rhapsody3004 schrieb:Die sind für mich übrigens auch patriotisch, denn sie wollen Land und Leute schützen und haben am meisten erkannt, wie wichtig, weil bewahrend, Umwelt- und Klimaschutz ist.
Nur ist es eben nicht patriotisch und gut für den Klimaschutz, wenn man gleichzeitig linke Wirtschaftspolitik macht. Das für langfristig zur Verarmung für alle führt, da es ein Produktivitätsverlust ist, so dass man sich am Ende, wenn man das über Jahre macht nicht mal mehr das Bürgergeld leisten kann.
Und durch die schlechte Wirtschaftspolitik kommt es auch zu weniger Investitionen in erneuerbare Energien, da man einfach weniger Geld hat.
Laut manchen Studien lohnt es sich ja in Erneuerbare zu investieren, deswegen braucht man eher eine richtige Wirtschaftspolitik, da das der Markt automatisch reguliert. Man hat ja gesehen das Habeck nicht mit Geld umgehen kann, das lag aber nicht an der grünen Politik, sondern an der linken Wirtschaftspolitik und da er inkompetent war. Er war nichtmal vom Fach, das ist aber dann auch leider bei anderen Politikern so.
peekaboo schrieb:Im Zweifel klaut der Afrikaner die Straße. Im Zweifel sind die Flüchtlinge schuld an der hohen Miete. Im Zweifel sind die Bürgergeldempfänger an den schlechten Löhnen schuld usw. Es muss also immer irgendjemand schuld sein. Es kann nichts Systemisches sein.
Wenn die in der Stadt leben vielleicht. Es ist klar das Mieten teurer werden, wenn Wohnraum knapp ist. Es ist was Systemisches. Bloß wird das eben nicht so gelöst wie du das denkst. Das Problem ist nicht Kapitalismus, sondern die Lösung. Man hat einen Produktivitätsverlust und das wird durch linke Politik eben vergrößert. Man ist weniger Wettbewerbsfähig und die Industrie verschwindet.
peekaboo schrieb:Alle teilen also die gleiche Grundprämisse des Nationalismus: Dass am System nichts verkehrt sein kann. Oder besser: Die Frage, ob etwas am System verkehrt sein kann, wird sich überhaupt nicht erst gestellt.
Nö. Jeder sieht sein System als richtig. Das sagt jede Partei, die wollen immer vieles verändern. Wenn eben CDU und SPD oder eine ähnliche Konstellation regiert, ist eben gerade der Kompromiss, dass sie meist gar nichts ändert oder generell bei Koalitionen hat man meißt nicht das, was die Bevölkerung will. Obwohl es bei den meisten Themen in der Bevölkerung eine klar Mehrheit gibt, bloß eben nicht bei den eigenen Wählern und die wollen eben nur das machen was die eigenen Wähler wollen.
peekaboo schrieb:Die Grünen und Linken sagen zum Beispiel: „Die AfD muss beseitigt werden, dann funktioniert es wieder.“ Und die AfDler sagen: „Die Ausländer müssen raus, dann funktioniert es wieder.“ Und Friedrich Merz und Katharina Reiche sagen: „Die Armen müssen heftiger angetrieben werden, dann funktioniert es wieder.“
Die Ausländer haben nur eine Flüchtlingsstatus wenn ihre Kultur bzw. ihr Land unsicher ist. Klar gibt es einige die Pauschalisieren, wie mit dem Afrikaner, das ist aber normal, wenn genau das der Grund für den Flüchtlingsstatus ist. Das sind aber Linke Narrative. Die würden aufhören, wenn eben beim Flüchtlingsstatus weniger pauschalisiert werden würde.
peekaboo schrieb:Jeder findet irgendwelche Gruppen, die an irgendwas Schuld haben. Jeder findet sein Feindbild, jeder findet seinen Grund, warum die Nation, der Nationalstaat gerade nicht funktioniert. Es muss immer irgendjemand schuld sein. Und da ist man sich auch nicht zu schade zu sagen, der Afrikaner klaut unsere guten Straßen.
Alle teilen also die gleiche Grundprämisse des Nationalismus: Dass am System nichts verkehrt sein kann. Oder besser: Die Frage, ob etwas am System verkehrt sein kann, wird sich überhaupt nicht erst gestellt.
peekaboo schrieb:Und die Kapitalisten gucken sich das ganze Schauspiel an, reiben sich die Hände und denken sich: „Wunderbar, kloppt euch mal alle schön die Köpfe ein. Geht euch mal alle schön gegenseitig an die Gurgel. Sucht euch irgendwelche Feindbilder, bewerft euch gegenseitig weiter mit Kacke und gebt euch gegenseitig die Schuld. Wir fahren derweil auf die Malediven, chillen dort unser Leben und saugen weiter schön den Mehrwert von euch Trotteln ab. Wir können hier schön weiter als Schmarotzer in diesem System leben und maximal profitieren, und ihr kloppt euch alle da unten im Dreck. Das ist einfach wunderbar.“
Kapitalismus ist gerade das, was Wohlstand erzeugt. Da ist es egal wieviele Reiche es gibt und wie groß der Unterschied ist. Die können auf den Malediven sein. Das spielt keine Rolle.
Das was eben u.a. für mehr Wohlstand gesorgt hat in der BRD war, dass das GEld schneller investiert wurde als in der DDR im Sozialismus. D.h. die mit Geld müssen es einfach zurückgeben und dann bekommen die Armen Geld und die Reichen automatisch Sachwerte.
Wie Reich die reichen sind ist egal, solange das Geld immer wieder beim Armen ankommt.
Zudem ist eben auch die Produktivität unter Kapitalismus größer. Dann ist es klar, dass dann langfristig alle davon profitieren auch die Armen.
Das ist nicht der Fall im unserem System, das war sogar im Sozialismus besser. Während in der DDR alle arbeiten mussten, arbeiten bei uns z.b. Bürgergeldempfänger nicht. Das heißt der Reiche gibt einfach nur Geld ab und bekommt nichts.
Wenn der Bürgergeldempfänger für den Reichen arbeiten würde, würde der Reiche was bekommen und der Bürgergeldempfänger und man bräuchte weniger Steuern. Das wäre also wesentlich besser, da es eine Win-Win-Situation ist.
Beim Einen hat man eine Produktivität von zwei Personen (Reicher und Armer), beim anderen von nur einer Person (Reicher).
Das hat aber nichts mit einem Feindbild auf Bürgergeldempfänger zutun. Das System erzeugt einfach keine Wohlstand und schadet auch jedem. Ich glaube Arbeit ist sogar positiv was der Charakter bzw. Seelenspiegel angeht für Bürgergeldempfänger, wenn ich die Studien vom universalen Einkommen noch richtig in Erinnerung habe.