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Mordfall Klaus Berninger (16, 1990)

1.029 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Bayern, Cold Case ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Mordfall Klaus Berninger (16, 1990)

17.05.2025 um 22:14
@PZ7777
Ja, der Spiegel Artikel bestätigt auch meine Theorie. Bleibt zu hoffen, dass noch jemand sein Wissen preisgibt.


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Mordfall Klaus Berninger (16, 1990)

17.05.2025 um 22:27
Man sollte vielleicht den regionalen Bezug der Tat nicht zu eng fassen.

Aus den Umständen der Tatbegehung darf man schließen, dass volljährige Personen mit Führerschein beteiligt waren, da ja das Mofa des Klaus B. im Ort zurückgelassen wurde.

Während ein Mofa, meinen eigenen Erfahrungen nach, kaum einen größeren Radius als ca. 30 km erschließt, können ältere Jugendliche bzw. Heranwachsende, von denen mindestens einer über einen Pkw verfügt, bzw. Zugriff darauf hat, eine ganze Region im Sinne einer Gegend, einer Landschaft mobil erschließen - der Odenwald erstreckt sich ja sogar über Landesgrenzen hinweg. Über Baden-Württemberg, Hessen und Bayern:
Der Odenwald ist ein bis 626,8 m ü. NHN[1] hohes Mittelgebirge in Südhessen (Hessen), im nördlichen Baden (Baden-Württemberg) und in Unterfranken (Bayern).
Quelle: Wikipedia: Odenwald

Diese Tatsache könnte bei den damaligen Ermittlungen durchaus eine negative Auswirkung gehabt haben, da die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Landespolizeien nicht immer reibungslos klappt. Dahinter können Mentalitätsgründe stecken, oft wird es aber auch schlicht und einfach ein Wirrwarr von regionalen Kompetenzen und Zuständigkeiten gewesen sein, die einen Fahndungserfolg erschwerten.

Das schimmert in verschiedenen Fällen immer wieder durch, im Norden z.B. bedingt durch die Tatsache, dass der Stadtstaat Hamburg gleich an zwei benachbarte Bundesländer (Schleswig-Holstein und Niedersachsen) grenzt. Ähnliches mag gelten, wenn man die Odenwaldregion als ganzes betrachtet, und Täter, die mglw. älter als das Opfer waren, sich großräumiger bewegen konnten.


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Mordfall Klaus Berninger (16, 1990)

18.05.2025 um 06:05
@sallomaeander
Deinen Überlegungen zur Mobilität würde ich zwar zustimmen, der Verortung im Odenwald nicht, Dieser endet dort mit dem Flussverlauf. Es ist auch nicht mit dem Odenwald z. B. Bei Lindenfels (JH) vergleichbar. Meinem Eindruck nach ist man in dieser Region nach Norden bzw. Osten orientiert, die wichtigsten Bezugspunkte sind (in dieser Reihenfolge) Aschaffenburg, Würzburg und Frankfurt am Main. Auch Bundesstraßen und Autobahnen begünstigen die Fahrt in diese Städte. Außer Franfurt ist das also Bayern, Unterfranken bzw. Spessart. Da sollte die Zusammenarbeit funktionieren.

Wo die Hotspots für Drogengeschäfte in dieser Region lagen, vermag ich nicht zu sagen, würde aber von Aschaffenburg und Würzburg ausgehen, sollte dies doch in die Tat reinspielen. Letztlich ist Frankfurt bei Drogen aber immer der große Bezugspunkt für Warenströme bzw. alle härteren Drogen.


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Mordfall Klaus Berninger (16, 1990)

11.06.2026 um 02:22
Nach der damaligen XY - Sendung hatte ein Zeuge sich gemeldet und Aussagen zur Tatnacht gemacht. Er kommt aus Lüneburg und müsste jetzt so um die oder fast 60 Jahre alt sein.
Im Juni 2023 hatte die Polizei über die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... Ungelöst" die Öffentlichkeit um Hinweise zu dem bislang ungelösten Mord an Klaus Berninger gebeten. Daraufhin soll sich der Angeklagte mit unterdrückter Rufnummer bei der Polizei gemeldet haben.
Der Mann hatte laut Angaben der Staatsanwaltschaft die Polizei bei den Ermittlungen zum Mord an dem 16-jährigen Bäckerlehrling Klaus Berninger aus Wörth am Main an der bayerisch-hessischen Landesgrenze in die Irre geführt und umfangreiche Ermittlungen ausgelöst. Demnach hatte er 2023 behauptet, das Verbrechen im Jahr 1990 beobachtet zu haben. Die Polizei ermittelte zeitweise wegen Mordverdachts gegen ihn. Inzwischen gehen die Ermittler jedoch nicht davon aus, dass er an der Tat beteiligt war.
Quelle: https://www.infranken.de/lk/miltenberg/klaus-berninger-mord-cold-case-woerth-am-main-polizei-ermittlungen-zeugen-aktenzeichen-xy-art-5437386

