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Microdosing / Erfahrungsberichte

12 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Menschen, Bewusstsein, Drogen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Seite 1 von 1

Microdosing / Erfahrungsberichte

18.12.2019 um 23:11
Hey ihr lieben,

Meine frage geht an diejenigen von euch, die Erfahrungen mit psychoaktiven Substanzen.

Ich würde gern eure Erfahrungen lesen

Warum habt ihr das gemacht
Was ist euch währenddessen an euch aufgefallen
Und was danach

Würdest ihr es empfehlen
Und warum nicht bzw schon


Freue mich von euch zu lesen!


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Microdosing / Erfahrungsberichte

18.12.2019 um 23:26
Ich musste vor Jahren viele Medikamente schlucken, darunter auch Tavor und Lithium. Ich war in der zeit sehr entspannt und angstfrei, hatte aber auch eine bleiernde Müdigkeit.

Nein, ich würde es auf keinen Fall empfehlen, das ist vertane lebenszeit.


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Microdosing / Erfahrungsberichte

18.12.2019 um 23:41
Zitat von LilaLieblingLilaLiebling schrieb:Würdest ihr es empfehlen
Nur wenn der passende Facharzt das Mittel verschrieben hat und es aus einer Apotheke kommt.
Ich habe in meiner Schulzeit und während des Studiums einige Leute gekannt die sich das Zeug hemmungslos eingeworfen haben. Die meisten sind dran kaputt gegangen oder stehen heute weit hinter den Möglichkeiten die sie eigentlich gehabt hätten.


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Microdosing / Erfahrungsberichte

19.12.2019 um 00:25
@LilaLiebling

Hast Du keine anderen Hobbys?

Finger weg von jeglichen Arten von "Drogen".
Medikamente vom Arzt bekommen ist was anderes. Nutze deinen Verstand für was anderes....meditiere oder mach Sport.
Deine Langweile ausfüllen mit Lesen und was sinnvolles Lernen. Viel Glück 🍀 oder willst Du direkt in die Abwärtsspirale und dir deine Zukunft versauen?

Grüße


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Microdosing / Erfahrungsberichte

19.12.2019 um 09:14
Hab mal eine zeitlang Alkohol - Microdosing betrieben. Ist ganz cool aber das ist nicht in der Natur von Alkohol. Alkohol ist halt echt für den richtigen Rausch gemacht.


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Microdosing / Erfahrungsberichte

19.12.2019 um 09:37
Meinen ersten Joint hatte ich mit 13. Damals fing das in Jugendkreisen gerade an. Das war 1967. Da waren viele von Euch noch ein Frosch im Teich, der auf den Storch wartet.

Ausser Zeug, das man injizieren musste, habe ich alles ausprobiert, was der Markt von 1967 bis etwa 1984 so hergab. Egal, ob legalisiert oder illegalisiert. Meist hielt sich der Spass oder Lustgewinn in Grenzen. Kam auf die Umstände an. Kiffen und Musik hören - okay. LSD und Sex - na ja. Alkohol und Auto - nein. Koks oder Speed und Arbeit - nö, auch lieber nicht.

Vielleicht ist es ein Phänomen des Älterwerdens. Irgendwann lässt der Spass daran nach. Man mag ja mit 20 auch keine Benjamin-Blümchen-Cassetten mehr hören oder Biene Maja gucken, oder mit 50 in die Disco. Jede Substanz scheint ihr "Alter" zu haben.

Ach ja, Morphium haben sie mir auch mal reingehauen. Aber da war ich ohnehin nicht ganz bei mir. Das hatte dann auch medizinische Gründe.

Wenn sich der Jemenit Khat in die Birne zieht, der Mescalero Mescalin oder der Bayer Bier, dann mag die Droge zwar in jeweilige kulturelle Rituale (Mittagspause, Initiationsritus, Oktoberfest) eingebunden sein - aber sympathisch machte es mir den Rauschzustand auch nicht.

Ich hatte nie den Eindruck, dass Bier, Rotwein, Cannabis, allerlei wunderliche Pillen, LSD oder Kokain mir nun sonderlich wichtige Erkenntnisse über mein tiefstes innerstes Selbst gebracht hätten. Maximal Kotzflecken auf dem Teppich, Kopfschmerzen, räumliche Desorientierung oder Nasejucken.

