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Die Art der menschlichen Kritik

155 Beiträge, Schlüsselwörter: Gesellschaft, Probleme, Kritik, Kommunikation, Respekt, Neid, LOB, Anerkennung

Die Art der menschlichen Kritik

20.11.2011 um 19:44
@Plan_B


Ach jetzt sehe ich es erst. Das richtet sich an mich. :)

Plan_B

Du versuchst etwas zu verstehen, weshalb du auch wohl diese Diskussion weiter gereicht hast. Und alles was du bekommen hast ist eine Psychoanalyse, anstatt einer Textanalyse. Was soll ich dazu noch sagen :D

Ein kleiner Tipp:

Wenn du versuchst mich zu verstehen, dann vergisst du dabei, (kommt wohl vom unverstädniss der Texte), dich selbst zu verstehen. ^^


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Die Art der menschlichen Kritik

20.11.2011 um 20:12
@Saphira


Gut, dann in Teilschritten :)
Saphira schrieb:Ich sammel Erfahrungen im Leben in ganz unterschiedlichen Situationen. Diese nehme ich unterschiedlich wahr, in Gedanken und Gefühlsmäßig. Ab und an sitze ich zum Beispiel irgendwo und denke über meine Erfahrungen und wie sehr mich diese im Leben geformt haben bzw. wie sehr diese Einfluss auf mein Leben hatten.
Ich kann auch denken erfahrener zu sein und bin es dann auch.
Sammelst du Erfahrung, oder sammelst du Wissen, also Information?! Aus was besteht Erfahrung?! Nur durch Wissen?! Wie kann man erfahren sein, wann man nicht weiss, woher und warum man etwas weiß?! :)
Saphira schrieb:Spielt es wirklich eine so große Rolle ob ich sage, dass ich erfahrener bin weil ich neues dazu gelernt habe bzw. neues erfahren habe, oder wenn ich sage, dass ich jetzt dazu in der Lage bin mehr aufzufassen? Bei beiden Varianten ist es aber so, dass ich jetzt Sachen Wahrnehme die ich vielleicht zuvor nicht bewusst wahrgenommen habe. Dass mir jetzt etwas bewusst ist, was zuvor nicht war.
Naja eins gebe ich mal zu, ab und an kommen mir meine Gedanken schon recht durcheinander vor (vielleicht kann man es mit dem verwickeln vergleichen), da hab ich das Bedürfnis beim gedanklichen Prozess eine Ordnung rein zubekommen. (Vielleicht entwickeln)
Wieso sollte neu nicht erfahrener bedeuten? Ich erfahre etwas, wie gesagt sehr unterschiedlich, diese Erfahrungen hinterlassen bei mir Wissen. Sei es, gefühlsmäßig oder vom Denken her. Diese neue Information kann ich in anderen Situationen die ich erleben werde einbringen, oder werde es vielleicht sogar auch unbewusst.
Kurz und knapp:

