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Kriminalfall Kim Wall

28.889 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: 2017, Dänemark, U-boot ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Kriminalfall Kim Wall

Kriminalfall Kim Wall

02.12.2017 um 23:18
Zitat von nachteule007nachteule007 schrieb:Ich verstehe das eher so: Sie rief ihn an (wann auch immer, wahrscheinlich eher am Vortag), um ein Interview UND AM SELBEN TAG eine Fahrt mit dem U-Boot zu machen.
Dem widerspricht die oben von mir zitierte explizite Aussage von Ekstra Bladet DK (Linette K. Jespersen, Caroline Clante), die behaupten, PM habe gesagt:
Zitat von TrimalchioTrimalchio schrieb:14.52
Anholdte forklarede, at han havde lavet en aftale med Kim , at un skulle med i hans ubåd. I torsdags ved 17-tiden fik han opkald om, at hun gerne ville lave et interview med ham og om det var muligt at få en tur.

#Tri
Der Verhaftete erklärte, dass er eine Vereinbarung mit Kim gemacht habe, dass sie mit in sein U-Boot sollte. Am Donnerstag um 17 Uhr hatte er einen Anruf, dass sie gerne ein Interview mit ihm machen würde und ob es möglich wäre, eine Tour zu machen.
Es kann natürlich sein, dass man sich da verhört hat und aus der Verabredung zum Interview und der Fahrt am selben Abend eine Verabredung am selben Tag gemacht hat. Aber das wissen wir nicht.

Die Wohnung von KW lag ja angeblich nicht so weit entfernt von RML, wann genau das Interview begann wissen wir auch nicht ("später Nachmittag"), von daher wäre eine spontane Verabredung um 17:00 für ein Interview um 17:30 Uhr nicht unbedingt auszuschliessen.


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Kriminalfall Kim Wall

02.12.2017 um 23:34
Zitat von GermanMerlinGermanMerlin schrieb:Alle mal melden die einen Fuschschwanz in der Küche lagern oder gelagert haben oder in einen Uboot lagern oder gelagert haben..
Hallo....@GermanMerlin

Bin eigendlich nur stille Mitleserin , aber du wolltest es ja so...😉

Also, wir lagern unser Werkzeug nicht wirklich in der Küche, aber da mein Mann sehr reinlich mit seinem umgeht, gibt es einen Tag im Monat, an dem den ganzen Tag über Werkzeug zur Reinigung in unserer Küche rumliegen, darunter auch sechs verschiedene Sägen...

Du siehst also, Ausnahmen bestätigen , wie immer, die Regel... 😉

In diesem Sinne
Einen schönen Abend euch noch...


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02.12.2017 um 23:35
Zitat von TrimalchioTrimalchio schrieb:Die Wohnung von KW lag ja angeblich nicht so weit entfernt von RML
wo wird gesagt wo KW eine wohnung hatte?

war sie nicht auf besuch bei den eltern oder freunden?


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02.12.2017 um 23:38
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:wo wird gesagt wo KW eine wohnung hatte?
Hier:
Zitat von AnnaKomneneAnnaKomnene schrieb am 18.08.2017:http://ekstrabladet.dk/112/politiet-afsloerer-saadan-aftalte-kim-wall-moedet-med-raket-peter/6783530

Hier steht, dass die beiden sehr nahe beieinander gewohnt haben, also KW und PM. Letzterer wohnte auf dieser Halbinsel, wo auch die Kneipe ist.



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Kriminalfall Kim Wall

02.12.2017 um 23:44
@Trimalchio:

Interessanter Link, danke! Darin steht ja auch, dass die beiden vorab per Mail professionell Kontakt hatten. Wahrscheinlich hatten sie den Termin schon vorab halbwegs eingekreist, dann könnte es sein, dass sie so kurzfristig nochmal angerufen hat. Denn sie wollte ja mit ihrem Freund ein paar Tage später nach Peking reisen, der Termin stand sicher schon länger fest.


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Kriminalfall Kim Wall

03.12.2017 um 00:09
Zitat von TrimalchioTrimalchio schrieb: JoKr schrieb:
wo wird gesagt wo KW eine wohnung hatte?

