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Markus Marker - Cold Case - 40 Jahre lang ungeklärt

763 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Markus Marker - Cold Case - 40 Jahre lang ungeklärt

14.06.2024 um 18:53
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ich glaube nicht, dass die Geschichte mit dem Loch in der Hose das besagte Täterwissen ist. Das wird man auch heute noch zurückhalten und nicht in der XY-Sendung herausposaunen.
Absolut, da kann man sich sicher sein, dass das Täterwissen, was die Frau offenbart hat, nicht in der Sendung genannt wurde.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:um den Zuschauern klar zu machen, was man unter Täterwissen versteht
Eben, es muss ja am Ende für den durchschnittlichen Zuschauer (m/w/d) irgendwie "rund" sein. Wenn dann im Studiogespräch mit Cerne das Täterwissen der Frau thematisiert wird, aber vorher nichts im Filmbeitrag von der Frau gesagt wird, was man nicht auch so hätte wissen können, bleiben Fragen offen. Aber so wird die Sache rund ("aha, ein Loch in der Hose, von dem niemand was wissen konnte"). Auch wenn es in Wahrheit um irgendwas anderes ging im Telefonat.


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Markus Marker - Cold Case - 40 Jahre lang ungeklärt

14.06.2024 um 19:02
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ich glaube nicht, dass die Geschichte mit dem Loch in der Hose das besagte Täterwissen ist. Das wird man auch heute noch zurückhalten und nicht in der XY-Sendung herausposaunen.
Exakt. Es wäre auch nicht erstaunlich wenn der Täter auch ein Loch in der Hose hatte, z.B. nach Rangelei gemeinsamem Stürzen. Genauso kann das Loch in der Hose ein Triggerpunkt in der Erzählung des Täters gewesen sein und sinnbildlich für die Mittellosigkeit von MM stehen. Da gibt es viele Varianten.


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Markus Marker - Cold Case - 40 Jahre lang ungeklärt

14.06.2024 um 19:06
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Ob die Geschichte mit dem Loch nun wirklich in dem Anruf vorkam oder nur eingefügt wurde, um den Zuschauern klar zu machen, was man unter Täterwissen versteht, weiß ich nicht. Sie ist aber meiner Meinung nach nicht das wirklich interessante Täterwissen das dazu geführt hat, dass man den Anruf ernst nimmt.
Sehe ich genauso. Ggf. möchte man das echte Täterwissen in der XY- Darstellung entschärfen. Das ist eher "aufgespiesst", v.a. aber "schwul". (was MM möglicherweise gar nicht war ). Aber v.a. auch der ganze Ablauf: Streit, Feuer, Zigaretten etc.


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Markus Marker - Cold Case - 40 Jahre lang ungeklärt

30.11.2024 um 10:02
Ich bin heute Morgen durch Idstein gefahren. Leider hatte ich keine Zeit, ein Foto zu machen. Jemand hat an eine Wand „Polizei Idstein, macht Eure Arbeit richtig“ geschrieben. Es wäre wohl nicht der Rede wert, hätte der/die Verfasser/in sich nicht zum einen richtig Mühe gegeben - zweifarbig gemalt, nicht hastig gesprayt - sondern zum anderen steht der Spruch ungefähr genau an der Stelle, wo Markus Marker zuletzt gesehen wurde. Nämlich am Nachbargrundstück zum damaligen PLUS, gegenüber vom früheren Grosso. Allerdings ist die Polizei in Idstein gar nicht zuständig, sondern die Kriminalpolizei in Wiesbaden. Ich glaube, das war damals auch schon so, weil die Idsteiner Polizei eher eine kleine Landstation war. Vielleicht bezieht es sich auch auf was ganz anderes, was ich als Auswärtiger nicht weiß (es gab vor ein paar Jahren mal einen Vorfall, der deutschlandweit Schlagzeilen schrieb), aber der örtliche Bezug ist schon bemerkenswert.


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Markus Marker - Cold Case - 40 Jahre lang ungeklärt

30.11.2024 um 10:21
@Bandini
Du meinst vermutlich diesen Fall?
Kampfsportlehrer wegen Auseinandersetzung mit Polizisten verurteilt

Wegen einer Auseinandersetzung mit Polizisten vor einer Wache in Idstein ist ein 42-Jähriger zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Ein zunächst verschwundenes Überwachungsvideo führte zu viel Ärger - und der Frage: Täter oder Opfer?
https://www.hessenschau.de/panorama/auseinandersetzung-vor-polizeiwache-in-idstein-kampfsportlehrer-verurteilt-v1,kampfsportler-verurteilt-100.html

Das Urteil wurde in diesem Oktober gefällt. Ich vermute hier eher einen Bezug, aber man kann es natürlich nicht wissen.


