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Eigene "Religion" und Spiritualität mit Ratio

126 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Religion, Glaube, Toleranz ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Korg ehemaliges Mitglied

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Eigene "Religion" und Spiritualität mit Ratio

08.12.2012 um 20:39
@Shikara
Zitat von ShikaraShikara schrieb:Geistig ist ein schwer zu greifender Begriff.
alles begreift sich danach, wie es sich einem selbst erschließt. Ein Mensch mit niedriger Intelligenz, versteht unter "geistig" sicher etwas anderes, als ein Mensch mit durchschnittlicher oder hoher Intelligenz. Jemandem der schlechte Laune hat oder gar an Depressionen leidet, erschließt sich der Begriff "geistig" auch wieder ganz anders anders, als einem dem es immer gut geht.
Einem Egozentriker der sich mit seiner Geistigkeit selbst von ganz besonderem Bewusstsein bewundern will,
der hat natürlich Probleme mit diesem Begriff, wenn ihn seine Mitmenschen nicht mindestens genauso verstehen wie er/sie das tut. :D

Deswegen kann man sich im Austausch und Dialog nur auf eine sachliche und halbwegs objektive Definition von "geistig" stützen.


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Eigene "Religion" und Spiritualität mit Ratio

10.12.2012 um 12:59
Da ich mich ja recht stark mit psychedelischen Erfahrungen beschäftigt habe und die Spiritualität durchaus auch als ein "Gefühl" betrachte das in die eigene Biochemie geht, hab ich inzwischen den "Glauben" an Feldeigenschaften gefunden, Kymatische, morphogenetische Felder die uns umgeben und Einfluss auf bestimmte Entwicklungsprozesse haben. Frequenzen die "Muster" stimulieren.

In der Hinsicht finde ich die Vorstellungen von Terence McKenna sehr interessant:

Youtube: Terence McKenna - Eines seiner letzten Interviews (1998)
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Youtube: Terence McKenna - Zusammenfassung Eros und das Eschaton
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Youtube: Terence McKenna - Culture is your operating system / Kultur ist dein Betriebsystem
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Terence McKenna war ein amerikanischer Philosoph, Schriftsteller, Visionär, Ethnobothanist, Lehrer, Psychonaut, Forscher, und meiner Meinung nach der größte Lektor aller Zeiten! Er schrieb über viele unterschiedliche Themen wie z.B. menschliches Bewusstsein, Kommunikation, Psychedelische Drogen, Evolution von Zivilisation und Sprache, Alchemie, den Ursprung und das Schicksal des Kosmos sowie Ontologie.

Einfach einige interessante Gedankengänge. Kultur und Religion müssen verschwinden um den inneren, verbindenden, spirituellen Kern zu entdecken der sich wie ein umfassendes "Muster" durch die Natur zieht. Ganz rational und logisch betrachtet sind wir alle durch unsere Biochemie bestimmte Lebewesen, mit ganz bestimmten, individuellen Nuancen, jeder ist wie ein speziell gestimmtes Instrument. Das beginnt schon bei so banalen Dingen wie dem Musikgeschmack, jeder kennt das, manche Töne und Lieder liebt man, andere bereiten einem Unbehagen oder gar Abneigungen. Musik ist eines der besten Beispiele bei denen man viel mehr über die eigenen, biochemischen Prozesse erfahren kann als einem oft bewusst ist.

Beispiel Kulturen und Subkulturen, wenn man sich in eine bestimmte gesellschaftliche Schublade begibt und nur noch diese lebt, verpasst man die Freiräume, vielleicht sogar "Frequenzen" und Facetten im Leben die einem weit mehr positive Gefühle bieten könnten als man es ahnt. Der starke Bezug zur Kultur sollte durch einen starken Bezug zur Natur ersetzt werden, die Interaktion des Körpers mit seiner Umwelt ist prägender als eine Kultur/Religion, die einen meist von dieser Verbindung trennt und isoliert. Darum sehe ich in Nationen, Kulturen und Religionen eine Art Kollektivisolation. Gleichzeitig bildet es aber auch eine gemeinsame Basis auf der ganze Zivilisationen errichtet wurden.