Hier:

AnnaKomnene schrieb:
http://ekstrabladet.dk/112/politiet-afsloerer-saadan-aftalte-kim-wall-moedet-med-raket-peter/6783530

Hier steht, dass die beiden sehr nahe beieinander gewohnt haben, also KW und PM. Letzterer wohnte auf dieser Halbinsel, wo auch die Kneipe ist.
der artikel ist übrigens vom 18. august 2017!

wo lebte PM? auf der insel mit kneipe? ist damit seine werkstatt als wohnung gemeint?
ich dachte PM lebe mittlerweile mit seiner frau in einem haus?

was ich in dem artikel vom 18. august lese ist (übersetzt durch google):

Im Gegensatz zu TV2 letzte Nacht, sagte er der Polizei sei bewusst, dass die beiden relativ nahe beieinander gelebt hatten, aber es gibt keine Beweise, dass sie einander kannten
was ist relativ nahe?

er in dänemark, sie/ elternhaus in schweden?

warum sollte KW iirgendwo noch eine eigene wohnung haben, wenn sie sowieso nur auf durchreise war? in new york zeitweise lebte und ihr freund aus der nähe (nachbarland?) war?

ich seh da wenig passendes.


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Kriminalfall Kim Wall

03.12.2017 um 00:31
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:warum sollte KW iirgendwo noch eine eigene wohnung haben, wenn sie sowieso nur auf durchreise war? in new york zeitweise lebte und ihr freund aus der nähe (nachbarland?) war?
ich seh da wenig passendes.
Warum "eigene" Wohnung?
Sie hatte einen großen Freundeskreis und noch mehr Bekannte.
Wer gut vernetzt ist, kann immer irgendwo unterkommen. Eine Person ist auf Reisen, sucht für die Zeit jemanden, damit die Wohnung nicht leer steht.
Ich denke eher, dass sie so gewohnt hat.
Vielleicht zur Untermiete - vielleicht nicht legal, aber billiger, als in einem Hotel.

Und dann gibt es ja auch noch die Möglichkeit, dass ihrer Familie dort eine Wohnung gehörte, in der gerade Kim wohnte. (Nur zur Vervollständigung. Das ist möglich und auch nicht so ungewöhnlich. Nicht, dass sie die Wohnung gekauft hat, vielleicht Eltern oder Großeltern, vor Jahren-- in weiser Voraussicht)


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03.12.2017 um 00:49
Für alle, die flexibel genug sind, auch außerhalb von Vorsatz und Planung einer Tötung, also in alternativen Schienen auch in Richtung fahrlässiger Tötung zu denken, hier noch mal ein interessanter älterer Beitrag von emodul, das zugehörige Video kann auf Seite 21 angeklickt werden.
Zitat von emodulemodul schrieb am 19.08.2017:Für diejenigen, die etwas mehr über die Technik von UC3 erfahren wollen, hier mal noch ein aufschlussreicher Artikel:

https://www.tu.no/artikler/det-hagler-med-tekniske-sporsmal-etter-at-ubaten-sank-her-er-svar-pa-mange-av-dem/403831

Christian Meyer, ein Mitarbeiter von Peter Madsen erklärt die Technik des U-Bootes. Gemäss seiner Aussage ist das U-Boot eigentlich noch gar nicht ganz "fertig" gestellt und eher limitiert, was das Tauchen anbelangt. Viel mehr als an Ort und Stelle tauchen und wieder auftauchen würde nicht drin liegen, längere Unterwasserfahrten wären trotz Elektromotor nicht möglich. Zudem gibt es neben der Periskopkamera auch keine weiteren Infos, was die Umgebung anbelangt und navigieren lässt sich das U-Boot nur anhand von Landmarken, weshalb das U-Boot bisher auch immer nur in Küstennähe gefahren wurde.