Nein, es reicht wenn du es von dir denkst. Wenn du denkst das du in Wirklichkeit erfahren bist, dann bist du gleichzeitig auch unerfahren. Das liegt eben daran, das du nicht weiß, warum du weiß. Du denkst nur zu wissen und das reicht dir. Man kann aber nicht von erfahrung reden, wenn man nicht weiß, warum man weiß. Dann redet man nur von dem Wissen, das man denkt zu Wissen, was man also anwenden kann. Verstehst du?! :)
Saphira schrieb:Ich habe nicht Erfahrung mit Wissen gleichgesetzt. Erfahrung ist mehr als Wissen. Wissen kann ich mir auch durch lesen aneignen. Erfahrungen erlebe ich oft. Oder wie du schreibst man er-fährt es.
Ich kann durch Erfahrung wissen erlangen, aber nicht unbedingt durch Wissen Erfahrungen. Wobei das mit dem: "Wissen durch Erfahrungen zu erlangen" auch so eine Sache ist. Denn jeder erfährt eine Sache anders im Leben, vielleicht teilweise gleich, aber nicht hundertprozentig.
Wenn ich erfahre, wie es ist, sich zu verletzen, ist es dann nicht die Information, die ich erlebt habe, die mich denken lässt, das ich nun erfahrener bin?! ^^ Das ist eben die Illusion in der Wirklichkeit. Die Wirklichkeit zeigt mir (In Form von Informationen) mit der verletzung, das ich nun etwas er fahren habe, das mich, wie das Wort schon sagt, ERFAHRENER macht. Doch im Grunde bin ich nicht WIRKlich erfahrener, sondern habe lediglich nur die WIRKUNG er-lebt. Erfahrung und Erleben sind zwei paar Schuhe. Bei dem einen, erlebt man dinge ohne zu wissen, warum man sie erlebt. Bei dem anderen weiss man warum man etwas weiss um es zu erleben. Das eine ist Erleben, das andere ist Erfahrung. Das eine ist durch Zufall bestimmt, das andere durch Kausalität :)
Saphira schrieb:Wieso gehst du gleich davon aus, dass ich den Grund nicht sehe? Du kennst weder meine Gefühle noch meine Gedanken.
Ich gehe nicht davon aus. Ich würde dir nie Wörter in den Mund legen die du nicht gebrauchst. Du sagst selbst in einer Wirklichkeit zu leben, in der du denkst erfahrener zu sein als vor 10 Jahren. Damit nimmst du ein Standpunkt ein, in dem du behauptest, das Menschen erfahrener werden. Damit sagst du mir mit den Worten die du benutzt (ganz gleich ob deine Gefühle da was anderes deuten), das du nur in einer Wirklichkeit lebst, in der du nur die WIRKUNG die du ERLEBST fixierst. Ich intepretiere da nichts hinnein, das zeigen schon deine Worte auf. Wer nur die Wirkung betrachtet, also nur das Wissen, kann nur von sich denken erfahrener zu sein, ohne zu wissen WARUM man erfahrener ist. Das einzige was solch ein Mensch WIRKlich behaupten kann ist, das Wissen auf zu zeigen, das er oder sie ERLEBT hat, ohne es geprüft zu haben. Das bedeutet, das du den Grund weder wahrnimmst noch wahrnehmen willst :)
Saphira schrieb:Versteh ich jetzt nicht. Also aus "nicht in einer Illusion" mache ich dann mal "Wirklichkeit" Also könnte der Satz auch lauten: "Zu denken in einer Wirklichkeit zu leben, ist genau so, wie in einer Wirklichkeit zu leben."?
Die Wirklichkeit besteht aus den Wirkungen die du erleben kannst oder ?! Wenn du keine Wirkungen, also in Form von Wissen, erleben könntest, dann wäre es ja keine WIRKlichkeit mehr. Wer jedoch denkt in einer zu leben, also in einer Wirklichkeit, dann erkennt diese Person nur die Wirkung, aber nicht die Ursache. Also, dieser Mensch erkennt zwar das Wissen und lebt dieses Wissen auch aus (egal welches^^), weiss aber nicht warum es dieses Wissen erlebt. Damit lebt der Mensch der eben denkt in einer Wirklichkeit zu leben, gleichzeitig in einer Illusion, weil diese Person denkt, in dieser Wirklichkeit mit den GEDACHTEN gesammelten ERFAHRUNGEN FORT-zu-Schreiten. Es gibt aber kein FortSchritt, weil die Menschen nicht erfahrener werden, sondern lediglich mehr erleben :)


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Die Art der menschlichen Kritik

20.11.2011 um 20:44
ihrunwissenden schrieb:Sammelst du Erfahrung, oder sammelst du Wissen, also Information?! Aus was besteht Erfahrung?! Nur durch Wissen?! Wie kann man erfahren sein, wann man nicht weiss, woher und warum man etwas weiß?! :)
Hast du dir denn auch bevor du den Abschnitt geschrieben hast, den Teil von mir:
Saphira schrieb:Ich habe nicht Erfahrung mit Wissen gleichgesetzt. Erfahrung ist mehr als Wissen. Wissen kann ich mir auch durch lesen aneignen. Erfahrungen erlebe ich oft. Oder wie du schreibst man er-fährt es.
Ich kann durch Erfahrung wissen erlangen, aber nicht unbedingt durch Wissen Erfahrungen. Wobei das mit dem: "Wissen durch Erfahrungen zu erlangen" auch so eine Sache ist. Denn jeder erfährt eine Sache anders im Leben, vielleicht teilweise gleich, aber nicht hundertprozentig.
durchelesen?

