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NASA testet Mikroben und Moleküle unter Weltraumstress

7 Beiträge, Schlüsselwörter: Nasa, Panspermie
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NASA testet Mikroben und Moleküle unter Weltraumstress

25.10.2010 um 18:28
Montag, 25. Oktober 2010
Panspermie: NASA testet Mikroben und Moleküle unter Weltraumstress


Orlando/ USA - Erstmals seit den frühen 1970er Jahren starten NASA-Wissenschaftler im November ein Experiment, in dem irdisches Leben in Form von Mikroben und organische Moleküle in einem Langzeitexperiment den unwirtlichen Bedingungen des Weltalls außerhalb des Einfluss- und somit Schutzbereichs des Erdmagnetfelds ausgesetzt werden sollen.


Im Innern des etwa schuhschachtelgroßen O/OREOS-(Organism/ORganic Exposure to Orbital Stresses)-Satelliten werden die Mikroben und organischen Komponenten sechs Monate die Erde damit außerhalb des sonst vor Weltraumstrahlung schützenden Erdmagnetfelds und im extremen Vakuum umkreisen.

Trotz der geringen Größe werden an Bord des Mini-Satelliten zwei Experimente durchgeführt. Im Experiment SEVO (Space Environment Viability of Organics) befinden sich unterschiedliche organische Moleküle in einer sich drehenden kreisrunden Vorrichtung an der Außenseite des Satelliten (s. Abb. l.) und werden dadurch direkt der Strahlung der Sonne ausgesetzt sein. Mit diesem Versuchsaufbau wollen die Forscher jenen Zustand simulieren, unter dem entsprechende Komponenten auch im Innern oder auf der Oberfläche von Kometen und Asteroiden der Strahlung im Weltall ausgesetzt sind.

Hintergrund dieses Experiments sind Aspekte der sogenannten Panspermie-Theorie, nach der entsprechende Moleküle außerirdischer Herkunft, etwa aus interstellaren Staubwolken, erst mit Kometen auf die Erde gelangt sind und hier auf die idealen Umweltbedingungen stießen, um Leben entstehen zu lassen.

Von den Ergebnissen des SEVO-Experiments erhoffen sich die Wissenschaftler Erkenntnisse darüber, wie stabil entsprechende organische Komponenten unter Weltraumbedingungen sind und wie sie sich unter diesen Einflüssen verändern.

Im zweiten Experiment mit der Bezeichnung SESLO (Space Environment Survivability of Live Organisms) testen die Forscher, wie lange die Mikroben an Bord des Satelliten auf einem auf diese Weise simulierten Langzeitflug durch All, eine solche Reise überstehen können.

Innerhalb des Satelliten werden die im Trockenschlaf gehaltenen Bakterien jeweils nach einer Woche, drei Monaten und schlussendlich sechs Monaten durch Zugabe ihres bevorzugten Nährstoffmediums zum Leben erweckt, dabei von Sensoren überwacht und der Zustand, etwa ihres Nährstoffkreislaufs, analysiert.

Von einigen Mikroben ist bekannt, dass sie unter widrigen Bedingungen ganz erstaunliche Überlebenstechniken entwickeln. So bilden einige Arten durch eigenständige Reproduktion ihres eigenen genetischen Materials eine Art Schutzschicht um sich herum. Diese Hülle besteht dann also aus ihren eigenen Proteinen und schützt sie selbst vor widrigsten Umständen wie beispielsweise starker Strahlung, oder dem Fehlen von Wasser, Luft und Nährstoffen. "Es ist fast so, als würden sich diese Mikroben ihre eigenen Weltraumkapseln bauen", so der (allerdings nicht an den Experimenten direkt beteiligte) Astrobiologe Chris McKay vom "Ames Research Center der NASA.

"Sollten wir je Mikroben auf dem Mars oder anderswo isolieren, so müssen wir nachweisen können, dass es sich nicht um ein irdisches Bakterium handelt, welches an Bord des Raumschiffs an diesen Ort gelangt ist", so McKay weiter.


