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Die Pflege meiner Lieben

310 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Freunde, Krank, Angehörige ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die Pflege meiner Lieben

23.02.2026 um 18:12
Zitat von JebaJeba schrieb:aber ein geringerer wäre mir auch egal, wie gesagt, Papier ist geduldig. Ob ich dafür 7 Stunden angeben muss oder 16 ist mir egal.
Ach soooo.

Ich bin wirklich froh, um diese Diskussion hier.
Gerade diese kleineren Dinge mit Nachbarschaftshilfe hatte ich so ganz und gar nicht auf dem Zettel.


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23.02.2026 um 18:13
@Jeba

Genau

Damit die Pflegekasse zahlt, muss die Person:

als Nachbarschaftshelfer gemeldet/anerkannt sein

meist eine kurze Schulung (Pflegekurs) gemacht haben

bei einer anerkannten Stelle registriert sein (z. B. Landratsamt, Wohlfahrtsverband)

Ohne Anerkennung → keine Erstattung durch die Pflegekasse.


Aber wie gesagt sieht die Realität anders aus, weis es selbst aus eigener Erfahrung. Krankenkasse lehnt es dann ab selbst wenn du jemanden gefunden hast, der das nachweisen kann was ja schon schwer genug ist. ( Finde mal einen der das alles machen will Kurs, Registrierung ) Und Thürungen z.b geb ich den Nachbarsjungen 10 Euro in die Hand und der hilft mir und muss gar nichts weiter machen.

Was glaubst du in welchen Bundesland ich als betroffene Person eher Hilfe erhalte, in dem wo man keine Hürde und Bürokratie hat oder z.b Bayern wo du X nachweise liefern muss worauf so gut wie kein Nachbar Lust hat.


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Die Pflege meiner Lieben

23.02.2026 um 18:22
Zitat von locutuslocutus schrieb:Aber wie gesagt sieht die Realität anders aus, weis es selbst aus eigener Erfahrung. Krankenkasse lehnt es dann ab selbst wenn du jemanden gefunden hast, der das nachweisen kann was ja schon schwer genug ist
Wir brauchen nicht darüber zu sprechen, dass es natürlich Bundesländer gibt, in denen das einfacher ist und welche, in denen das schwieriger ist. Da bin ich ganz bei Dir, die Kassen versuchen natürlich gerne, sich darum zu drücken.
Allerdings habe ich gerade einen siebenjährigen Rechtsstreit mit einer Krankenkasse hinter mir und ich gebe Dir Brief und Siegel darauf, dass die bei mir solch eine Hilfe zahlen müssten, wenn die genauso angemeldet wird, wie es laut Rechtsprechung vorgesehen ist.
Ich lasse mich von "nö, das übernehmen wir nicht" nicht mehr einschüchtern!
Es geht auch gar nicht um den tatsächlichen "Nachbarn", ich kenne hier z.B. zwei Personen, die diesen Kurs machen wollen. Sind nicht berufstätig, bekommen Bürgergeld und wollen so zum einen etwas sinnvolles machen und zum anderen sich so noch ein paar Euro dazuverdienen. Ich finde das fantastisch, dass es mittlerweile überhaupt diese Möglichkeit gibt.
Vor ein paar Jahren bin ich daran fast verzweifelt jemanden für diesen Entlastungsbetrag zu finden, heute bieten Leute das bei Kleinanzeigen an.


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23.02.2026 um 18:27
Zitat von JebaJeba schrieb:Allerdings habe ich gerade einen siebenjährigen Rechtsstreit mit einer Krankenkasse hinter mir
Dafür habe ich nicht den Nerv....


In meinem Bundesland sind die anerkannten Hilfen auf der KK-Seite gelistet - Arztfahrten steht da jetzt nicht drauf. Wahrscheinlich muss ich mich da mal durchtelefonieren.


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23.02.2026 um 18:36
Zitat von JustsayingJustsaying schrieb:Dafür habe ich nicht den Nerv....
Ich denke für 131€ monatlich bei ganz klarer Rechtslage geht auch keine Kasse in solch ein Verfahren. Bei unserem Streit ging es um über 50k und Ablehnung der Übernahme.
Ich wollte auch nur deutlich machen, dass Krankenkassen immer gerne erstmal alles ablehnen. Ich kenne das sogar als Order an Mitarbeiter. Man verlässt sich halt darauf, dass viele keine Lust auf Widerspruch haben.
Auch das hatten wir übrigens, Pflegestufe war unserer Meinung nach zu niedrig, sofort Widerspruch eingelegt. Viele haben wie Du schreibst "keinen Nerv", da spekulieren die Kassen drauf.
Welches Bundesland ist es bei Dir?