Wenn ja, dann hättest du dir den Abschnitt sparen können.
ihrunwissenden schrieb:Wie kann man erfahren sein, wann man nicht weiss, woher und warum man etwas weiß?! :)
Ich habe nirgends erwähnt, dass ich nicht weiß woher oder warum ich etwas weiß.
ihrunwissenden schrieb:Nein, es reicht wenn du es von dir denkst. Wenn du denkst das du in Wirklichkeit erfahren bist, dann bist du gleichzeitig auch unerfahren. Das liegt eben daran, das du nicht weiß, warum du weiß.
Aha, ich bin unerfahren, wenn ich denke, dass ich erfahren bin. Deine Logik möchte ich nachvollziehen können. Wieso gehst du davon aus, dass ich nicht weiß warum ich weiß?
ihrunwissenden schrieb:Du denkst nur zu wissen und das reicht dir. Man kann aber nicht von erfahrung reden, wenn man nicht weiß, warum man weiß. Dann redet man nur von dem Wissen, das man denkt zu Wissen, was man also anwenden kann. Verstehst du?! :)
Du gehst davon aus mich ja ziemlich gut einschätzen zu können. Du scheinst sogar zu wissen was ich denke. Ich sage es mal, egal ob ich mich wiederhole. Du weißt nicht was ich denke. Und ich denke nicht nur zu wissen. Nein, einiges weiß ich tatsächlich.
Nochmals, du weißt nicht, ob ich den Grund meines Wissens kenne.

Kann es sein, dass du dich etwas selbst überschätzt und andere unterschätzt? Du scheinst zu wissen was andere denken, wie andere denken, scheinst über Erfahrungen anderer bescheid zu wissen. Ja, wie es aussieht wird es wohl keiner hier mit dir geistig aufnehmen können.


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20.11.2011 um 20:56
@Plan_B

Musste mir den Text den du reingestellt hast jetzt aber auch mehr als einmal durchlesen.


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Die Art der menschlichen Kritik

20.11.2011 um 20:57
@Saphira


Natürlich habe ich gelesen was du geschrieben hast :)
Saphira schrieb:Ich habe nicht Erfahrung mit Wissen gleichgesetzt. Erfahrung ist mehr als Wissen. Wissen kann ich mir auch durch lesen aneignen. Erfahrungen erlebe ich oft.
Erlebst du das lesen nicht?! Ist das Lesen kein erleben wodurch du dir Informationen aneignest?! Wie kannst du dann behaupten das du weiß, das du etwas weißt, wenn du noch nicht mal weißt, was erleben und erfahren ist?!

Man läuft eben gefahr, das man Definitionen einfach so übernimmt, in dem man der Wirklichkeit zu viel bedeutung schenkt. Vergiss dabei nicht, das die Wirklichkeit, so wohl deine als auch aller, nur aus Wirkungen besteht, in dem jeder dem Glauben des weiter Seins, erfahrener Seins hinter jagt, ohne das Warum zu verstehen.

Aber ich frage mal direkt hinnaus:

Woher oder Warum weißt du denn?! ^^
Saphira schrieb:Aha, ich bin unerfahren, wenn ich denke, dass ich erfahren bin. Deine Logik möchte ich nachvollziehen können. Wieso gehst du davon aus, dass ich nicht weiß warum ich weiß?
Weil du (im Grunde alle) denkst etwas zu Wissen, das dich erfahrener macht und damit Fortschrittlicher. :)
Saphira schrieb:Du gehst davon aus mich ja ziemlich gut einschätzen zu können. Du scheinst sogar zu wissen was ich denke. Ich sage es mal, egal ob ich mich wiederhole. Du weißt nicht was ich denke. Und ich denke nicht nur zu wissen. Nein, einiges weiß ich tatsächlich.
Nochmals, du weißt nicht, ob ich den Grund meines Wissens kenne.