Das System zur Flutung der beiden Ballasttanks ist ziemlich primitiv und wird mittels zweier Griffe im Kommandoraum gesteuert, mit welchen zwei grosse Ventile auf der Oberseite der Ballasttanks geöffnet oder geschlossen werden, so dass Wasser durch die beiden Öffnungen auf der Unterseite des Bootes nachströmen kann. Gemäss Aussage Meyer wäre das Boot recht empfindlich gegenüber Gewichtsverlagerungen innerhalb des Bootes, so dass das U-Boot bereits in Schräglage geraten kann, wenn sich jemand im U-Boot vom Bug zum Heck bewegt. Zum Trimmen des Bootes gibt es deshalb wohl noch je einen Trimmtank in Nähe der beiden Ballasttanks, welche zur Feinabstimmung der Lage des U-Bootes verwendet werden.

Tauchen ist gemäss Meyer eher schwierig, für eine Person alleine durchzuführen.

Hier noch ein Video von einem Tauchgang im Mai. Gleich am Anfang des Videos sieht man die Griffe zur Betätigung der Ventile für die Ballasttanks. Der Versuch, zum Grund zu tauchen, scheitert an unterschiedlich warmen Wasserschichten. Aber wie auch immer, wenn man das Video sieht, dann kommt man zum Schluss, dass es wohl nicht so sinnvoll ist, wenn das U-Boot nur von einer Person zum Tauchen gebracht wird.


Und in den Kommentaren des Videos erfährt man, dass es wohl keine CO2-Reinigung auf der UC3 gibt, man taucht damit einfach nicht so lange, dass der CO2-Gehalt in der Luft zum Problem werden kann. Scheint mir schon etwas riskant, schief gehen darf da nichts. Also ich würde mich nicht trauen, mit dem U-Boot zu tauchen.



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Kriminalfall Kim Wall

03.12.2017 um 08:06
Zitat von DEFacToDEFacTo schrieb:was ist relativ nahe?

er in dänemark, sie/ elternhaus in schweden?
Nein. Relativ dicht beeinander meint mit Sicherheit Nachbarschaft oder denselben Stadtteil, irgendwas, wo man sich schon mal mit einiger Wahrscheinlichkeit zufällig über den Weg läuft.

Sonst wäre nämlich der einschränkende Zusatz von Möller: "...aber es gibt keinen Hinweis darauf, dass sie sich kannten" überflüssig. Damit soll ja keine neue, zusätzliche Information vermittelt werden, sondern die erste (nah beeinander) relativiert werden. OBWOHL sie quasi Tür an Tür wohnten, kannten sie sich offenbar nicht.


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03.12.2017 um 09:46
Zitat von AndanteAndante schrieb:Für alle, die flexibel genug sind, auch außerhalb von Vorsatz und Planung einer Tötung, also in alternativen Schienen auch in Richtung fahrlässiger Tötung zu denken,
Hierzu mal ein kleines Recherchefundstück. @VanillaSkye hatte uns dankenswerterweise in seinen durchweg lesenswerten Beiträgen u.a. seine Erfahrungen bei einem Tauchgang mit Madsen im Jahr 2007 mitgeteilt.

Beitrag von VanillaSkye (Seite 2)
Beitrag von VanillaSkye (Seite 2)
Beitrag von VanillaSkye (Seite 14)
Beitrag von VanillaSkye (Seite 18)
Beitrag von VanillaSkye (Seite 42)
Beitrag von VanillaSkye (Seite 42)
Beitrag von VanillaSkye (Seite 43)
Zitat von VanillaSkyeVanillaSkye schrieb am 13.08.2017:Er hatte die 'Kraka' ziemlich steil abgelassen, so das wir kurz im sandigen Boden stecken geblieben sind. War eine tiemlich skurile Erfahrung
Zitat von VanillaSkyeVanillaSkye schrieb am 14.08.2017: ich erinnere mich das er die Kraka damals ziemlich rasant nach vorne abgelassen hatte, so das sie sehr schnell tauchte und sich schon nach kurzer Zeit der Bug in den Grund bohrte. Im Nachhinein betrachtet glaube ich, das es ihm ein wenig Spass bereitet hat uns etwas Angst einzujagen
Es war daher vermutet worden:
Zitat von coldjusticecoldjustice schrieb am 25.08.2017:Es liegt nahe, dass die Tauch-Ramm-Manöver nicht nur bei @VanillaSkye gemacht wurden, sondern Teil einer regelmäßigen Selbst- und Machtdarstellung.
Das wird nun durch einen Erlebnisbericht zwei Jahre später bestätigt:

