Das Voynich-Manuskript
08.08.2026 um 22:16KI ist nur so schlau, wie diejenigen, die sie gefüttert haben. Wissen, das es nicht gibt, hat die KI auch nicht.Dr.Doyle schrieb:Vielleicht kann eine KI in der Zukunft dieses Rätsel lösen
KI ist nur so schlau, wie diejenigen, die sie gefüttert haben. Wissen, das es nicht gibt, hat die KI auch nicht.Dr.Doyle schrieb:Vielleicht kann eine KI in der Zukunft dieses Rätsel lösen
Richtig, die KI würde nur anfangen zu spinnen, erfinden. Voynichmanuskript ist erfunden es Kunstprojekt mmn etwas was ein Adliger zum repräsentieren zeigen konnte. Ein Luxusprodukt seiner Zeit um zu staunen und spekulieren.SomertonMan schrieb:Wissen, das es nicht gibt, hat die KI auch nicht.
Ne, das stimmt so nicht ganz. KI würde in der Lage sein, Muster zu erkennen, komplexe Zusammenhänge erfassen. Vielleiht wird das mal in ein paar Jahren passieren. Aber ich mache mir da wenig Hoffnungen.rainlove schrieb:Richtig, die KI würde nur anfangen zu spinnen, erfinden.
KI kann dazu lernen, aus verschiedenen Quellen. Komplexe Zusammenhänge erfassen etc. Aber was ist denn "Wissen, dass es nicht gibt"?SomertonMan schrieb:KI ist nur so schlau, wie diejenigen, die sie gefüttert haben. Wissen, das es nicht gibt, hat die KI auch nicht.
Sehe ich auch anders.SomertonMan schrieb:
KI ist nur so schlau, wie diejenigen, die sie gefüttert haben. Wissen, das es nicht gibt, hat die KI auch nicht.Dr.Doyle schrieb am 07.08.2026:Vielleicht kann eine KI in der Zukunft dieses Rätsel lösen
Wobei auch eine KI keinen Text entschlüsseln kann, der gar keinen Inhalt hat. Und das ist nach den bisherigen Textanalysen sehr wahrscheinlich.Dr.Doyle schrieb:Womöglich findet sich eine ähnliche Schrift, die eine KI dann vergleichen kann?
Bis irgendwann einmal alle alten Bücher und Schriften digitalisiert sind und im Internet verfügbar, dass dauert noch.

Das Format entspricht mit einer Größe von ca. 22,5 x 16 cm etwa etwa DIN-A5Uni Trier

Oder der Schreiber konnte aus Gründen nicht mehr vollenden was er mal angefangen hatte?Sternflocke schrieb:Die letzten Seiten wurden etwas schief. Und auf der letzten Seite bricht die Schrift, so scheint es, mitten im Satz ab.
Es ist wahrscheinlicher, klar.Sternflocke schrieb:Deine Idee von dem Kind, finde ich interessant.
Das könnte sein, wenn es mehrere waren.
Vielleicht ist das wahrscheinlicher als eine telepatische Übermittlung von fernen Außerirdischen.
Das gilt vielleicht für heutzutage und auch nicht für alle.WgahnaglFhtagn schrieb:Kinder? Nein. Die bringen nicht die Disziplin auf, soviel gleichartiges zu produzieren. Denen würde schnell die Lust vergehen und die Sachen liegenlassen. Das kann man nicht einfach so an einem Nachmittag machen. Das gilt auch für 10- oder 12-jährige.
Zustimmung.sooma schrieb:Das gilt vielleicht für heutzutage und auch nicht für alle.
Da würde z.B. ein Kloster in Frage kommen. Und: Das was man heutzutage eine Ausbildung nennt hat vor Jahrhunderten schon viel früher angefangen.WgahnaglFhtagn schrieb:Es sei denn, sie wären in einer Schule gewesen, wo das z.B. als Übung verwendet wurde. So wie sich Übungspapyri aus altägyptischen Schreibschulen erhalten haben. Aber dann wiederum wäre das wohl eine gängige Lektion gewesen und gäbe es weit mehr solcher Manuskripte.
wäre es ja wohl anzunehmen, dass nur wenige Kinder derartiges anfertigen.WgahnaglFhtagn schrieb:Kinder? Nein. Die bringen nicht die Disziplin auf, soviel gleichartiges zu produzieren. Denen würde schnell die Lust vergehen und die Sachen liegenlassen. Das kann man nicht einfach so an einem Nachmittag machen. Das gilt auch für 10- oder 12-jährige.
Bekannte Burgen mit Schwalbenzinnen in SüdtirolQuelle: google KI
Schloss Kastelbell: Diese Wehrburg thront auf einem markanten Felsen im Vinschgau und zeigt nach ihrer aufwändigen Restaurierung wunderschöne, gut erhaltene Schwalbenzinnen an den Wehrmauern.
Schloss Maretsch: Direkt am Rand der Bozner Altstadt gelegen, besticht die Anlage durch ihre markante Renaissance-Ringmauer, die rundherum mit Schwalbenschwanzzinnen verziert ist.
Haderburg (Schloss Salurn): Ganz im Süden Südtirols thront diese spektakuläre Ruine auf einem senkrechten Kalkfelsen. Die markanten, gezackten Zinnen prägen das weithin sichtbare, wehrhafte Erscheinungsbild.
Schloss Juval: Die mittelalterliche Burgruine (heute Wohnsitz von Reinhold Messner und Teil des Messner Mountain Museums) verfügt über sanierte Abschnitte mit den typischen Kerbzinnen.
Schloss Schenna: Oberhalb von Meran gelegen, verbindet das Schloss mittelalterliche Wehrarchitektur (inklusive Schwalbenzinnen) mit späteren Umbauten der Renaissance.
Siehe auch diesen Beitrag und die nächsten fünf. Ich hatte aus ähnlichen Gründen den Alpenraum im Verdacht, weil dort das gemeinsame Auftreten von Schwalbenschwanzzinnen und mitteleuropäischen, spätgotischen Architekturelementen (z. B. die sehr steilen Turmdächer) typisch ist, wie man es an den Wehrbauten im VM sieht. Aber einige Haken bleiben: Schwalbenschwanzzinnen verbreiten sich um 1500 durch den Einfluss der italienischen Renaissance auch in manche andere Regionen (z. B. Russland) und Zinnen sind generell als wehrhafte und zerstörungsanfällige Mauerbekrönungen oft verändert worden. Die heutige Verbreitung entspricht also nicht unbedingt der zur Entstehungszeit. Das VM lässt sich bisher nur ungefähr datieren. Je nachdem, ob man es nur ein paar Jahrzehnte früher oder später ansetzt, verändert sich auch der Raum, in dem die Zeichner solche Zinnen gesehen haben können. Ganz abgesehen davon, dass der Zeichner diese Zinnen vielleicht auf Reisen oder sogar nur auf Bildvorlagen gesehen hat.GinoRedheart schrieb:Wir müssen bei der möglichen Verortung der Entstehung des Manuskripts nach Norditalien also auch an den dortigen deutschen Sprachraum (Tirol) denken.