023 um 23:56
Zitat von SchnapspralineSchnapspraline schrieb:Es ist theoretisch möglich, dass Aliens in der Lage sind, zur Erde zu reisen, aber nicht in der Lage sind, Ressourcen von anderen Planeten zu gewinnen. Es gibt verschiedene Gründe, warum dies der Fall sein könnte
Nein.
Zitat von SchnapspralineSchnapspraline schrieb:diese hypothetischen Aliens zwar in der Lage sind, interstellare Reisen durchzuführen, aber nicht in der Lage sind, Ressourcen von anderen Planeten zu gewinnen, weil ihre Technologie für den Abbau von Ressourcen auf anderen Planeten nicht ausreicht.
🙈🙈🙈 Nein, du kannst auch nicht ein Auto Bauen um damit einzufahren, aber kriegst es nicht hin nen Axt zu fertigen.

Oder anders du musst das eine können bevor du das andere kannst.
Zitat von SchnapspralineSchnapspraline schrieb:Kulturelle Beschränkungen: Es ist möglich, dass diese Aliens aufgrund ihrer Kultur oder ihrer moralischen Vorstellungen den Abbau von Ressourcen auf anderen Planeten ablehnen und daher nur Ressourcen von der Erde stehlen.
🙈🙈🙈

Japp abgesehen vom Widerspruch, wäre so eine Kultur schon lange ausgestorben
Zitat von SchnapspralineSchnapspraline schrieb:Konflikte mit anderen Zivilisationen: Es ist möglich, dass es andere intelligente Lebensformen gibt, die in der Nähe von anderen Planeten leben und den Abbau von Ressourcen auf ihren Planeten nicht zulassen würden. Diese hypothetischen Aliens könnten daher gezwungen sein, Ressourcen von der Erde zu stehlen, um ihre Bedürfnisse zu decken.
Ja klar zig Zivilisation im selben Sonnensystem

Wie gut das die Erde nicht von intelligenten Lebewesen bewohnt ist.

Nochmals etwas Grundlagenwissen schadet beim Thema nicht.

Versuche mal logisch dran zu gehen.

Und denke daran das interstellares Reisen ziemlich bzw ganz weit oben steht bzgl Aufwand, Technologie und Energiebedarf
Zitat von BlueBrainBlueBrain schrieb:Einrichtungen mit Atomwaffen beobachtet.
Ich habe eine ziemliche Anzahl von UFO-Berichten angeschaut, auch MUFON usw. und kenne daher wahrscheinlich die meisten größeren Beobachtungen
Japp blöd nur das man das nicht auf Aliens zurückführen kann.

Und nein der bekannte Fall in England zählt nicht wirklich.


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

25.03.2023 um 00:07
Zitat von SchnapspralineSchnapspraline schrieb:Es ist auch möglich, dass diese hypothetischen Aliens nicht in der Lage sind, Ressourcen von anderen Planeten oder Asteoriden oder Monden in der Nähe zu gewinnen, entweder aufgrund technologischer Einschränkungen oder weil andere Planeten von intelligentem Leben bewohnt sind
Bewohnte Asteroiden, Kometen, H2O-Wolken?

Na und bei technologischen Einschränkungen als Ursache mach ich mir dann keine Rübe, daß die es bis zu uns schaffen weürden...
Zitat von SchnapspralineSchnapspraline schrieb:Es ist theoretisch möglich, dass Aliens in der Lage sind, zur Erde zu reisen, aber nicht in der Lage sind, Ressourcen von anderen Planeten zu gewinnen.
Erklär! Ich mein, die sind immerhin in der Lage, die Ressourcen ihres eigenen Planeten auszuschöpfen (sonst könntense keine Raumschiffe bauen), und sie sind in der Lage, Vehikel zu kreieren, die sie vor den Umweltbedingungen außerhalb dieser Vehikel schützen - wieso sollten die nicht die Ressourcen anderer Himmelskörper ihres eigenen Systems abschöpfen können???
Zitat von SchnapspralineSchnapspraline schrieb:Kulturelle Beschränkungen: Es ist möglich, dass diese Aliens aufgrund ihrer Kultur oder ihrer moralischen Vorstellungen den Abbau von Ressourcen auf anderen Planeten ablehnen und daher nur Ressourcen von der Erde stehlen.
Ähm - finde den Fehler!
Zitat von SchnapspralineSchnapspraline schrieb:Konflikte mit anderen Zivilisationen: Es ist möglich, dass es andere intelligente Lebensformen gibt, die in der Nähe von anderen Planeten leben und den Abbau von Ressourcen auf ihren Planeten nicht zulassen würden. Diese hypothetischen Aliens könnten daher gezwungen sein, Ressourcen von der Erde zu stehlen, um ihre Bedürfnisse zu decken.
Da hätt ich weit mehr Sorgen wegen eben dieser anderen Zivs, die alles für sie Erreichbare als ihrs beanspruchen, aber ganz sicher nicht wegen so ner Loser-Spezies. Vor den dominanteren allerdings auch nicht, denn die können ja das vor der Haustür abschöpfen.
Zitat von BlueBrainBlueBrain schrieb:Angeblich wurde ein Interesse von Aliens an Einrichtungen mit Atomwaffen beobachtet.
Angeblich triffts.