Mit sechs Monaten wird die O/OREOS-Mission vergleichbar lange dauern, wie ein Flug von der Erde zum Mars. Die Ergebnisse sollen also auch Auskunft darüber geben, wie sich irdische Mikroorganismen auf einer solchen Reise verhalten. Als Musterbeispiele für Überlebenskünstler unter den Mikroben haben die Forscher u.a. den "Bacillus subtilis" ausgewählt, der mit sechs Jahren den bisherigen Überlebensrekord im All hält.

"Schon die ersten Entdecker auf der Erde haben die Meere überquert und dadurch fremde Gegenden mit einer Vielzahl von Problemen infiziert", kommentiert Wayne Nicholson vom O/OREOS-Team am "Kennedy Space Center" der NASA. "Heute nehmen wir uns jedoch die Zeit, anhand unserer Experimente solche Expeditionen und Reisen gründlich und vorsorglich zu planen und vorzubereiten."



Quelle: www.grenzwissenschaft-aktuell.de


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NASA testet Mikroben und Moleküle unter Weltraumstress

18.11.2010 um 16:30
Zum Thema Pan-Spermie gehen nun wohl einige Wissenschaftler davon aus, das "tote Organismaen" das biologische Materiel, welches zur Entstehung von Leben notwendig ist, durch z.B. Asteroiden durchs All "verteil(t)en"!!

Sie nennen dieses "Phänomen" nun Nekropanspermie!!

Donnerstag, 18. November 2010
Nekropanspermie: Erweckten tote Mikroben aus dem All die Erde zum Leben?
Immun gegen ionisierende Strahlung: Das Bakterium Deinococcus radiodurans | Copyright: Public Domain


Victoria/ Kanada - Wie das Leben auf der Erde entstand bzw. woher es kam, ist bis heute unter Wissenschaftlern umstritten. Eine neue Studie kanadischer Forscher kommt zu dem Schluss, dass bisherige "Panspermie"-Theorien, die davon ausgehen, dass das Leben mit interstellarem Staub oder im Innern von Asteroiden und Kometen auf die Erde gebracht wurde, einer wichtigen Modifikation bedarf, da wahrscheinlich selbst widerstandsfähigste Mikroben die lange Reise durch All nicht überdauern.


Zwar wurde in Experimenten bereits oft nachgewiesen, dass es selbst auf der Erde sogenannte extremophile Mikroben gibt, wie sie auch unter extremsten Umweltbedingungen überleben und sogar im All mehrere Wochen und Monate auch schädlichster kosmischer Strahlung und dem ultraviolette Licht widerstehen können.

"Biologisch bedeutet das, das die Mehrheit der bekannten Organismen in neuen Welten zerstört oder gänzlich abgestorben dort ankommt. (...) Aus diesem Grund müssen die Wahrscheinlichkeiten für bislang bedachte Formen von Panspermie als sehr niedrig bewertet werden", erläutert Paul S. Wesson vom kanadischen "Herzberg Institute of Astrophysics" im Auszug zu seiner Studie, die im Fachmagazin "Space Science Reviews" erschienen ist.

Ohne Panspermie grundsätzlich ausschließen zu wollen, verweist Wesson jedoch auf den Umstand, dass der Vorgang des Transports von Mikroben zwischen zwei oder mehreren Planetensystemen keine Wochen und Monate sondern Jahrtausende oder gar Jahrmillionen in Anspruch nehmen kann.

Statt von Panspermie, sozusagen also dem Insel-Hopping des Lebens von Planetensystem zu Planetensystem und hier von Planet zu Planet, verwendet Wesson deshalb die Bezeichnung "Nekropanspermie" (nekro [griech]: tot) um seine modifizierte Theorie zu betiteln, wonach tote Organismen, die Saat des Lebens verbreitet haben.

Sollte die Zielwelt lebensfreundlich sein, könnten die dortigen Umweltbedingungen laut Wesson dazu führen, dass der genetische Code der abgestorbenen Mikroben neu zusammengesetzt wird. "Wiederauferstehung könnte also - wie auch immer ? möglich sein. Bestimmte Mikroorganismen verfügen über effektive Enzymsysteme, die eine Vielzahl von DNA-Strangbrüchen reparieren können. Diese und andere Mechanismen zum Neustart des Lebens hängen natürlich grundlegend von den Umweltbedingungen in der neuen Heimatwelt ab."
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/11/necropanspermie-erweckten-tote-mikroben.html


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NASA testet Mikroben und Moleküle unter Weltraumstress

24.11.2010 um 23:53
Ein amerikanischer Privatforscher will in einem Eisblock, der vom Himmel fiel und seiner Meinung nach ein Eismeteorit ist/war, Strukturen entdeckt haben, die Er evtl. für ausserirdiche Kleinstlebewesen hält!

