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Palliativ und Einsamkeit
gestern um 20:47Hi ihr Wegbegleiter!
Danke für die nachträglichen Glückwunsche. Ich habe inzwischen meinen Geburtstag nachgefeiert. Zwar ein paar Wochen später, aber das macht nichts. Wir konnten draußen sitzen, haben gegrillt und es war wirklich sehr schön. Ich bin total dankbar für diese Zeit.
Und ich hatte ein mega leckeres Erdbeer-tiramisu.
Mir fehlt ein bisschen die Kraft alles einzeln zu zitieren und so darauf zu antworten, deshalb mache ich das ein bisschen allgemeiner und hoffe das ist ok?!
Weil das jetzt öfter genannt wurde:
Ihr müsst überhaupt keine Angst haben Fragen zu stellen oder dass mich etwas verletzt. Wenn ich was nicht beantworten möchte oder kann, muss ich ja nicht antworten.
Aber fragen ist trotzdem ok. Nicht falsch. 💙
Ich fühle mich auch nicht verletzt wenn ihr von eurem Leben erzählt.
Euer Leben zählt ja auch, meines ist ja nicht wertvoller, nur weil ich schwer krank bin. Auch wenn das hier mein Thema ist, aber ich sehe das ein bisschen als Gemeinschaft.
Also freue ich mich wenn ihr ein bisschen etwas von euch erzählen möchtet. Und ich freue mich auch über eure Fotos. Zb das vom Meer. Danke!
Ja, sicherlich gibt es viele Dinge die ich gerne tun würde und nicht mehr kann. Aber Urlaub ist beispielsweise möglich, nur eben unter anderen Bedingungen als früher.
Das ist für mich nicht immer einfach zu akzeptieren, dass viele Dinge nicht mehr gehen.
Am meisten fehlt mir das reisen, und ich habe viel Sport gemacht.
Das Gefühl meiner Einsamkeit, das war und ist gar nicht so wörtlich gemeint.
Ich bin nicht alleine. Eigentlich gar nie.
Die Einsamkeit ist so entstanden, dass ich mich mit meiner Krankheit manchmal sehr einsam fühle. Als wäre ich mit ihr eingeschlossen in einem zu engen Raum. Und das verändert sich auch dann nicht, wenn ich eine Beziehung oder liebe Menschen um mich herum habe.
Das hat dann weniger mit den Menschen zu tun.
Es ist etwas was ich ganz alleine tragen muss. Natürlich habe ich Beistand, Hilfe, Liebe von meinem Umfeld. Aber diese Ängste, dieser Kampf, dieser knochenharte Kampf, den kann mir niemand abnehmen. Mich nur begleiten. Wofür ich auch sehr sehr froh bin.
Ich kann das immer nicht so gut erklären, aber ich hoffe ein bisschen gelingt mir das.
Welche Therapien ich gerade mache.
Ich bin im Moment in einer Immuntherapie, die sehr anstrengend für mich ist. Aber sie gibt mir gerade ein bisschen Hoffnung.
Außerdem habe ich einige neue Medikamente bekommen, die allerdings noch nicht so gut anschlagen.
Viele Tage sind ein auf und ab. Aber ich bin noch da, ich lebe jetzt schon jahrelang damit und bin damit wirklich ein ziemliches Wunder.
Und das, obwohl in sehr vielen Momenten niemand dran geglaubt hätte dass ich die nächsten Wochen erleben werde. Um ehrlich zu sein, es war mehrmals sehr knapp. Dieser Kampf wird nie vorüber sein, außer er ist wirklich vorüber. Aber ich bin noch da. Im Jetzt.
Danke, dass ihr mich immer noch begleitet 🙏🏼
Danke für die nachträglichen Glückwunsche. Ich habe inzwischen meinen Geburtstag nachgefeiert. Zwar ein paar Wochen später, aber das macht nichts. Wir konnten draußen sitzen, haben gegrillt und es war wirklich sehr schön. Ich bin total dankbar für diese Zeit.
Und ich hatte ein mega leckeres Erdbeer-tiramisu.
Mir fehlt ein bisschen die Kraft alles einzeln zu zitieren und so darauf zu antworten, deshalb mache ich das ein bisschen allgemeiner und hoffe das ist ok?!
Weil das jetzt öfter genannt wurde:
Ihr müsst überhaupt keine Angst haben Fragen zu stellen oder dass mich etwas verletzt. Wenn ich was nicht beantworten möchte oder kann, muss ich ja nicht antworten.
Aber fragen ist trotzdem ok. Nicht falsch. 💙
Ich fühle mich auch nicht verletzt wenn ihr von eurem Leben erzählt.
Euer Leben zählt ja auch, meines ist ja nicht wertvoller, nur weil ich schwer krank bin. Auch wenn das hier mein Thema ist, aber ich sehe das ein bisschen als Gemeinschaft.
Also freue ich mich wenn ihr ein bisschen etwas von euch erzählen möchtet. Und ich freue mich auch über eure Fotos. Zb das vom Meer. Danke!
Ja, sicherlich gibt es viele Dinge die ich gerne tun würde und nicht mehr kann. Aber Urlaub ist beispielsweise möglich, nur eben unter anderen Bedingungen als früher.
Das ist für mich nicht immer einfach zu akzeptieren, dass viele Dinge nicht mehr gehen.
Am meisten fehlt mir das reisen, und ich habe viel Sport gemacht.
Das Gefühl meiner Einsamkeit, das war und ist gar nicht so wörtlich gemeint.
Ich bin nicht alleine. Eigentlich gar nie.
Die Einsamkeit ist so entstanden, dass ich mich mit meiner Krankheit manchmal sehr einsam fühle. Als wäre ich mit ihr eingeschlossen in einem zu engen Raum. Und das verändert sich auch dann nicht, wenn ich eine Beziehung oder liebe Menschen um mich herum habe.
Das hat dann weniger mit den Menschen zu tun.
Es ist etwas was ich ganz alleine tragen muss. Natürlich habe ich Beistand, Hilfe, Liebe von meinem Umfeld. Aber diese Ängste, dieser Kampf, dieser knochenharte Kampf, den kann mir niemand abnehmen. Mich nur begleiten. Wofür ich auch sehr sehr froh bin.
Ich kann das immer nicht so gut erklären, aber ich hoffe ein bisschen gelingt mir das.
Welche Therapien ich gerade mache.
Ich bin im Moment in einer Immuntherapie, die sehr anstrengend für mich ist. Aber sie gibt mir gerade ein bisschen Hoffnung.
Außerdem habe ich einige neue Medikamente bekommen, die allerdings noch nicht so gut anschlagen.
Viele Tage sind ein auf und ab. Aber ich bin noch da, ich lebe jetzt schon jahrelang damit und bin damit wirklich ein ziemliches Wunder.
Und das, obwohl in sehr vielen Momenten niemand dran geglaubt hätte dass ich die nächsten Wochen erleben werde. Um ehrlich zu sein, es war mehrmals sehr knapp. Dieser Kampf wird nie vorüber sein, außer er ist wirklich vorüber. Aber ich bin noch da. Im Jetzt.
Danke, dass ihr mich immer noch begleitet 🙏🏼


