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Mord an der Prostituierten Gabriela Nagorny in Nürnberg 1992

192 Beiträge, Schlüsselwörter: Nürnberg, Prostituierte, 1992, Vokuhila, Nagorni, Renault 5, Nagorny, Joana, Gabriela

Mord an der Prostituierten Gabriela Nagorny in Nürnberg 1992

28.04.2016 um 03:09
@Slaterator
Ist für mich die einzig logische Erklärung. Als Mordwaffe doch eher ungeeignet, da ja nur die Spitze geschliffen ist.

Ich würde doch in jedem Fall davon ausgehen, dass dem Bekanntenkreis aufgefallen sein müsste, wenn er für gewöhnlich ein ungewöhnliches Messer bei sich führt. Da fragt man doch auch mal nach.

Stimmt, im eigenen Umfeld fällt eine plötzlich Typveränderung auch auf und zwar egal, ob in Tatortnähe oder nicht.

Mein Bekanntenkreis hat auch erst gefragt, warum ich mir meine Haare habe bleichen lassen und auch, als ich es nicht mehr getan habe. Das ist auch ein möglicher Ansatzpunkt.


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Mord an der Prostituierten Gabriela Nagorny in Nürnberg 1992

28.04.2016 um 03:17
@raptor83

Stimmt. Die Typveränderung müßte in jedem Fall aufgefallen sein. Aber die Antwort auf entspr. Nachfragen wird sicher einfach und plausibel gewesen sein. So, dass keiner mehr weiter darüber nachdenkt. Einem Klischee nach ändern ja viele Frauen ihre Frisur, wenn sie eine Beziehung beendet haben oder neu beginnen. So eine Erklärung lässt ja niemanden stutzen. Abgesehen davon war/ist die Entfernung dieser fiesen Vokuhilafrise sicher nicht schwer zu begründen. ;) Er war eben zur Vernunft gekommen. ;)

Aber das Messer sollte aufgefallen sein. Vorausgesetzt, er hatte es schon länger. Er könnte es ja auch erst kurz vor der Tat erworben haben...


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Mord an der Prostituierten Gabriela Nagorny in Nürnberg 1992

28.04.2016 um 03:22
@Slaterator
Die Antwort wäre ja sogar relativ einfach: Die Frisur gefiel einfach nicht mehr. Da wird wohl keiner weiter nachbohren oder sogar ne Verbindung zu einem Verbrechen herstellen.

Wenn er immer ein Messer dabei hatte, auf jeden Fall.

Mein Onkel hatte immer ein Messer im Auto. Allerdings stört mich bei diesem Ansatz wiederum die Art des Messers. Da reden wir dann eher von einem Taschenmesser.

Die beiden Punkte sind für mich aber die besten Ansatzpunkte, wenn man sonst schon nichts Greifbares hat.


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Mord an der Prostituierten Gabriela Nagorny in Nürnberg 1992

28.04.2016 um 03:34
@raptor83
raptor83 schrieb:Die beiden Punkte sind für mich aber die besten Ansatzpunkte, wenn man sonst schon nichts greifbares hat.
Ja. Diese beiden Punkte und sein merkwürdiges Verhalten vor bei und nach der Tatausführung. Damit kann man zumindest schonmal ein ungefähres Profil erstellen.

Für mich sieht es nach einer ungeplanten Eskalation aus. Ein Freier, der mit dem Opfer in Streit geriet, ein Zeuge, der plötzlich und unerwartet dazukam, ein Wort gab das Andere und so schaukelte sich die Situation hoch. Es kam zur Messerstecherei und der Täter trat seine Flucht an. Soweit vlt. ein Ansatz zur Tatmotivation und Hergang. Was bleibt ist das Nachtatverhalten. Warum die Langsamkeit ? Warum sprach er Passanten an ? Hatte er evtl. zunächst die Idee, tatsächlich Hilfe zu holen, weil er die Tat an sich nie gewollt hatte ? Wollte er ggf. sogar am Tatort bleiben und zu seiner Tat stehen ? Überlegte er es sich angesichts der Überwindung des ersten Schocks, einer damit zerstörten persönlichen Zukunft wieder anders, bekam Panik und setzte seine flucht "Hals über Kopf" weiter fort ? Vlt. wollte er sich sogar noch später stellen. Doch als dann die Ermittlungsarbeiten -für ihn wohl weder Erwarten- im Sande verliefen, sah er seine Chance auf eine "zweite Chance" sein Leben doch noch normal weiterzuführen und stellte sich nicht. Kann auch sein.


