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Keine Berufsinteressen bis auf...

47 Beiträge, Schlüsselwörter: Schule, Arbeit, Fotografie, Lehre, Traumberuf

Keine Berufsinteressen bis auf...

06.12.2017 um 12:29
Ich möchte ja jetzt kein weltbild zerstören oder so, aber mathe ist nicht gerade unwichtig für deine genannten ausbildungen und ich fürchte das interesse für die berechnung und bestimmung von abbildungsmaßstäben, bildformaten/ausschnitten und seitenverhältnissen wird dich genauso wenig interessieren. Leider baut der ganze krempel auf dem schulmathe auf, daher wäre eine brauchbare note in eben jenem fach auch gar nicht so schlecht für eine spätere erfolgreiche ausbildung. 

Was würde ich in deiner situation machen? Zähne zusammenbeißen und durch. Ich hab selbst nie gern gelernt und erst recht nicht dinge, die mich nicht interessieren, hat mir aber die spätere ausbildung dennoch deutlich vereinfacht. Zum einen, weil in der ausbildung ebenfalls nicht alles superinteressant ist, aber für einen abschluss erforderlich und zum anderen, weil gewisse dinge einfach auf dem schulwissen aufbauen. Es ist leichter nicht bei 0 anfangen zu müssen.
Was @gastric schrieb, deutlicher geht es nicht.. Da gibt es auch kein 'wenn und aber'!


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06.12.2017 um 13:37
Mach es weiter. Danach musst du ja nich studieren und kannst ne Ausbildung machen. Aber hast trotzdem noch bessere Möglichkeiten. Eventuell gibt es auch Studiengänge in diesem Bereich. So Kunst-Unis oder sowas.

Aber interessant, dass du in Mathe schlecht bist. Mathe kommt ja auch viel bei Physik vor und gerade Physik wäre relevant, wenn man nich nur am Computer lustig Bilder bearbeitet. Bei Fotographie bezüglich dem Licht usw. - da passieren ja physikalische Vorgänge.


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06.12.2017 um 13:51
lkdwpi schrieb: Mathe kommt ja auch viel bei Physik vor und gerade Physik wäre relevant, wenn man nich nur am Computer lustig Bilder bearbeitet. Bei Fotographie bezüglich dem Licht usw. - da passieren ja physikalische Vorgänge
Naja, die mir bekannten Fotografen haben alle von Physik wenig Ahnung. :) Es reicht, wenn man die Technik beherrscht.


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Samsaraa
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06.12.2017 um 14:48
Mach dein Abschluss. Häng dich die 1-2 Jahre dran. Auch in Mathe.

Und dann geh Fotografie studieren. Das was du machen willst.

Was willst du sonst tun?

Mach halt jetzt das was dir weniger Spaß macht. Bis auf dein Abschluss. Dann kannst du machen was du willst.


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06.12.2017 um 16:44
@Kantirist

Also ich hab schon eine Menge Leute getroffen, die einige Jahre nach Schulende sagten:,,Hätte ich das lieber mal noch fertig gemacht und mich reingekniet für einen guten Abschluss...".
Aber sie hatten damals keine Lust, wollten sich lieber gleich ausleben und Geld verdienen usw.

Kann man natürlich alles machen, keine Frage. Auch Schulabbrecher sind schon richtig erfolgreiche Geschäftsleute geworden, sogar Milliardäre. Aber Tatsache ist, dass das moderne Europa immer mehr zur Wissensgesellschaft wird. Für gutbezahlte Arbeit muss man immer mehr wissen und können. Insbesondere wird im deutschsprachigen Raum meiner Erfahrung nach viel Wert auf Abschlüsse gelegt.
Sicherlich ist es immer eine Frage bei Bewerbungen, wie man sich darstellt und verkauft, aber oft fliegt man bereits von vornherein raus bei der Bewerberauswahl, wenn man statt dem geforderten Abitur/Matura nur einen Hauptschulabschluss vorweisen kann. Obwohl man theoretisch einiges drauf hätte. Kann man gemein finden, ist aber leider so.

Wenn du die Möglichkeit hast, dann sieh zu, dass du einen guten Abschluss machst. Danach kannst du dich immer noch selbstständig machen, eine Lehre anfangen oder sonstwas.

Und keine Sprüche von wegen:,,Bin halt schlecht in Mathe...".
Da machen es sich viele Schüler, generell viele Leute zu leicht. Mathematik ist Handwerk, das kann man sich in der Regel durch Übung und Hartnäckigkeit erarbeiten. Wenn man noch gute Lehrer hat, umso besser. Wenn nicht, schade, trotzdem kann man es sich erarbeiten.
Bedauerlicherweise wird es sogar als cool gesehen, mies in Mathe zu sein. Not good.

In den meisten Menschen steckt mehr, als sie glauben.


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06.12.2017 um 16:46
Kantirist schrieb:Ich bin jetzt also in dieser AHS, hab 0 Interesse an dem Zeug was man lernt (einzige interssanten Fächer sind Ethik, Psychogie u Englisch), bin mir zu 85% sicher, dass ich die Schule nicht schaffen werde (wegen Mathe und Spanisch) und habe einen Traumberuf..

