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Zwischen Tagtraum und Realität

12 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Realität, Tagtraum, Abdriften ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Seite 1 von 1
kitthey Diskussionsleiter
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Zwischen Tagtraum und Realität

30.06.2016 um 22:46
Hey,
Schon als Kind hat sich mein Lehrer darüber beschwerr, das ich trotz meines Tagträumen, jede antwort wusste. Wahrscheinlich wollte er mich ran kriegen,da er dachte ich würde nie aufpassen. Zu meiner Mutter sagte er zu der Zeit, das es nicht sein kann, das ich so weggetreten sei aber alles mitbekomme.

Wenn ich lange irgendwo hinstarre, spalte ich mich von mir selbst und der Umgebung ab und träume. Doch ich nehme alles um mich herum wahr. Es ist wie ein Halbschlaf. Ich blinzel auch nicht, wenn ich so abdrifte.
Wenn ich dann 'aufwache' ist die Umgebung um mich herum erstmal sehr fremd doch nach ein paar Sekunden, ist alles wieder relativ normal.

Ich weiß, das viele Tagträumen aber meistens sind diese Menschen dann komplett weg und nehmen gar nichts mehr um sich herum wahr.
Wenn man sie dann 'aufweckt' sind sie erschrocken und wissen nicht was gerade passiert.

Ich habe nun folgende Fragen:
1: Kennt ihr das von euch selber oder habt ihr ähnliche Situationen schon einmal erlebt?

2: Ist es überhaupt normal, irgendwie zwischen Traum und Realität schwanke?

und
die letzde Frage

3:Wie ist das Überhaupt möglich, das ich solange nicht blinzel?


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Zwischen Tagtraum und Realität

01.07.2016 um 00:38
Ich habe auch des öfteren Tagträume. Bei mir sind sie dann unterschiedlich stark. Damit will ich sagen, dass ich es selbst beeinflussen kann inwieweit ich mich denen hingeben möchte. So kann es sein, dass ich mal wieder am tagträumen bin aber dennoch mit einem Ohr oder Auge oder sonst wie die Umgebung um mich herum wahrnehme. Was auch wichtig, da ich gerne mal in Tagträumereien versinke wenn ich längere Strecken gehe. Könnte gefährlich werden würde ich da völlig "wegtreten". Genau so befinde ich mich aber auch gerne mal in einem Zustand der Tagträumerei in dem ich nichts von außen mehr mitbekomme. Ich versuche mich dann bewusst von äußeren Einflüssen abzuschotten, vielleicht ne Art unsichtbare Mauer oder so um mich herum. Ich konzentriere mich dann nur auf mein Inneres, meinem Tagtraum, und für die Umgebung mache ich mich bewusst unempfänglich. Ich weiß nicht genau wie ich den Zustand beschreiben soll.

1: Ja kenne ich.

2: Nach meiner Erfahrung ja.

3: Das weiß ich nicht.


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Zwischen Tagtraum und Realität

01.07.2016 um 07:52
Meine Mitmenschen haben sich schon oft darüber beschwert bzw. mich darauf angesprochen, dass ich manchmal total abwesend bin. Ich starre dann auch immer an einen Punkt, ohne zu blinzeln und man muss mich manchmal ein zweites Mal ansprechen damit ich richtig aufwache.

Beispiel:
Ich ging über die Zebrastreifen (war natürlich wieder total abgedriftet) und plötzlich hupt mich ein Auto an. Ich wusste natürlich, dass ich auf den Zebrastreifen war und zeigte dem Autofahrer den Mittelfinger (ich weiß nicht nett von mir aber was hupt der mich an?!). Paar Sekunden später bemerkte ich, dass das die Eltern eines guten Freundes waren. Hab mich natürlich sofort entschuldigt. Da sie von meinem ich sag mal "Problem" wussten haben wir drüber gelacht :D

Ich bekomme noch so viel mit, dass ich mich nicht selbst irgendwie in Gefahr begebe. Kann mir gut vorstellen, dass jemand wegen sowas schon überfahren worden ist oder so.

Dieses Gefühl wenn man abdriftet ist echt nicht leicht zu beschreiben... Es ist einfach eine innere Zufriedenheit bzw. Ruhe, irgendwie so als ob man sich im "Ruhemodus" befindet :D

1. JA
2. Ja
3. Man blinzelt oft ohne es zu bemerken aber es kann gut sein, dass man in der Situtation eine gewisse Zeit nicht blinzelt.


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Zwischen Tagtraum und Realität

01.07.2016 um 11:12
Ich habe das selbe genauso, ich bin manchmal in einen Punkt so versunken und weg, bekomme aber alles mit.
1. Ja kenne ich
2. denke
3. das haben meine Freunde auch festgestellt, ich wusste es nicht, aber die sagen immer, das is voll gruselig du blinzelst garnicht ^^


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Zwischen Tagtraum und Realität

01.07.2016 um 12:05
Och, das kenne ich auch, in meiner Jugend, bin ich ständig unterwegs gewesen, aber zu Fuß, weil ich ländlich wohne, und auch schon damals selten ein Bus fuhr.
Dann bin ich immer in meine eigene Welt geflüchtet, und bin trotzdem immer sicher da angekommen, wo ich hin wollte.