Er will Ende Nov. erste Untersuchungsergebnisse präsentieren!!

Mal schauen ob und was dabei herauskommt!!
Mittwoch, 24. November 2010
Privatforscher will außerirdische Lebensformen in Eis-Meteoriten gefunden haben

South Haven/ USA - Am 12. März 2000 entdeckte Duane P. Snyder Fragmente eines Eisblocks, wie er offenbar nur wenige Momente zuvor vom Himmel gestürzt war. Im Innern dieses Eisblocks, den Snyder für einen Eismeteoriten hält, konnten Strukturen entdeckt werden, von welchen Snyder glaubt, dass es sich um außerirdische Kleinstlebewesen handeln muss. Erste Untersuchungsergebnisse will Snyder am 30. November auf einer Pressekonferenz präsentieren.


Wie Snyder auf seiner zu seinem Fund, den ersten Untersuchungen und Schlussfolgerungen eingerichteten Homepage "snydericyrite.com" berichtet, habe er selbst den das Herabfallen des angeblichen Eis-Meteoriten nicht selbst beobachtet. Aus der Tatsache, dass sich jedoch schon recht schnell und noch in seiner Anwesenheit Schmelzwasser um die größeren Fragmente gebildet hatte, und kleinere Teile sehr schnell wegschmolzen, schließt er jedoch, dass es sich nur um die Fragmente eines Eismeteoriten handeln könnte. Sollte sich alleine diese Einschätzung bestätigen lassen, wäre dies der erste auf Eis-Meteorit, der auf der Erde gefunden und sichergestellt werden konnte.

Im Schmelzwasser eines dieser Fragmente (Ice Meteorite number two) entdeckte Snyder dann Strukturen, die er für die Überreste einstiger außerirdischer Lebensformen hält. "Obwohl die Fragmente des Eismeteoriten mit irdischen Lebensformen kontaminiert sein können (schließlich schlug der Einsbrocken auf der Erde auf), kann jedoch auf unterschiedliche Weise nachgewiesen werden, dass die Lebensformen im Schmelzwasser aus den Fragmenten außerirdischer Herkunft sind", zeigt sich Snyder in einer Presseerklärung überzeugt. Bislang belege eine Analyse der Partikel zwar, dass es sich um einen Eis-Meteoriten handele, dennoch seien "diese Partikel und ihre Elemente noch nicht differenziert" worden.

Ein erster Weg, die außerirdische Herkunft zu bestimmen, sieht Snyder in einer Altersbestimmung der Strukturen im Schmelzwasser aus dem Eisfragment (#2). "Diese könnten sehr alt sein, vielleicht hunderte oder tausende von Jahren alt. Eine Kohlenstoffdatierung sei zwar bereits versucht worden, konnte jedoch aufgrund der geringen Mengen an Material nicht erfolgreich durchgeführt werden. "Sollten die Lebensformen also älter sein als die Umgebung, auf welcher der Eisbrocken eingeschlagen ist, wäre das ein Beweis für ihre außerirdische Herkunft", erläutert Snyder seine sicherlich ganz eigene Auslegung einer solchen Beweisführung.

Eine weitere Methode wäre eine RNA- und DNA-Analyse. Von einer solchen Untersuchung erhofft sich Snyder die Bestätigung, dass es sich um sogenannte Hyperthermophile, also um Lebensformen handelt, die Temperaturen von über 80 bis zu 120 Grad Celsius aushalten und wie sie auch auf der Erde unter enormen Druckbedingungen im Umfeld von hydrothermalen Quellen (Schwarzer Raucher) am Grund der Tiefsee vorkommen. Bislang liege eine solche Expertise jedoch noch nicht vor.