1984 habe ich mit einer Zigarette im Suff fast ein Sofa in Flammen aufgehen lassen - und mich von meiner damals sechsjährigen Tochter aus einem Fast-Koma rütteln lassen. Das war mein letzter Alkoholkonsum. Da wusste ich, dass die nächste Flasche Rotwein uns unter Umständen töten könnte.

Irgendwann muss man selbst erkennen, wann es nicht mehr weiter geht und den Mut haben, einen neuen Weg zu gehen.

War gar nicht mal so schwer. Mit dem Rauchen aufzuhören fand ich härter.


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Microdosing / Erfahrungsberichte

19.12.2019 um 14:06
Zitat von LilaLieblingLilaLiebling schrieb:Meine frage geht an diejenigen von euch, die Erfahrungen mit psychoaktiven Substanzen.
Psychoaktive Substanzen haben selbst mit medizinischer Indikation und Verschreibung durch einen Facharzt Neben- und Wechselwirkungen, die unschön sein können, um es milde auszudrücken.
Für Leute, die sowas aus Spaß machen habe ich kein Verständnis und bin auch nur bedingt glücklich damit, dass es u.A. auch meine Krankenkassenbeiträge sind, die da draufgehen, wenn was schief läuft, während andere Leute bei der Krankenkasse um nen vernünftigen Rollstuhl betteln müssen, bis sie drüber nachdenken ob ein Strick nicht einfacher wäre.
Zitat von LilaLieblingLilaLiebling schrieb:Warum habt ihr das gemacht
Ich hatte einen Mageninfekt, den ich nicht einfach "aussitzen" konnte, weil ich auf regelmäßige Schmerzmedikation angewiesen und außerdem sowieso untergewichtig bin.
Deswegen wurde mir ein sehr übliches Medikament gegen Übelkeit und Erbrechen verschrieben.
Da beides nicht im Magen entsteht sondern im Gehirn wirken solche Medikamente aufs Gehirn.
MCP ist somit zwar natürlich per Definition "psychoaktiv", diese Auswirkungen sind normalerweise bei normaler Dosierung aber überschaubar.
Dummerweise interagiert es (was absehbar war) mit dem Oxycodon aus meiner Schmerztherapie
Zitat von LilaLieblingLilaLiebling schrieb:Was ist euch währenddessen an euch aufgefallen
Horrortrips.
Das Zeug hatte so guten Zugriff auf mein Gehirn, dass es die 2 oder 3 Dinge vor denen selbst ich Angst habe ausgegraben und verwendet hat.
Neben dem eher amüsantem Spuk, der nicht so schlimm war, weil ich ja weiß, dass die Schatten meiner Hühner sich vermutlich nicht mal eben so in rotäugige Dämonen verwandeln, die auf mich zukommen, waren da auch krasse und gefährliche Dinge bei.

Krasse Dinge, wie dass ich aufwachte, oder zurück ins Zimmer kam und meine beiden Hunde und Katzen wie tot im Raum liegen sah und sie sich, wenn ich sie angefasst oder hoch genommen habe sogar kalt und schlaff anfühlten.
Im Wachzustand und mit der Kenntnis, dass diese beiden Medikamente so etwas können hatte ich die Möglichkeit Plausibilitätstests durchzuführen.
Da brauchte ich mir nur die Frage stellen ob das Sinn ergibt, dass sie ausgerechnet jetzt alle 4, ohne Vorwarnung, unabhängig voneinander tot rumliegen.
Die Halluzination blieb, aber ich wusste, dass ich ihr keine Beachtung schenken sollte.

Leider gibt es die Möglichkeit im Schlaf nicht.
Einmal wachte ich auf als mein Mann zum Glück grade im Bad war, denn ich wurde davon Wach, dass ich dem Übergang von Kissen zur Wand auf seiner Bettseite einen Aufwärtsharken verpasst habe.