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2Elai ehemaliges Mitglied

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Eigene "Religion" und Spiritualität mit Ratio

06.01.2013 um 15:16
@cRAwler23

Klasse Videos.

Es zeigt auf, wie defekt unser System und diese Welt tatsächlich ist.

Von mir aus kann man die (Welten)Festplatte löschen.

Es ist interessant, daß Hr. McKenna bereits 1998 diese Veränderung derart real empfinden konnte.

Es ist fast unglaublich, daß wir Zeitzeugen sind in dieser Entwicklung.
Nicht nur Zeugen, sondern auch Teilnehmer und Mit"Spieler" sind wir.
Wie viele Menschen haben das in den letzten 20 Jahren begriffen? Ich hoffe genug.

Man bewegt sich tatsächlich in einer Welt, in einer sog. "realistischen" Welt, die man nicht mehr versteht. (Politik, Wirtschaft, Religion, Moral, Gesellschaft etc.)
Ja, man "nimmt" sie einfach an, diese Welt, doch die Menge an Daten und Veränderungen, die kann mit Sicherheit kein Mensch mehr verarbeiten.

Und so ungewiß ist die Zukunft. Niemand weiß, wie die Welt in 100 Jahren aussehen wird.
Man kann nicht mal mehr sagen wie sie in 2 Jahren aussehen wird.
Und dann wird´s sehr "wackelig" oder stürmisch, da sich ständig was bewegt und man sich stets auf die neue Situation einstellen muß. Der Druck wird hoch.

Da hilft einem nur noch der "eigene Glaube", denn alle anderen (unnatürliche) Institutionen wurden nun eines besseren belehrt. Sie führten uns nicht in eine "gute Welt".

Da bleibt nur noch die "eigene Spiritualität/Ratio/Vernunft".


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Eigene "Religion" und Spiritualität mit Ratio

08.01.2013 um 01:31
@2Elai
Ja deine Einschätzung teile ich da auch. Es ist ein Prozess voller Rück- und Fortschritte. Ich denke das bestimmte Teile einer Kultur und Gesellschaft wie ein Stopper fungieren. Man braucht auch vernünftige "Bremsen", doch wenn diese durch Kultur und Religion geprägt sind, dann werden diese zu furchtbar irrationalen "Bremsen". Das System kann sich umformen, wie ein Organismus der evolutionäre Prozesse durchläuft. Man sollte sich selbst erreichbare Ziele setzen, sich selbst erforschen und in seiner Fantasie mit den Möglichkeiten spielen, ab und zu entstehen inspirierende Gedanken. Natürlich erfährt man immer auch persönliche Fort- und Rückschritte dabei. Man sollte sich nicht entmutigen lassen.

Spiritualität sollte einen inspirieren, es ist wie eine innere Muse, man muss sie nur erkennen.
Der eigene Glaube und die eigene Spiritualität brauchen keine Dogmen, wer moralisch denken kann, weiß was einem selbst und seinen Mitmenschen gut tut. Ich kann mir vorstellen, sollten sich die Menschen aus ihren Religionen und kulturellen "Programmen" entkoppeln, könnte man eine neue Spiritualität in dieser Welt spüren, vielleicht eine die Woodstock wie ein Kindergeburtstag aussehen lässt ;)

Ich glaube die Menschheit braucht frische und ungebundene Spiritualität, man sollte im Leben Zeit haben, für die Erforschung des inneren und äußeren Kosmos.


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2Elai ehemaliges Mitglied

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Eigene "Religion" und Spiritualität mit Ratio

08.01.2013 um 08:03
@cRAwler23
Zitat von cRAwler23cRAwler23 schrieb:Spiritualität sollte einen inspirieren, es ist wie eine innere Muse, man muss sie nur erkennen.
Der eigene Glaube und die eigene Spiritualität brauchen keine Dogmen, wer moralisch denken kann, weiß was einem selbst und seinen Mitmenschen gut tut. Ich kann mir vorstellen, sollten sich die Menschen aus ihren Religionen und kulturellen "Programmen" entkoppeln, könnte man eine neue Spiritualität in dieser Welt spüren, vielleicht eine die Woodstock wie ein Kindergeburtstag aussehen lässt

Ich glaube die Menschheit braucht frische und ungebundene Spiritualität, man sollte im Leben Zeit haben, für die Erforschung des inneren und äußeren Kosmos.
Das sind gute "Guten Morgen-Nachrichten".