Eine dritte Möglichkeit des Nachweises der außerirdischen Herkunft der "Lebensformen" sieht Snyder in einer Beprobung des Inneren der offenbar immer noch in gefrorenem Zustand erhaltenen Kerne der Eisfragmente. "Sollten sich darin auch Lebensformen finden, kann eine Kontamination durch den Einschlag auf de Erde sicherlich ausgeschlossen werden, weshalb es sich in einem solchen Fall also um außerirdische Lebensformen handeln muss", so Snyder.

Zugleich erläutert Synder, dass die fotografierten "Lebensformen" im Innern und nicht auf der Oberfläche des Eisfragments Nummer 2 entdeckt wurden und gesteht zugleich ein, dass man nicht über die geeigneten Instrumente, Fachkenntnis und Einrichtungen verfüge, um eine weiterführende Analyse der Eisfragmente durchzuführen. "Aus diesem Grund haben wir das größte Fragment (Ice Meteorite number one) auch noch nicht aufgetaut, um weitere Analysen zu ermöglichen."

Während viele Astronomen und Meteorologen zwar die Existenz von Eis-Meteoriten im All nicht grundsätzlich bestreiten, glauben nur Wenige, dass solche Brocken die Reise durch die Erdatmosphäre überstehen könnten und sich stattdessen entsprechende Eisbrocken innerhalb der Erdatmosphäre bilden, glaubt Snyder, dass die gefundenen Eisbrocken vom Saturnmond Enceladus stammen: "Enceladus ist der bislang einzige Himmelskörper von dem aus freigeschlagene Wassereisbrocken ihren Weg in Richtung Erde finden könnten. Eine Gas-Analyse eines der kleineren Fragmente, die 2001 durchgeführt wurde, deckt sich mit den Ergebnissen der Ergebnissen der NASA-Sonde 'Cassini', die am 9. Oktober 2008 die Wassereisfontänen auf Enceladus analysieren konnte ."

Die fotografierten Strukturen hält Snyder für außerirdische anaerobe Meereslebewesen bzw. Fragmente dieser Tiere, deren Heimat Snyder in hydrothermalen Schloten auf dem Grund der unter einem Eispanzer verborgenen Wasserozeane auf Enceladus vermutet.

Snyder selbst zeigt sich von seiner Deutung der bisherigen Beobachtungs- und Untersuchungsergebnisse derart überzeugt, dass er zwei Aufrufe an die wissenschaftliche Gemeinschaft aber auch Laien ausgelobt hat: 10.000 US-Dollar werde er jener Person (oder Team) auszahlen, die als erste mindestens drei der im Schmelzwasser gefundenen und bereits analysierten Partikel vorlegen und deren irdischen Ursprung nachweisen kann. Weitere 5.000 US-Dollar verspricht Snyder der Person, die den irdischen Ursprung einer fünfseitigen Struktur identifizieren kann, die er als "Boney Structure" (knochige Struktur?) bezeichnet (s. f. Abb.) und von welcher Snyder glaubt, dass es sich um ein Fragment einer außerirdischen Lebensform handelt.

Weitere Details und Ergebnisse der, laut Snyder, u.a. an der "Universität of Montreal" und dem "Tascon Labor" durchgeführten Analysen will Synder auf einer Pressekonferenz am 30. November 2010 (kommender Dienstag) im "Ramada Inn Conference Center in South Haven (Michigan) präsentieren.
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/11/privatforscher-will-auerirdische.html


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24.11.2010 um 23:56
Und noch eine, wie Ich finde, recht interessante Meldung!

Dabei soll es US-Wissenschaftlern gelungen sein, Mikroben zu "reaktivieren", die praktisch schon lange tot waren!!

Aber lest mal selber !!
Donnerstag, 25. November 2010
Wissenschaftler reaktivieren Uralt-Mikroben aus Salzkristallen

Binghampton/ USA - US-Wissenschaftlern ist es gelungen, Mikroben, die vor Tausenden von Jahren in Salzwassertropfen im Innern von Salzkristallen eingeschlossen wurden, erneut zum Leben zu erwecken.

Schon seit Jahrzehnten werden die sogenannten flüssigen Einschlüsse von Wissenschaftlern eingehend untersucht und in ihnen nach Mikroben gefahndet. Entsprechende Wassereinschlüsse wurden bereits in Kristallen gefunden, deren Alter zwischen mehreren tausend bis hin zu mehreren Millionen von Jahren rangiert.

