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Wie gefährlich ist Björn Höcke wirklich?

50 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Medien, Demokratie, AFD ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wie gefährlich ist Björn Höcke wirklich?

um 11:29
Zitat von cejarcejar schrieb:reicht das nicht als Argument?
man braucht ja bloß auf das nächste Attentat warten und sehen wie die Zuwendung zur AfD noch stärker wird oder man erinnert sich an die vergangenen male. scheint es reicht nicht als Argument..


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Wie gefährlich ist Björn Höcke wirklich?

um 11:30
Zitat von cejarcejar schrieb:also was haben wir denn nicht geschafft?
Dann müsste das Rentenproblem doch gelöst und die notwendigen Fachkräfte-Stellen überall besetzt sein. Ist das der Fall, oder ringt die Politik hier weiter mit Antworten auf Fragen?


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Wie gefährlich ist Björn Höcke wirklich?

um 11:35
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Dann müsste das Rentenproblem doch gelöst und die notwendigen Fachkräfte-Stellen überall besetzt sein.
730.000 mehr Menschen in Arbeit durch die Zuwanderung seit 2015 - das ist eine eindeutige Verbesserung für die Rentenkasse

Fachkräftemangel hat sich auch nicht verschlechtert sondern verbessert:
Ausländische Beschäftigte werden beim Füllen der Babyboomer-Lücke auf dem deutschen Arbeitsmarkt immer wichtiger. In den Jahren 2015 bis 2024 sei die Beschäftigung auf Fachkräfteniveau hierzulande um 600.000 gestiegen, während die Zahl der deutschen Beschäftigten rückläufig sei. Auch bei den Helfertätigkeiten (Jobs, die keine formelle Berufsausbildung benötigen) gehe das Plus von gut einer Million Arbeitskräften fast ausschließlich auf ausländische Beschäftigte zurück.
Quelle: https://www.insm.de/aktuelles/news/600-000-mehr-auslaendische-fachkraefte-seit-2015-beschaeftigung-deutscher-sinkt

Aber wenn man natürlich die 100% Lösung will - dann nein - das hat man nicht erreicht.. hat denn das jemand behauptet?


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Wie gefährlich ist Björn Höcke wirklich?

um 11:39
Zitat von VoussoirVoussoir schrieb:Dann müsste das Rentenproblem doch gelöst und die notwendigen Fachkräfte-Stellen überall besetzt sein. Ist das der Fall, oder ringt die Politik hier weiter mit Fragen?
Sieht wohl so aus als bräuchten wir eher mehr als weniger Zuwanderer oder nicht?

Aber es geht ja um Höcke, meinst Du seine Remigrationspläne + das Entfernen der nicht-mitziehenden Volksteile mittels wohltemperierter Grausamkeit hilft da weiter? Bringt das mehr Fachkräfte oder mehr Rente?

https://www.allianz-gegen-rechtsextremismus.de/fileadmin/user_upload/extern/Gut_zu_wissen_materialien/H%C3%B6cke_Bj%C3%B6rn_Nie_zweimal_in_denselben_Fluss_Zitate-1.pdf?utm_source=chatgpt.com

https://correctiv.org/faktencheck/politik/2020/02/05/die-meisten-dieser-zitate-stammen-von-afd-politikern-einige-sind-aber-unbelegt/?utm_source=chatgpt.com
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:man braucht ja bloß auf das nächste Attentat warten und sehen wie die Zuwendung zur AfD noch stärker wird oder man erinnert sich an die vergangenen male. scheint es reicht nicht als Argument..
Und Du meinst das passiert nur durch Ausländer? Kriminelle gibt es überall auf der Welt, das hier auch Kriminelle ankommen, wird man kaum verhindern können, wichtig ist das diese dann bestraft und ausgewiesen werden, falls diese hier Straftaten begehen. Dennoch hat ein anständiger Mensch nicht per se ein Generalverdacht oder Aversion gegen Migranten, zumindest wenn er weiß, das 98% der Migranten eben keine Straftäter, sollte er zumindest nicht. Wenn er anständig ist.


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Wie gefährlich ist Björn Höcke wirklich?

um 11:45
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Was kann denn eine politische Entscheidung tun z.b. gegen hohe Lohnkosten, weswegen ja einige Unternehmen abwandern wollen?
Die hohen Lohnkosten sind nur ein kleiner Teilaspekt und waren "früher" noch viel höher.
Die Zusammenhänge kann man jetzt natürlich nicht alle herausarbeiten.
Aber ein paar Stichpunkte:
Das hohe Lohnniveau wurde in erster Linie durch die Automobilindustrie geprägt. Jetzt muss man dazu wissen, dass die Firmen, um hier die Wettbewerbsfähigkeit aufrecht zu erhalten, extrem optimiert und spezialisiert sind. Die Politiker haben da aber offensichtlich irgendeinen Dorfschmied im Kopf, der dann morgen anstatt Verbrenner Bauteile, eben E- Antriebe baut. Oder VW könnte doch einfach Panzer bauen (diese weltfremde Annahmen machen mir die meisten Sorgen).
Da fehlt es an jeglichen Verständnis, wie Firmen, die sich erfolgreich hier behaupten, aufgestellt sind.