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

25.03.2023 um 02:35
Aus meiner Sicht gäbe es nur einen, plausiblen Grund warum AIs zu Erde reisen würden.
Ihr Heimatplanet ist dem Untergang geweiht, warum auch immer.
Und weil sie uns biologisch ähnlich sind benötigen sie auch ähnliche Umweltbedingungen wie wir.

Weil die Erde der (von ihnen aus gesehen) am nächsten gelegene Planet ist kommen sie daher zu uns.
Dabei ist es ihnen auch ziemlich egal dass die Erde schon bewohnt ist. Könnte sogar ein Bonus sein.


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

14.05.2026 um 14:30
Der erste Kontakt zu Ausserirdischen auf der Erde wird postbiologischer Natur sein:

Ein Fluggerät wird kommen und einen Computer mit ihrer künstlichen Intelligenz (KI) beinhalten.
Mit der können wir dann kommunizieren und erfahren, wer sie sind und was sie wollen.

Vorteil eines postbiologischen Kontaktes mittels KI:

Weite Reisen entfallen, wir Menschen schaffen es ja auch gerade so bis zum Mond und nicht weiter, sie haben vll. das gleiche Problem.

Keine Gefahr von Verbreitung und Ansteckung ihrer bzw unserer Viren und Krankheiten auf sie oder uns.

Sie müssten keine Sorge haben, dass wir sie gefangen nehmen, foltern, 6uell missbrauchen oder sezieren.

Damit wäre der Erstkontakt rein formeller Natur, der Alienschock wäre nicht so gross, die Bevölkerung wäre nicht so stark verunsichert.
Ein realer Kontakt zwischen ihrer und unserer Spezies wäre später, wenn sich die Aufregung gelegt hat, leichter möglich.

Denn sollten plötzlich hier Ausserirdische landen, wir wissen alle, das gäbe Panik, Mord und absolutes Chaos.

So würde ich mir den Erstkontakt vorstellen. Ein postbiologischer Kontakt mittels KI hat eigentlich nur Vorteile.

Und falls sie wie wir aktuell gar nicht in der Lage wären, zu uns zu reisen, wäre diese Theorie die einzigst mögliche. Man könnte Kontakt aufbauen, sich kennenlernen und sich aneinander gewöhnen.


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

06.06.2026 um 09:27
Ich habe mir mal die ersten Beiträge hier angeschaut, und auch wenn es schon Jahre her ist, so frage ich mich dennoch, warum nie von kohlenstoffbasierten Außerirdischen ausgegangen werden kann, bzw. immer nach einem anderen Ursprung gesucht wird?

Kohlenstoff hat auf nur einem einzigen Planeten so eine Artenvielfalt hervorgebracht, die unterschiedlicher nicht sein könnte. Schaut euch doch mal die Flora und die Fauna an. Nicht zu vergessen die Pilze, weder Tier, noch Pflanze. Alles Leben hier auf der Erde entspringt demselben Primärstoff: Kohlenstoff.

Meint ihr nicht, er könnte nicht auch außerirdisches Leben vielfältig und artenreich erschaffen?

Ich finde, Außerirdische müssen nicht aus einem anderen Element bestehen, damit es irgend wie mehr für was außerirdisches "besseres" als wir spricht. Sie können durchaus kohlenstoffbasiert sein und dennoch, zumindest rein optisch, komplett anders aussehen als wir, aber in grundlegenden Funktionen sich kaum unterscheiden.

Nehmen wir nur mal den klassischen Außerirdischen her, wie er sich oft vorgestellt wurde bisher, von einem ungefähr 150-160cm kleinen, grünlich grauen, eher schmächtigen Wesen. Lange Arme und Beine, kein Bodybuilder, eher ein Lauch mit Riesenschädel und schwarzen, großen Augen:

Die Füße wären proportional zu klein, um sein Gleichgewicht zu halten, das ist eine Sache, aber bei den Augen kam oft auch die Annahme auf, es wäre die komplette Pupille und demnach könnten sie im Hellen wenig sehen, oder hätten einfach massive Probleme. Andererseits könnten so schwarze große Augen einfach nur optisch nach großen Pupillen aussehen und in Wirklichkeit ist es etwas anderes, als eine reine Pupille. Nur mal als Beispiel dafür, dass nicht gleich alles so ist, wie es auf dem ersten Blick den Anschein macht.

