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Mordfall Anna Saße (1997)

129 Beiträge, Schlüsselwörter: Tötungsdelikt, 1997, Aktenezichen

Mordfall Anna Saße (1997)

17.12.2016 um 13:07
@schluesselbund
Es könnte natürlich auch sein, dass sich die Dame den Mann an der Tür nur ausgedacht hat. Daran hab ich noch gar nicht gedacht.
Das könnte ein Selbstläufer gewesen sein.
Sie wollte sich wichtig machen, erzählt in der Nachbarschaft von dieser seltsamen Begegnung. Ein Nachbar sagt zur Polizei, gehen sie mal zu Frau XY. Die kann etwas berichten.
Frau XY steht vor den Polizisten und kommt aus der Nummer nicht mehr raus. Sie hältdie Behauptung aufrecht-sagt aber, sie kann den Mann nicht beschreiben und auch kein Alterschätzten.
Sie möchte weder, dass die Sache ausgeweitet wird, nochzu einer Gegenüberstellung geladen werden. Das Märchen soll möglichstschnell im Sand verlaufen.
Vielleicht war es ganz einfach so.
miauz schrieb:Gibt es denn Anhaltspunkte für deine geäußerte Vermutung, die Polizei würde bei Reichen intensiver ermitteln als bei Armen? Falls nicht, würde ich so etwas unterlassen.
Leider ja. Ich muss das aufrecht halten, ich würde sonst lügen. Hab es selbst erlebt. Was dieses Kapitalverbrechen betrifft, hatte der Täter wohl auch einfach "Glück" - aus seiner Sicht.


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Mordfall Anna Saße (1997)

17.12.2016 um 14:12
schluesselbund schrieb:Ich kenne Berlin-Wedding nicht. Wie sah vor 20 /30 Jahren dieses viertel aus? Auch muss der Täter nicht aus der Umgebung kommen. Vor 20 Jahren war eine Rückkehr eines Migranten welcher dann noch als jugendlicher alleine einreiste praktisch nicht gegeben.
Also ich möchte unbedingt betonen, dass ich dieses Gedankenspiel abseits des XY-Beitrags habe, d.h. man nehme nur die Rohrdaten (alte Frau vergewaltigt und danach ermordet, ein Berliner Kiez mit ca. 50% Ausländeranteil und eine nicht mehr aufgetauchte DNA) und spielt das mehrmals durch. Und da in Deutschland viele Leute kommen und gehen wäre es doch naheliegend, dass ein gesuchter Täter längst ausgereist sein könnte. Da ich mich nicht an dem TV-Beitrag gehalten habe, so muß der Täter auch kein 17-18 jähriger sein der noch mit seinen Eltern in Deutschland lebt/gelebt hat. Es könnte genau so ein Erwachsener und selbständiger Mann gewesen sein, der z.B. sich hier illegal oder als abgelehnter Asylbewerber aufgehalten hat und danach das Weite gesucht hat.
frauzimt schrieb:Du hast in deinem Post gemeint, dass man damit rechnen muss, dass generell die Angehörigen aufhorchen, wenn ein alter Mensch ganz plötzlich stirbt.
Ich habe nicht "generell" damit gemeint, sondern durchaus häufiger als man vermuten würde. Wie gesagt -nach so vielen Jahren überhaupt keine Spur zu hinterlassen ist für mich sehr, sehr unwahrscheinlich.
miauz schrieb:Gibt es denn Anhaltspunkte für deine geäußerte Vermutung, die Polizei würde bei Reichen intensiver ermitteln als bei Armen?
Oja, die gibt es zuhauf. Am krassesten finde ich persönlich den Fall Maria Bögerl über den allein schon bei XY so oft berichtet wurde, dass ich mich an keine ähnliche Berichterstattung erinnern kann. In den anderen (Print) Medien ging er auch hoch und runter. Oder der Fall Jakob von Metzler wo die Ermittler so unter Druck standen dass sie eine Aussage durch Gewaltandrohung erpresst haben. Oder der Erpressungsfall Susanne Klatten oder Entführungsfall Reemtsma oder Entführungsfall Richard Oetker aus den 70ern und und und. Aber für so eine unbekannte Omi interessiert sich doch keine Sau (also die Öffentlichkeit) und man tut nur das was man tun muss. Für weitreichende Ermittlungen wird oft "Personalmangel auf Grund von Einsparungen" genannt und der Fall auch so abgetan. Bei Prominenten hat man dagegen die Politik, die Wirtschaft und die Medien im Nacken, die einem genau auf die Finger gucken. Insofern gibt es also genug Anhaltspunkte dass das in der Parxis so ist...