Kann es sein, dass du dich etwas selbst überschätzt und andere unterschätzt? Du scheinst zu wissen was andere denken, wie andere denken, scheinst über Erfahrungen anderer bescheid zu wissen. Ja, wie es aussieht wird es wohl keiner hier mit dir geistig aufnehmen können.
Du verwechselst mich mit einer Person die denkt mehr zu Wissen als andere. Dabei übersiehst du, das ich in der selben Wirklichkeit lebe wie alle anderen auch, dich mit eingeschlossen. Man kann entweder die Wirklichkeit ER-leben, dann lebt man so vor sich hin oder man kann die Wirklichkeit ER-FAHREN, dann weiß man zwar nicht mehr als andere, jedoch weiß man, warum man weiß. Das ist aber auch kein Vorteil oder Nachteil gegen über anderen :)


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Die Art der menschlichen Kritik

20.11.2011 um 21:07
ihrunwissenden schrieb:Ein kleiner Tipp:

Wenn du versuchst mich zu verstehen, dann vergisst du dabei, (kommt wohl vom unverstädniss der Texte), dich selbst zu verstehen. ^^
Danke für den Tipp. Du drehst die Worte, wie sie dir passen herum. Schwurbel:king:


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20.11.2011 um 21:12
ihrunwissenden schrieb:Erlebst du das lesen nicht?! Ist das Lesen kein erleben wodurch du dir Informationen aneignest?! Wie kannst du dann behaupten das du weiß, das du etwas weißt, wenn du noch nicht mal weißt, was erleben und erfahren ist?!
Es gibt unterschiedliche Arten zu erfahren, du hast damit dann wohl recht. Ich kann erfahren wenn ich lesen. Ich wollte mehr auf Erfahrungen hinaus, die man so im Leben macht, also nicht beim Lesen.
ihrunwissenden schrieb:Man läuft eben gefahr, das man Definitionen einfach so übernimmt, in dem man der Wirklichkeit zu viel bedeutung schenkt.
Ich übernehme nicht nur Definitionen. Das mache ich auch, aber nicht nur.
ihrunwissenden schrieb:Vergiss dabei nicht, das die Wirklichkeit, so wohl deine als auch aller, nur aus Wirkungen besteht, in dem jeder dem Glauben des weiter Seins, erfahrener Seins hinter jagt, ohne das Warum zu verstehen
Versteh ich nicht. Die Wirklichkeit besteht aus Vielem. Wieso nur aus Wirkung? Wo ist da die Ursache? Aha, du gehst wieder davon aus, dass man nicht das Warum versteht.


Woher oder warum ich weiß, ja aus ganz unterschiedlichen Gründen. Zumal ich auch schon so einiges im Leben erfahren habe und mir über das ein oder andere meine Gedanken gemacht habe.
ihrunwissenden schrieb:Du verwechselst mich mit einer Person die denkt mehr zu Wissen als andere. Dabei übersiehst du, das ich in der selben Wirklichkeit lebe wie alle anderen auch, dich mit eingeschlossen.
Kann sein dass ich dich falsch einschätzte. Ja, wir leben alle in der selben Wirklichkeit. Nur habe ich das Gefühl, dass du für dich beanspruchen möchtest diese eher zu durchschauen als andere.
ihrunwissenden schrieb:Man kann entweder die Wirklichkeit ER-leben, dann lebt man so vor sich hin oder man kann die Wirklichkeit ER-FAHREN, dann weiß man zwar nicht mehr als andere, jedoch weiß man, warum man weiß. Das ist aber auch kein Vorteil oder Nachteil gegen über anderen :)
Das ist nicht dein Ernst. Was soll an erleben anders sein als an erfahren? Jacke wie Hose.


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Die Art der menschlichen Kritik

20.11.2011 um 21:13
@Plan_B


Aus deiner Sicht ist es vielleicht so, weil du eine Sicht vertritts. Genau darum geht es ja, die eigene Sicht zu erkennen. Wie will man das aber machen, wenn man sich auf die Person gegenüber konzentriert anstatt sich in den Wörtern die man für sich Selbst hält erkennt :)

Aber nette Psychoanalyse, derjenige ist ziemlich Wortgewenadt *g*


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Die Art der menschlichen Kritik