Dieser Mann wurde dann wegen Falschaussagen verurteilt.
ASCHAFFENBURG/WÖRTH. Im Zusammenhang mit dem Mordfall Klaus Berninger hat die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl gegen einen 58-jährigen Mann aus Lüneburg beantragt. Der Mann hatte sich nach der Ausstrahlung des Falls in der Sendung „Aktenzeichen XY“ gemeldet und behauptet, über detaillierte Informationen zu verfügen. Später stellte sich heraus, dass er nichts mit dem Fall zu tun hatte.

Strafbefehl wegen wiederholtem Nichterscheinen
Der Angeklagte ist mehrfach nicht zu den anberaumten Prozessauftakten erschienen. Die Staatsanwaltschaft hat daher ein Urteil von 11 Monaten auf Bewährung beantragt. Diese Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

Konsequenzen für die Ermittlungen
Durch die falschen Angaben des Mannes wurde die Arbeit der Ermittler erheblich behindert. Die Vorwürfe gegen ihn wiegen schwer, da die Vortäuschung einer Straftat Ressourcen gebunden und den Ermittlungsprozess verzögert hat.
Quelle: https://www.primavera24.de/aktuelles/news/mordfall-klaus-berninger-strafbefehl-gegen-falschen-hinweisgeber-beantragt

Dieser Strafbefehl wurde dann rechtskräftig.
Weil er falsche Angaben zu einem ungelösten Mord an einem Jugendlichen in Unterfranken vor über 30 Jahren gemacht hat, ist 58-Jähriger zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.
Ein gegen den Mann erlassener Strafbefehl sieht eine Freiheitsstrafe von elf Monaten auf Bewährung und eine Geldauflage von 600 Euro vor, wie eine Sprecherin des Amtsgerichts Aschaffenburg mitteilte. Gegen den Strafbefehl hatte der Mann zunächst Einspruch eingelegt, diesen dann jedoch wieder zurückgezogen. Damit wurde der Strafbefehl rechtskräftig und eine für Mittwoch (30. Juli 2025) angesetzte Verhandlung kurzfristig abgesagt. Das Gericht hatte den Strafbefehl wegen Vortäuschens einer Straftat erlassen, weil der Mann wiederholt nicht zur Verhandlung erschienen war.
Quelle: https://www.infranken.de/lk/miltenberg/klaus-berninger-mord-cold-case-woerth-am-main-polizei-ermittlungen-zeugen-aktenzeichen-xy-art-5437386

Was kann dann diesen Mann bewogen haben, die Polizei derart in die Irre zu führen?
Weshalb wollte er die Ermittlungen stören und verzerren, sogar vereiteln, dass der Täter rechtskräftig verurteilt werden könnte?

Hat er auch in weiteren Fällen solche Falschaussagen gemacht und die Polizei in die falsche Richtung geführt oder versucht er, Ermittlungen in anderen Fällen zu verhindern, zu verzerren, zu manipulieren, zu verzögern und Strafe für die Täter zu vereiteln?

Mir scheint dieser Mann hoch manipulativ zu sein und sich selbst in Szene bringen zu wollen. Ist er womöglich krank oder persönlichkeitsgestört?

Hat er bei solch hoher krimineller Energie auch weitere Straftaten begangen und wurde verurteilt?
Ist er womöglich auch in Diskussionsforen unterwegs und versucht, dort die Diskussionen zu stören und zu verzerren, falsche Thesen und Theorien zu verbreiten?

Was hat das Handeln dieses Mannes für den Mordfall und die Ermittlungen für Auswirkungen? Die Polizei hat in falsche Richtungen ermittelt. Die Familie wurde getäuscht und in falscher Hoffnung gewiegt. Dafür finde ich das Urteil viel zu gering.

Wie kann es mit den Ermittlungen weitergehen? Sie wurden vorerst eingestellt, weil man nicht mehr weiterkam. Wie kann man die Ermittlungen in andere Richtungen wieder aufnehmen? In welche Richtung?


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Mordfall Klaus Berninger (16, 1990)

11.06.2026 um 02:34
Nachtrag. Weshalb konnte dieser Mann wohl tatsächlich als Tatbeteiligter ausgeschlossen werden?


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Mordfall Klaus Berninger (16, 1990)

12.06.2026 um 22:25
@darkstar69 Das sind interessante Fragen.