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Zitat von C4ISRC4ISR schrieb am 14.05.2026:Der erste Kontakt zu Ausserirdischen auf der Erde wird postbiologischer Natur sein:
Wer sagt das? Ich finde, solche Herangehensweisen limitieren die zahlreichen Möglichkeiten der Kommunikation enorm. Sie könnten genauso gut persönlich hier landen, oder sich zwischen uns einreihen, ohne dass sie aktiv Kontakt suchen. Es gibt so viele Möglichkeiten, für die physikalisch überhaupt nichts dagegen spricht, aber aus menschlicher Sicht ist oft nur das zulässig und logisch, das zu einer technologisch fortgeschrittenen Spezies passt, entgegen der durch uns selbst längst bewiesenen Tatsache, dass technologischer Fortschritt überhaupt gar nichts darüber aussagt, wie sich ein Lebewesen verhält.

Nur, weil Außerirdische bis zur Erde gelangen und vielleicht sogar Wurmlöcher durchqueren könnten, weil sie technologisch so gut ausgestattet sein müssten, spricht dies allein noch lange nicht dafür, dass sie sich so, wie Du es beschreibst, verhalten müssen. Es spricht sogar einfach nichts für irgend was. Sie können genauso gut Spaß daran haben, andere Lebewesen auf primitivste Weise zu quälen und zu jagen. Genauso gut können sie uns so beobachten, wie wir anderes Leben auf der Erde beobachten. Dann tarnen sie sich als unseresgleichen und wir sind so einfältig, das in dem Moment nicht einmal zu bemerken, obwohl sie direkt vor uns stehen. ;)

Was physikalisch möglich ist, ist entscheidend, aber daraus lässt sich nun wirklich nicht viel von ihrem Verhalten oder ihrer Intention ableiten. Vielleicht sind sie selber auf der Suche nach Antworten, so wie wir und reisen deshalb durchs All, sind einfach nur schneller im Erforschen und Erfinden gewesen, aber letztendlich nicht weiter als wir, was die Frage nach dem Universum angeht. Am Ende ist der Mensch enttäuscht, weil er zwar auf Außerirdische trifft, diese jedoch auch nur Fragen, statt Antworten haben...
Zitat von C4ISRC4ISR schrieb am 14.05.2026:Damit wäre der Erstkontakt rein formeller Natur, der Alienschock wäre nicht so gross, die Bevölkerung wäre nicht so stark verunsichert.
Ein realer Kontakt zwischen ihrer und unserer Spezies wäre später, wenn sich die Aufregung gelegt hat, leichter möglich.
Einfacher wäre es doch, eine Spezies Jahrzehnte lang an die Idee von Außerirdischen mittels Unterhaltung zu gewöhnen. ;) Irgend wann ist der Schock der echten Begegnung nicht mehr so groß, wenn sie immer wieder mit der Idee eines Erstkontakts und der Existenz Außerirdischer konfrontiert werden, oder diese einfach als permanenter Begleiter normalisiert werden. KI fanden auch sehr viele Menschen schrecklich und angsteinflößend zu Beginn. Und nun? Nun nutzt fast jeder Zweite KI. Sie ist alltäglich und kaum mehr beeindruckend, entgegen der Tatsache, dass sie sehr schnell lernt und und je mehr Interaktion und Zufluss an Wissen es gibt, desto effektiver lernt sie. Sie ist bereits jetzt unzählige Male besser und fortgeschrittener, als noch vor einiger Zeit...


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

06.06.2026 um 11:49
Zitat von C4ISRC4ISR schrieb am 14.05.2026:Und falls sie wie wir aktuell gar nicht in der Lage wären, zu uns zu reisen, wäre diese Theorie die einzigst mögliche. Man könnte Kontakt aufbauen, sich kennenlernen und sich aneinander gewöhnen.
Ich verstehe den Gedanken dahinter, aber ich sehe das etwas anders. Selbst wenn ausserirdische Zivilisationen technisch nicht in der Lage wären, zu uns zu reisen, bedeutet das nicht automatisch, dass ein Kontakt auf Distanz einfach oder überhaupt realistisch wäre. Die Distanzen im All sind so enorm, dass selbst Signale Jahre, Jahrzehnte oder viel länger brauchen würden. Ein echter Austausch wäre eher extrem langsam und stark eingeschränkt.

