KWithoutPath schrieb am 30.04.2026:Das Internet gibt zwar zugriff auf viele Informationen, aber es wird trotzdem nur das am meisten gesehen, was gesehen werden soll.
Das unterscheidet sich ja bei jedem individuell.
Diese Manipulationen sind ja fast jedem bekannt und es gibt immer Möglichkeiten sich dem zu entziehen. Z.B. indem man sich damit auseinandersetzt wie diese Techniken funktionieren.
Da gibt es einige Parallelen zu Religionen.
Mit unserer Angst wird viel gespielt; bei den Religionen um uns zu sozialisieren. Also diese Hauptabsicht scheine ich in Religionen in der Geschichte der letzten Jahrtausende deutlich zu sehen.
In den Medien wird auch mit unseren Ängsten und niederen Bedürfnissen oder Trieben gespielt.
Das durchschauen aber die Leute früher oder später.
Was mich mal interessieren würde, wie ist eure persönliche Wahrnehmung von den unterschiedlichen (* Generationen von
Mitmenschen, die einen Hintergrund haben, der mit dem Islam zusammenhängt?)
Ich meine, man kann ja unterschiedliche Möglichkeiten wählen um sich eine Meinung zu bilden (siehe weiter unten •).
Ich sehe einen starken Unterschied zwischen der älteren Generation, sagen wir Leute ü 50 Jahre und ein ganz anderes Bild unter 30 Jahre.
Die jüngeren benehmen sich und haben Respekt vor der älteren Generation.
Lästern ist nicht so meins, und deswegen kann ich da ruhigen Gewissens etwas drüber sagen.
Jeden Tag sind, wie schon gesagt, einige der (*) Leute um mich herum. Bekomme einiges mit.
Es macht auf mich ganz den Eindruck, dass ältere aus einer guten Ansicht heraus, Tradition etz. , den jüngeren eine nahe Verbindung zu z.B. den aktuellen Dingen im nahen Osten aufzeigen möchten.
Es bewegt sie und die möchten ihre Meinung dazu weitergeben aus unterschiedlichsten Gründen.
Da aber hauptsächlich Türkisch geredet wird mit teils deutschen Worten und auch mal Sätzen, kann ich das nur in etwa so erkennen.
Vieles muss ich mithilfe von Körpersprache der Leute dann versuchen deutlicher zu werten.
Klar, hier ist eine Unsicherheit der Richtigkeit meiner Annahme, das ist mir schon klar, aber ich rede ja auch oft mit jedem einzelnen von denen, oder auch in unterschiedlichen kleinen Gruppen, wie es sich ergibt. Andererseits meine ich gehört zu haben das nonverbale Kommunikation den größten Teil im sozialen Miteinander ausmacht.
Worauf ich hinaus will: bei den jüngeren denke ich zu sehen, dass Traditionen und all diese Dinge wie auch bei Christen eben mitgemacht werden.
Einerseits das, und andererseits ist dann noch der andere Teil der Meinung die aus der moderneren Zeit kommt bei ihnen, eben weil sie jünger sind und somit dem mehr ausgesetzt sind.
Sie haben viele Dinge in ihrem Leben die so überhaupt keinen Unterschied machen zu anderen hier in Deutschland.
•Einerseits kenne ich nun den Koran etwas.
•Dann gibt es da noch die Medien und wie sie den Islam gerne etwas eigensinnig als gefährlich darstellen wollen, besonders seit 9/11 .
•Und dann gibt es wie teils beschrieben noch sehr viele persönliche Beziehungen, bis Freundschaften die sich durch mein Leben ziehen seit ich Kind war.
Ich meine, wir sehen doch bei den Katholiken in DE eine teilweise Spaltung in manchen Dingen zur "Leitung" in Rom.
Liberale Bewegungen, -in dem Sinne mit deutlichem Verweis auf Gleichberechtigung und eine moderne Auslegung angepasst an die modernen Menschenrechte-, sind die erstmal in der Welt, gehen die nicht mehr weg und setzen sich durch.
Nehmt doch mal Demokratie z.B.
In Frankreich erkämpft, und für die meisten -für das einfache Volk- etwas das viel mehr Freiheit und Rechte mit sich gebracht hat. Nun ist Demokratie, so wollen wir hoffen, auf einem weltweiten Eroberungskurs und wird nur von denen unterbunden, die ihre Macht oder ihre alten Werte dadurch gefährdet sehen.
