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"Der Untergang"

35 Beiträge, Schlüsselwörter: Film, Der Untergang

"Der Untergang"

22.08.2008 um 02:59
Sry wenn ich jetzt so ein altes Thema wieder aufhole^^ Ich hab den Film auf DVD und hab ihn damals auch im Kino gesehen... Ja viele Zähnen waren echt heftig besonders die, wo der Arzt den Patienten das Bein absägen musste....


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"Der Untergang"

22.08.2008 um 03:11
Aus historischer Sicht wahrscheinlich wertvoll, dennoch werde ich mir einen solchen Film nicht ansehen.
Schon alleine aus dem Grund, dass A. Hitler im Vordergrund steht.

In den USA könnte so ein Film zum Umdenken anregen, oder die derzeitige Haltung festigen.. wer weiß,wer weiß ;)


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"Der Untergang"

22.08.2008 um 05:51
Ich habe und hatte mit dem Film nie ein Problem, zum einem weil er wohl wirklich historischen Charakter für sich beanspruchen kann (keine "Hisotrie a la Holywood"), zum anderen weil er die Person Hitler in ihrem Schwanken zwischen letztem, realitätsfernen Aufbäumen ("Wir haben noch 1000 Jagdflugzeuge, die wir dem Feind entgegenwerfen werden.") und depressiver Endeerwartung ("Das deutsche Volk hat mich gar nicht verdient.") nicht glorifiziert sondern entlarvet.

CU m.o.m.n.


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metz.ger
ehemaliges Mitglied

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"Der Untergang"

22.08.2008 um 08:02
Natürlich ist der Film wertvoller als die meisten Holliwood-Produktionen und auch mir hat er recht gut gefallen; jedoch hauptsächlich als Unterhaltung mit Anspruch, die im besten Fall dazu anregt, sich näher mit den Themen zu beschäftigen und nicht als Vorlage für eine Sicht auf historische Begebenheiten!

Der Film mag wohl recht nah an tatsächliche Ereignisse herankommen, jedoch muss man sich doch bewusst sein unter welchen Voraussetzungen er entstanden ist. Soweit mir bekannt stützt sich der Film auf wenige Quellen, wobei eine Biographie und die Erinnerungen Hitlers Privatsekretärin die mithin größten Rollen zu spielen scheinen.

Bei der Biographie haben wir zum einen das Problem, dass es gerade bei einem solch komplexen Thema für einen Autor extrem schwierig sein sollte alles richtig darzustellen und auch die Fokusierung kann eigentlich nicht völlig neutral sein, da es wohl das Lebenswerk von mehr als einer Person bedarf um jede Primärquelle zu analysieren und letztendlich alle Fakten fair auszuloten. Eine Biographie hingegen neigt in den meisten Fälle dazu bewusst oder unbewusst die Sicht und auch Wertung des Autors widerzuspiegeln. Bei den Augenzeugenberichten dürfte das Problem noch offensichtlicher sein. Ich persönlich kann mich selbst an die wichtigsten Ereignisse meines bisherigen Lebens nur vage erinnern, an irgendwelche Dialoge schon gar nicht. Im normalfall dürfte es für eine alte Frau relativ schwierig sein über 60 Jahre alte Erlebnisse relativ genau wiederzugeben, besonders wenn es sich um Ereignisse aus solch turbulenten Zeiten handelt.

Wir sehen also, dass wahrscheinlich das Skript nicht einzig aus 100% historisch korrekten Quellen zusammengeflickt wurde, sodass man davon ausgehen kann, dass besonders bei den Details - wozu auch fast alle Dialoge dazugehören dürften - viel aus der Feder des Drehbuchschreibers stammen dürfte, wo wir wieder die Situation haben die Sicht einer Person auf die vorgesetzt zu bekommen. "Mein Bild dieser Person ist so und so und demnach könnte sie in dieser Situation das und das gesagt haben".

Das hier soll mit Sicherheit keine Kritik an solchen Vorhaben sein. Ich sehe so etwas sehr gerne und freue mich total über den Versuch möglichst viel Sachlichkeit in solch einem Film walten zu lassen, jedoch habe ich daraufhin einige Meinungen aus dem Familie und dem Bekanntenkreis gehört, die mich zu dem kleinen Beitrag hier bewegt haben. So Aussagen wie "Magda Goebbels hat in dem Fielm dies und das gesagt ... die war ja völlig irre!" hinterlassen bei mir immer einen etwas bitteren Nachgeschmack, egal bei welchem Thema ;)


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"Der Untergang"

22.08.2008 um 10:45
Ein Film ist die künstlerische Ausgestaltung einer Realität.

Merksatz für Bebiih:

Man kann übrigens wegen Zähnen auch eine Szene machen. Beispielsweise beim Zahnarzt, nach Rechnungserhalt.


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metz.ger
ehemaliges Mitglied

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"Der Untergang"

22.08.2008 um 10:54
Diese Realität muss aber nicht zwangsläufig mit der übereinstimmen, in die wir sie übertragen ;) dies nehmen bei einer gewissen Ähnlichkeit aber leider viele zu leicht an.


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"Der Untergang"

22.08.2008 um 11:03
Nun, gegen den Aberglauben: "Ist echt, kam im Fernsehen!" ist nun mal kein Kraut gewachsen.


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"Der Untergang"

22.08.2008 um 12:21
Ich kann den Film schon auf Grund der Gestikulation des Hitler Darstellers nicht anschauen, da ich dann die ganze Zeit peinlich berührt lachen muß.
Das wirkt mir doch alles viel mehr wie eine Karikatur, nur eben keine Gute.


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"Der Untergang"

22.08.2008 um 15:01
haha @ Doors ich frag mich grad wie icg auf " Zähnen " gekommen bin haha xDDD


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"Der Untergang"

22.08.2008 um 15:01
*ich


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van_Orten
ehemaliges Mitglied

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"Der Untergang"

22.08.2008 um 15:08
Hitler sollte wohl ursprünglich noch "menschlicher" gezeigt werden. So hat er Vertrauten zufolge das "r" nur in seinen Reden so gerollt und sprach sonst ganz "normal".
Die Ersteller des Films wollten Hitler aber nicht zu menschlich erscheinen lassen und entschieden sich doch dafür ihm die für ihn bekannte Aussprache und Gestik zu lassen....

Alles in Allem ist der Film sehr gelungen denke ich...... die Hoffnungslosigkeit der Wehrmachtsoffiziere ist unter anderem gut getroffen ("Was anderes als saufen könnwer ja jetzt eh nimmer machen")....denke ich mir, war ja nicht dabei^^


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tornato
ehemaliges Mitglied

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"Der Untergang"

22.08.2008 um 15:12
es ist oft so, dass uns an anderen die Peinlichkeiten stören, die uns an uns selbst nicht so "bewusst sind" sogar das Schlürfen und Schmatzen beim Essen.

Ich werde mir diesen Hitlerfilm nicht entgehen lassen, zumal die Handlung und der Hintergrund bestimmt aufzeigen, wie uns der Glaube an was immer - hinters Licht führt.


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"Der Untergang"

22.08.2008 um 16:08
"Nicht entgehen lassen" ist gut, weisst du, dass der Film schon vor jahren im kino war? :D


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"Der Untergang"

22.08.2008 um 16:09
Der film selbst ist reinster durchschnitt.


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