Ob dieser Mann überhaupt irgendeinen Bezug zu der Tat hatte, jemanden der Beteiligten kannte, oder auch nur mit der Gegend vertraut war, wo die Tat geschehen ist, wurde mWn nie kommuniziert.

Man kann leider niemals ausschließen, dass Trittbrettfahrer, Wichtigtuer, oder Menschen mit bestimmten Charakterzügen auf so einen Zug aufspringen - vielleicht spielt auch die vermeintliche Aussicht auf die Belohnung eine Rolle, wenn jemand Angaben macht, die sich später zufällig als richtig erweisen.

Gerade in diesem Fall hat die Polizei ja die Bevölkerung vor Ort mit ins Boot geholt, eine Veranstaltung für interessierte Bürger organisiert, ihre Aktionen publik gemacht und erklärt - etwas, was wir uns ja bei vielen Fällen, über die hier im Forum diskutiert wird, gerade wünschen würden.

Der falsche Zeuge wird seine Rolle schon gründlich vorbereitet haben, sich eingelesen haben - warum jemand so etwas tut, bleibt unklar, aber er muss ja zumindest anfänglich glaubwürdig gewirkt haben.

Dass eine einzelne Person die Arbeit vieler zerstört, passiert leider immer wieder, und überall. Zurück bleibt oft zerstörtes Vertrauen.


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Mordfall Klaus Berninger (16, 1990)

13.06.2026 um 06:43
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Der falsche Zeuge wird seine Rolle schon gründlich vorbereitet haben, sich eingelesen haben - warum jemand so etwas tut, bleibt unklar, aber er muss ja zumindest anfänglich glaubwürdig gewirkt haben.
Ja, davon gehe ich auch aus, dass er gezielt und bewusst die Polizei in die Irre führen wollte, dafür vorbereitet war, recherchiert hatte und seine Rolle gut eingenommen hat. Ob sein Motiv alleine das Geld war, weiß ich nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass da auch noch ein Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit und Bedeutung dabei war. Dazu braucht es schon eine spezielle Persönlichkeit. In jedem Fall hat er bewusst in Kauf genommen, dass die Polizei dann falsch ermittelt und hat sie auch dahingehend manipuliert Er hat dadurch auch die Gefühle der Familie manipuliert und mit diesen gespielt.

Darüber hinaus hoffe ich, dass die Polizei eine mögliche Tatbeteiligung oder ein Täterwissen tatsächlich sehr gut ausschließen konnte. Wenn es eine Tatbeteiligung in irgendeiner Form geben sollte, könnte auch der Versuch der Kontrolle der Situation und des Wissensstandes dazu damit verbunden sein.

Ich kann mir auch vorstellen, dass dieser Mann aus Lüneburg noch in weiteren Fällen versuchte, Einfluss zu nehmen , die Polizei und Familien zu manipulieren, öffentlichkeitswirksam in Szene zu treten. Man kann nur hoffen, dass diese Spielereien dann von der Polizei und ggf den Medien durchschaut werden.

Ich kann mir ebenso vorstellen, dass dieser Mann aus Lüneburg auch in Krimiforen aktiv ist, aktiv mitschreibt und sich dort Informationen holt bzw dort auch aktiv die Diskussionen manipuliert und verzerrt.

Für den Fall Berninger bedeutet das jedenfalls, dass die Ermittlungen nachhaltig beeinflusst und gestört wurden. Letztlich wurden sie auch zum stillstand gebracht, weil man darüber hinaus offenbar dann auch keine weiteren Ansätze mehr hatte. Wenn das ein Ziel war, war es erfolgreich. Den Mordfall zu lösen hat es jedenfalls nicht geholfen. Nun ruht die Ermittlung wieder.

Für mich bleibt die Frage interessant, wen könnte Klaus am Abend seines Todes noch getroffen haben, dass er offenbar in ein Auto oä einstieg und sich noch auf einen kleinen Ausflug einließ? Woher kannte er diese Person(en)? Weshalb ging er mit?

War es jemand aus dem engen Bekanntenkries? War es jemand aus dem erweiterten Bekanntenkreis? War es jemand aus dem erweiterten Sozialraum Berufsschule oder Bäckerei?

Gab es jemanden, der zuvor entweder in der Schule und/oder in der Bäckerei irgendwie Kontakt zu Klaus hatte? Z.B. Ein Dozent oder ein Unternehmensberater oder jemand von der Bäckerinnung oder so?