20. September 2009
„Peter begann damit, die Ventile zu öffnen, als ob sein Leben davon abhinge und nach dem ersten glatten, sagen wir, einem halben Meter, ging die Vorderseite des Bootes sehr, sehr schnell hoch, was dazu führte, dass das U-Boot im gewünschten Winkel von 30-35 Grad aufstieg. Das war ziemlich cool, aber keiner von uns hat wirklich erwartet, dass es so schnell kippt, also waren wir wirklich überrascht von der plötzlichen Bewegung des U-Bootes.“
http://biek.giantpixelracingteam.net/?s=copenhagen

Er scheint diese Schräglage-Manöver standardmäßig ausgeführt zu haben, um neue Gäste zu beeindrucken.

---


Hier nochmal für die, die nicht glauben können, dass KW überhaupt in Kopenhagen wohnte:
Zitat von VanillaSkyeVanillaSkye schrieb am 17.08.2017:Laut Walls Freundin Victoria Greve (ebenfalls Journalistin in Stockholm) wohnte sie aktuell in Kopenhagen. [...]
http://www.expressen.se/kultur/jag-tanker-pa-kim-hela-tiden/



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03.12.2017 um 09:59
Danke @Trimalchio für den kleinen Rückblick..
Zitat von coldjusticecoldjustice schrieb am 25.08.2017:Es liegt nahe, dass die Tauch-Ramm-Manöver nicht nur bei @VanillaSkye gemacht wurden, sondern Teil einer regelmäßigen Selbst- und Machtdarstellung.
das würde dazu passen, was ein dänischer Journalist in einem Interview im österreichischen TV gesagt hat

Beitrag von FadingScreams (Seite 70) (Video leider offline)

darin hieß es, Madsen soll gesagt haben, dass es zu einem Unfall an Bord kam, für den er verantwortlich wäre..


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Kriminalfall Kim Wall

03.12.2017 um 11:05
vielleicht wäre hier die Frage nach der Haftung doch angebracht. Wenn die Besitzverhältnisse des Bootes nicht geklärt sind, wäre evtl eine/ein Dritte/r neben Madsen haftbar? - oder wäre jemand haftbar zumachen wenn Madsen selbst zwar verantwortlich wäre aber einer Haftung nicht nachkommen könnte?

... hier sehe ich evtl einen Grund, einen Unfall, der fahrlässig herbeigeführt wurde, zu verschleiern..


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03.12.2017 um 11:08
Zitat von FadingScreamsFadingScreams schrieb:darin hieß es, Madsen soll gesagt haben, dass es zu einem Unfall an Bord kam, für den er verantwortlich wäre..
Aber kann Frau Wall überhaupt durch so ein Kamikazetauchmanöver zu Tode kommen?

Wenn er so schnell nicht frei kam, genug Luft hatten sie ja wohl. Durch den Aufprall? Vielleicht durch eine Kopfverletzung, aber hätte man die nicht mehr feststellen können, oder lag der Kopf schon zu lange im Meer?

Oder es kam danach zu einer Eskalation, bei der er sie tötete.


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03.12.2017 um 11:12
@JosephConrad
ich denke wir dürfen davon ausgehen dass es keine offensichtlichen Verletzungen am Schädel selbst gab.. zumindest keine die zum Tod führten..


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Kriminalfall Kim Wall

03.12.2017 um 11:16
Zitat von FadingScreamsFadingScreams schrieb:ich denke wir dürfen davon ausgehen dass es keine offensichtlichen Verletzungen am Schädel selbst gab.. zumindest keine die zum Tod führten..
Meine Frage ging in die Richting ob eine Hirnblutung bei dem Zustand des Kopfes noch feststellbar gewesen wäre oder nicht. Der lag ja recht lange im Wasser. Ich spreche jetzt nicht von einem Bruch des Schädels.