Ausserdem setzt diese Theorie voraus, dass beide Seiten überhaupt in der Lage sind, sich gegenseitig zu verstehen. Wir gehen oft stillschweigend davon aus, dass Ausserirdische ähnliche Kommunikationsformen oder Denkweisen haben wie wir, was aber überhaupt nicht sicher ist. Es könnte sein, dass wir ihre Signale nicht erkennen oder falsch interpretieren oder umgekehrt.

Und selbst wenn ein Kontakt möglich wäre, stellt sich die Frage, ob er überhaupt sinnvoll oder ungefährlich wäre.

Wir wissen ja nicht, welche Absichten oder welche Kultur dahintersteht. Ein vorsichtiger Umgang wäre daher wahrscheinlich sinnvoller als die Annahme, dass ein Kennenlernen automatisch positiv verläuft.
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Meint ihr nicht, er könnte nicht auch außerirdisches Leben vielfältig und artenreich erschaffen?
Ja, das finde ich einen spannenden Gedankengang. Wenn man davon ausgeht, dass Leben nicht nur an die Bedingungen der Erde gebunden ist, spricht eigentlich nichts dagegen, dass es im Universum eine enorme Vielfalt an Lebensformen geben könnte.

Wenn es irgendwo eine ähnliche, kohlenstoffbasierte "Erde" gibt wie wir sie kennen oder zumindest mit vergleichbaren Bedingungen, warum sollte es dort nicht auch möglich sein, dass Leben entsteht?

Aus meiner Sicht ist Leben kein exakt starres Rezept nach dem Motto "20 g Salz und 14,8 g Petersilie". Es braucht vermutlich gewisse Voraussetzungen, aber die können durchaus variieren, mal etwas mehr, mal etwas weniger und trotzdem funktionieren.

Sobald wir von "Leben" sprechen, reden wir ja auch von einem Prozess.
Ich kann mir gut vorstellen, dass, wenn die richtigen Bedingungen vorhanden sind, Leben fast zwangsläufig entstehen kann. Organismen haben gewissermassen den Drang, dort zu entstehen, wo es möglich ist.

Ich denke deshalb, dass rein Leben im Universum extrem weit verbreitet sein könnte (Kohlenstoffbasiert).

Das eigentliche Problem ist eher, dass nur ein winziger Bruchteil, beispielsweise vielleicht 0,001 % überhaupt so weit kommt, intelligent zu werden oder sich langfristig auf seinem Planeten zu behaupten und durchzusetzen.

Erst mit dieser Entwicklung kann eine Art genügend Stabilität aufbauen, um sich gegenüber anderen Einflüssen, Tieren oder Gefahren, Naturkatastrophen, Meteoriteneinschläge, Vulkanismus sowie gegenüber ihrer eigenen Entwicklung (bis hin zur möglichen Selbstzerstörung) zu behaupten. Dadurch wird es überhaupt erst möglich, ihre Intelligenz gezielt zum Schutz einzusetzen und sich irgendwann vielleicht zu einer Raumfahrernation weiterzuentwickeln und dann mit den nächstgelegenen anderen Spezies die es auch geschafft haben zu Kommunizieren, wenn da nicht auch noch das Zeitfenster wäre (Fermi-Paradoxon), die das dann wieder vehement verhindert. ;)


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

09.06.2026 um 10:23
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Wenn man davon ausgeht, dass Leben nicht nur an die Bedingungen der Erde gebunden ist, spricht eigentlich nichts dagegen, dass es im Universum eine enorme Vielfalt an Lebensformen geben könnte.
Davon gehe ich nicht aus. Im Gegenteil! Ich nehme die enorme Artenvielfalt durch Kohlenstoff auf der Erde als Anlass dafür, um die Annahme aufzustellen, dass Kohlenstoff einfach damit bewiesen hat, das beste Element für die Lebensentstehung zu sein. Es kann auch noch andere Elemente geben, aber Kohlenstoff zeigt ja, wie vielfältig es Leben hervorbringen kann und das auf nur einem Planeten.

Die Frage bleibt jedoch offen, ob es an den Bedingungen auf der Erde liegt, oder am Kohlenstoff selber, oder eine Kombination aus beidem. Ich sehe es so, dass auf der Erde eine Kombination aus verschiedenen Elementen zusammengekommen ist, wodurch Leben erst entstanden ist. Läge es nämlich nur an ganz einfachen Grundelementen, müsste zwangsläufig nahezu überall irgend eine Spur von Leben vorhanden sein, oder zumindest nachgewiesen worden sein, dass mal Leben da war. Es kann ja dann nicht sein, dass wir hier bereits bei 9 Planeten(Pluto gehört dazu, egal was behauptet wird) nur auf einem einzigen Planeten so viel Leben haben. Dann spielt die habitable Zone vielleicht auch eine ganz entscheidende Rolle. Vielleicht war die Venus auch von Leben besiedelt und ist letztendlich der Sonne zum Opfer gefallen.

