Pusemuckel schrieb:Ich habe seit etwa zwei Jahren eine Bekannte (nennen wir sie "Nina") die in letzter Zeit eher so etwas wie eine Freundin geworden ist - soll heißen, ich habe sie nach etwa 1 1/2 Jahren oberflächlicher Bekanntschaft als richtige Freundin in mein Leben gelassen, ihr private Probleme anvertraut, ihr bei ihren Problemen zugehört, häufiger was mit ihr unternommen etc.
Ich persönlich würde mit dem Begriff "Freund"/"Freundin" vorsichtiger umgehen. Aber den definiert eben jeder für sich selbst anders. Für mich ist Freund/Freundin der engste und vertrauteste Kreis. 4-6 Menschen. Für die ich dann auch wirklich immer da bin, egal wie gut oder nicht gut es gerade passt und umgekehrt.
Ist aber abhängig davon, wie man es inhaltlich für sich definiert.
Pusemuckel schrieb:Ich habe mich aber bemüht, eine gute Freundin zu sein, indem ich ihr wirklich zugehört habe und Verständnis für sie gezeigt habe, weil ich wirklich glaube, dass sie verletzt ist.
Das einzige, was mir sauer aufstößt: Sie bezeichnet ihn ständig als "Täter".
Das ist affig und dir gegenüber respektlos, wenn ihr denn wirklich an dir als Person etwas liegt und nicht nur an dir als jemand, wo sie unreflektiert ihre Befindlichkeiten reinmüllen kann und immer " du hast recht/du Arme" als Reaktion kriegt.
Pusemuckel schrieb:Ich habe eigentlich von vornherein (auch ihr gegenüber) klargestellt, dass ich beide mag und keine Position beziehen möchte, da ich nicht dabei war.
Wenn sie nicht in der Lage ist, dir das zuzugestehen, dann habt ihr meiner Definition nach keine echte Freundschaft.
Pusemuckel schrieb:Kurz vor Weihnachten hat sie mich jetzt plötzlich mit Sprachnachrichten bombardiert, in denen sie mir "Täterschutz" vorwirft, weil ich mich nicht mit ihr solidarisiert hätte und Jan nicht die Meinung gesagt habe, weil er sie so behandelt hat.
Meinung: du bist der völlig wumpe, wenn du nicht nach ihrer Pfeife Menschen nach ihren Wünschen und Vorstellungen einwertest. Auch wenn es zwickt ist mein Rat: erspare dir den Kontakt zu sowas.