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Ist Jesus nur ein Mythos?

199 Beiträge, Schlüsselwörter: Jesus, Christentum, Lüge

Ist Jesus nur ein Mythos?

25.11.2009 um 19:23
Anderes Beispiel. Laut Bibel wurde eine Zahl X an Tieren ins Boot geholt.

Was war mit zB einem Singvogel der land unter den Füssen braucht? Wie konnte er überleben ? Sind diese etwa 28 Tage in der Luft rumgeflattert?

Eigentlich Beweis genug das an der Sintflutgeschichte etwas nicht stimmen kann.


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Ist Jesus nur ein Mythos?

25.11.2009 um 19:25
ja damit hast du die sintflut wiederlegt!

mist!


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Ist Jesus nur ein Mythos?

25.11.2009 um 19:29
irgendwann findet auch ein blindes Huhn mal ein Korn :)
(damit bin ich gemeint)


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Ist Jesus nur ein Mythos?

25.11.2009 um 19:32
andere sagen Ironie dazu ;)


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Ist Jesus nur ein Mythos?

25.11.2009 um 22:26
@shadowsurfer

vlt sind die auf der arche gelandet?


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Ist Jesus nur ein Mythos?

26.11.2009 um 00:18
nein, wenn dann war nur das gesamte Euphrat-tal ein großer See. Dies wäre allerdings ein Widerspruch zur Bibel, da laut Bibelbericht - alles was da kreuchte und fleuchte auf dem Erdball -ausgelöscht wurde.


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Ist Jesus nur ein Mythos?

26.11.2009 um 00:21
Musst nicht immer alles so Wortwörtlich nehmen... Alles was da kreuchte und fleuchte kann sich auch auf die lediglich damals bekannten Weltteile beziehen oder auf die relevanten in Bezug auf die Sintflut.

@shadowsurfer


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Ist Jesus nur ein Mythos?

26.11.2009 um 00:27
niemals ist jesus ein mythos nur für die blind sind in herzen


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Ist Jesus nur ein Mythos?

26.11.2009 um 00:28
lol ich fand das auch voll den ultimativen Beweis gegen die Sintflut.

da bleibt mir natürlich auch nichts anderes zu sagen außer

mist. :D


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Ist Jesus nur ein Mythos?

26.11.2009 um 00:35
Mir bleibt die Spucke weg :D


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Ist Jesus nur ein Mythos?

26.11.2009 um 11:56
@shadowsurfer
Zitat von shadowsurfershadowsurfer schrieb:Anderes Beispiel. Laut Bibel wurde eine Zahl X an Tieren ins Boot geholt.

Was war mit zB einem Singvogel der land unter den Füssen braucht? Wie konnte er überleben ? Sind diese etwa 28 Tage in der Luft rumgeflattert?

Eigentlich Beweis genug das an der Sintflutgeschichte etwas nicht stimmen kann.
Die Arche war wohl zu klein für Vögel oder wie?



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Ist Jesus nur ein Mythos?

26.11.2009 um 12:05
Zitat von shadowsurfershadowsurfer schrieb:Anderes Beispiel. Laut Bibel wurde eine Zahl X an Tieren ins Boot geholt.

Was war mit zB einem Singvogel der land unter den Füssen braucht? Wie konnte er überleben ? Sind diese etwa 28 Tage in der Luft rumgeflattert?

Eigentlich Beweis genug das an der Sintflutgeschichte etwas nicht stimmen kann.
Nicht ganz richtig. Das beweist entweder -wie Du sagst-, dass an der Sintflutgeschichte etwas nicht stimmen kann ODER ABER, dass man die Sintflutgeschichte (wie soviel anderes in der Bibel auch), nicht wörtlich nehmen sollte.

@shadowsurfer


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Ist Jesus nur ein Mythos?

26.11.2009 um 15:31
@Fidaii

ich kann mir gut vorstellen, dass vieles symbolisch gemeint ist, aber irgendwie benutzt man diese methode auch bei fast allem, wenn man sich das anders nicht erklären kann. :)

diese sintflutgeschichte gibt es bei sehr vielen alten völkern, vllt gab es mal wirklich so ne flut, ob jetzt aus dem schwarzen meer oder in mittelasien kann man spekulieren,
die sumerer haben die geschichte, alte turkvölker und auch die griechen,

zb aus wiki
Als Zeus sah, dass die Menschen böse und ungerecht geworden waren, beschloss er, alle Menschen in einer großen Sintflut zu ertränken. ...
vllt wurde eine große flut einfach weitererzählt, so dass jeder seine eigene götter dazu nahm und etwas noch dazufügte, denn es gab immerhin eine große völkerwanderung, auch weiß man nicht, woher die herkunft der sumerer ist, ich hab da ne vermutung, aber die lass ich mal lieber, die kamen aber nicht aus dem all :D


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Ist Jesus nur ein Mythos?