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30.11.2024 um 10:25
@Rotkäppchen
Ohne der örtlichen Bezug hätte ich die Sichtung auch nicht geteilt. Aber danke für den Link. Ich hatte diesen Fall nur ungenau im Kopf. Klingt schon danach, dass es wegen der zeitlichen Nähe um diesen ging


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Markus Marker - Cold Case - 40 Jahre lang ungeklärt

01.12.2024 um 10:02
@Bandini
Ich vermute es auch, trotzdem interessant. Danke fürs Einstellen.


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15.01.2025 um 17:42
Der Fall lässt mich nicht so recht los. Ich habe mir gerade den Filmfall nochmal angeschaut. Da heißt es, dass der Junge mit mehreren Messerstichen in den Rücken ermordet wurde. In einem Auto jemanden von hinten zu erstechen, wenn beide Beteiligten auf dem Vordersitz saßen, ist schon nicht leicht. Noch dazu mehrfach zuzustechen. Außerhalb oder auf dem Rücksitz ist für mich denkbarer. Was anderes erstaunt mich aber noch mehr: Messerstiche in den Rücken müssen schon sehr genau treffen, damit jemand stirbt, Oder? Ein Rücken schützt innere Organe schon recht gut und um an Lunge, Aorta oder Herz ranzukommen, muss ein Stich schon recht tief sein. Oder ist das bei einem 13-jährigen mit kleinerem Brustkorn noch leichter? Aber mit beschränktem Bewegungsraum in einem Auto erscheint mir da schwierig oder mit Glück gewesen zu sein. Aufgrund des engen Zeitrahmens ist ein Tatgeschehen außerhalb des Autos bei nahenden Zeugen und eine Überprüfung des Zustands des Opfers auch schwer „abschließend“ vorstellbar. Zudem konnte der Täter sich in der Eile doch kaum sicher sein, dass der Junge tot ist, sprich diesen erhöhten emotional Stress hat er einige Stunden bis zur Bekanntgabe des Mordes auch ausgehalten, ohne sich zu verraten. Oder bin ich vollkommen auf dem Holzweg?


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15.01.2025 um 18:39
@Bandini: Mir ist nicht ganz klar, worauf du hinaus willst. Vermutest du, dass der Junge schon tot war als er in das Fahrzeug gelangte? Oder der Täter Kenntnisse der Anatomie hatte?

Ob er sich verraten hat - entweder sofort oder im Lauf der Jahre sich jemandem offenbart hat, das wissen wir nicht. Die Sache mit dem Anrufbeantworter könnte dafür sprechen, dass es vielleicht Mitwisser gibt.


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Markus Marker - Cold Case - 40 Jahre lang ungeklärt

15.01.2025 um 18:52
Zitat von BandiniBandini schrieb:In einem Auto jemanden von hinten zu erstechen, wenn beide Beteiligten auf dem Vordersitz saßen, ist schon nicht leicht
Sehe ich etwas anders. Gerade wenn einer im Begriff ist zu flüchten, sich der Autotür zuwendet, ist ein Zustechen sehr leicht möglich.
Zitat von BandiniBandini schrieb:Messerstiche in den Rücken müssen schon sehr genau treffen, damit jemand stirbt, Oder? Ein Rücken schützt innere Organe schon recht gut und um an Lunge, Aorta oder Herz ranzukommen, muss ein Stich schon recht tief sein
So lang muss das Messer/Stichwerkzeug nicht sein.
Natürlich schützt der Brustkorb respektive die Rippen, aber mit genügend Kraftaufwand ist das weniger ein Problem. Die vielen Erstochenen mit Rückenverletzungen zeigen ja, dass es nicht so schwer ist.
Fünf-sechs Zentimeter Klinge dürfen reichen, um die Lunge von Rücken aus zu treffen und ein Kollabieren dieser zu erreichen. Trifft man beide Lungen…nun ja.
Wenn der Täter ein normales Klappmesser hatte, mit bspw. 10cm Klinge, dann ist das kein Problem; auch nicht, um das Herz zu treffen.

MM war ja eher sehr schlank, hager…da braucht es leider nicht viel Aufwand.

Mir geht einfach nicht ein, auch nach den ganzen Monaten seit der XY-Ausstrahlung, wie jemand einen Jugendlichen umbringen kann…fast noch ein Kind.
Und dass derjenige dann damit so leben kann, dass er sich nicht verrät oder so „integriert“ ist, dass etwaige Mitwisser ihn nicht verraten…das schockiert mich immer wieder und ich bin schon ziemlich abgeklärt.


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Markus Marker - Cold Case - 40 Jahre lang ungeklärt

15.01.2025 um 19:15
@Bandini
Stiche in den Rücken muten vielleicht ungefährlich an, sind aber trotzdem sehr gefährlich. Milz, Nieren, Leber und eben die Lunge können relativ leicht getroffen werden und führen schnell zu massiven Einblutungen im Körper.

Ich habe immer vermutet, der Junge sei flüchtend oder am Boden liegend von hinten erstochen worden. Womöglich nicht in einem Auto.