Natürlich kann ein Unternehmen auch ein weiteres Standbein aufbauen und etablieren, aber nicht, wenn ihr Kerngeschäft in Brüssel angekündigt wird.
Und selbst wenn sie es finanziell konnten, ist die Frage warum sie das tun sollten?

Ein Hauptthema sind aber die völlig absurden Energiepreise. Weil auf die kann ein Unternehmen in der Regel nicht reagieren - und auch nicht warten.

Und die sind u.a. auch aus ideologischen Gründen so hoch. Das kann man machen und will ich hier nicht werten. Nur stellt sich die Frage, ob ich es mir leisten kann. Und die Frage wird eben nicht gestellt.

Und natürlich hat hier Putin einen ganz entscheidenden Beitrag geleistet und trägt die Schuld. Putin kalkuliert meiner Meinung nach mit der Selbstzerstörung Deutschlands durch Überforderung. Aber das Problem ist, wir fallen genau drauf rein. Oder genauer: wir denken auch hier wieder "wir schaffen das".
Und wenn damit zur Ukraine: Dass man helfen will und muss ist unbestritten. Nur, wenn ich gleichzeitig die Substanz opfere, werde ich zukünftig relativ schnell handlungsunfähig sein.
Und daher muss ich die Bilanz aufstellen, was der Angriffskrieg hierzulande an Substanz gekostet hat und dann kann ich schauen, welche Möglichkeiten ich dann noch habe. Es reicht eben nicht, irgendwelche Schuldigen rund um den Globus zu benennen - sondern ich muss darauf reagieren. Und das passiert nicht.
Alleine schon die Streiterei um den etwas verlängerten Atomausstieg (und was alles nicht geht). Wer unter solchen weltpolitischen Unsicherheiten die Atomkraftwerke sprengt, hat sie einfach nicht alle. Und ganz wichtig: rückblickend kann man natürlich immer noch zu anderen Einschätzung gelangen - nur, an den Punkt kommen wir eben nicht, weil wir zuerst Tatsachen schaffen.

Und noch mal- es geht nicht darum, ob ein Verbrenner noch zeitgemäß ist oder nicht. Es geht auch nicht darum ob der Atomstrom zukunftsfähig ist.
Es geht einzig und allein darum, ob ich die Substanzerosion stemmen kann.


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Wie gefährlich ist Björn Höcke wirklich?

um 11:49
Zitat von WutbürgerWutbürger schrieb:Das hohe Lohnniveau wurde in erster Linie durch die Automobilindustrie geprägt. Jetzt muss man dazu wissen, dass die Firmen, um hier die Wettbewerbsfähigkeit aufrecht zu erhalten, extrem optimiert und spezialisiert sind. Die Politiker haben da aber offensichtlich irgendeinen Dorfschmied im Kopf, der dann morgen anstatt Verbrenner Bauteile, eben E- Antriebe baut. Oder VW könnte doch einfach Panzer bauen (diese weltfremde Annahmen machen mir die meisten Sorgen).
Da fehlt es an jeglichen Verständnis, wie Firmen, die sich erfolgreich hier behaupten, aufgestellt sind.
Problem ist das die Autos keiner haben will, vor allem nicht auf Wachstumsmärkten wie China. Ich sehe das aus meiner Sparte, der Logistik. Die RoRo-Schiffe Richtung Fernost sind leer, in Fernost stehen Überproduktionen europäischer Automobilhersteller in 5 stelligen Zahlen bereit für den Transport nach Europa, aber die bekommen keinen Platz.


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Wie gefährlich ist Björn Höcke wirklich?

um 11:52
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:730.000 mehr Menschen in Arbeit durch die Zuwanderung seit 2015 - das ist eine eindeutige Verbesserung für die Rentenkasse
Du weißt schon, dass diese Leute aber auch alle Renten beziehen werden und entsprechende Ansprüche erwirtschaftet werden müssen, und das mit weniger Jahren, weil nicht alle Asylzuwanderer zu den typischen Berufseintrittsjahren nach Deutschland gekommen sind, hast du das auf dem Rechenschieber berücksichtigt? Von den 35% der beschäftigen Frauenquote bei Migranten fange ich besser gar nicht erst an. Die kommen noch oben drauf, weil die, Überraschung, ebenfalls Rentenansprüche haben.
Zitat von cejarcejar schrieb:Sieht wohl so aus als bräuchten wir eher mehr als weniger Zuwanderer oder nicht?
Eine Volkswirtschaft muss nicht zwingend endlos wachsen. Wenn die Bevölkerung schrumpft oder altert, kann sich auch die Wirtschaft daran anpassen. Das wäre eigentlich der natürliche Weg, und andere Länder zeigen, dass man das gestalten kann, auch wenn dieser Prozess ebenfalls viele Herausforderungen mit sich bringt s. Japan.

