emanon
Profil anzeigen
Private Nachricht
Link kopieren
Lesezeichen setzen
1x zitiertmelden
anwesend
dabei seit 2008
Prinz Charming
dabei seit 2008
Prinz Charming
Profil anzeigen
Private Nachricht
Link kopieren
Lesezeichen setzen
Das geht mir auch so. Am ehesten würde ich den Begriff noch bei einer Problemlösung verwenden, bei der ich mich selbst besser geschlagen habe, als ich erwartet/befürchtet hatte. Abgesehen davon kann ich damit wenig anfangen und wüsste nicht so genau, in welchem Kontext ich sagen würde, dass ich stolz sei. Auf jeden Fall hat es aus meiner Sicht was mit eigener Leistung bzw. eigenem Können zu tun. Daher kann ich auch nicht stolz auf z.B. "mein Land" sein, weil ich dafür ja nichts Explizites beigetragen habe.Bundesferkel schrieb:Zu dem Begriff „Stolz“ fehlt mir tatsächlich der emotionale Zugang.
Ist für mich sehr nachvollziehbar.martenot schrieb:Daher kann ich auch nicht stolz auf z.B. "mein Land" sein, weil ich dafür ja nichts Explizites beigetragen habe.
Das. Wobei ich den Begriff "Stolz" auch verwende, wenn ich mich auf die Leistungen anderer beziehe bzw. diese im Vordergrund sehe. Z.B. (verallgemeinert, abstrakt): Stolz sein auf Person X, die nach einer kleinen Hilfe meinerseits (ansonsten stünden wir gar nicht persönlich in Kontakt) dieses und jenes selbstständig mit großer Anstrengung geschafft hat. Z.B.: Stolz sein auf eine bestimmte Person, die jetzt eine bestimmte zu ihren Leistungen und Interessen passende Wunschstelle bekommen hat, auf die sie sich erst nicht traute sich zu bewerben, oder aber sich nach einer kleinen aber entscheidenden Motivationshilfe meinerseits doch getraut hat (oder jemand anderweitig bzgl. etwas dann "den Mumm hatte etwas durchzuziehen") - da freue ich mich einfach riesig für denjenigen mit und kann stolz auf jemanden sein, wenn ich merke, das passt jetzt so für denjenigen.martenot schrieb:Auf jeden Fall hat es aus meiner Sicht was mit eigener Leistung bzw. eigenem Können zu tun.