26.11.2009 um 15:33
@kastanislaus

Nettes Bildchen, genauso stelle ich mir das vor.

@Fidaii

wie soll man sie denn nehmen? Nicht wörtlich sondern...?


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Ist Jesus nur ein Mythos?

26.11.2009 um 15:34
das ist wie mit den verschwörungstheorien, wenn man sich die weltlage nicht mehr erklären kann und vieles nicht mehr versteht, tauchen eine verschwörung nach dem anderen auf


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Ist Jesus nur ein Mythos?

26.11.2009 um 16:05
Die neueren Beiträge passen eigentlich eher hier hin:
Gab es eine Sintflut

Zum Jesus-Mythos lese ich gerade ein interessantes Buch von Earl Doherty (Das Jesus-Puzzle. Basiert das Christentum auf einer Legende?).
Hier eine Rezension von Dr. Michael Schmidt-Salomon:
Quelle: www.schmidt-salomon.de
Die Literatur über Jesus von Nazareth, den vorgeblichen Heiland, der nach einer weit verbreiteten Legende vor rund zweitausend Jahren nicht nur beachtliche Wunder gewirkt, sondern die gesamte Menschheit erlöst haben soll, ist so groß und vielfältig, dass man eigentlich nichts Neues mehr erwarten sollte. Die meisten Forscher, die sich mit Jesu Leben beschäftigen, haben sich damit abgefunden, dass man nichts Definitives über Jesus sagen könne, allenfalls, dass eine solche Gestalt, sofern es sie überhaupt gegeben hat, wohl im jüdischen Kontext dachte und handelte. Infolge dessen hat sich in der historisch-kritischen Literatur das Bild vom jüdischen Wanderprediger Jesus eingebürgert, der erst in Folge der späteren Mythologisierung (beginnend mit Paulus) seiner jüdischen Wurzeln entkleidet und zum Christus, dem „Erlöser aller Menschen“, stilisiert wurde.

Völlig falsch!, meint Earl Doherty, der mit seinem Buch „Das Jesus-Puzzle“ eine erfrischend neue Interpretation der Jesus-Figur vorgelegt hat. Das Evangelium der Christenheit beruht, so Doherty, auf der Verschmelzung zweier Traditionen, die ursprünglich gar nichts miteinander zu tun hatten: 1. einer „Galiläa-Tradition“, die eine neue Ethik sowie das Nahen des Reichs Gottes und des sog. „Menschensohns“ verkündigte, und 2. einer „Jerusalem-Tradition“, in deren Zentrum ein himmlischer Sohn Gottes stand (Jesus oder Yeshua, Christus oder Messias genannt), der in einer übernatürlichen Welt durch einen metaphysischen Opfertod und anschließender Auferstehung bereits zwischen Gott und der Welt vermittelt hatte (Erlösung) und dessen irdische Ankunft für die nahe Zukunft erwartet wurde.

Um diese These zu belegen, deckt Doherty mit der Akribie eines Sherlock Holmes die Gräben zwischen den neutestamentarischen Briefen und den Evangelien auf. Warum, fragt er, berichten die Briefe der Apostel nichts von den Wundern Jesu in Galiläa, nichts von seinen Lehren, seiner Biographie und Herkunft? Warum konzentrieren sie sich ausschließlich auf das Verhältnis des Gläubigen zum himmlischen Sohn, auf Erlösungstod und Auferstehung? Warum gibt es nirgendwo eine Erwähnung der historischen Umstände dieses spektakulären, gewaltsamen Todes? Ganz einfach, antwortet Doherty, weil Paulus & Co. als Apostel der Jerusalem-Tradition nichts von einer historischen Person wussten, die auf Geheiß des römischen Statthalters Pilatus hingerichtet wurde.

Der Messias des Paulus war keine irdische, sondern eine jenseitige Figur, sie hatte die Menschheit in einer gänzlich übernatürlichen Welt per Tod und Auferstehung erlöst. Paulus konnte demnach, anders als man es ihm heute häufig vorwirft, die Botschaft des historischen Jesus gar nicht verfälschen, weil er weder einen historischen Jesus noch die ihm später zugeschriebene Botschaft kannte. Die Weisheitslehre, die in den Evangelien mit der Gestalt des Jesus verknüpft wurde, entstammte nämlich der Galiläa-Tradition, zu der der Apostel keinen Zugang hatte.