Frühere Versuche, aus den eingeschlossenen Wassertropfen Mikroben zu kultivieren, standen immer unter der kritischen Fragestellung, ob es sich bei den gefundenen Mikroben tatsächlich um uralte Lebensformen oder neuzeitliche Kontaminationen handelte, konnte letztere doch nie hundertprozentig ausgeschlossen werden.

Wie das Team um die Professoren Tim Lowenstein und J. Koji Lum von der "Universty of Binghamton" berichtet, sei es nun gelungen, dieses Problem zu beheben und im Innern der untersuchten Salzkristallen wurden die Forscher erneut fündig: "Im Innern der Einschlüsse haben wir nicht nur Bakterien sondern auch unterschiedliche Arten von Algen entdeckt. Diese Algen stellen möglicherweise die Nahrung der Bakterien da, durch welche die Bakterien so lange überleben konnten."

"Im Innern der Einschlüsse stießen wir auf ein eingefangenes Ökosystem", erläutert Lum. "Einige dieser eingeschlossenen Kerlchen ernähren sich dabei von anderen. Auch von jenen Lebensformen, die bereits tot sind, konnten wir erhaltene DNA extrahieren."

Durch die Sequenzierung der DNA und Kultivierung der Bakterien sei es nun möglich, die Entwicklung dieser Organismen zu beobachten und zu erforschen, wie diese auf klimatische Veränderungen reagieren.

Die Proben selbst, hatten die Forscher in den Regionen des Death und Saline Valley in Kalifornien, aber auch an Orten in Michigan und Kansas entnommen. Hierbei handelt es sich um extreme Umgebungen, in welchen die Temperaturen in der Vergangenheit über 50 Grad Celsius erreicht haben können. Auch das stark salzhaltige Wasser überleben nur extrem widerstandsfähige Organismen (sog. Extremophile) - für die Konservierung der DNA waren derartige Bedingungen jedoch ideal.
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/11/wissenschaftler-reaktivieren-uralt.html


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25.11.2010 um 23:53
Donnerstag, 25. November 2010
Extremophiles Bakterium könnte auf dem Mars Millionen Jahre überdauern

London/ England - Das Bakterium Deinococcus radiodurans (s. Abb. u.) gehört zu den widerstandsfähigsten und zähesten Bakterien auf der Erde, übersteht es doch sogar lange Aufenthalte im Vakuum, extreme Temperaturen und starke kosmische Strahlung. Jetzt haben britische Forscher herausgefunden, dass das Bakterium im Kälteschlaf mehr als eine Million Jahre auch auf dem Mars überlebt haben könnte. Tatsächlich vermuten einige Wissenschaftler sogar, dass Deinococcus radiodurans selbst einst aus dem All auf die Erde gekommen ist.

Wie die Forscher um Lewis Dartnell von der vom "University College" in London im Fachmagazin "Astrobiology" berichten, haben sie die Mikroben auf Temperaturen von minus 79 Grad Celsius heruntergekühlt, was der durchschnittlichen Temperatur in den mittleren Breitengraden des Mars entspricht. Zudem wurden die Bakterien mit Gammastrahlen beschossen, um so jene Dosierung zu simulieren, wie sie vermeintliche Mikroben über lange Zeiträume in 30 Zentimetern Tiefe im Marsboden ausgesetzt wären.

Anhand der Experimente kommen die Forscher zu dem Schluss, dass Deinococcus radiodurans die simulierten Bedingungen rund 1,2 Millionen Jahre überdauern könnte, bevor sich die ursprüngliche Population auf einen millionsten Teil zu reduzieren.

Frühere Studien hatten gezeigt, dass das Bakterium, der Marskälte ausgesetzt, die vierfache Menge an Strahlung ertragen kann als unter gewöhnlicher Raumtemperatur, da Strahlung gefrorenen Zellen weniger Schaden zufügt, wenn die die freien Radikale weniger mobil sind.

Neben Deinococcus radiodurans haben die Forscher auch drei neue Bakterienstämme aus den antarktischen Trockentälern isoliert, wie sie im antarktischen Winter Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius ausgesetzt sind. Auch deren widerstandsfähigste Exemplare könnten demnach 117.000 Jahre auf dem Mars überdauern.