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03.12.2017 um 11:27
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:ob eine Hirnblutung bei dem Zustand des Kopfes noch feststellbar gewesen wäre
eine Frage die an die Mediziner unter uns weiterzugeben wäre..


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03.12.2017 um 11:43
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb:Aber kann Frau Wall überhaupt durch so ein Kamikazetauchmanöver zu Tode kommen?
Denkbar ist es, aber wie du richtig sagst, gibt es dafür keine Hinweise aus dem Obduktionsbericht. Ich würde auch garnicht so weit gehen, hier die unmittelbare Todesursache zu suchen.

Es zeigt aber, wie nah die Risikobereitschaft Madsens an Verantwortungslosigkeit grenzte bzw. diese auch gern mal erreichte. Und es zeigt seine Neigung, neuen Gästen durch gewagte Manöver imponieren zu wollen. Wenn man dazu den Augenzeugenbericht der letzten Sichtung durch den Schlauchbootvater hinzunimmt, er habe den Eindruck gehabt, PM habe Kim Wall imponieren wollen, dann ist der Ablauf bis zu diesem Zeitpunkt konsistent und schlüssig.

Von der wilden Testfahrt im Dezember 2008 ist in diesem Zusammenhang noch die Gehirnerschütterung eines Besatzungsmitglieds nachzutragen:

"I december 2008 blev Nautilus taget ud i dårligt vejr for at teste hende mod elementerne. Hun opførte sig igen som en ubåd gør på overfalden - i 10 m/s i krap sø. Det var en oplevelse. Vi returnerende efter en dag på havet med tre svært søsyge og en hjernerystelse. Moderne ubåde opererer ikke ret meget på overfladen - og er ikke særligt behagelige i dårligt vejr. Nautilus minder meget om f.eks. Type 206 som Tumleren klassen- kendt fra søværnet - og den skrogform hører til under vandet. Det var stærkt motiverende for at få hende til at sejle neddykket."
https://ing.dk/blog/nyt-om-undervandsbaaden-nautilus-106379

#Tri
"Im Dezember 2008 wurde Nautilus bei schlechten Wetter hinausgenommen, um sie gegen die Elemente zu testen. Sie benahm sich wie ein U-Boot auf einem Überfall - bei 10 m/s in kurviger (? dän. "krap") See. Es war eine Erfahrung. Wir kehrten nach einem Tag auf See mit drei schweren Seekrankheiten und einer Gehirnerschütterung zurück. Moderne U-Boote arbeiten nicht sehr viel an der Oberfläche - und sind bei schlechtem Wetter nicht besonders behaglich. Nautilus nicht so sehr wie zum Beispiel der Typ 206 als Tümmler-Klasse - bekannt aus der Marine - und die Rumpfform gehört dazu unter Wasser. Es war sehr motivierend, sie untergetaucht zu fahren."

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis durch seine wahnsinnigen Experimente einmal irgend jemand ernstlich Schaden nahm.


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Kriminalfall Kim Wall

03.12.2017 um 12:13
Zitat von TrimalchioTrimalchio schrieb:JosephConrad schrieb:
Aber kann Frau Wall überhaupt durch so ein Kamikazetauchmanöver zu Tode kommen?
Denkbar ist es, aber wie du richtig sagst, gibt es dafür keine Hinweise aus dem Obduktionsbericht. Ich würde auch garnicht so weit gehen, hier die unmittelbare Todesursache zu suchen.