Im Unterschied zur Jerusalem-Tradition wusste die Galiläa-Tradition tatsächlich von irdischen Propheten der Weisheit, ihren Lehren und Wundern (Dämonenaustreibungen etc.) zu berichten. Da sie in scharfem Kontrast zum damaligen religiös-politischen Establishment stand, kursierten hier auch Erzählungen von entsprechenden Konflikten. Allerdings kannte die Galiläa-Tradition keinen Jesus, der als Erlöser hingerichtet wurde und wenige Tage nach seinem Tod wieder zum Leben erweckt wurde. Wie es scheint, wurden die beiden autonomen Traditionen erst durch den Evangelisten Markus miteinander verknüpft. Er nahm die Weisheitslehre, die Berichte von Wundertaten und Obrigkeitskonflikten aus der Galiläa-Tradition und verband sie mit der aus der Jerusalem-Tradition stammenden Vorstellung eines Gottessohnes namens Jesus, der mittels Opfertod und Auferstehung die Gläubigen erlöst. Dass Markus mit diesem Kunstkniff die Grundlage einer Weltreligion – noch dazu einer über lange Zeiträume hinweg sich antisemitisch gebärdenden! – geschaffen hatte, konnte der Geschichtenerzähler selbstverständlich nicht erahnen.

Dohertys Analyse fördert nicht nur die beiden heterogenen Traditionen hervor, die sich in den Evangelien miteinander vereinigen, sondern auch die unterschiedlichen Schichten des Quellentextes Q, den Bibelforscher als Textgrundlage der synoptischen Evangelien hypothetisch annehmen. Spannend an dieser Auseinandersetzung ist u.a., dass Doherty die milden Weisheitstexte von Q1, die in einem schroffen Gegensatz zu den harten, apokalyptischen Drohungen („ewiges Feuer“) von Q2 stehen, auf den Einfluss der hellenischen Philosophen-Bewegung der Kyniker zurückführt, die während des 1. Jahrhunderts das Römische Reich durchwanderten, ihre auf Selbstgenügsamkeit beruhende Weisheitslehre predigten und dabei auch gegen soziale Ungerechtigkeit, Autoritätsgläubigkeit und Bigotterie zu Felde zogen. Eine pikante Deutung, denn sollte sie stimmen, so wären die sog. „christlichen Werte“, die gerne zur Verteidigung des Christentums in die Waagschale geworfen werden (sie stammten allesamt aus der Quelle Q1), weder auf Jesus noch auf irgendeine andere Gestalt der Bibel zurückzuführen, sondern auf die versprengten Anhänger des vielleicht sonderbarsten, heidnischen Philosophen der Antike, nämlich Diogenes von Sinope, der es als Ausdruck seiner Selbstgenügsamkeit und Verachtung gesellschaftlicher Konventionen mitunter vorzog, in einer Tonne zu wohnen.

Fazit: Trotz problematischer Faktenlage (Q ist eine zwar plausible, aber dennoch bloß hypothetische Konstruktion der Bibelforschung) ist es Doherty gelungen, eine Deutung zu entwickeln, die durch logische Stringenz überzeugt. Auch wenn schwer zu entscheiden ist, inwieweit seine Darstellung tatsächlich den historischen Fakten entspricht: „Das Jesus-Puzzle“ ist ein höchst faszinierendes Buch, dem man eine große Leserschaft wünscht.



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Ist Jesus nur ein Mythos?

26.11.2009 um 19:59
Zitat von kastimokastimo schrieb:ich kann mir gut vorstellen, dass vieles symbolisch gemeint ist, aber irgendwie benutzt man diese methode auch bei fast allem, wenn man sich das anders nicht erklären kann.
@kastimo

Naja, das kommt ja nicht von ungefähr...

Solche Geschichten wörtlich zu nehmen, geht einfach gegen meinen Verstand. Es würde mich auch anwidern. :)

Ich bin mir sehr sehr sicher, dass solche Geschichten symbolischen Charakter haben.

Sonst müsste man ja z.B. auch annehmen, Moses sei der HERR im brennenden Dornenbusch erschienen, man müsste die Jakobsleiter wörtlich verstehen, auf welche die Engel herabsteigen und weiterhin müsste man den Thronwagen bei Ezechiel wörtlich verstehen usw... Und was ist mit Sodom & Gomorrha? Warum wirft Gott heute kein Feuer und Schwefel mehr vom Himmel, um eine Stadt zu zerstören, wegen all ihrer Sünder? Da gäb es doch bestimmt einige Städte auf der roten Liste. ;)

Und die Schöpfungsgeschichte mit Adam und Eva im Garten Eden - die kann man doch nicht wörtlich nehmen und verstehen.


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Ist Jesus nur ein Mythos?

16.12.2009 um 16:13
Manches ist NUR symbolisch zu verstehen, manches NUR wörtlich, manches kann BEIDE Ebenen beinhalten, als tatsächliches Ereignis plus einer noch darin enthaltenen Symbolik.


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