Alles, was auf der Erde ist, könnte es auch andernorts geben, dieselben Bedingungen. Die Frage ist nur, ob exakt diese Kombination auch nochmal so vorkommt und sich die Dinge so ereignen, um Leben entstehen zu lassen. Wir können ja nur spekulieren darüber. Vielleicht hat erst ein gewaltiger Meteoriteneinschlag dafür gesorgt, dass die Elemente miteinander agieren und etwas passiert. Oder die Kollision mit einem anderen Planeten, oder Trabanten. Es lässt sich bislang nur mutmaßen, wie Leben entstanden ist.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Wenn es irgendwo eine ähnliche, kohlenstoffbasierte "Erde" gibt wie wir sie kennen oder zumindest mit vergleichbaren Bedingungen, warum sollte es dort nicht auch möglich sein, dass Leben entsteht?
Wie gesagt, es KANN möglich sein. Ich würde niemals die Frage so formulieren, warum es nicht dann auch möglich sein sollte, denn, warum sollte es zwingend sein? Ich glaube nicht, dass Leben eine Notwendigkeit im Universum darstellt. Es spielt nach seinen ultimativen Regeln und ob da irgend ein Planet voller Leben ist, oder nicht, ändert nichts an einer Expansion, oder sonstiges.

Traurig und einsam wäre es, wäre das Erdenleben das Einzige im All, aber es kann durchaus die Realität sein, denn nur weil es der menschlichen Logik nach viel zu abstrus und abnormal klingt, bei so viel Universum und Planeten, heißt es noch lange nicht, dass es so sein muss, wie wir es gern erwarten und hätten. Den Gedanken sollte man sich direkt mal abgewöhnen, dass das Universum ein Ort nach unserer alleinigen Vorstellung und Erwartung ist. So funktioniert Naturwissenschaft nicht, aber leider gibt es genug Wissenschaftler, die immer mit dem hohlen Argument kommen:

"Bei so vielen Planeten ist die Wahrscheinlichkeit für weiteres Leben sehr hoch!"

Schwachsinn! Die Anzahl der Planeten sagt nichts über Lebensentstehung aus und lässt diese auch nicht automatisch ansteigen, solange wir nicht wissen, wodurch Leben nun entsteht. Es sind alles nur Mutmaßungen, aber keine Fakten.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Aus meiner Sicht ist Leben kein exakt starres Rezept nach dem Motto "20 g Salz und 14,8 g Petersilie". Es braucht vermutlich gewisse Voraussetzungen, aber die können durchaus variieren, mal etwas mehr, mal etwas weniger und trotzdem funktionieren.
Vielleicht kommt es nicht auf die "Inhaltsstoffe" sondern den Vorgang an, der Leben überhaupt erst hat entstehen lassen. Wenn wir zum Beispiel zwei Planeten haben, auf denen jeweils die richtigen Zutaten vorhanden sind und auf dem einen Planeten schlagen unzählige Meteoriten ein, auf dem anderen wiederum nicht, dann könnte auf dem bombardierten Planeten eher Leben entstehen, als auf dem der still ist, weil das Bombardement vielleicht der Auslöser war/sein könnte, wodurch überhaupt etwas in Gang gesetzt wurde. Was erstmal paradox klingt, weil Einschläge durch Meteoriten eher Lebens und Planetenkiller sind, aber alles im Universum folgt seinen physikalischen Gesetzen. Durch solche Einschläge entsteht die nötige Reibung, Hitze und Bewegung im Boden, die vielleicht dazu beigetragen hat, dass bestimmte Elemente sich dann anders verhalten als im Normalzustand.

