Mickelangelo schrieb:Ich fand es auch verstörend, wie einfach die das als Selbstmord abgetan haben, trotz der Ungereimtheiten, wie z.B. daß sie in der Bank den Rucksack anscheinend nicht mit dabei hatte…. oder wie sie auf den Berg hoch gekommen ist…. Da wurde nicht nach plausiblen Erklärungen gesucht.
Sie hat Wandern gehasst und soll trotzdem im tiefen Schnee in einen laut Mutter sehr steilen Bereich gekraxelt sein, um sich dort umzubringen? Unverständlich. Überwindet man deswegen seine größte Abneigung?
Noch unverständlicher fand ich es im Fall Aeryn Gillern, der nackt durch Wien rannte und der dann laut Polizei in die Donau gesprungen sein soll, um Suizid zu begehen (wird seit 2007 vermisst). Laut seiner Mutter hatte er aber panische Wasserangst, sogar vor dem Dusche. Begeht so jemand Suizid im Wasser, wenn er nicht (gut) schwimmen kann und es dann keinen Weg zurück gibt? Ich kann es mir nicht vorstellen. Wenn dann ist er in Panik reingesprungen, Verfolgungswahn oder so.
Wenn ich das mal auf mich beziehe: Bei mir ist es keine Höhenangst, aber vor freiem Fall, Adrenalingefühl. Ich würde niemals Fallschirmspringen oder Bungee jumpen. Ich würde auch nicht klettern, selbst wenn man nur einen Meter ins Seil fallen würde. Ich fahre auch nicht Achterbahn, das geht mir zu schnell runter. Würde ich also vom Hochhaus oder von der Brücke springen, wenn ich Suizid begehen will? NIEMALS! Da könnte ich mich dann doch im Ernstfall niemals überwinden! Da würde man doch andere Möglichkeiten wählen.
Darum kann ich mir das auch bei Gloria nicht vorstellen. Aber es muss doch eine Freundin wissen, mit wem sie Kontakt hatte, vielleicht irgendwelche neuen Bekannten, mit denen sie unterwegs gewesen sein kann an dem Tag. Gibt es denn im Handy keine Spuren? Überwachungskameras (auf der Straße, bei Geschäften) wurden ja sicher nicht gecheckt, wenn sie nicht ermittelt haben. Mal sehen, was im zweiten Teil des Podcasts noch gesagt wird von der Mutter und Herrn Mader (ÖfE).