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Mord an der Prostituierten Gabriela Nagorny in Nürnberg 1992

28.04.2016 um 03:37
@Slaterator
Gut möglich, dass das alles so nicht geplant war und er danach anfing nachzudenken.

Ich bin aber erstmal raus.


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Mord an der Prostituierten Gabriela Nagorny in Nürnberg 1992

28.04.2016 um 03:38
@raptor83

Alles klar. Dann setzen wir die Gedanken später fort. Der Ansatz/ die Ansätze sind zumindest ganz vielversprechend. Bis dann...


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Mord an der Prostituierten Gabriela Nagorny in Nürnberg 1992

28.04.2016 um 09:20
@Slaterator
@raptor83
Wahnsinn, ihr wart heute nacht ja fleißig.

Hatte bis jetzt gar keine Zeit, mir alles durchzulesen, hole ich aber noch nach.

Nur ganz kurz:
Slaterator schrieb:Auch die Frage, ob der Zeuge sich möglicherweise in den Weg stellte/stellen konnte/wollte ist -meines erachtens- nicht geklärt. Oder hast Du Informationen darüber
Nein, weiß ich nicht. Aber ich stelle es mir so vor. Immerhin wollte Ullmann Gabriela schützen, deshalb ist er ja gekommen.


Die "Flucht" erscheint mir auch reichlich merkwürdig. Meine einzige Erklärung ist momentan, dass er einfach durch den Wind war.

Ich glaube weiterhin, dass er ein Einheimischer war. War er kein Lude, war er ein Freier (wovon ich ausgehe). Und das Einzugsgebiet von GN dürfte nicht so groß gewesen sein.

Ob er mit dem R5 flüchtete, weiß ich nicht. Auf jeden Fall fuhr zB ein Bekannter von mir damals einen R5, also kein reines Frauenauto.

Eine andere Möglichkeit habt ihr gar nicht in Betracht gezogen, wie er verschwand: Vielleicht wohnte er in der Wilhelm-Späth-Straße (oder in der Nähe) und ging einfach nach Hause.

Damals gab es viele Vokuhila, vielleicht fiel er damals nicht auf.

Dass erst Jahre später ein Phantombild veröffentlicht wurde, erkläre ich mir damit, dass die Polizei es erst dann zeigte, weil sie einen Krieg im Zuhältermilieu vermeiden wollte (sie ging ja davon aus, dass der Täter von dort stammte). Hab ich oben schon mal ausführlicher geschrieben.


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Mord an der Prostituierten Gabriela Nagorny in Nürnberg 1992