Das war deswegen sehr beruhigend, weil ich gut ausgebildet bin und mein Kampfverhalten sehr gut kenne.
Ich war zu keinem Zeitpunkt je an guten Angriffstechniken interessiert sondern stets nur zufrieden damit, dass ich mich (und Andere) sehr viel besser und effektiver verteidigen kann als man mir auch nur Ansatzweise ansieht.
Ein solcher Aufwärtshaken hat zwar bedingt auch einen Platz im Selbstschutz, aber eigentlich ist das eher eine Angriffstechnik.
Was auch immer ich geträumt habe (ich hatte keine Erinnerung daran) hat mich also nicht nur in einen Zustand versetzt, indem ich mich glaube verteidigen zu müssen, sondern mich derart "erwischt", dass ich Angriffstechniken abgerufen habe.

Ganz ehrlich, mir wäre es lieber, wenn mein Mann und die Tiere diese Zeit im Nachbarraum geschlafen hätten.
Aber die Tiere liegen eh meist unter der Decke und wir haben dafür gesorgt, dass mein Mann mehr als eine blutige Nase nicht riskiert.
Ich habe z.b. normaler Weise mein Jagdmesser im Nachtschrank oder unterm Kopfkissen, weil ich so gern im Bett noch Obst ess oder mir ein Marmeladenbrot schmiere, vor allem, wenn ich krank bin.

Dieses Messer haben wir an einem Ort weggeschlossen, den ich ohne aufzuwachen nicht erreichen kann, weil ich damit tatsächlich ein bisschen zu flott und geschickt bin, mein Vater hat mich wirklich großartig ausgebildet.
Das war ein inakzeptables Risiko, aber durch meine Minihändchen ggf ne blutige Nase zu haben war nen Risiko, dass meinem Mann harmloser erschien als mich nachts allein zu lassen.

Ich war in diesen Tagen also nicht nur gereizt, sondern auch gefährlich, das hat mich nicht fröhlich gemacht.
Hätte ich nicht von Anfang an gewusst, dass so ein Mageninfekt üblicher Weise so schnell vorüber geht, dass die Chancen, dass all dies ein für alle Male verschwindet, sobald ich das MCP absetzen kann und das nur einige Tage sind hätte man mich auch einfach so in die Klapse bringen können.
Zitat von LilaLieblingLilaLiebling schrieb:Und was danach
Ich war unendlich erleichtert als es vorbei war.
Das einzig "Gute" war, dass jemand, der sowas noch nie erlebt hat, eher nicht vorstellen kann, wie real diese Halluzinationen wirken.
Sollte ich also mal jemanden kennenlernen, der an Wahnvorstellungen leidet, dann kann ich dieser Person jetzt wohl eine größere Toleranz und mehr Verständnis entgegenbringen kann, als das sonst der Fall gewesen wäre.
Allerdings habe ich für Leute, die das freiwillig im Rahmen eines Missbrauchs machen noch weniger Verständnis als vorher, denn das auch "gute Trips" in Horror umschlagen können ist sehr wohl bekannt.

Wenn ich Lust hätte, zu solchen Leuten Kontakt zu pflegen, dann würde ich fragen ob die noch alle Latten am Zaun haben.
Hirnchemie ist äußerst komplex, jeder, der ernste Depressionen hat weiß, wie schwer bis unmöglich gezieltes Eingreifen in die Hirnchemie ist, die das "Gemüt" regelt.

JEDES Experiment, jede einzelne Einnahme psychoaktiver Substanzen birgt nicht nur das Risiko in einem "Alptraum" zu landen obwohl bisher alles so lustig war und je nach Dosis, individueller Veranlagung, Mischkonsum und einem Haufen anderer Faktoren die nicht beeinflussbar und ggf nicht einmal bekannt sind besteht bei jedem dieser Trips das Risiko, dass die eigene Hirnchemie nicht wieder zur Norm zurückfindet und man voll oder teilweise auf unbestimmte Zeit und in unvorhersehbarem Ausmaße in diesen Zustand eingeschlossen verweilt.