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Mordfall Klaus Berninger (16, 1990)

13.06.2026 um 08:04
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:War es jemand aus dem engen Bekanntenkries? War es jemand aus dem erweiterten Bekanntenkreis? War es jemand aus dem erweiterten Sozialraum Berufsschule oder Bäckerei?
Nun liegt ja die Diskussion zu diesem Fall und seine Ausstrahlung in Aktenzeichen XY schon eine Weile zurück, aber mit ein wenig zeitlichem Abstand zu den erneuten Fahndungsmaßnahmen und der Behandlung in Aktenzeichen XY ergibt sich ja auch die Möglichkeit, die Verhältnisse ein wenig mehr aus einem abstrakten Blickwinkel zu sehen.

Zur Tatzeit 1990 hatte ein handwerklicher Bäckereibetrieb noch keinen Wettbewerb durch aufgebackene Fabrikbrötchen in Tankstellen und Discountern zu gewärtigen. Das kam erst später Ende der 90er (Tankstellen) und in den Nullerjahren (Discounter):
Die ersten Prebake-Stationen wurden in Deutschland 1997 eingeführt, zunächst bei Vollsortimentern, seit 2003 bei Penny, seit 2008 auch bei Aldi und Lidl.[1] 2013 gab es bereits 15.000 Backstationen in Deutschland.[2] Der Erfolg des Konzeptes ist darauf zurückzuführen, dass frisches Brot zu Preisen angeboten werden kann, die 20–30 % unter denen traditioneller Bäckereien liegen, ermöglicht durch geringe Einkaufskosten, Verzicht auf Bedienpersonal, einfache Aufmachung und ein kleines Sortiment.
Quelle: Wikipedia: Backstation

Zur Tatzeit hatte das Bäckereihandwerk also buchstäblich noch goldenen Boden, und Klaus B.s Familie genoss als eingesessene Handwerksfamilie mit Sicherheit hohes Ansehen und auch einen gewissen Wohlstand.

Das eigene Mofa und der Besuch einer Jugend-Kneipe waren Dinge, die damals Auszubildenden mit eigenem Einkommen eher zugänglich waren als z.B. jenen, die weiter zur Schule gingen und nur Taschengeld bezogen, oder aber jenen, die ihr Lehrlingsgehalt zu einem großen Teil zu Hause abgeben mussten. Das war 1990 sicher noch vielfalls üblich.

Diese Dinge (Mofa, Kneipe) hatten einen hohen Statuswert.

Den ganzen Fall durchzieht für mich die Ahnung, dass beim Motiv des bzw. der Täter ein gewisser Sozialneid eine Rolle gespielt haben muss.

Dass Klaus mit Artikeln aus dem Werbemittelkatalog einen gewissen "Handel" betrieb, muss man im Zeithorizont der Tat sehen. Ich deute es so, dass er ein wenig das Privileg, an bestimmte Dinge heranzukommen (das Angebot des Katalogs richtete sich ausschließlich an Gewerbetreibende) mit anderen teilen wollte - aus der Sicht eines Neiders mag das dessen Missgunst aber noch verstärkt haben.

Filmfall und Fahndungsmaßnahmen lassen auf eine bestimmte Fahndungsrichtung schließen, die zugleich auch den hohen Grad der Verschwiegenheit des Täterumfeldes bis zum heutigen Tag plausibel macht - ich fürchte, bis nicht doch jemand aus dem Umfeld des Täters sein Gewissen erleichtert, wird sich in dem Fall leider nicht mehr viel tun.

Die Polizei hat mit einer bemerkenswerten Offensive den Fall wieder aufgerollt - mehr geht nicht, glaube ich.


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Mordfall Klaus Berninger (16, 1990)

13.06.2026 um 09:18
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Den ganzen Fall durchzieht für mich die Ahnung, dass beim Motiv des bzw. der Täter ein gewisser Sozialneid eine Rolle gespielt haben muss.
Da sehe ich auch das Motiv. Ein Täter, der sich mit Klaus verglich und dabei beim Status zumindest in seiner eigenen Wahrnehmung deutlich schlechter abschnitt. Aus Neid und Minderheitigkeitsgefühlen führte zu Hass, der schließlich in die Tat mündete. Klaus wird das gar nicht kommen sehen haben.


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Mordfall Klaus Berninger (16, 1990)

13.06.2026 um 10:13
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:Filmfall und Fahndungsmaßnahmen lassen auf eine bestimmte Fahndungsrichtung schließen, die zugleich auch den hohen Grad der Verschwiegenheit des Täterumfeldes bis zum heutigen Tag plausibel macht
Eben.
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:War es jemand aus dem engen Bekanntenkries? War es jemand aus dem erweiterten Bekanntenkreis? War es jemand aus dem erweiterten Sozialraum Berufsschule oder Bäckerei?
Ich vermute viermal ja.

Und ich befürchte, dass da niemand
Zitat von sallomaeandersallomaeander schrieb:aus dem Umfeld des Täters sein Gewissen erleichtert



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