20.11.2011 um 21:40
@Saphira
Saphira schrieb:Es gibt unterschiedliche Arten zu erfahren, du hast damit dann wohl recht. Ich kann erfahren wenn ich lesen. Ich wollte mehr auf Erfahrungen hinaus, die man so im Leben macht, also nicht beim Lesen.
Nein , es gibt unterschiedliche Arten zu erleben und nicht zu erfahren. Wenn ich ein Buch lese, erlebe ich so wohl das lesen, als auch die Information die in dem Buch vorhanden ist. Genau wie ich auch das tippen auf der Tastatur erlebe, wie auch die Information die ich auf dieser Seite lese. Das heisst aber nicht das ich erfahrener bin als vorher, sondern lediglich mehr erlebt habe :) So wohl was das Tippen betrifft, als auch die Information die ich hier lese. Wenn ich erfahrener wäre, dann würde ich nicht nur in der Wirklichkeit erfahrener sein, sondern wissen, warum ich eigentlich tippe und lese, warum ich diese Informationen beachtung schenke.
Saphira schrieb:Ich übernehme nicht nur Definitionen. Das mache ich auch, aber nicht nur.
Ja?! Was machst du denn sonst, wenn du keine Definitionen übernimmst?!
Saphira schrieb:Versteh ich nicht. Die Wirklichkeit besteht aus Vielem. Wieso nur aus Wirkung? Wo ist da die Ursache? Aha, du gehst wieder davon aus, dass man nicht das Warum versteht.
Vieles ist auch Wirkung. Schmeiße ich eine Tasse so auf den Boden, das sie zebricht, dann ist das zebrechen die Wirkung meiner Handlung. Deine Handlung ist jedoch wieder eine Wirkung einer anderen Ursache. Weil du vielleicht wütent warst oder aus anderen GRÜNDEN. All diese Wirkungen bestehen aus Gedanken, sonst könntest du weder ein Becher zebrechen noch Wütent sein. Die Ursache ist der Grund warum die Wirklichkeit, WIRKEN kann :)
Saphira schrieb:Kann sein dass ich dich falsch einschätzte. Ja, wir leben alle in der selben Wirklichkeit. Nur habe ich das Gefühl, dass du für dich beanspruchen möchtest diese eher zu durchschauen als andere.
Das Gefühl täuscht :) Ich habe hier mehrfach erwähnt, das ich nur Diskutiere. Weder jemanden etwas recht machen, noch überzeugen möchte. Jeder ist Selbst zeuge seines Selbst.............wer diskutieren möchte, der diskutiert, wer nicht diskutieren möchte, der tut es nicht. Dabei will ich weder etwas beanspruchen, wie etwa wissen (oder unwissen^^) noch will ich rumtrollen, wie man das so sagt.
ihrunwissenden schrieb:Man kann entweder die Wirklichkeit ER-leben, dann lebt man so vor sich hin oder man kann die Wirklichkeit ER-FAHREN, dann weiß man zwar nicht mehr als andere, jedoch weiß man, warum man weiß. Das ist aber auch kein Vorteil oder Nachteil gegen über anderen
Wie schon im Bsp.:

Eine Verletzung erlebe ich. Wenn ich sie Erfahren möchte, dann weiß ich warum ich sie erlebt habe.


ERLEBEN:
Ich hab mich Verletzt - ich habe die verletzung erlebt = Ich weiß nun, wie es ist, sich zu verletzen.


ERFAHREN:
Ich weiß warum ich mich verletzt habe (Weil ich hingefallen bin), warum ich die verletzung erleben musste (das muss jeder für sich selbst rausfinden^^).

Die meisten Menschen bleiben bei der Wirklichkeit hängen, weil sie zum denken gebracht werden, das sie nun wirklich wissen warum etwas geschehen ist. Wenn man sich aber umguckt, wissen sie nicht wirklich warum etwas geschieht

:)


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Die Art der menschlichen Kritik

21.11.2011 um 13:10
allmotley schrieb:beabsichtigte Umverständlichkeit.

ich kann es auch auf seine Weise sagen: sein Ziel ist nicht das
Gespraech, sondern das Nicht-Gespraech, ihm geht es nicht um das
Verstanden werden, sondern um das Nicht-Verstandenwerden. Den Nickname
wird er sich wohl kaum zufaellig zugelegt haben, sondern damit drueckt
er genau das aus was sein Ziel ist: die Anderen SOLLEN ihm gar nicht
folgen koennen, sondern sie SOLLEN scheitern im Versuch, ihn zu
verstehen.
ihrunwissenden schrieb:Ach jetzt sehe ich es erst. Das richtet sich an mich. :)

Plan_B
Saphira schrieb:@Plan_B

Musste mir den Text den du reingestellt hast jetzt aber auch mehr als einmal durchlesen.
Hab`s schon beim ersten mal lesen verstanden.
So kompliziert ist das auch nicht, deshalb beharre ich auf den eigentlichen Sinn der Worte, auch wenn ich nicht der erste bin der sie Spricht oder jener bin der sie ersonnen hat.