"Je mehr wir über das Leben auf der Erde lernen, desto wahrscheinlicher erscheint es, dass das Leben auch an anderen Orten im Sonnensystem bestehen könnte", zitiert der "NewScientist" die NASA-Wissenschaftlerin Cassie Conley. Doch selbst wenn irdische Mikroben auch auf dem Mars überdauern können, zeigt sich die Forscherin kritisch bezüglich der Frage, ob diese auch eine Reise zum Roten Planeten überstehen würden. Um dies zu überprüfen, schlägt Conley eine Simulation einer solchen Reise in einem starken Vakuum vor, unter dem auch die letzten Wassermoleküle verdampfen würden. "Ohne Wasser sollte es den Bakterien sehr viel schwerer Fallen, die Strahlungsschäden zu reparieren."

Tatsächlich wurden entsprechende Versuche allerdings bereits erfolgreich durchgeführt, wie brasilianische Wissenschaftler im vergangenen August berichteten. Aufgrund ihrer Ergebnisse kamen die Forscher um den Biologen Ivan Paulino Gláucio-Lima von der "Federal University of Rio de Janeiro" (UFRJ) zu der Vermutung, dass es sich bei Deinococcus radiodurans selbst um ein Bakterium außerirdischer Herkunft handelt, das einst selbst huckepack mit Asteroiden, Meteoriten und Kometen die Erde befruchtet haben könnte (...wir berichteten)
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/11/extremophiles-bakterium-konnte-auf-dem.html

Alle Achtung, was so ein Bakterium (vermeintlich) so alles abkann!!


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NASA testet Mikroben und Moleküle unter Weltraumstress

05.12.2010 um 11:19
Erinnert sich noch wer an den Meteoriten, der am 27. Dezember 1984 im Allan-Hills-Eisfeld (Viktorialand) in der Antarktis gefunden wurde und als Marsmeteorit identifiziert wurde?
Forscher: Marsmeteorit ALH84001 ist kein Beweis für außerirdisches Leben


San Diego/ USA - Im Streit um de Beweiskraft mikroskopischer Strukturen in dem Marsmeteoriten mit der Bezeichnung "ALH84001" als Beleg für einstiges mikrobiologisches Leben auf dem Roten Planeten, haben US-Forscher nun eine einfache rein chemische Erklärung für die angeblichen Marsmikroben gefunden. Bestätigt sich die Arbeit der Forscher, könnten die Strukturen im Marsmeteoriten nicht länger als Beweis für außerirdisches Leben betrachtet werden.


Kugelförmige Karbonateinschlüsse in einer kettenartigen Anordnung, wie sie im Innern des Meteoriten gefunden wurden, galten trotz kontroverser Diskussionen vielen Forschern als Beweis für einstiges mikrobiologisches Leben auf dem Mars.

In ihrer im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlichten Studie ist es Chemikern um Robina Shaheen an der "University of California at San Diego" nun jedoch gelungen, derartige Strukturen auf der Erde nachzuweisen, ohne, dass an deren Entstehungsprozess biologische Organismen beteiligt sind. "Was auf der Erde möglich ist", so die Forscher, "könnte sich auch auf dem Mars ereignen".

Die Vorlage für die Experimente, die Karbonatstrukturen in "ALH84001", besitzen einen ungewöhnlich hohen Anteil an Sauerstoff-17 (Ein Sauerstoffatom besitzt 8 Protonen und für gewöhnlich 8 Neutronen; Sauerstoff-17 verfügt hingegen über 9) Ähnliche Verhältnisse entdeckten die Forscher nun jedoch auch in Karbonaten in Staubpartikeln, Aerosolen und Schmutz auf der Erde.

Eine Erklärung hierfür sehen die Wissenschaftler in atmosphärischem Ozon, das mit sauerstoffreichen Mineralaerosolen in Staub und anderen Quellen Sauerstoffperoxyd und Karbonate mit der besagten Sauerstoff-Isotopen-Anomalie bildet.

