Servus,
ich lese schon länger mit.
Ein Punkt aus der Aargauer Zeitung vom Oktober 2016, der hier nie diskutiert wurde: Der zuständige Wachtmeister sagte am Fundort, der Täter müsse mit dem Auto gekommen sein: Hätte er sich ausgekannt, wäre er weiter hoch zur alten Kiesgrube gefahren. Der Staatsanwalt fragte sich, ob das überhaupt geplant war. Die Leiche lag 15–20 Meter vom Waldweg in einem Jungholz mit augenhohen Tannen. Das ist m. E. eher die erstbeste Deckung neben einem befahrbaren Weg. Damit fällt die Grundlage für Berufs- und Wohnortprofile weg.
AZ 2016 Noch eine Sache zum Ablauf: Vom Forrenberg bis Spreitenbach sind es 45 Minuten, also Ankunft bei Tageslicht. Eine Ablage am Nachmittag neben einem Weg, auf dem Pilzsammler und Wanderer unterwegs sind, halte ich für unwahrscheinlich. Dann muss der Körper Stunden an einem anderen Ort gewesen sein. Im Fahrzeug oder an einem Ort, an dem der Täter ungestört war. Das könnte dafür sprechen, dass der Täter möglicherweise über Ressourcen vor Ort verfügte, z. B. eine Garage, einen Unterschlupf, in dem er die Leiche vorübergehend deponieren konnte.