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Mordfall Anna Saße (1997)

17.12.2016 um 15:40
Gibt es denn Anhaltspunkte für deine geäußerte Vermutung, die Polizei würde bei Reichen intensiver ermitteln als bei Armen?

Oja, die gibt es zuhauf.
Manchmal hat man das Gefühl, so wie eingangs ermittelt wurde , dass ist für den Anwalt richtungsweisend....

Erschreckend einfach ist es aber für die Täter auch , schon an die Wohnungstür zu gelangen.

Ist mir schon mehrfach passiert, man erwartet jemand Bekannten , drückt den Türöffner für Hauseingangstür , doch dann steht jemand ganz anderer an meiner Wohnungstür !


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Mordfall Anna Saße (1997)

17.12.2016 um 17:51
@Suinx


Ich habe bis jetzt nur im Sinne des gezeigten in xy geschrieben. Aber wenn du am Rad des Fallanalytiker zu drehen beginnst, so ist natürlich ein nicht mehr auftauchen der DNA auch nur halbwegs erklärbar. Das fängt schon dort an, dass es vor 20 Jahren kaum Asylsuchende gab. Weiter sollte der Täter schon einige Jahre in Deutschland gelebt haben so wird er nicht einfach das Weite suchen. Zumal auf ihm kein Fahndungsdruck ausgeübt werden konnte. Auch wenn der Täter 30 oder mehr Jahre alt war heisst das noch lange nicht, dass er Deutschland verlassen hat. Und wie gesagt, er müsste sich vermutlich ausserhalb Europa aufhalten.

Von daher könnt genau so gut ein fehlerhafte DNA Auswertung vorliegen. Was ein nicht wieder Auftauchen erklärt.
Genau so gut könnte er auch Tod sein. Wie ich schon geschrieben habe.

Klar kann man immer der Fallanalyse eine andere Wertung geben. Nur in diesem Fall scheint mir das Alter des Täters für die Fallanalytiker gut überlegt zu sein. Da dies zur weiteren Bestimmung des Täterprofils von entscheidender Bedeutung ist.


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18.12.2016 um 10:06
schluesselbund schrieb:Das fängt schon dort an, dass es vor 20 Jahren kaum Asylsuchende gab.
Ist natürlich Quatsch, denn Asylbewerber gab es schon immer. Auch vor 20 Jahren. Nichtsdestotrotz war das ja nur ein Gedanke, da man offensichtlich mit der bisherigen Vermutung nach 20 Jahren nicht wirklich weit gekommen ist. Gerade bei solchen Fällen die nach so vielen Jahren nicht aufgeklärt sind -sollte man unkonventionell denken...;)
schluesselbund schrieb:Nur in diesem Fall scheint mir das Alter des Täters für die Fallanalytiker gut überlegt zu sein.
Von dem was uns gesagt wird scheint mir das nicht ganz schlüssig. Mein Eindruck vom Beitrag war dass sich das Alter nur auf die Unerfahrenheit stützt. Aber wie schon erwähnt gibt es durchaus viel ältere und genau so unerfahrene Männer.


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Mordfall Anna Saße (1997)

18.12.2016 um 12:31
@Suinx

Natürlich gab es vor 20 Jahren auch Asyl suchende. Nur dem Täter wird ein Umfeld zugeschrieben das bei mir den Eindruck hinterlässt als dass er schon lange in Deutschland lebt. Seine Eltern könnten auch einfach Zuwanderer sein. Von daher erachte ich eine Abreise eher als nicht gegeben. Genau so gut könnte der Täter deutschstämmig sein.
Suinx schrieb: Mein Eindruck vom Beitrag war dass sich das Alter nur auf die Unerfahrenheit stützt.
Ja gut, wie die Fallanalytiker überhaupt darauf kommen, dass der Täter unerfahren war bleibt wohl ihr Geheimnis. Ich gehe aber davon aus, dass es weiter Indizien gibt welche Rückschlüsse auf das Alter zulasse.