Auch wenn sich bei "Spaßkonsumenten" mein "Mitleid" in Grenzen hält....
Wünschen würde ich sowas wirklich ausnahmslos niemandem.
Zitat von mummmumm schrieb:Finger weg von jeglichen Arten von "Drogen".
Medikamente vom Arzt bekommen ist was anderes.
Da nicht jeder Arzt da immer alles aufm Schirm hat rate ich bei jeder Einnahme solcher Medikamente mit dem Doc und dann sicherheitshalber nochmal mit dem Apotheker zu besprechen ob und was für Neben- bzw Wechselwirkungen möglich sind und in welchem Ausmaß man sich wie darauf vorbereiten kann, ob es gar Alternativen gibt und ab welchem Punkt man umgehend eine neurologische Ambulanz aufsuchen sollte.


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Microdosing / Erfahrungsberichte

19.12.2019 um 14:44
Cannabis hat immer eine sehr unterschiedliche Wirkung auf mich, je nachdem welche Sorte ich rauche - dabei war ich noch nie ein Fan von sativalastigen Pflanzen - und vor allem in welcher Stimmung und Gesellschaft ich mich befinde, "set und setting" eben. In einer Phase habe ich mal deutlich zu viel davon geraucht und auch die negativen Auswirkungen zu spüren bekommen. Seit ich nur noch sehr sporadisch konsumiere, geht es mir damit deutlich besser. Die Dosis macht eben das Gift.

LSD habe ich vor zwei Jahren als Lowdose versucht, 150ug müssten es gewesen sein. Der Effekt war aber gar nicht so beeindruckend, visuell gesehen gab es ein paar kleinere Veränderungen und ich hatte viel Spaß dabei mit meiner Freundin zu philosophieren, aber nichts weltbewegendes oder wirklich neues. War zwar eine Erfahrung wert, aber im Moment müsste ich es nicht unbedingt nochmal haben.

Ansonsten habe ich ebenfalls jeweils einmal MDMA und Speed genommen, aber auch das müsste ich nicht wieder haben. War eher reine Neugier und auch hier hielten sich die Effekte in Grenzen, weil ich bewusst nur sehr kleine Mengen ausprobieren wollte.

Ich denke, es ist wichtig, den richtigen Umgang mit solchen Substanzen zu kennen, wenn man sich denn dafür entscheidet, es einmal auszuprobieren (Stichwort Tripsitter) und vor allem niemals eine Routine aufkommen zu lassen - egal bei welcher Droge.


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Microdosing / Erfahrungsberichte

19.12.2019 um 18:15
Von Selbstmedikation rate ich dir ab, wenn du psychische Probleme haben solltest und nach Linderung suchst, solltest du zu einem Facharzt gehen, ich selbst nehme auch verschiedene Psychopharmaka seit mehr als 10 Jahren und ich mir haben sie in schweren Zeiten schon echte Linderung verschafft, Probleme wie Hallus oder Zwangsgedanken lassen sich behandeln aber du solltest, wenn du Behandlung benötigst, auch seperat eine Psychotherapie machen.
Von Drogen rate ich dir generell ab, habe selbst Erfahrung mit K****M, D*T, etc und einige haben mir schweren Schaden zugefügt, es kann Türen öffnen, die man lieber hätte verschlossen lassen sollen.


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Microdosing / Erfahrungsberichte

19.12.2019 um 20:19
Zitat von LilaLieblingLilaLiebling schrieb:Würdest ihr es empfehlen
"microdosing" ist natuerlich eine sehr wichtige vorgehensweise fuer (u.a.) psychonauten.
kann aber auch im alltag sinn machen um eben einen wirkstoff am eigenen koerper zu testen.
Zitat von LilaLieblingLilaLiebling schrieb:Warum habt ihr das gemacht
um die "potenz" und eventuelle reaktionen einstufen zu koennen.
Zitat von LilaLieblingLilaLiebling schrieb:Würdest ihr es empfehlen
vertrauen ist gut, kontrolle besser!


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Microdosing / Erfahrungsberichte

19.12.2019 um 20:24
es waere halt auch interessant von welcher substanz Du genau schreibst.

der begriff "droge" ist ziemlich verwaessert und zumeist meint der uninformierte damit nur substanzen die der gesetzgeber willkuerlich auf den index gesetzt hat.

tatsaechlich kann es natuerlich sinn machen drogen wie kaffee, zucker usw. so einem "microdosing" zu unterziehen, wenn man z.b. so eine art droge reduzieren moechte.