Im alten Islam von Iran bis Saudi Arabien wahrscheinlich zu einem großen Teil die Freude unbehelligt macht über Frauen auszuüben.
Die Sache mit den 72 Jungfrauen mag da ein Indiz für sein.
Das war hier in Deutschland bis vor wenigen Jahrzehnten nicht sehr viel anders. Geben wir es ruhig zu. Reden wir doch nicht um den heißen Brei. Wir Männer sind gern dumm und gefallen uns dabei. Einfach so, weil wir es können und körperlich stärker sind. Das ist unsere Natur.
Es ist noch nicht sehr lange strafbar, wenn ein Mann in der Ehe seine Frau zum Verkehr zwingt.
Deshalb ist es auch falsch zu denken wir wären jetzt wer weis wieviele Horizonte weiter als andere Kulturen.
Was bei den Juden passiert ist,
(größte Gruppe gehört heute der liberalen Bewegung an)
oder den Christen
(starke religiöse Bildung eher bei den wenigsten, wenn dann oft individuelle Auslegung)
wird selbstverständlich genauso auch im Islam passieren und passiert ja schon.
Das dauert halt.
Demokratie und Humanismus ist ein Weg sich dauerhaft über unsere Raubtier Natur zu erheben und Schritt für Schritt, Jahrhundert für Jahrhundert werden wir etwas besser darin.
Das Internet ist wahrscheinlich eher eine Hilfe als eine Belastung egal um welches Thema es sich dreht. Man kommt nicht umhin sich unterschiedlichen Meinungen ausgesetzt zu sehen.
Auch ist das Internet noch verhältnismäßig jung mit ~30 Jahren, oder sagen wir 15 bis 20 Jahren, wo es uns gravierend gesellschaftlich prägt.
Etwas Offtopic, aber im nahen Osten gibt es waage Anzeichen für eine mögliche vereinigte sunnitische Staatenbildung, ja, möchte ich gerne so sehen.
Das könnte durch die anhaltende iranische Bedrohung gefördert werden. Das ist aber nur Träumerei und kann ich nicht belegen.
Würde das iranische Regime fallen, könnte sich im nahen Osten etwas bilden, dass auf Dauer Frieden garantiert, und zurückgreifend auf vorherige Posts, dann die beste Möglichkeit bietet, dass sich mittel- und langfristig auch dort liberale Bewegungen durchsetzen, in 1~2 Generationen.
Das Internet ist wohl das beste Medium um Kontakte und einen Austausch der islamischen Welt untereinander aufrechtzuerhalten.
Demokratie bietet einfach den meisten Menschen die größte Freiheit und so setzt es sich logischerweise, wie man ja geschichtlich sieht, mehr und mehr durch. Wer das anders sieht, soll es bitte anhand des menschlichen Geschichtsverlauf anders darstellen. An meiner Meinung hänge ich nicht besonders und lasse mich gerne überzeugen.
Eine liberale Art zu glauben ist eine freie Art zu glauben und wird sich der gleichen Logik nach in einem dauerhaften Frieden durchsetzen.
Bei den Hindus in Indien wird es auch nicht anders laufen.
Man darf nicht vergessen, das einige Kriege in den nahen Osten getragen wurden und deshalb natürlich einige Moslems eine schei§ Laune haben, was verständlich, wenn dein Dorf zerbombt wird.
Neben der Auslegung vom Koran ist das mit ein wichtiger Grund warum es so viele Mord bereite Leute in diesen Ländern gibt.
Wir wissen doch, gerade hier, dass uns die westlichen Medien gerne für ihre Kriege den Sadam und Osama 3.0 und 4.0 präsentieren und nichts dagegen haben, wenn wir denken: der Islam wäre so fürchterlich gefährlich.
In manchen Ländern ist der Islam noch 50, 100 oder 200 Jahre hinterher, aber das sind nichts weiter als Menschen wie wir. Traumatisiert, arm, perspektivlos.
Der Islam wird nie verschwinden; er wird sich einfach weiterentwickeln. Wer das anders sieht, mag recht haben, denkt aber meiner Meinung nach in zu kurzen Zeitabständen.