Es zeigt aber, wie nah die Risikobereitschaft Madsens an Verantwortungslosigkeit grenzte bzw. diese auch gern mal erreichte. Und es zeigt seine Neigung, neuen Gästen durch gewagte Manöver imponieren zu wollen. Wenn man dazu den Augenzeugenbericht der letzten Sichtung durch den Schlauchbootvater hinzunimmt, er habe den Eindruck gehabt, PM habe Kim Wall imponieren wollen, dann ist der Ablauf bis zu diesem Zeitpunkt konsistent und schlüssig.
Der Zeuge berichtet, was er intertetiert hat. In seinem Erfahrungshorizont liegen Männer die Frauen beeindrucken und für sich gewinnen wollen und Frauen, die sich beeindrucken lasse-oder Frauen, die Männer abweisen.
Und mehr ist diese Aussage nicht wert, weil der Zeuge nicht Ms Gedanken lesen konnte.
KWs Gelassenheit, die friedliche Abendstimmung gaben dem Bild den friedlichen Rahmen.

PM wollte KW beeindrucken. Gut, das kann sein.
Aber hätte seine Risikobereitschaft aufgehört, wenn er ihr durch ein riskantes Tauchmanöver gezeigt hätte, wie toll er ist? (Oder endete seine Risikobereitschaft, als er ihren Kopf ins Meer warf? Sein ganzes Tun an Bord, war risikobehaftet)

War es vielleicht so, dass er die Dame als seine Gefangene ansah, der er zeigen wollte, dass sie ihm vollkommen ausgeliefert ist?

War das Risiko-Tauchmanöver nur ein Vorspiel, so wie es meine Katzen mit ihren Beutemäusen veranstaltet, bevor sie die endlich tötet?
Ich weigere mich die verschiedenen Handlugssequenzen streng voneinander getrennt zu sehen.
Aus dem einfachen Grund, dass mir bisher noch niemand die Genitalverstümmelung als etwas Harmloses erklären konnte.

Natürlich ist ein Todesfall, verursacht durch sein fahrlässiges Verhalten möglich.
Aber schon die anschließende Zerteilung der Leiche, macht es mir schwer in Peterchen nur einen verantwortungslosen Menschen zu sehen.
Aber gut, ich folge mal den Einen-Unfall-In-Erwägung-Ziehern.
Er hat abgestoßen und angewidert ihre Leiche zerteilt, weil er Angst hatte, seine Träume seien durch den Unfall ausgeträumt.
Aber
warum hat er die Frau mit dem Messer vergewaltigt?
Oder ihre Leiche dermaßen geschändet?

Und das passt für mich nicht zusammen.

Wenn er also tatsächlich riskante Tauchmanöver mit der lebenden Kim Wall ausgeführt hat, dann nicht, weil er von ihr anschließen hören wollte: Meister Madsen. Sie sind der weltbeste U-Bootkapitän.
Er wollte ihr Angst machen und in seiner Selbstherrlichkeit weiter anschwellen.
Was von nun an Bord geschehen würde, würde sich alleine nach seinen Bedürfnissen richten.

Und die Tat endete mit der Versenkung der Leichenteile im Meer.
Was dazwischen lag, kann nur gemutmaßt werden. Vollkommen rekonstruieren lässt es sich nicht.


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Kriminalfall Kim Wall

03.12.2017 um 12:26
Zitat von FadingScreamsFadingScreams schrieb:... hier sehe ich evtl einen Grund, einen Unfall, der fahrlässig herbeigeführt wurde, zu verschleiern..
Und das macht man am besten, indem man dem Leichnam vor dem Zerteilen noch ein paar Stichverletzungen in intime Stellen verpasst. Für den Fall der Fälle, fallls die Leiche doch irgendwie gefunden werden sollte, damit es nach irgendwas Wildem und nicht nach nem schnöden Unfall ausschaut. Clever, Madsen hat wirklich an alles gedacht!


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Kriminalfall Kim Wall

03.12.2017 um 12:35
@nwr
fahrlässige Tötung würde IHN ins Gefängnis bringen - aber würde außer ihm noch jemand zur Verantwortung bzw. Haftung hergezogen werden können? - auch für einen nachfolgenden Schadensanspruch?

ich denke eher Madsen hat an gar nichts gedacht.. denn wenn er gewusst hätte wie man eine Leiche auf See sicher verschwinden lassen kann, dann hätte sie niemand gefunden - dann wäre auch das Tatmesser nicht zusammen in einer Tüte mit den Leichenteilen oder KWs Kleidung gefunden worden..


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