Was aber eigentlich wirklich erst krass wird, ist die Tatsache, dass Kohlenstoff zum Beispiel ohne das Sterben eines Sterns nie je existieren würde. Es mussten also Sterne sterben, damit überhaupt erst für das Leben entscheidende Elemente entstanden sind. Könnte man vielleicht meinen, dass Sterne so eine Art Lebendigkeit besitzen, dass sie vielleicht der grundlegende Antrieb im Universum sind, der Leben erschafft und aber auch vernichtet? Sie geben Hitze ab und ihre Supernova ist so gewaltig, dass erst dadurch Elemente hervorgekommen sind, die essenziell für die Entstehung von Leben waren.
Zitat von continuumcontinuum schrieb:Erst mit dieser Entwicklung kann eine Art genügend Stabilität aufbauen, um sich gegenüber anderen Einflüssen, Tieren oder Gefahren, Naturkatastrophen, Meteoriteneinschläge, Vulkanismus sowie gegenüber ihrer eigenen Entwicklung (bis hin zur möglichen Selbstzerstörung) zu behaupten. Dadurch wird es überhaupt erst möglich, ihre Intelligenz gezielt zum Schutz einzusetzen und sich irgendwann vielleicht zu einer Raumfahrernation weiterzuentwickeln und dann mit den nächstgelegenen anderen Spezies die es auch geschafft haben zu Kommunizieren, wenn da nicht auch noch das Zeitfenster wäre (Fermi-Paradoxon), die das dann wieder vehement verhindert.
Vielleicht gilt das allein nur für die Erde und irgend wo könnte sich Leben ergeben haben, das von Beginn an intelligent war, weil die Zusammensetzung eine komplett andere ist? Vielleicht erfordert es nicht erst eine solche Evolution, um eine Lebensform hervorzubringen, die so intelligent ist, sich rasend schnell zu entwickeln und bis hin zu einer technologisch fortgeschrittenen Spezies zu entwickeln, oder vielleicht sogar noch mehr. Eine Spezies, die ein ganz anderes Bewusstsein zum Universum besitzt und vollkommen anders herangeht, als der Mensch. Vielleicht ist es schwierig vorstellbar, weil nur das irdische Leben bekannt und ungefähr als Maßstab herangezogen werden kann, aber ich bin kein Freund davon, weil letzteres nahezu alle Möglichkeiten ausschließt, wie Leben sein kann. Wenn es nicht ungefähr so ist, wie auf der Erde, wird es sofort als reine Fantasie abgetan, obwohl selbst auf der Erde zahlreiche Beweise existieren, die aufzeigen, dass das Leben weit komplexer und vielfältiger ist, als nur diesen einen starren Weg zu folgen. Es gibt so viele Tiere auf der Erde, die so komplex und bemerkenswert in ihren Eigenschaften sind, was sie alles können und sich entwickelt hat, nur weil alles über-leben will.

Der Mensch hat den Vorteil gegenüber vielen anderen Tieren, all das zu erkennen. Wir haben ein sehr ausgeprägtes Ich-Bewusstsein entwickelt und können alles erforschen, aber so im Vergleich zu einigen anderen Tieren, stehen wir ganz schön blöd dar. Unsere Sinne sind mit am schlechtesten ausgeprägt, was das Hören, Riechen und Sehen angeht. Also es ist nicht an sich schlecht, aber da gibt es Tiere, die ums 10fache besser hören, sehen und riechen können, wenn nicht sogar noch höher. Wir sind da eher due Aufgeschmissenen, aber fraglich ist, warum wir nach wie vor die Einzigen sind, die sich so weit entwickelt haben vom Bewusstsein her und das in kürzester Zeit. Wieso hat kein anderes Lebewesen, das mitunter älter ist, sich je jemals weiterentwickelt, um auch zu einem Ich-Bewusstsein zu gelangen, oder zu mehr? Es gibt andere Tiere mit Ich-Bewusstsein, aber wie lange gibt es diese schon verglichen mit der Zeit des Menschen? Warum passiert bei keinem anderen Tier ein Durchbruch? Das finde ich seltsam.


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

09.06.2026 um 11:04
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Also es ist nicht an sich schlecht, aber da gibt es Tiere, die ums 10fache besser hören, sehen und riechen können, wenn nicht sogar noch höher
@Kephalopyr
Es gibt aber andersrum auch Tiere, die deutlich schlechter hören, sehen oder riechen können als der Mensch.


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

09.06.2026 um 22:34
Zitat von Dr.EdelfroschDr.Edelfrosch schrieb:Es gibt aber andersrum auch Tiere, die deutlich schlechter hören, sehen oder riechen können als der Mensch.
Ja klar, aber umso fragwürdiger ist es ja dann sowieso, warum sich nur eine Spezies so weit entwickelt hat. Unabhängig von den notwendigen Sinnen.


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

09.06.2026 um 23:06
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Ja klar, aber umso fragwürdiger ist es ja dann sowieso, warum sich nur eine Spezies so weit entwickelt hat. Unabhängig von den notwendigen Sinnen.
@Kephalopyr
Die Sinne des Menschen sind, was seine Bedürfnisse angeht optimal ausgeprägt. Wozu soll der Mensch besser riechen sollen, als er es aktuell tut? Was wäre da der große Vorteil?