Da stehe ich mit dir in völliger, entspannter Resonanz.

Mehr Zeit für sich selbst und seine eigenen Gedanken und Gefühle nehmen, um diese "Spirit-ualität" zu erkunden, die uns allen inne wohnt.

In der Überzeugung, daß genau diese Spiritualität dieses "Gut" ist, könnte der Mensch von DA aus die ganze Welt und das Universum erforschen und "besiedeln". Wir könnten durch diesen "Funken" alles wahrnehmen und alles erfahren, was wir wollen. Bzw. wenn es so weit ist, dann sind alle Wünsche bereits erfüllt, und wir leben diesbezüglich im Überfluß, der nur noch dafür da ist, daß es allen "gut" geht. Daß alle miteinander oder für sich selbst ein gutes gesundes (heiles) und würdiges Leben führen können. Mit Liebe, Vertrauen, Sinn und Verstand. Mit einer Kreativität, die alles bewegt, und wenn erwünscht, auch (in) gute(r) Gesellschaft.

"I have a dream ..... " :)


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Eigene "Religion" und Spiritualität mit Ratio

11.01.2013 um 20:51
Zitat von 2Elai2Elai schrieb am 08.01.2013:Das sind gute "Guten Morgen-Nachrichten".

Da stehe ich mit dir in völliger, entspannter Resonanz.

Mehr Zeit für sich selbst und seine eigenen Gedanken und Gefühle nehmen, um diese "Spirit-ualität" zu erkunden, die uns allen inne wohnt.
Das ist schön :)
Ja die es ist nur eine Frage von Geduld und nötigem Interesse, das innere und äußere erforschen bedarf auch einer gewissen Risikobereitschaft, am Ende hat man einiges gelernt, positives wie negatives.
Zitat von 2Elai2Elai schrieb am 08.01.2013:In der Überzeugung, daß genau diese Spiritualität dieses "Gut" ist, könnte der Mensch von DA aus die ganze Welt und das Universum erforschen und "besiedeln". Wir könnten durch diesen "Funken" alles wahrnehmen und alles erfahren, was wir wollen. Bzw. wenn es so weit ist, dann sind alle Wünsche bereits erfüllt, und wir leben diesbezüglich im Überfluß, der nur noch dafür da ist, daß es allen "gut" geht. Daß alle miteinander oder für sich selbst ein gutes gesundes (heiles) und würdiges Leben führen können. Mit Liebe, Vertrauen, Sinn und Verstand. Mit einer Kreativität, die alles bewegt, und wenn erwünscht, auch (in) gute(r) Gesellschaft.

"I have a dream ..... " :)
Ich träume mit! Genau so ist es. Vielleicht wird der Mensch neue Wege finden, Wege an die man so noch nicht gedacht hat, ich denke mal das sich in Zukunft auch technologisch noch einiges, überraschend entwickeln könnte. Wenn ich bedenke das ich manch "spirituelle" Erfahrung schon vorm Rechner mit Kopfhörern hatte, ja in der Natur natürlich auch und auch mit der einen oder anderen Substanz, doch im Prinzip ist es egal wo, Hauptsache (wie du schon erfasst hast) mit Liebe, Vertrauen, Sinn und Verstand. Mit einer Kreativität, die alles bewegt, und wenn erwünscht, auch (in) gute(r) Gesellschaft.

Interessant ist das die eigene Spiritualität auch ein völliger Selbstläufer wird und man nach und nach merkt das man absolut nicht alleine auf dieser Reise ist, man lernt hier und da welche kennen und denkt sich, man das könnte ja fast ich sein und er/sie/es ich, natürlich gibt’s da ganz individuelle Abweichungen, aber die machen das ganze sehr spannend, fragmentarisch gesehen ist es wie ein Puzzle, als einzelner kann man das Bild nicht sehen aber man weiß das man ein Bestandteil dessen ist und ab und zu kann man auch mal über sein kleines Puzzleteilchen schielen, zumindest im Verstand und in der Vorstellungskraft :D

Aber am Ende schwirrt mir immer sowas durch den Kopf:

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