Weitere Analysen zeigten dann, dass auch die Strukturen im Marsmeteoriten auf der Grundlage von Aerosolen in der Marsatmosphäre entstanden sein könnten. Tatsächlich hatte auch der NASA-Marsrover "Phoenix" in der staubigen Atmosphäre des Mars entsprechende Karbonatpartikel nachgewiesen. "Wir glauben deshalb, dass der gleiche Mechanismus auch auf dem Mars vor sich geht", so Shaheen. Doch auch wenn die Forscher glauben, dass die Strukturen in "ALH84001" also nicht biologischen Ursprungs sind, bedeute dies nicht, "dass Leben auf dem Mars unmöglich sein".

Der nun nachgewiesene chemische Vorgang könnte jedoch nicht nur neue Aufschlüsse über den einstigen und heutigen Mars erlauben, die Erkenntnisse seien auch auf die Erde übertragen und von Interesse, so der Planetenwissenschaftler Mark Thiemens. Es könnte notwendig werden, bisherige Modelle der chemischen Prozesse auf der Erde neu zu überdenken. So gehen bislang die meisten Wissenschaftler davon aus, dass die Vermischung großer Mengen von Gasen die Chemie der Atmosphäre antreibt. Besonders durch die zunehmende Erwärmung der Erde, werde auch die Atmosphäre staubiger, wodurch die beschriebene Aerosolchemie in Gang gesetzt werden könnte. "Die chemische Umwandlung von Aerosolen kann schon sehr viel früher zu Wolkenbildung führen als dies bislang bekannt war und das hätte großen Einfluss etwa auf den Wasserkreislauf und die Wahrscheinlichkeit von Regen", erläutert Shaheen gegenüber "Space.com".

Anhand der neuen Erkenntnisse könnten Forscher auch in der Vergangenheit der Erdatmosphäre und ihrer Sauerstoffanteile blicken, wenn beispielsweise geologisch altes Gestein oder Eisbohrkerne untersucht werden können.

"Mit der Entdeckung haben wir einen neuen Weg gefunden, die Erdatmosphäre zu Zeiten zu analysieren, wie dies uns bislang nicht möglich war", erläutert Thiemens. "Was passierte mit den Ozon- und Sauerstoffpegeln vor 65 Millionen Jahren als die Dinosaurier und zahlreiche andere Arten plötzlich ausstarben? Welche Arten starben zuerst? Verschwand die Nahrungskette vor den Dinosauriern? Was passierte vor 251 Millionen Jahren, als 85 Prozent des damaligen irdischen Lebens ausgelöscht wurde und bislang niemand genau weiß, warum? Es gibt keine Aufzeichnungen darüber, was damals in der Atmosphäre passiert ist. Wenn wir aber Informationen darüber finden, was mit dem Sauerstoff passiert ist, kann man Fragen wie diese beantworten."

Auch auf die Frage nach dem Ursprung komplexer Lebensformen könnten Urzeit-Karbonate neue Antworten erlauben: "Will man den Ursprung und die Evolution komplexen Lebens verstehen, so spielt Sauerstoff hierfür eine wichtige Rolle", so Thiemens. Besonders die Zeit vor rund 500 Millionen Jahren, als die Erde vollständig eingefroren war, und es außer Algen und Bakterien noch keine höheren Lebensformen gab, sei vor diesem Hintergrund interessant: Danach begann die Entwicklung des Lebens und alles war (und ist) von Sauerstoff abhängig. Was damals jedoch tatsächlich passierte, ist bis heute noch unbekannt.
http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/12/forscher-marsmeteorit-alh84001-ist-kein.html


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NASA testet Mikroben und Moleküle unter Weltraumstress

19.12.2010 um 11:57
NASA - Forscher haben die Grundbausteine des Lebens (Aminosäuren) in einem Meteoriten entdeckt, wo diese normalerweise nicht zu erwarten waren.
Diese Entdeckung/Erkenntniss nährt neue "Spekulationen" über die Bedeutung von Meteoriten für die "Panspermie" welche laut These den Ursprung des Lebens auf der frühen Erde durch "einschleppen von aussen" in betracht zieht!

Gleichzeitig erhöht sich (wohl nach Meinung einiger Wissenschaftler) zugleich die Wahrscheinlichkeit für außerirdisches Leben.
Welche für viele (auch für Mich) wohl nie wirklich ausser Frage gestanden hat!

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2010/12/aminosauren-forscher-finden-bausteine.html


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