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

10.06.2026 um 13:46
Zitat von Dr.EdelfroschDr.Edelfrosch schrieb:Die Sinne des Menschen sind, was seine Bedürfnisse angeht optimal ausgeprägt. Wozu soll der Mensch besser riechen sollen, als er es aktuell tut? Was wäre da der große Vorteil?
Du weichst von der ursprünglichen Frage danach ab, warum sich nur eine einzige Spezies so rasant entwickelt hat, bei der Artenvielfalt die wir haben. Es ist, als wäre die Evolution bei allen anderen Lebewesen extrem langsam, oder sogar in einer Art Stillstand, was eben die berechtigte Frage aufwirft, ob es bei Außerirdischen ähnlich ist, oder sie sich noch viel rasanter und weiter entwickelt haben könnten als wir in der bisherigen Zeitspanne von ca. 300.000 Jahren und das ist nur der moderne Mensch, der sich aber in seiner Lebensspanne deutlich verlängert hat von damals bis heute. Die 6 Millionen Jahre davor an Entwicklung rechne ich persönlich nicht mit, da mich eher an sich fasziniert, dass beim Menschen sehr viele Zufälle positiv gepasst haben um für eine einzigartige Entwicklung zu sorgen, was wiederum sehr fragwürdig ist, wie ich finde.

Es ist schon wie eine Art 6er im Lotto, dass so viele Mutationen gut zusammengepasst und insgesamt einen solchen evolutionären Vorteil und Fortschritt für sich und gegenüber allen anderen Lebensformen geschaffen haben. Wenn man allein das betrachtet, könnte der Mensch theoretisch ein Unikat im Universum sein, das nur durch zahlreiche passende Zufälle so entstanden ist. Das würde demnach bedeuten, dass er allein bleibt und nie jemals Außerirdische mit ihm in Kontakt treten können, weil es diese anthropogene Vorstellung eines solchen Kontakts gar nicht geben wird. Es würde bedeuten, dass diese Art von Weiterentwicklung des Ich-Bewusstseins, sich bis hin zu einer interplanetaren Spezies zu entwickeln, einfach nur ein reiner Zufall war, der sich ein einziges Mal so ereignet hat, sofern der Mensch sich tatsächlich nur(wie es ja auch angenommen wird) durch die Kombi zufälliger Mutationen und spezifischen externen Faktoren auf der Erde zu dem entwickeln konnte, was er geworden ist.

In dem Fall müsste es exakt den gleichen Werdegang erfordern, um nochmals eine Spezies hervorzubringen, die sich bis hin zu einer interplanetaren, forschenden Spezies entwickelt. Wenn es aber, wie beim Menschen, auch auf Zufälle ankommt, dann könnten diese sich auch nie jemals wieder ereignen. Es liegt keine Notwendigkeit darin, andere Planeten zu bereisen als Leben. Es ist viel mehr eine logische Konsequenz, wenn der jeweilige Planet nicht mehr ausreicht, diesen zu verlassen, aber bis dahin muss eine Spezies ja erst einmal kommen. Würde irgend ein anderes Leben auf der Erde sich zur Raumfahrt entwickeln? Ich bezweifle das, ehrlich gesagt. Das irdische Leben würde vermutlich einfach aussterben, ohne den Menschen. Erst durch die Möglichkeit interplanetarer Reisen, was zufällig in die Entwicklung des Menschen einspielte, wird es dem irdischen Leben möglich auch auf anderen Planeten zu existieren, sofern die Bedingungen passen.


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

10.06.2026 um 14:24
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Du weichst von der ursprünglichen Frage danach ab, warum sich nur eine einzige Spezies so rasant entwickelt hat, bei der Artenvielfalt die wir haben.
Dem "warum" würde ich mal ein "ob" vorschalten: Ist das wirklich so? Und sind wir so gut, wie wir meinen? Hier bräuchte man einige belastbare Maßstäbe. :merle:


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

11.06.2026 um 10:39
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:was eben die berechtigte Frage aufwirft, ob es bei Außerirdischen ähnlich ist,
diese frage wäre dann berechtigt, wenn es anzeichen für eine solche existenz, oder besser noch -
belege dafür gäbe.

alles andere ist sehr naiv und pure spekulation - momentan weit weg von der realität.


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

11.06.2026 um 12:40
Zitat von NemonNemon schrieb:Dem "warum" würde ich mal ein "ob" vorschalten: Ist das wirklich so? Und sind wir so gut, wie wir meinen? Hier bräuchte man einige belastbare Maßstäbe. :merle:
Kannst Du eine Spezies vorweisen, die sich vergleichbar so rasant weiterentwickelt hat wie der Mensch? Das hat nichts mit "wir sind so gut" zu tun, sondern mit reiner Evolution. Der Mensch ist bisher die einzige Spezies, die so einen einzigartigen Verlauf hat. Sehr viele zufällige Mutationen haben miteinander direkt harmonisiert und daraus hat sich dieses Resultat ergeben, dass er so fortgeschritten werden konnte. Demnach ist das Warum eine berechtigte Fragestellung, und nicht das Ob, denn wir sehen es ja bereits.
Zitat von Alien_pnsAlien_pns schrieb:alles andere ist sehr naiv und pure spekulation - momentan weit weg von der realität.
Von wessen Realität sprichst Du, wenn nicht einzig von Deiner?