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24.02.2026 um 01:11
Zitat von JebaJeba schrieb:Ich verstehe da jetzt das Problem nicht. Darum nennt man es ja auch Nachbarschaftshilfe. Wenn ich Personen haben möchte, die ganz offiziell entlohnt werden sollen, gehe ich über die Pflegedienste und zahle zwischen 35€ und 40€ die Stunde.
Das Problem ist, dass "hier" irgendwie keine Nachbarschaftshelfer zu finden sind. Weder bei Kleinanzeigen, im Käseblatt, noch am Schwarzen Brett im Supermarkt oder reell in der Nachbarschaft. Das scheine nämlich nicht nur ich unattraktiv und aufwendig zu finden.
Der ortsansässige Pflegedienst bietet Alltagshilfen z.B. nicht an, Seniorenassistenzen sind in der Umgebung mehr als rar.

Die regionalen Unterschiede, und die von BL zu BL, sind mMn einfach nicht in einen Topf zu werfen.


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Die Pflege meiner Lieben

24.02.2026 um 02:05
Zitat von WalddrölfchenWalddrölfchen schrieb:Das Problem ist, dass "hier" irgendwie keine Nachbarschaftshelfer zu finden sind.
Das scheint mir auch gerade das Schwierigste zu sein - ich habe den Eindruck, dass sich das so rumspricht, wer das so macht, dass man sich umhören muss.

"Da war doch jemand alt/dement, und da habe ich gesehen, da war immer mal eine Frau bei ihm - frag mal bei denen nach" - so ungefähr.


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24.02.2026 um 07:54
Zitat von WalddrölfchenWalddrölfchen schrieb:Das Problem ist, dass "hier" irgendwie keine Nachbarschaftshelfer zu finden sind.
Bei mir war "wo ist das Problem" ja darauf bezogen, dass einem die Bezahlung zu gering ist. Wenn man wie Du generell niemanden findet, ist das natürlich ein Problem. Das ist sehr traurig, dann kann aber auch die Krankenkasse nichts dafür. Wir leben zwar nahe einiger größerer Städte, haben dementsprechend gute Infrastruktur hier, aber doch recht ländlich. Hier ist es immer möglich über "Mundpropaganda" jemanden zu finden.
Wir haben auch Menschen hier, die tatsächlich gerne ehrenamtlich helfen und vor allem würde ich auch innerhalb der Familie immer Leute finden die aushelfen.
Mir geht es ja nur darum, dass man das Geld nicht verfallen lässt, sondern irgendwie sinnvoll für den zu Pflegenden nutzt.

Noch einfacher wäre es natürlich, wenn der jeweilige Haushalt das Geld zusätzlich bekommt, um z.B. ab und an davon eine Reinigungskraft zu bezahlen, was ja schon etwas entlasten würde. Die Einschränkung mit der Kenntnis in Pflegeangelegenheiten macht dies natürlich etwas schwieriger. Ich denke auch nicht, dass eine reine Putzkraft Kenntnis in Pflegeangelegenheiten haben müsste.

Aber jetzt muss man mit den vorhandenen Regeln das Beste draus machen. Vielleicht entwickelt sich das ganze noch etwas weiter, ich bin aber definitiv schon sehr zufrieden, dass sich überhaupt mal was getan hat. Vor wenigen Jahren sind wir daran fast verzweifelt, heute ist es dann zumindest hier einfach, diesen Betrag zu erhalten.
Die Pflegedienste bieten dies sowieso an hier, allerdings eben sehr teuer und man muss erstmal mit einer Warteliste rechnen. Da mussten wir damals auch ein paar Monate warten.

Ich drücke die Daumen, dass sich das alles noch weiterentwickelt. Wie schon geschrieben kann es auch eine Möglichkeit sein, Personen zu unterstützen, während man selbst nicht in Arbeit ist. Soll Menschen geben, die dann nicht nur zu Hause rumsitzen wollen.
Eigentlich geht es ja genau darum, eine kleine Aufwandsentschädigung für Sachen, die viele Menschen sonst auch ohne Bezahlung machen.


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24.02.2026 um 13:28
Zitat von JebaJeba schrieb:heute ist es dann zumindest hier einfach, diesen Betrag zu erhalten.
Ich teile die Auffassung nicht.
Die Krankenkasse/Pflegekasse kann sehr wohl etwas für die unattraktive Ausgestaltung. Verantwortung für einen alten, pflegebedürftigen Menschen zu übernehmen, ist ja nun nicht nichts. Dafür sind 8 Euro, verbunden mit viel Papierkram, für die meisten nicht ansprechend.
Der Strukturwandel des Ehrenamtes muss dabei ja zwingend berücksichtigt werden, ist aber leider nicht passiert...


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Die Pflege meiner Lieben

04.03.2026 um 23:44
@Walddrölfchen

Ja dazu passt leider das Mindestlohngerede auch nicht um diese wertvollen Helfer dann so "abzuspeisen".

Aus einem Bundesland:

Damit man überhaupt Nachbarschaftshilfe annehmen kann, muss man sich bei einem Stützpunkt registrieren.

Die Gebühr monatlich (!) beträgt 38 EUR.

Das wird in die Verwaltung gebuttert und dann bleiben knapp über 90 EUR wovon der Nachbarschaftshelfer dann zum Hungerlohn tätig werden kann.


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