28.04.2016 um 23:20
@Menedemos

Ja, wenn ersteinmal ein Gedankenaustausch stattfindet, macht es Spaß weiterzudenken. Da kommt schonmal was an Material/Überlegungen zusammen. :)
Menedemos schrieb:Nein, weiß ich nicht. Aber ich stelle es mir so vor. Immerhin wollte Ullmann Gabriela schützen, deshalb ist er ja gekommen.
Zu diesem Punkt kann man demzufolge nur spekulieren, wobei da verschiedene Szenarien durchaus ähnlich wahrscheinlich erscheinen.
Menedemos schrieb:Die "Flucht" erscheint mir auch reichlich merkwürdig. Meine einzige Erklärung ist momentan, dass er einfach durch den Wind war.
@raptor83 und meine Wenigkeit haben darüber in der vergangenen Nacht nachgedacht.
Menedemos schrieb:Ich glaube weiterhin, dass er ein Einheimischer war. War er kein Lude, war er ein Freier (wovon ich ausgehe). Und das Einzugsgebiet von GN dürfte nicht so groß gewesen sein.
Ich gehe nach momentanem Informationsstand auch davon aus, dass der Täter weder in der Umgegend (Stadt) wohnhaft, noch im Milleu aktiv war (z.B. als Lude). Wie groß das "Einzugsgebiet" der Kundschaft von GN war, lässt sich nur schwer eingrenzen. Es hängt sowohl von der Reichweite möglicherweise geschalteter Anzeigen ab, als auch von der Lage der Wohnung, als auch von weiteren Dingen. Aber ich glaube auch nicht, dass ein Kunde z.B. 200 Km Anfahrt auf sich nimmt, um GN zu treffen.
Menedemos schrieb:Ob er mit dem R5 flüchtete, weiß ich nicht. Auf jeden Fall fuhr zB ein Bekannter von mir damals einen R5, also kein reines Frauenauto.
Ich habe auch nicht gesagt, dass ein Renault R5 ausschließlich von Frauen gekauft und gefahren wurde. Er war nur bei der weiblichen Bevölkerung sehr beliebt und wurde daher überwiegend von weiblichen Personen gekauft/gefahren. Aber eben auch als Zweitwagen, günstiges Auto für die Stadt oder von Studenten/Studdentinnen.
Menedemos schrieb:Eine andere Möglichkeit habt ihr gar nicht in Betracht gezogen, wie er verschwand: Vielleicht wohnte er in der Wilhelm-Späth-Straße (oder in der Nähe) und ging einfach nach Hause.
Doch, habe ich. Allerdings habe ich diese Möglichkeit als eher unwahrscheinlich bewertet. (s. Beiträge weiter vor)
Menedemos schrieb:Damals gab es viele Vokuhila, vielleicht fiel er damals nicht auf.
Auch das hatten wir berücksichtigt. Wir kamen auch auf dieses Ergebnis.
Menedemos schrieb:Dass erst Jahre später ein Phantombild veröffentlicht wurde, erkläre ich mir damit, dass die Polizei es erst dann zeigte, weil sie einen Krieg im Zuhältermilieu vermeiden wollte (sie ging ja davon aus, dass der Täter von dort stammte). Hab ich oben schon mal ausführlicher geschrieben.
Das kann sein, allerdings habe ich meine Zweifel daran.


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Mord an der Prostituierten Gabriela Nagorny in Nürnberg 1992

12.06.2017 um 14:54
Kommt ja immer wieder mal vor, dass Freier Prostituierte ermorden:

Diskussion: Miyoko (44) und Yenna (22): Zwei Prostitutierte tot in Nürnberg

Der hier hatte vorher mit den beiden Damen jeweils Sex und dann erdrosselte er sie.

Öfters stört auch der Ehemann im Nebenzimmer nicht:

"Seit 1979 sind in Nürnberg sieben Frauen, die anschaffen gingen, getötet worden - ohne die beiden aktuellen Fälle. In drei weiteren überlebten Prostituierte einen gewalttätigen Angriff nur knapp, zuletzt am 19. Mai 2015. Ein Freier attackierte eine Frau in einer Wohnung in der Konradstraße. Ihr Ehemann, der im Zimmer nebenan war, verhinderte durch sein Eingreifen schlimmeres [sic]. Der Täter konnte flüchten."

(Nürnberger Nachrichten vom 7.6.2017, S.9).

Insgesamt also 12 Mordversuche, davon 9 Morde allein in Nürnberg.

Ich gehe gerade in diesem Licht fest davon aus, dass der Mörder an Gabriela Nagorny auch ein Freier und kein konkurrierender Zuhälter war. Ein solcher hätte auch von der Anwesenheit des Ehemanns gewusst, ja eher diesen umgebracht.


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Mord an der Prostituierten Gabriela Nagorny in Nürnberg 1992

12.06.2017 um 21:06
Das ging jetzt aber schnell. Ein 21 Jähriger ist wohl der Täter, der die Prostituierten angeblich ermordet hat, weil es zu Streitigkeiten wg. der Bezahlung kam (Der Klassiker).

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nuernberg-tatverdaechtiger-gesteht-prostituiertenmorde-a-1151760.html


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Mord an der Prostituierten Gabriela Nagorny in Nürnberg 1992

12.06.2017 um 22:16
@Winchester83

Diskussion: Miyoko (44) und Yenna (22): Zwei Prostitutierte tot in Nürnberg (Beitrag von No-mystery)


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Mord an der Prostituierten Gabriela Nagorny in Nürnberg 1992

gestern um 20:26
Neue Info in dem Fall: Es gelang der Polizei mittlerweile, DNA-Spuren des Täters zu sichern. Sie haben aber in den Datenbanken zu keinem Treffer geführt (Quelle: Nürnberger Nachrichten, Printausgabe 15.1.2019).

Unterstreicht meine Vermutung, dass es sich um einen Freier gehandelt hat.


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