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Warum es noch keinen offiziellen Kontakt zu Außerirdischen gab

11.06.2026 um 12:48
Zitat von KephalopyrKephalopyr schrieb:Kannst Du eine Spezies vorweisen, die sich vergleichbar so rasant weiterentwickelt hat wie der Mensch?
Das frage ich ja dich. Du setzt das einfach mal so voraus. Dabei differenzierst du nicht mal zwischen evolutionärer und kultureller Entwicklung. Auf die läuft es aber möglicherweise bei deinem Punkt hinaus.

Ich will das verdammt noch mal nicht diskutieren. Aber dein Argument hat mich nun mal getriggert. Ich halte es in dieser Form für unausgegoren.


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11.06.2026 um 17:35
@Nemon

Wenn es Dir zu viel ist, zu diskutieren, dann darfst Du gern Abstand von einer Diskussion nehmen.

Ich setze hier nichts voraus. Es ist eine Tatsache, die Du ja als Mensch selbst feststellen können solltest, dass er sich als einzige Spezies so weit entwickelt hat, und das lag an zahlreichen Zufällen in der Evolution, die aber dem Menschen zugute kamen. Wieso ist das bei keinem anderen Wesen bisher eingetreten? Das ist eine wichtige und berechtigte Frage.

Ich sage nur: Der Zufall einer Genmutation namens ARHGAP11B. Eigentlich ein Fehler, der aber dafür gesorgt hat, dass der Mensch ein so ausgeprägtes Bewusstsein entwickelt hat:
Im Laufe der Evolution haben sich bestimmte menschliche Gene so verändert, dass während der Gehirnentwicklung mehr Nervenzellen entstehen und das Großhirn wächst. Das ermöglicht uns Menschen höhere kognitive Leistungen wie Sprechen oder Denken, was uns von anderen Arten unterscheidet. Das Team von Wieland Huttner, Direktor und Gruppenleiter am Dresdner Max-Planck-Institut, hat kürzlich gezeigt, dass das Gen ARHGAP11B für intensiveres Hirnwachstum verantwortlich ist. Dieses Gen existiert – wie in Zusammenarbeit mit dem Team um Svante Pääbo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig bestätigt wurde – nur im Menschen und unseren nächsten ausgestorbenen Verwandten, dem Denisova-Menschen und Neandertaler, dessen Gehirn ähnlich groß war wie das unsere, nicht aber in Menschenaffen wie dem Schimpansen. ARHGAP11B bringt Hirn-Stammzellen dazu, sich zu vermehren und letztlich eine größere Anzahl an Nervenzellen zu bilden.
https://www.mpg.de/10849060/gehirngroesse-punktmutation

Du solltest vielleicht einmal von dieser Ansicht wegkommen, es ginge immer nur darum sich als Mensch als etwas besseres darstellen zu wollen. Es geht nämlich nicht um solch eine Art von Vergleich, sondern um die Tatsache, dass der Mensch sich einfach durch eine so gewaltige Aneinanderreihung von Zufällen, wie diese oben genannte Genmutation, einfach zu einer Spezies entwickelt hat, die als einzige ein so ausgeprägtes Bewusstsein besitzt. Das heißt nicht, alles andere Leben wäre weniger wertvoll.

Hier muss aber nun mal der Realität ins Auge gefasst werden, worum es hier nun schließlich im Kern gehen soll, wo andere, außerirdische intelligente Lebensformen sind. Na ja, zumindest läuft es immer darauf hinaus. Wenn verstanden wird, wie das Leben hier sich ereignet hat, könnte man daraus Annahmen aufstellen, wie und ob es andernorts auch so funktionieren kann.

Schauen wir uns nun aber an, wie es überhaupt erst zum Menschen kam, dann stellt sich rein logisch schon die berechtigte Frage, ob solch eine Entwicklung zwingend geschieht? Was ist, wenn es beim Menschen bleibt? Wo andere Überheblichkeit und nur ein "Ich bin etwas besseres"-Tum sehen, sehe ich lediglich ein einsames Wesen, das nie jemals Kontakt zu einer anderem, ihm gleichgestellten, ebenso hochentwickelten Lebensform haben können wird, weil es diese vielleicht nie geben wird und der Mensch als Einzelstück zurück bleibt. Das ist kein Pessimismus, sondern eine durchaus reelle Möglichkeit, die sich nicht aufgrund von persönlichen Gefühlen einfach wegwischen lässt.


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