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25.03.2026 um 23:29
Im Podcast „Abgrundtief“ der VRM Gruppe gibt es einen recht neuen Podcast zum Fall Markus Marker
Staffel 5 #06: Wer hat mich ermordet? Der Fall Markus Marker
Quelle: https://www.wiesbadener-kurier.de/podcasts/podcast-abgrundtief/staffel-5-06-wer-hat-mich-ermordet-der-fall-markus-marker-5336857


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Markus Marker - Cold Case - 40 Jahre lang ungeklärt

gestern um 07:58
@angellost Vielen Dank für den Link. Es ist dort auch ein (maschinell erstelltes) Transkript vorhanden, so dass man keine halbe Stunde lang zuhören muss, sondern den Inhalt auch lesen kann.

Man erfährt etwas zum Hintergrund der Einrichtung, in der Markus untergebracht war, und zu den Beweggründen, wie es dazu kam. Wie sehr es den Jungen nach Hause zog, und dass man sich Sorgen um seine Zukunft machte, da er kurz vor der Strafmündigkeit mit 14 Jahren stand.

Keine spektakulären Neuigkeiten dabei, aber eine gute Zusammenfassung des Falles.


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Markus Marker - Cold Case - 40 Jahre lang ungeklärt

gestern um 16:03
Meiner Ansicht nach muss die Anruferin dem Täter nahe gestanden haben. Denn offenbar meldete sie sich nie, offenbarte aber Wissen, was - zum Zeitpunkt des Anrufs - nicht öffentlich bekannt war (wie "Loch in der Hose").

Bei der mysteriösen nächtlichen Anruferin könnte es sich somit um die Mutter des Täters gehandelt haben. Sie war womöglich im Zwiespalt, den Sohn zu melden oder dies eben nicht zu tun.

Beziehungen können sich verändern, aber das Mutter-Sohn-Verhältnis kann sich über die Jahre nicht verändert haben, bis heute.

Ich bin mir dessen bewusst, dass es auch eine ganz andere Person sein könnte, aber so würde es für mich ein schlüssiges Bild ergeben.

Ungeachtet dessen, dass es sich bei dem Anruf natürlich auch um eine kriminalistische List handeln könnte, um den Täter unter Druck zu setzen (in Richtung, "es gibt Mitwisser"). Wenn man dann vermutet, dass der Täter die vermeintliche Mitwisserin kontaktiert, könnte man durch eine TKÜ oder eine akustische Überwachung den Täter stellen. Was natürlich nur dann funktionieren kann, wenn es bereits jemanden gibt, den die EB auf dem Radar haben.

Ich hoffe jedenfalls, dass dem Jungen und auch den Angehörigen doch noch ein Stück weit Gerechtigkeit widerfährt, indem der Täter noch geschnappt wird und sich für seine Tat verantworten muss.


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Markus Marker - Cold Case - 40 Jahre lang ungeklärt

gestern um 17:54
Zitat von sören42sören42 schrieb:Was natürlich nur dann funktionieren kann, wenn es bereits jemanden gibt, den die EB auf dem Radar haben.
Man bekommt im Laufe der Zeit eine Ahnung davon, wie eine Cold Case Unit wohl arbeitet. Im Grunde ist die Vorgehensweise oft ähnlich - Digitalisierung der Akte, Fallanalyse, Suche nach DNA mit aktuellen Methoden an Asservaten und Spurenträgern.

Oft werden seinerzeit verworfene/gekappte Fahndungszweige aus heutiger Sicht neu bewertet, und damit rücken heute Personen in den Fokus, die seinerzeit, wenn nicht entlastet, so doch außerhalb der damaligen Hypothese waren.

Dass da heute jemand anruft und sagt: "Mein Schwager ist es gewesen" - eher unwahrscheinlich. Dass heute eine damalige Randfigur ins Zentrum des Interesses gerät, dürfte dagegen viel wahrscheinlicher sein.

Es wäre für mich als Ermittler kaum aushaltbar, wenn Aktenstudium, Fallanalyse und Spurensichtung aus heutiger Sicht auf einen Täter weisen würden, dem man aber nichts nachweisen kann.

Die realen Fahnder hoffen wohl auf den einen Hinweis, der "ihren" Verdächtigen ausreichend belastet, um Anklage erheben zu können.

Oft "wissen" sie im Grunde, wer es war.


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Markus Marker - Cold Case - 40 Jahre lang ungeklärt

gestern um 23:04
Kurz vor dem Mord an dem 13-jährigen Markus Marker fand in Idstein noch friedlich der Junimarkt statt.

Hier bekommt man mal einen Eindruck von der Innenstadt.

Youtube: Idstein: Junimarkt 1984
Idstein: Junimarkt 1984
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An welchen Tagen fand eigentlich das Sommerfest vom Kalmenhof und das 1984 ins Leben gerufene JazzFestival Idstein statt?


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