Was würdet ihr in meiner Situation tun?
Entweder weiter träumen, ggf. bis zum bösen Erwachen. Oder sagen: Die letzten paar Jahre reisse ich mich am Riemen und lerne selbst den Kram, der mich nicht interessiert. Ich sehe zu, dass ich einen Abschluss schaffe, dann eine Ausbildung in einem Berufsfeld mache, das meinen Interessen entgegen kommt - und hinterher ggf. noch ein Studium draufsatteln.

Freiberufliche "Medienschaffende" gibt es mehr als genug auf dem Markt. Das senkt die Chancen und drückt die Preise. Bitte denke daran: Die meisten Künstler werden erst nach ihrem Tode berühmt. Wenn Du also so lange warten willst...


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06.12.2017 um 20:12
Die Freundin von einem Freund von mir macht Fotos für Kataloge. Man wird damit sicherlich nicht reich, aber sie scheint über die Runden zu kommen.
Solche Jobs gehen sicher auch, das Problem ist halt, dass du da als Fotograf nicht unbedingt künstlerisch aktiv sein kannst. Die Konzeption von so einem Katalog steht ja schon, du bist dann der "Knipser", der alles gut in Szene setzt - die Szene an sich ist eben geplant. Eher so der "Beamtenjob" unter den Fotografen. Zudem könnte ich mir vorstellen, dass in Zeiten des Internet die Sache mit den Katalogen bald zweirangig ist. So kleinere Läden haben da auch ein Einsparpotential entdeckt ... die lassen 1 oder 2 mal professionell die Ware ablichten und kaufen dann selbst eine Ausrüstung. So schwer ist es dann nicht eine Schraube/Echse/Stoffbahn abzulichten, wenn du eine Idee hast, wie du das machst.
Kantirist schrieb:Ich würde ja auch gerne etwas studieren um abgesichert zu sein, aber ich bin nicht der Typ der sich Sachen leicht merkt und auf anhieb versteht und das in Kombination mit der fehlenden Motivation, die ich schon seit einigen Jahren suche, ist daran nicht zu denken.
Die Motivation kann ja auch wiederkommen. Es ist ja oft ein Kreislauf aus "nicht gut in der Schule" und "Misserfolg" und "blöd" und so ... Es ist nur superärgerlich, wenn du eines Tages nicht mehr weiterkommst, weil du kein Abi hast.
Kantirist schrieb:Ich weiß ja nicht wie das Matheabi bei euch ist/war, aber bei uns ist es in 2 Teile aufgeteilt und im ersten Teil gibt es für jedes Beispiel einen Punkt. Ein kleiner Rechenfehler und man bekommt 0 Punkte. Hat man dann im 1. Teil nicht die nötige Anzahl an Punkten, braucht man den 2. Teil gar nicht mehr anfangen, weil man sowieso negativ ist. --> Das wird bestimmt lustig
Wir hatten lange Aufgaben, in a, b und c Teile unterteilt, die sich in der Schwierigkeit steigerten. Es gab auch für den Rechenweg Punkte.
Kantirist schrieb:Ich hab bist jetzt in 2 Ferialjobs gearbeitet und da habe ich schnell gemerkt, dass mich ein Beruf den ich nicht leidenschaftlich ausführen kann u an dem ich keinen Spaß habe, total fertig macht. und das schon nach einer Woche. Deswegen kann ich wirklich nicht einer Ausbildung nachgehen, bei der ich mir nicht sicher bin, dass sie mich glücklich macht
Auch wenn es nun blöd klingt - du musst da einfach auch einen Zusammenreißmodus entwickeln. Es gibt wenig Leute, die mit allen Aspekten ihres Jobs glücklich sind. Bei meinem Mann und mir gab es schon immer die Regel "nur aufhören, wenn du was Neues hast". Ich hatte auch schon viele Jobs und konnte allen etwas Gutes abgewinnen. Ich habe mal einen Sommer als Zimmermädchen gearbeitet und fand es nicht gerade spannend ... habe mir dann immer eine Vokabelliste mitgenommen und während dem Putzen und Abstauben habe ich Vokabeln gelernt. So wurde ich praktisch für das Lernen bezahlt :-). Der Gastrojob war super, weil ich zwei kostenfreie Mahlzeiten am Tag hatte (die zudem noch richtig lecker waren) und mir so sehr viel Geld beschert haben ... man kann jeden Job auch "totreden".
Sixtus66 schrieb:Und wenn du nun das Abi mal 1-2 Jahre erstmal sein lässt und es dann im Abendgym nachmachst? Du bist ja jetzt nicht alt oder so.
Das würde ich ehrlich nicht machen. Ich unterrichte an einer Abendschule. Dort haben die Leute den meisten Erfolg, die nebenher strukturiert was machen (Familie, Beruf). Es gibt ganz viele, die irgendwie einen gestörten Tag-Nachtrhythmus haben, nur zur Schule kommen, wenn es gerade geht und oft, mitten im Schuljahr aufhören und dann im folgenden Jahr wieder kommen, wieder aufhören ... so ziehen dann die Jahre ins Land.


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