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kitthey Diskussionsleiter
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Zwischen Tagtraum und Realität

02.07.2016 um 15:36
@Schadow360
Zitat von Schadow360Schadow360 schrieb:Meine Mitmenschen haben sich schon oft darüber beschwert bzw. mich darauf angesprochen, dass ich manchmal total abwesend bin. Ich starre dann auch immer an einen Punkt, ohne zu blinzeln und man muss mich manchmal ein zweites Mal ansprechen damit ich richtig aufwache.
Meine Mitmenschen sagen mir immer, das es aussieht als sei ich auf Drogen.
Ich verstehe nicht wieso man sich darüber beschwert ich tue ja niemanden was damit. :D
Zitat von Schadow360Schadow360 schrieb:Dieses Gefühl wenn man abdriftet ist echt nicht leicht zu beschreiben... Es ist einfach eine innere Zufriedenheit bzw. Ruhe, irgendwie so als ob man sich im "Ruhemodus" befindet :D
Manchmal fühlt es sich an, als wäre man in einen Halbschlaf aber man bekommt doch alles mit ich finde das beängstigend aber auch genial.


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Zwischen Tagtraum und Realität

02.07.2016 um 15:56
Hach, das kenn ich auch.
Schon einige mal wurde ich angesprochen mit: "Träumst du schon wieder?"
Ist heute manchmal immer noch so. Wenn wir im Freundeskreis zusammen sitzen, kommt es schon vor, dass ich iwo hinstarre und ganz woanders bin, während meine Kumpels miteinander quatschen.


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Zwischen Tagtraum und Realität

15.02.2018 um 01:36
Zwar gibt es auch Situationen in denen ich komplett "woanders" bin und wirklich erschrecke, wenn mich jemand plötzlich anspricht,
aber gerade im Unterricht hört man mit halben Ohr zu, damit man was auf eine Frage der Lehrer antworten kann. (;

Deshalb:
1. Kenne ich.
2. Denke schon.
3. Hmm... weiß ich auch bei mir selber nicht, aber ich glaube, ich blinzel schon. ^^


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Zwischen Tagtraum und Realität

15.02.2018 um 10:19
@Saphira
Ich lebe mit zwei Gehirnen ! ;)

Eines ist für die Automatismen und eines ist am Träumen.
So kann ich Fahrradfahren, bin aber im Geist ganz woanders.

Trotzdem reagiert mein eines Gehirn blitzschnell wenn es sein muss. Ich reagiere, bevor mir das bewusst wird. So war ich bei der Fahrschule beim ausparken, als ein Auto vorbeiraste, schneller als der Fahrlehrer und hab ein Crash verhindert...

Sind Dissoziative Zustände und schützen vor zuviel Stress von aussen.

So kann ich (oft Unbewusst ) in den Stand-By-Modus fallen.
Denn ich habe ein zu grosses Innenleben, was Neudeutsch ADS heisst.
Nur früher dachte ich das sei normal und alle ticken so.


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Zwischen Tagtraum und Realität

15.02.2018 um 10:55
Zitat von kittheykitthey schrieb am 30.06.2016:Wenn ich lange irgendwo hinstarre, spalte ich mich von mir selbst und der Umgebung ab und träume. Doch ich nehme alles um mich herum wahr. Es ist wie ein Halbschlaf. Ich blinzel auch nicht, wenn ich so abdrifte.
Wenn ich dann 'aufwache' ist die Umgebung um mich herum erstmal sehr fremd doch nach ein paar Sekunden, ist alles wieder relativ normal.
(Obwohl der User sich schon auf Allmy abgemeldet hat, zitiere ich ihn hier noch mal, da ich darauf etwas schreiben möchte.)

Ich kenne das auch... wenn mir etwas monoton erscheint, lange langweilige Vorträge bspw. und ähnliches, dann schalte ich oft vollkommen ab und vor meinem geistigen Auge entstehen ganze Szenen oder ich schreibe praktisch im Kopf an meinem neuen Buch weiter, mir kommen neue Ideen dabei, ich denke z. B. auch an nachher, was ich noch machen will und könnte usw.

Allerdings... ich weiß dann nachher absolut nicht, was gesprochen wurde... das ist schon manchmal erschreckend, wie erfolgreich ich mich komplett aus meiner Umgebung herausnehmen kann... ich bekomme jedenfalls dann absolut nichts mehr mit... also ich nehme schon die Umgebung um mich herum wahr aber das Gesprochene kann ich dann nicht mehr aufnehmen.

Ich glaube, ich habe eine ziemlich bildhafte Phantasie und kann ganze Geschichten mit Dialogen und Handlungen in meinem Kopf ablaufen lassen (was ich für das Schreiben auch brauche), was mich dann aber sehr vereinnahmt, dann nehme ich die Umgebung nicht mehr wirklich im Detail wahr... wie gesagt, weiß ich dann nicht, was um mich herum gesprochen wurde und um was es ging.


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Zwischen Tagtraum und Realität

15.02.2018 um 11:36
Das kenn ich .
Passiert mir sehr oft.
Und es tut so gut mal richtig wegzudriften .
Alles ist dann so schön ruhig, ich bin dann ganz in mir versunken wie in Trance .


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Zwischen Tagtraum und Realität

15.02.2018 um 12:10
Nur wer den Mut zum Träumen hat, hat auch die Kraft zu kämpfen. Kopfkino ist unterhaltsam und kostet keinen Eintritt. Hauptsache, man findet nach Ende der Vorstellung wieder hinaus.


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