Anbei könnte man auch bezweifeln, dass der Täter in der Berufslehre war, oder als Hilfsarbeiter tätig war. Auch wird angenommen, dass er eine Maler Tätigkeit ausübt. Und aus einem sozial streng gerichtetem Umfeld kommt.
Sein Ordnungssinn soll ausgeprägt sein.

Wie die Fallanalytiker letztlich zu diesem Schluss kommen ist genau so überraschend.

Bei mir erweckt das den Eindruck, von einem eher tiefen Status. Bis hin zur Unterwürfigkeit.

Überhaupt frage ich mich, nach dem Sinn dieser Ausstrahlung. Da wird ein Phantom gesucht. Gezeigt wie in einem Psycho Triller. Dass da noch verwertbare Hinweise eingehen mag ich nicht Glauben.


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Mordfall Anna Saße (1997)

20.12.2016 um 00:05
schluesselbund schrieb:Überhaupt frage ich mich, nach dem Sinn dieser Ausstrahlung. Da wird ein Phantom gesucht. Gezeigt wie in einem Psycho Triller. Dass da noch verwertbare Hinweise eingehen mag ich nicht Glauben.
Von Menschen die irgend eine Beobachtung gemacht haben damals die noch nicht bekannt ist glaube ich auch nicht.

Ich denke der Grund ist das es Menschen geben könnte die davon wissen, der Täter vielleicht mal betrunken in einem Lokal eine Bemerkung gemacht hat oder geprahlt das hat es Alles schon gegeben.
Wenn etwas nur ganz oberflächlich erwähnt wird (Verbrechen begangen) kann man nicht viel damit anfangen selbst wenn die Straße genannt wird bringt es einem Zuhörer meistens nicht auf die Idee zur Polizei zu gehen so lange nicht Details verraten werden was genau...
Im Film wurden Jetzt Details gezeigt und vielleicht kann dadurch Jemand eine Verbindung herstellen.


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20.12.2016 um 12:51
@Jairo
Jairo schrieb:Im Film wurden Jetzt Details gezeigt und vielleicht kann dadurch Jemand eine Verbindung herstellen.
Welche Details sollen das sein?
Da sehe ich nur:
Ort Strasse Datum des Geschehens
Handwerkliche Tätigkeit
Die Erziehung erfolgte hierarchiesch Lebt wohl in einem Autoritären Umfeld
Ausgeprägter Ordnungssinn

Natürlich ist es immer möglich, dass ein Täter sich auffällig in seinen Äusserungen verhält. Diese müssten dann aber ziemlich zielgerichtet sein. Die obig beschriebenen Eigenschaften dienen da wenig. Zudem sind diese schon 20 Jahre alt. Sind die Fallanalytiker in der Lage den Täter so zu charakterisieren, hätte ich erwartet, dass auch sein mögliches Umfeld von heute zur Äusserung gelangt. Oder ein möglicher werde Gang des Täters beschrieben wird.


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Mordfall Anna Saße (1997)

21.12.2016 um 03:01
Jairo schrieb:Im Film wurden Jetzt Details gezeigt und vielleicht kann dadurch Jemand eine Verbindung herstellen.
schluesselbund schrieb:Welche Details sollen das sein?
Details war etwas missglückt ausgedrückt von mir.
Ich meinte das so wenn der Täter in einem Gespräch mal Andeutungen gemacht hat, mit denen das Gegenüber nichts anfangen konnte.
Ich habe das selbst schon mal erlebt wo ich mit Einem älteren Mann auf der Parkbank eine Geraucht habe hat dieser Andeutungen gemacht das er früher Brutal war und dort Hinten 2 Straßen weiter mal etwas gemacht hat, habe scheinhalber Verständnis gezeigt weil ich mehr wissen wollte auf genauere Nachfrage was ungefähr (wollte ihm nicht zu Nahe treten) blockte er schon ab und wechselte sofort das Thema.
Würde jetzt etwas in Aktenzeichen Xy kommen genau zu dieser Zeit und dem Ort könnte ich mit diesen Andeutungen eine Verbindung herstellen.
Ich denke solche Fälle gibt es zuhauf nur muss man sie erkennen, das Gleiche wie bei Verhaltensaufälligkeiten nach einer Tat selten das dadurch Jemand etwas meldet, es müsste viel Aufmerksamer hingesehen werden.


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