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Microdosing / Erfahrungsberichte

21.12.2019 um 20:08
Zitat von LilaLieblingLilaLiebling schrieb:Meine frage geht an diejenigen von euch, die Erfahrungen mit psychoaktiven Substanzen.
check ;) in manchen Kreisen nannte man mich früher "der Schamane"
Zitat von LilaLieblingLilaLiebling schrieb:Ich würde gern eure Erfahrungen lesen
schon ein einzelner Tripbericht würde jeden Rahmen sprengen... sowas findest Du in diversen Drogenforen ;) Dazu kommt noch das Problem das es tausende psychoaktive Substanzen gibt, deren Wirkung sich zumeißt nicht sonderlich ähneln.
Zitat von LilaLieblingLilaLiebling schrieb:Warum habt ihr das gemacht
ich hatte früher Fragen... viele Fragen ;) Später war ich "Anwender", also nutzte Substanzen um gewisse Dinge zu erreichen oder auszulösen. Quasi sowas wie "Doping"
Zitat von LilaLieblingLilaLiebling schrieb:Was ist euch währenddessen an euch aufgefallen
Der Körper, das Ego und die Wahrnehmung sind auf vielfältige Weise modulierbar.
Zitat von LilaLieblingLilaLiebling schrieb:Und was danach
Schlagartige Veränderungen gab es im "spirituellen Bereich", langsame + teilweise irreversible im körperlichen Bereich. Letztendlich verlief vieles wie geplant, aber nicht alles. Meine geistige Nikotinsucht gehörte nicht zum "Masterplan", aber diese Substanz macht mir nunmal Spaß
Zitat von LilaLieblingLilaLiebling schrieb:Würdest ihr es empfehlen
was bei Substanzkonsum raus kommt hängt am stärksten vom set und setting ab. Was ich nicht empfehle ist extreme Dummheiten zu machen, was für mich z.B. bedeutet set und setting nicht zu beachten... drei Beispiele: Du bist Fremdenlegionär und musst drei Tage lang durchmarschieren um zu überleben, du bist Bodybuildingchamp und musst den nächsten Wettkampf gewinnen um Geld zu verdienen oder du bist Krebspatient im Endstadium; zu Verfügung stehende Substanzen: DMT, Testosteronpropionat,
Methamphetamin. Was dem einen helfen könnte, würde einem andern schaden.
Zitat von LilaLieblingLilaLiebling schrieb:Und warum nicht bzw schon
Es gibt da kein Patentrezept.
Nicht jeder der Testo nimmt hat Erfolg im Leben wie ein Schwarzenegger, nicht jeder der mal kokst oder kifft wird zu einem Presidenten wie Obama und nicht jeder der sich mal LSD einwirft zu einem Steve Jobs. Ein nicht unerheblicher Teil landet wegen solcher "Experimente" ganz unten. Bei einigen ist genau das der Anfang vom Ende, was bei anderen der Schlüssel zum Erfolg sein kann. Set und setting - was sehr schlecht für den einen ist kann das Geheimrezept für Erfolg eines anderen sein.

Den einzigen Tip den ich tatsächlich geben kann: Bevor man sich entschließt etwas zu machen sollte man so viel über das Thema lesen wie man kann. Gerade bei sehr potenten psychoaktiven Substanzen bereitet einen das zwar auch nicht so wirklich auf das vor was einen erwarten kann, aber es ist besser wie nichts(zumindest bis zu dem Zeitpunkt bei dem man noch in "Worten" denken kann :D ). Und einiges von dem was sich unbedarfte, alte Kumpels von mir sich früher so alles gaben, fiel bei mir nach eingehender Nutzen-Risikobewertung durch Fachliteratur unter den Tisch. Und man muß generell das passende Umfeld/Leben für solche "Experimente" haben, sonst endet es sehr wahrscheinlich allein dadurch schon auf eine unschöne Art.


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