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Multiversum

62 Beiträge, Schlüsselwörter: Multiversum

Multiversum

08.11.2016 um 23:44
Interessant wohin sich solche Theme entwickeln ^^...

Zum Thema Multiversum:
Halte ich das für möglich?
- Ja möglich ist bekanntlich alles.
Glaube ich daran oder denke das es so sein kann?
- Ich habe viele eigene Hypothesen die sich aus meiner Logik und dem mir bekannten (ich bin nicht allwissend!) zusammensetzen. Darin hätte ein Multiversum in dieser Form keine Daseinsberechtigung. Ich glaube also nicht daran, was aber ja nichts bedeutet ^^.

Zu den anderen Dingen
Zeitreisen?
- Ja sind in die Zukunft bereits möglich, das wurde auch bereits erwähnt. Natürlich nur nicht in der Form wie in Science Fiction Filmen.
Lichtgeschwindigkeit und ÜLG?
- Sind nach unserem Mathematischen Kenntnisstand derzeit nicht möglich und werden es nie.

Ich betone das so konkret, weil ich auch hier niemals an einem Ende festhalte. Klar kommen wieder die typischen blöden Fragen: Warum sollte was schneller sein etc. aber dann frag ich halt genauso blöd zurück: Warum nicht? Nun wieder zum Ernst der Sache...
+ Um 1900 rum dachten die Leute noch, das sie sterben wenn sie schneller als 30km/h reisen. Ehm joa ne?
+ Um 1500 war die Welt noch Flach (bei manchen heute noch).
+ Um 1490 wussten man nicht das es Amerika gibt
+ Wir wissen heute noch nicht wie es 11000meter unter dem Meeresspiegel wirklich aussieht.
Das sind nur ein paar Dinge...
Die Zukunft verändert Dinge, und ich halte es nicht für unmöglich, das sich dadurch auch unsere gesetzten und jetzt bekannten Grenzen wie die LG bspw. verändern können. Das tut aber ja nix direkt zur Sache...

Wurmlöcher und Schwarze Löcher
Ich habe mich mit schwarzen Löchern schon viel beschäftigt und auch hier gilt wieder was wir wissen und nicht wissen. Unsere Mathematik, unsere Beobachtungen usw. zeigen uns ja was es ist. Es ist etwas undefinierbares weil alle Werte unendlich werden, aber dennoch ist das Objekt selbst nicht unendlich.
Ein Portal in ein anderes Universum? Davon würde ich nicht ausgehen. In erster Linie sollten wir das schwarze Loch so betrachten, wie es uns erscheint. Es ist ein Objekt mit ungeheuer dichtem Kern, das die Gravitation so stark ansteigen lässt das dem nichts entkommt.

Meine These bisher dazu: Der Abstand zwischen Ereignishorizont und dem Objekt (der Materie im innern) ist kleiner = 10^-unendlich, sprich im Grunde nicht vorhanden. Das bedeutet das der Ereignishoirzont auch wirklich die Oberfläche des Gebildes darstellt, die nur eben absolut nichts mehr reflektiert was auf sie trifft.

Bei Wurmlöchern muss ich jedoch in gesamter Hinsicht passen. Hiermeit habe ich nicht befasst.

Gruß


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ATGC
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Multiversum

10.10.2017 um 08:17
Wie kann man sich ein Multiversum vorstellen? Ich versuche es mal so:

Als Analogie benutze ich eine Gerade, die sich unendlich durch den Raum erstreckt:

...______________________________________...

Jede Gerade stellt eine Punktmenge dar, die sich als Kontinuum zu einer ungekrümmten Linie sortiert. Dieses Kontinuum ist überabzählbar. Das bedeutet, dass zwischen zwei beliebigen Punkten auf dieser Gerade unendlich viele weitere Punkte befinden, ohne dass eine Lücke vorhanden ist. Nehmen wir an, dass sich in einem Multiversum rein zufällig immer wieder spontan "Urknalle" ereignen. Auf der Gerade erscheinen solche Ereignisse als unregelmäßiges Punktmuster, da jeder "Urknall" für sich genommen von anderen "Urknallen" verschieden ist, so dass sich eine Abfolge ergibt:

..._______O_____O__O________O_______O___...