Es ist eh blödsinnig in diese Richtung zu denken da wir ja nur mit den Worten kommunizieren und denken können die wir kennen bzw. dessen Wert oder Informationsgehalt wir , ich, du , sie , er, erfahren haben, ansonsten wird gefragt was man eigentlich damit meine. Es mag ja lustig sein den Worten andere Bedeutungen beizumessen, dabei entsteht eine Verwirrung die eigentlich nur dem Verwirrungsstifter zugute kommen kann. Was soll der Sinn der Sache sein?, wenn man Tagelang um die Definition von Worte brabbelt deren Definition bereits abgehandelt wurde und dennoch Anlass für Fehlinterpretationen bieten.

Man kann nur über, oder so denken was an bekannten Worten für vorhanden ist.
Es ist ja nicht so, dass der Mensch erst seit heute existiert. Was denken anbelangt oder zu denken führt, war einst zur Befriedigung von Bedürfnissen und der Triebe gedacht, bzw. war eine Notwendigkeit zum Überleben. Heute gesellt sich der Intellekt dazu. Das führt mitunter zur Demontage der Worte die dazu missbraucht werden in die gewollte Richtung zu lenken.
Wer sich nicht an die allgemein üblichen Kodizes hält wird nicht verstanden. Das bedeutet, auch du kannst nur mit den Bedeutungen der Worte denken die es bereits gibt. Das ist ja auch nicht weiter schlimm, da es das Denken an und für sich schon länger gibt ;)

Es geht ja eigentlich auch nicht darum das alles schon mal gedacht wurde, sondern das jeder die Fähigkeit besitzt zu denken. Was dabei heraus kommt ist eine andere Sache. Wir werden es sogar miterleben wie sich neue Gedanken zu Worte formen werden, dessen Ausdruck wahrscheinlich einen neue Sprache sein wird die uns die Möglichkeit gibt neue Erkenntnis in andere Worte zu fassen.

Es ist schon so. Ihr zum Beispiel kennt mich nicht, auch du nicht.
Ich hab schon mal etwas erfunden was auf dem Markt verkauft wurde. Erfindungen basieren auf einem Bedürfnis wie mit dem Stuhl beschrieben. Sitzen, sich hinsetzen ist kein Bedürfnis welches erst jetzt zum Tragen kommt. Hat man keinen Hilfsmittel für, setzt man sich auf den Boden, an einen Abhang, Stein oder umgefallenen Baum. Also nichts spezielles, der Stuhl ist nur eine weiter Entwicklung eines Bedürfnisses welches schon immer bestand, so wie damals als Primat kauernd auf einem Ast ;)
ihrunwissenden schrieb am 18.11.2011:Und selbst wenn du dennoch an einen gedacht hast und dieses gedachte hinterfragst, war es doch mein erster Stein in deinem angeblichem Wissensquell, der die Wellen erschuff, damit du sie ver-folgen/ver-suchen kannst.
Das gleiche gillt auch für dich ;)


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24.11.2011 um 05:13
ihrunwissenden schrieb am 18.11.2011:Dann wüsstest du nämlich auch das du niemals irgendwo landen könttest,weil du weder fliegst noch stehst :D
Ich stehe auf der Türschwelle, im Begriff, ein Zimmer zu betreten. Das ist ein kompliziertes Unterfangen. Erstens muß ich gegen die Atmosphäre ankämpfen, die mit einer Kraft von 1 Kilogramm auf jeden Quadratzentimenter meines Körpers drückt. Ferner muß ich auf einem Brett zu landen versuchen, das mit einer Geschwindigkeit von 30 Kilometer in der Sekunde um die Sonne fliegt; nur den Bruchteil einer Sekunde Verspätung, und das Brett ist bereits meilenweit entfernt. Und dieses Kunststück muß fertiggebracht werden, während ich an einem kugelförmigen Planeten hänge, mit dem Kopf nach außen in den Raum hinein, und ein Ätherwind von Gott weiß welcher Geschwindigkeit durch alle Poren meines Körpers bläst. Auch hat das Brett keine feste Substanz. Darauf treten heißt auf einen Fliegenschwarm treten. Werde ich nicht hindurch fallen? Nein, denn wenn ich es wage und darauf trete, so trifft mich eine der Fliegen und gibt mir einen Stoß von oben, ich falle wieder und werde von einer anderen Fliege nach oben geworfen, und so geht es fort. Ich darf also hoffen, das Gesamtresultat werde sein, daß ich dauernd ungefähr auf gleicher Höhe bleibe. Sollte ich aber unglücklicherweise trotzdem durch den Fußboden hindurch fallen oder so heftig empor gestoßen werden, daß ich bis zur Decke fliege, so würde dieser Unfall keine Verletzung der Naturgesetze, sondern nur ein außerordentlich unwahrscheinliches Zusammentreffen von Zufällen sein. Aber dies sind nur einige von den geringeren Schwierigkeiten, die mich erwarten. Eigentlich müßte ich das Problem vierdimensional betrachten, denn es betrifft den Schnittpunkt meiner Weltlinie mit der des Brettes. Ferner würde es notwendig sein zu bestimmen, in welcher Richtung die Entropie der Welt zunimmt, um sicherzustellen, daß mein Überschreiten der Schwelle einen Eintritt und kein Hinausgehen bedeutet.