Hier hingegen hat man sich entschieden, künstlich gegenzusteuern. Und zwar ausgerechnet über Asylzuwanderung, die nie als Instrument der Arbeitsmarktpolitik gedacht war, ergo man will eindemographisches Problem mit einem humanitären Instrument zu lösen, und setzt dabei ein über Jahrhunderte gewachsenes gesellschaftliches Fundament aufs Spiel, in der Hoffnung, dass sich die kulturen auch in so einem kurzen Zeitfenster auch schon irgendwie zusammenfinden und sich die Rentenkasse schon irgendwie füllt.

Aber auch ich habe keine Glaskugel. Vielleicht wird ja alles ganz wunderbar. Der tägliche Blick in die Zeitung und auf die Straße sagt ja schließlich nichts aus und lässt keine Prognosen zu.

Abgerechnet wird dann in den 2030er und 2040er Jahren und wenns schief geht ist bestimmt Höcke Schuld, denn der hat mal irgendwas von Stall ausmisten gesagt und das hat dann die ganzen Fachkräfte abgeschreckt.


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um 11:58
Zitat von cejarcejar schrieb:Problem ist das die Autos keiner haben will, vor allem nicht auf Wachstumsmärkten wie China. Ich sehe das aus meiner Sparte, der Logistik. Die RoRo-Schiffe Richtung Fernost sind leer, in Fernost stehen Überproduktionen europäischer Automobilhersteller in 5 stelligen Zahlen bereit für den Transport nach Europa, aber die bekommen keinen Platz.
Ja, das ist schön richtig und höre ich in fast jeder Talkshow zum Thema.

Für mich stellt sich nur die Frage, warum wir CN denn immer noch den Marktzugang bereit stellen, vor allem vor dem Hintergrund, dass CN massiv Russland unterstützt?

Bei Trump bekommen alle Schnappatmung wegen paar hundert Tonnen Diesel.

Wenn Du in der Logistik unterwegs bist, dann wäre mal spannend zu wissen, warum hier aberwitzige Mengen Schrott aus Ländern entladen werden, die Russland in der Form unterstützen?

Richtig, weil man auch da wieder nichts überlegt hat.


Und für die Menge der ideologisch geprägten Denkfehler ist mir der Politikbetrieb wirklich zu teuer.


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um 12:14
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb:Wie macht man das wenn die Bevölkerung immer weiter veraltert und viel weniger junge in die Rentenkasse einzahlen?
Das ist ein sehr gutes Beispiel um zur Ausgangsfrage zurück zu gelangen: was verspricht man sich von der Wahl der AfD.

Die Rentenkasse ist eigentlich keine Kasse, sondern eine Versicherung (zumindest steht das auf dem Briefkopf).

Und wie der Name schon sagt: Sicherung.

Und übrigens sogar eine Pflichtveranstaltung.


Jetzt ist jedem klar, dass auch das Thema jahrelang ignoriert wurde und das Kind sehr weit unten im Brunnen liegt.

Aber entscheidend ist was anderes: Viele Menschen sind ganz konkret auf diese Absicherung angewiesen, sie haben dafür gearbeitet und wurden dazu verpflichtet.
Und jetzt kommt der Staat und sagt sinngemäß: "ja, das Thema nehme ich auch noch mit auf die endlose Agenda".
Jemand, der anderweitig zu Vermögen gekommen ist oder vielleicht eine Erbschaft erwartet, bewertet das natürlich komplett anders wie jemand dessen Existenz daran hängt.
Und der findet es nicht so geil, wenn vieles andere priorisiert wird und eine Verpflichtung des Staates auf den Stapel der offenen verzettelten Baustellen gelegt wird.

Wenn ich mal vernehmen würde, dass die Kosten von Migration, Energiewende, Ukraine usw. auf den Prüfstand gestellt werden müssen, wäre ich schon wesentlich entspannter.
Aber der Prüfstand wird immer nur dann hervorgeholt, wenn es um die eigenen Leute und um die Verpflichtung denen gegenüber geht.


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um 13:27
Zitat von Ripley_7Ripley_7 schrieb:Das Naziregime? WK1-Trauma und 'Lebensraum'.
Nee die AFD


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