Jeder "Urknall" lässt ein Universum entstehen mit einem separaten Zeitpfeil - also eine jeweils eigene Raumzeit, die sich als Universum fortentwickelt. Um dies darzustellen, drehe ich die Multiversum-Gerade mal senkrecht:

.
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O------->
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O------------------>
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O----------->
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O------------------------------->
|
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.
.
.

Der Unterschied zwischen Multiversum und Universum besteht darin, dass das Multiversum aktual unendlich ist. Das bedeutet - in Analogie zur Gerade - dass die Unendlichkeit von vornherein gegeben ist. Jedes über einen "Urknall" entstandene Universum ist hingegen potentiell unendlich. Der symbolisierende Pfeil wird zwar immer länger, aber er wird niemals unendlich, obwohl er sich unbegrenzt verlängern wird. Als Beobachter in einem Universum kann man immer nur einen endlichen Betrag ermitteln, der zum "Urknall" zurückreicht, aber niemals einen unendlichen. Das Universum "wird" also unendlich, ohne es jemals zu "sein".

Im Unterschied dazu "ist" das Multiversum unendlich.

Was aber ist das Multiversum "in Wirklichkeit"? Hierzu gibt es verschiedene hypothetische Ansätze. Meiner Ansicht nach könnte es sich hierbei um ein unendliches Quantenvakuum handeln, in dem sich immer wieder spontan Fluktuationen ereignen. Je nach erscheinender Dimensionenzahl kann aus einer Fluktuation etwas entstehen, das längeren Bestand hat. Offenbar sind drei Raumdimensionen und eine Zeitdimension hinreichend, um die Fluktuation nicht umgehend wieder kollabieren zu lassen, so dass sich daraus ein "Urknall" ergibt, der ein Universum nach sich zieht.

Inwiefern es noch andere stabile Dimensionen-Kombinationen gibt, weiß ich nicht. Interessant ist jedenfalls, dass jedes Universum, das entsteht, eine zwar potentiell unendliche, aber dennoch stets endlich bleibende Mannigfaltigkeit darstellt, die im Vergleich zum aktual unendlichen Multiversum gleichbedeutend mit Nichts ist. Der Energievorrat des Multiversums kann sich daher nicht erschöpfen, weil die Energie-Menge, die pro "Urknall" in ein Universum abfließt, um sich dort zu zerstreuen, den von vornherein gegebenen unendlichen Energievorrat nicht reduziert.

Das klingt widersprüchlich, ist es aber nicht, wenn man sich vergegenwärtigt, dass eine unendliche Menge auch nach Abzug beliebig vieler endlicher Mengen immer noch eine unendliche Menge bleibt.

Nehmen wir zur Veranschaulichung wieder ein Beispiel aus der Mathematik:

Die oben dargestellte Gerade sei jetzt eine Zahlengerade, die das Kontinuum der reellen Zahlen repräsentiert. Die Anzahl aller sich jemals ereignet habenden und sich noch ereignen werdenden "Urknalle" ist zwar unendlich, aber eben abzählbar unendlich. Das heißt, dass sich von der Gesamtmenge der reellen Zahlen die Menge der ganzen Zahlen subtrahiert. Übrig bleibt immer noch eine unendliche Menge an reellen Zahlen, so dass sich die Unendlichkeit nicht vermindert oder gar aufgehoben hat.

Bleibt noch die Nachweismöglichkeit des Multiversums. Man soll ja niemals nie sagen, aber momentan ist noch keine Nachweismöglichkeit in Sicht, aus der Beobachterperspektive im Innern eines Universums auf den Zustand des Multiversums schließen zu können, aus dem es sich entwickelt hat. Das Multiversum ist derzeit eine Hypothese. Ob sie jemals prüfbar ist, muss sich erst noch erweisen. Einstweilen hat sie einen heuristischen Wert, um als Ausgangspunkt für Unternehmungen zu dienen, naturwissenschaftliche Modelle zu entwerfen, die eine eventuelle Prüfbarkeit nach sich ziehen.

Man wird sehen ...


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