Wahrlich, es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr geht denn daß ein Physiker eine Türschwelle überschreitet. Handelt es sich um ein Scheunentor oder eine Kirchentür, vielleicht wäre es weiser, er fände sich damit ab, nur ein gewöhnlicher Mensch zu sein, und ginge einfach hindurch, anstatt zu warten, bis alle Schwierigkeiten sich gelöst haben, die mit einem wissenschaftlich einwandfreien Eintritt verbunden sind.

Sir Arthur Eddington


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24.11.2011 um 15:54
@DonFungi


Viel Glück bei deinem unterFangen. Ich bin mir sicher du schaffst das. Und danke dir, für dein Gästebuch eintrag. Ich kann nichts persönlich nehmen, weil es keine Person gibt, die etwas annehmen kann,außer man hält sich für eine, ja dann ist dieses unterfangen wohl dringend nötig um etwas zu verstehen :)


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25.11.2011 um 00:25
:note:
Viel Glück bei deinem unterFangen. Ich bin mir sicher du schaffst das. Und danke dir, für dein Gästebuch eintrag. Ich kann nichts persönlich nehmen, weil es keine Person gibt, die etwas annehmen kann, außer man hält sich für eine, ja dann ist dieses unterfangen wohl dringend nötig um etwas zu verstehen :)
Na jut!
Was steht denn so an was zu verstehen sei?

Weisste, im höheren Gedankenbereich (hGb) wird du zu ich und ich zu du, was dann für dich (mich) du sein wird. Somit haben wir die Zuweisungen zu etwelchen Personen im hGb geklärt.
Wie möchte seiner denn genannt sein in Bezug seiner Eigenschaft der Gemeinsamkeit in der man sich befindet. Ich hoffe deine Wortfindereien befinden sich im Zyklus vorüber gehender natur. :D

In der Verletzlichkeit des Unterbewussten steht ein Kübel der dir Tropfen auffängt deren Worte scheinbar unbeachtet dahin rinnen. In so Fern (auf Zeit) die Quelle der Tropfen nicht versiegt wird sich der Kübel stehtig anfüllen. Die Folgen von Dauerkritik (Mobbing) sind bekannt, Kritik geht selten am Hintern vorbei. Irgend wann mal wird der Kübel voll sein.


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12.12.2011 um 21:54
Ich denke auch, dass Kritik bei jedem Menschen anders aufgenommen wird.
Ok, das ist klar: Manche nehmen sich Kritik stark zu Herzen, kriegen sogar Komplexe. Anderen geht es am Allerwertesten vorbei und wieder andere nehmen die Kritik auf und setzen sie tatsächlich um.
Das ist wünschenswert für jedermann. :-)


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27.06.2014 um 11:15
Ich denke es kommt immer drauf an,was man kritisiert,hat es was mit der Arbeit zu tun,oder mit kritik an der Person.Es ist ja ein Hinweisen auf mögliche Fehler,und da kommt es dann eben drauf an wie die Kritik im allgemeinen stattfindet,ist es ruhig und sachlich? Oder gleich mit dem "erhobenen Zeigefinger" und eher demütigend?Ich denke das macht ne Menge aus.


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